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	<title>Livø - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liv%C3%B8&amp;diff=1549559&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mef.ellingen am 11. August 2024 um 21:18 Uhr</title>
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		<updated>2024-08-11T21:18:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME= Livø&lt;br /&gt;
|BILD1= Livovildt.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT= &lt;br /&gt;
|BILD2= &lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT= &lt;br /&gt;
|GEWAESSER= [[Limfjord]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 56/53/11/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD= 9/5/58/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DK-81&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|LAENGE= 6&lt;br /&gt;
|BREITE= 1.6&lt;br /&gt;
|FLAECHE= 3.31&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG= &lt;br /&gt;
|HOEHE= 43&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG= DK&lt;br /&gt;
|HAUPTORT= &lt;br /&gt;
|EINWOHNER= {{EWZ|DK|Livø}}&lt;br /&gt;
|ZENSUS= {{Metadaten Einwohnerzahl DK|Livø|STAND}}&lt;br /&gt;
|ZENSUS-REFERENZ= &amp;lt;ref name=&amp;quot;BEF4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Livø&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Insel im [[Limfjord]] ([[Jütland]], [[Dänemark]]) mit einer Fläche von 331&amp;amp;nbsp;ha&amp;lt;ref&amp;gt;[[Danmarks Statistik]]: [http://www.dst.dk/pukora/epub/upload/14468/headword/dk/3.pdf Statistical Yearbook 2009 - Geography and climate, Table 3 Area and population. Regions and inhabited islands] (englisch; PDF; 39&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; und {{EWZ|DK|Livø}} Einwohnern ({{EWD|DK|}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BEF4&amp;quot;&amp;gt;{{EWQ|DK|Inseln}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Insel liegt nur wenige Kilometer nordöstlich von [[Fur (Insel)|Fur]] und etwa 10 Kilometer südwestlich von [[Løgstør]]. In der Zeit vom 1. April bis 1. Oktober verkehrt regelmäßig eine Fähre zwischen [[Rønbjerg]] und Livø. Die Überfahrt dauert etwa 20 Minuten. Livø gehört zur [[Kirchspiel]]sgemeinde ([[Dänische Sprache|dän.]]: [[Sogn (Dänemark)|Sogn]]) [[Ranum Sogn]], die bis 1970 zur [[Harde]] [[Slet Herred]] im [[Ålborg Amt]] gehörte, ab 1970 zur [[Løgstør Kommune]] im damaligen [[Nordjyllands Amt]], die im Zuge der [[Verwaltungsgliederung Dänemarks|Kommunalreform zum 1. Januar 2007]] in der [[Vesthimmerlands Kommune]] in der [[Region Nordjylland]] aufgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Spuren in Form von [[Werkzeug]]en, bearbeitetem [[Bernstein]] und Resten von Lehmhütten bezeugen, dass die Insel schon während der [[Steinzeit]] bewohnt war. In der Zeit von 1158 bis nach der [[Reformation]] war Livø Eigentum des [[Kloster Vitskøl|Klosters Vitskøl]]. 1573 wurde die Insel unter dem Namen „Bjørnsholm“ zu einem Herrensitz, bis sie 1850 verkauft wurde. Nach mehreren, zumeist wenig erfolgreichen Versuchen der wechselnden neuen Eigentümer, eine wirtschaftlich tragfähige Existenz zu begründen, erwarb im Jahre 1911 ein Professor Keller die Insel und richtete hier eine Anstalt für geistig Behinderte ein, „[[Kellersche Anstalten|Den Kellerske Åndssvageanstalt]]“. In den folgenden 50 Jahren waren hier geistig behinderte Kriminelle untergebracht, die in der [[Landwirtschaft|Land-]] und [[Forstwirtschaft]] beschäftigt wurden. Die Anstalt wurde 1970 aufgegeben. Einige der Gebäude aus dieser Zeit sind heute Teil einer Ferienanlage auf Livø. Die Insel ist im Staatsbesitz unter Verwaltung des Naturressorts ([[Naturstyrelsen]]) des [[Miljøministeriet|dänischen Umweltministeriums]]; es wird seit 1991 ökologische Versuchs- und Demonstrationslandwirtschaft betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Livø hat eine [[Eiszeitalter|eiszeitlich]] geprägte Landschaft, die im Süden flach ist und im Norden bis zu 43 Meter aufragt. In der [[Steilküste]] an der Nordwestseite sind mehrere Profile aufgeschlossen, aus denen sich die Ablagerungsverhältnisse, die Art der teils [[tertiär (Geologie)|tertiären]], meistenteils aber [[Glaziologie|glazialen]] [[Sedimente]] und die durch glazialen Eisdruck hervorgerufenen Störungen in der Schichtfolge nachvollziehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liv Tap ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Liv Tap}}Eine Besonderheit bildet die südliche [[Landzunge]] Liv Tap (vom alten Namen der Insel &amp;#039;&amp;#039;Liv&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;tap&amp;#039;&amp;#039; = Zapfen). Sie besteht aus Kies von nur wenigen Metern Breite, aber ist etwa drei Kilometer lang, länger als die Insel selbst. Die Form der Landzunge geht auf die Wind- und Stromverhältnisse zurück. Die vorherrschenden Nordwestwinde bewirken eine beiderseits der Insel nach Südosten verlaufende Strömung. Im Süden der Insel, wo die Ströme im Windschatten aufeinandertreffen, lagert sich das von den beiden Strömungen mitgeführte Material ab. In den letzten hundert Jahren ist die Landzunge um zwei Kilometer gewachsen. Sie bildet die Verlängerung der im Südteil der Insel gelegenen [[Strandwall]]fläche, die ebenfalls ständig wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liv Tap ist [[Typuslokalität]] für diesen Landzungentyp und wegen seiner sehr schmalen, langen Form zugleich das ausgeprägteste Beispiel in Dänemark. In der dänischen fachgeographischen Terminologie bezeichnet man ihn eine &amp;#039;&amp;#039;retodde&amp;#039;&amp;#039; (gesprochen /rett-odde/; von &amp;#039;&amp;#039;ret&amp;#039;&amp;#039; = gerade, &amp;#039;&amp;#039;odde&amp;#039;&amp;#039; = Landzunge). Voraussetzung ist, dass die Küstenlinie einen scharfen Knick macht, und die Sedimentströmungen beiderseits des Knickes gleicher Richtung und Größe sind. Sonst entsteht die üblichere, landeinwärts krumme &amp;#039;&amp;#039;Krumodde&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://naturenidanmark.lex.dk/Det_marine_forland &amp;#039;&amp;#039;Det marine forland&amp;#039;&amp;#039;, Naturen i Danmark], lex.dk (Erklärung der marinen Vorlandtypen; auf Dänisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnliche Retodden sind das Jordrev der Insel [[Romsø]] im [[Großer Belt|Großen Belt]], [[Skarø]] Odde und Sandhoved auf [[Birkholm (Insel)|Birkholm]] im [[Sydfynske Øhav|Südfünischen Inselmeer]] sowie die Ostspitze von [[Lilleø]] in der [[Storstrøm]]. Innerhalb des Limfjords gibt es Jelser Odde bei [[Lundø]] und [[Sundsøre]]. Häufiger sind die breiteren, älteren (daher höheren) und mehr bewachsenen Retodden, die nicht mehr als eine winzige Landzunge im Meer erscheinen; ein Beispiel ist [[Skagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tier- und Pflanzenleben ==&lt;br /&gt;
Liv Tap ist [[Robbe]]nschutzgebiet und darf nicht betreten werden. In den Sommermonaten fahren jedoch Ausflugsschiffe von Fur und Rønbjerg aus die Robbenbänke an. Aus wenigen vor rund hundert Jahren auf der Insel ausgesetzten [[Damhirsch]]en hat sich ein für die kleine Insel recht ansehnlicher Bestand entwickelt, der durch Abschüsse reguliert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Heide (Landschaft)|Heide]] vor allem im Norden der Insel ist Rest einer einst ausgedehnten Heidefläche, die seit etwa 1800 hauptsächlich durch landwirtschaftliche Flächennutzung stark zurückgedrängt wurde. Heute sind große Teile der einstigen Heidefläche mit [[Nadelwald]] bedeckt. Ebenfalls im Nordteil der Insel sind Reste alter [[Eichen]]-[[Gemeine Hasel|Hasel]]-Wälder anzutreffen, die in der Steinzeit, vor etwa 5000 Jahren, als das Klima etwas wärmer war als das heutige, große Teile der Insel bedeckten. Zahlreiche Eichen haben ein Alter von rund 300 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Tourismus ==&lt;br /&gt;
Neben der staatlichen Forschungsstätte spielt während der Sommermonate der Tourismus eine gewisse Rolle. Außer einem Campingplatz stehen in sieben Übernachtungshäusern, die auf die Zeit der „Kellerske Åndssvageanstalt“ zurückgehen, etwa 270 Betten für Feriengäste zur Verfügung. An der Ostküste liegt nahe der Anlegestelle der Fähre ein kleiner Yachthafen. Motorfahrzeuge und Hunde dürfen auf die Insel nicht mitgebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Steen Andersen &amp;amp; Steen Sjørring (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Det nordlige Jylland&amp;#039;&amp;#039; (erschienen als dritter von fünf Bänden in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Geologisk set&amp;#039;&amp;#039;) – 208 S., zahlr. Abb. und Karten, Geografforlaget, Brenderup (DK) 1997 (2. Auflage der 1. Ausgabe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* http://www.naturturist.dk/livoe/livoe_ty.htm (deutsch)&lt;br /&gt;
* http://www.livo.dk/ (dänisch, dort auch Link zum Herunterladen eines Faltblattes mit Wandertouren und Karte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Livo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limfjord]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Vesthimmerlands Kommune)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mef.ellingen</name></author>
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