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	<title>Liutberga - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:22:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liutberga&amp;diff=1098625&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Engcobo am 22. Januar 2026 um 17:28 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-22T17:28:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liutberga&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liutperga, Liutpirc, Liutburc&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * vor 750; † nach 788), Herzogin von [[Stammesherzogtum Baiern|Baiern]], war die Tochter des Langobardenkönigs [[Desiderius (König)|Desiderius]] und dessen Ehefrau Ansa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Sie heiratete wohl 763&amp;lt;ref&amp;gt;Von der älteren Forschung wurde das Hochzeitsdatum zwischen 764 und 769 angenommen, vergl. Ludo Moritz Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Italiens im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;II, Teil&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;271.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus politischen Gründen [[Tassilo&amp;amp;nbsp;III.]], den Herzog der Baiern aus dem Geschlecht der [[Agilolfinger]], um das bairisch-langobardische Bündnis zu festigen. Neben diesem wichtigen politischen Bündnis brachte Liutberga wohl auch Gebiete um Bozen und Meran (etwa die [[Burg Mais]], die ehemals im bairischen Besitz war) und wichtige Reliquien (kurz nach der Heirat wurden die Gebeine des [[Valentin von Rätien|heiligen Valentins]] aus Trient nach Baiern gebracht) mit in die Ehe ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Joachim Jahn (Historiker)|Joachim Jahn]] |Titel=Ducatus Baiuvariorum. Das bairische Herzogtum der Agilolfinger |Sammelwerk=Monographien zur Geschichte des Mittelalters |Band=35 |Ort=Stuttgart |Datum=1991 |ISBN=3-7772-9108-0 |Seiten=390–391}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liutberga hatte wohl vier Kinder mit Tassilo: zwei Söhne, [[Theodo&amp;amp;nbsp;III.]] und Theodebert, sowie die beiden Töchter Cotani und Hrodrud.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mart&amp;quot;&amp;gt;[[Martina Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Königin im frühen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-17-018473-2, S.&amp;amp;nbsp;56&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogin an der Seite Herzog Tassilos ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tassilokelch in Aachen.jpg|mini|hochkant|Liutberga stiftete gemein&amp;amp;shy;sam mit ihrem Mann Tassilo im Jahre 777 einen Kelch, der sich heute im Stift Krems&amp;amp;shy;münster befindet.]]&lt;br /&gt;
Herzogin Liutberga gilt als politisch aktive Herzogin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liutberga und Tassilo regierten das Herzogtum Baiern weitestgehend unabhängig vom fränkischen Reich und richteten ihre Bündnispolitik in südliche Richtung (unter anderem Liutbergas Heimat, das Langobardenreich). Liutberga wurde daher von zeitgenössischen Chronisten der Karolinger, also den zeitlebenden Kontrahenten des bairischen Stammesherzogtums, als &amp;#039;&amp;#039;„böses, gottverhasstes Weib“&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[[Einhard]]: [[Vita Caroli Magni]] XI und [[Annales regni Francorum]] zum Jahr 788.&amp;lt;/ref&amp;gt; und für den Untergang ihres Mannes mitverantwortlich gemacht, da sie Tassilo&amp;amp;nbsp;III. gegen die Franken aufgehetzt haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Tassilo III. 788 von [[Karl der Große|Karl dem Großen]] abgesetzt worden war, wurden er, Liutberga und ihre Kinder in verschiedene Reichsklöster verbannt. Vielleicht wurde Liutberga zusammen mit ihren Töchtern in das [[Abtei Corbie|Kloster Corbie]] entsandt, vielleicht wurden sie aber auch voneinander getrennt (ihre Tochter Cotania in das [[Abtei Chelles|Kloster Chelles]] und Hrodrud in das [[Abtei Notre-Dame de Laon|Kloster der heiligen Sadalberga in Laon]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Jahn |Titel=Ducatus Baiuvariorum. Das bairische Herzogtum der Agilolfinger |Sammelwerk=Monographien zur Geschichte des Mittelalters |Band=35 |Ort=Stuttgart |Datum=1991 |ISBN=3-7772-9108-0 |Seiten=543}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liutberga starb vermutlich vor 794, da auf der [[Synode von Frankfurt 794|Frankfurter Synode]], vor der sich Tassilo nochmals verantworten musste, von ihr nichts erwähnt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mart&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liutberga als Stifterin ==&lt;br /&gt;
Liutberga ist weithin bekannt für ihre zahlreichen Klosterstiftungen, die sie zusammen mit ihrem Mann unternahm. Dazu zählen&amp;amp;nbsp;– vermutlich unter anderen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Inselklöster im Chiemsee: [[Kloster Herrenchiemsee|Herrenchiemsee]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Jahn |Titel=Ducatus Baiuvariorum. Das bairische Herzogtum der Agilolfinger |Sammelwerk=Monographien zur Geschichte des Mittelalters |Band=35 |Ort=Stuttgart |Datum=1991 |ISBN=3-7772-9108-0 |Seiten=146–148}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Kloster Frauenchiemsee|Frauenwörth]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinz Dopsch]] |Titel=Die Geschichte der Abtei Frauenchiemsee im Spiegel der schriftlichen Quellen |Hrsg=Haas-Gebhard, Dopsch et al. |Sammelwerk=Frauenwörth |Ort=München |Datum=2006 |ISBN=3769601211 |Seiten=180–183}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich im Jahr 777 stifteten Liutberga und Tassilo dem [[Stift Kremsmünster]] den sogenannten [[Tassilokelch]], der die Inschrift trägt: „TASSILO DVX FORTIS + LIVTPIRC VIRGA REGALIS“, übersetzt: „Tassilo, tapferer Herzog + Liutpirg, königlicher Spross“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Liutberga wurde auf Frauenchiemsee mit einem [[FrauenOrte in Bayern|FrauenOrt]] geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bayerns-frauen.de/orte/liutpirc.php |titel=Liutpirc: Die Übersehene |werk=bayerns-frauen.de |hrsg=Starke Frauen Bayern |sprache=de |abruf=2026-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martina Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Königin im frühen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-17-018473-2, S.&amp;amp;nbsp;56&amp;amp;nbsp;ff. ([http://books.google.de/books?id=VQQqBFmA4DwC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;source=gbs_v2_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q=Liutperga&amp;amp;f=false online]).&lt;br /&gt;
* [[Ludo Moritz Hartmann]]: [https://archive.org/details/geschichteitalie02hart/page/250/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Italiens im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039;] Bd. II, Teil 2, Georg 0lms Verlag, Hildesheim 1969, S.&amp;amp;nbsp;250&amp;amp;nbsp;ff. (teilweise überholt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://fmg.ac/Projects/MedLands/BAVARIA.htm#TassiloIIdiedafter794 Liutberga bei Foundation for Medieval Genealogy] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137945019|VIAF=86107387}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Agilolfinger|⚭Liutberga]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzogin (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tassilo III.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Liutberga&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Liutperga; Liutpirc; Liutburc&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Herzogin von Bayern&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 750&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 788&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Engcobo</name></author>
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