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	<title>Liu Shaoqi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liu_Shaoqi&amp;diff=231628&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Bild ergänzt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-07T08:52:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild ergänzt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Liu Shaoqi (cropped).jpg|mini|Liu Shaoqi]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liu Shaoqi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liu Schao-Tschi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|v=刘少奇|t=劉少奇|p=Liú Shàoqí|}}; * [[24. November]] [[1898]] in Huaminglou, Kreis [[Ningxiang]], Provinz [[Hunan]]; † [[12. November]] [[1969]] in [[Kaifeng]], [[Henan]]) war von 1959 bis 1968 der  [[Liste der Staatspräsidenten der Volksrepublik China|Präsident der Volksrepublik China]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines reichen Bauern absolvierte seine Ausbildung an der gleichen Lehrerbildungsanstalt wie zuvor [[Mao Zedong]]. Im Jahre 1917 war er Gründungsmitglied der Gesellschaft für Neue Volksstudien, der auch Mao angehörte. Statt nach einem Vorbereitungsjahr sein Studium in [[Frankreich]] fortzuführen, schrieb er sich an der Fremdsprachenschule in [[Shanghai]] ein, die auf eine Initiative der [[Komintern]] zurückging. Von 1921 bis 1922 hielt er sich in Moskau auf, wo er an der [[Kommunistische Universität der Werktätigen des Ostens|Kommunistischen Universität der Werktätigen des Ostens]] studierte. Gleichzeitig wurde er Mitglied der neu gegründeten [[Kommunistische Partei Chinas|Kommunistischen Partei Chinas]]. 1922 war er Delegierter zum Ersten [[Kongress der kommunistischen und revolutionären Organisationen des Fernen Ostens]], der in Moskau stattfand.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Erste Kongreß der kommunistischen und revolutionären Organisationen des Fernen Ostens. Moskau, Januar 1922&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg: Verlag der Kommunistischen internationale, 1922; John Sexton (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alliance of Adversaries. The Congress of the Toilers of the Far East&amp;#039;&amp;#039; (Historical Materialism, Bd.&amp;amp;nbsp;173). Haymarket, ²2019; ISBN 1-64259-040-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Rückkehr wurde er auf Anweisung der Partei im Kohlerevier von [[Anyuan (Pingxiang)|Anyuan]], Provinz [[Jiangxi]] aktiv und war bis 1925 maßgeblich an der Organisation von Streiks und Gewerkschaften beteiligt. Zwischen 1925 und 1927 führte er diese Arbeit fort, unter anderem in [[Hubei]] und [[Shanghai]]. Am bemerkenswertesten war die Entwicklung in [[Wuhan]], wo 1926 innerhalb von zwei Monaten 300.000 Arbeiter in 200 neu gegründeten Gewerkschaften Mitglied wurden. Auf dem [[Nationaler Parteikongress der Kommunistischen Partei Chinas|5. Kongress]] der Kommunistischen Partei 1927 wurde er in das [[Zentralkomitee]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ämter ===&lt;br /&gt;
Damit begann eine steile Karriere, in deren Rahmen er zahlreiche Ämter bekleidete, darunter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1928 auf dem 6. Parteikongress in [[Moskau]] Direktor der Arbeiterabteilung des Zentralkomitees,&lt;br /&gt;
* 1931, auf dem 5. Internationalen Arbeiterkongress gewählt, Mitglied im Exekutivbüro und, auf dem 4. Plenum der [[Kommunistische Partei Chinas|KPCh]], Mitglied des Politbüros,&lt;br /&gt;
* 1931, als die [[Chinesische Sowjetrepublik]] ausgerufen wurde, Mitglied ihres [[Ständiger Ausschuss des Politbüros der Kommunistischen Partei Chinas|Zentralen Exekutivrates]],&lt;br /&gt;
* 1932, Generalsekretär der KPCh in der Provinz [[Fujian]]&lt;br /&gt;
* 1933, Stellvertretender Kommissar für Arbeit im Rat der Volkskommissare,&lt;br /&gt;
* 1934, Mitglied des Ständigen Präsidiums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 nahm er am [[Langer Marsch|Langen Marsch]] teil und unterstützte [[Mao Zedong]] während der [[Konferenz von Zunyi]]. Nach der Ankunft in der Provinz [[Shaanxi]] 1935, die das Ende des Langen Marsches markierte, wurde er in [[Peking]] Leiter der Nordchina-Sektion. 1936 war er KPCh-Generalsekretär für Nordchina und leitete die anti-japanische Bewegung in diesem Gebiet. Von 1937 bis 1938 bestimmte er die Personalpolitik der Organisationsabteilung mit und dozierte am Marx-Lenin-Institut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1939–1969 ===&lt;br /&gt;
Von 1939 bis 1945 bediente er sich der Schriftform, um seine politischen Ansichten zu veröffentlichen. Nach der Ausrufung der [[Volksrepublik China]] wurde Liú vom Zweiten und Dritten Volkskongress zu deren Präsidenten gewählt. In den frühen 1950er Jahren trug er zu den wirtschaftlichen Entwicklungen Chinas bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Stationen waren:&lt;br /&gt;
* 1941: Leiter des Zentral-China Büros; [[Politkommissar]] der Vierten Armee&lt;br /&gt;
* 1943: Stellvertretender Vorsitzender des Revolutionären Volksmilitärrates und Generalsekretär der KPCh&lt;br /&gt;
* 1945: Stellvertretender Parteivorsitzender&lt;br /&gt;
* 1948: Ehrenvorsitzender des Verbandes für Arbeit&lt;br /&gt;
* 1949: Stellvertretender Vorsitzender des Weltbundes der Gewerkschaften und des Volksregierungsrates&lt;br /&gt;
* 1954: Vorsitzender des Nationalen Volkskongresses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959, nach dem Rücktritt Maos, übernahm er das Amt des Vorsitzenden der Volksrepublik China und reiste in dieser Funktion nach Moskau, Indonesien, Burma, Kambodscha, Nordkorea, Pakistan und Afghanistan. Auch seine innenpolitische Position konnte er stärken. Während einer Reise in sein Heimatdorf lernte er die Auswüchse des sogenannten [[Großer Sprung nach vorn|Großen Sprungs]] kennen. Auf einem Treffen aller führenden Personen Chinas, der [[7000-Kader-Konferenz]]  erreichte er durch eine (vorher in anderer Form eingereichte) Rede, in der er Mao kritisierte, dass andere ihm, obwohl [[Lin Biao]] dies nicht tat, folgten und Mao so dazu bewogen wurde, seine Ämter niederzulegen. In den 1960er Jahren half er, die durch den Großen Sprung hervorgerufene wirtschaftliche Katastrophe zu überwinden. Zu Beginn der [[Kulturrevolution]] 1967 wurde er schließlich festgenommen und unter Hausarrest gestellt. Der amerikanische [[Sinologie|Sinologe]] [[John K. Fairbank]] behauptet in seinem 1972 erschienenen Buch „China perceived“, die [[Rote Garden (China)|Roten Garden]] und die Massen, die ihn verfolgten, seien von außerhalb des Parteiapparates mobilisiert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;John K. Fairbank: &amp;#039;&amp;#039;American Experience of Chinese Life&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;China perceived. Images and politics in Chinese-american relations&amp;#039;&amp;#039;, Alfred A. Knopf, New York (USA) 1974, ISBN 0-394-49204-8, S. 185&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1968 wurde er aus der Partei ausgeschlossen, und seine Ämter wurden ihm entzogen. In der Haft wurde er regelmäßig gefoltert, und Medikamente gegen seine [[Diabetes mellitus|Zuckerkrankheit]] und gegen [[Lungenentzündung]]en wurden ihm verwehrt. Ein Jahr später verstarb er nach einer weiteren Ächtung auf dem Parteitag im April am 12. November 1969 in der Haft in [[Kaifeng]]. Erst durch den ebenfalls abgefallenen [[Deng Xiaoping]], der nach Maos Tod zur Führungsfigur wurde, wurde Liu auf der V. Plenartagung des XI. Zentralkomitees der KP Chinas im Februar 1980 postum rehabilitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf privater Ebene ging Liú Shàoqí fünf Verbindungen ein. Zunächst war er mit einer Russin verbunden, als er 1921 seine Studien in Sowjetrussland fortsetzte. 1922 heiratete er He Baozhen, die 1933 in [[Nanjing]] hingerichtet wurde. Die dritte Ehefrau [[Xie Fei (Politikerin)|Xie Fei]] ({{zh|kurz=1|v=谢飞}}) aus Wenchang, Hainan, nahm 1934 am [[Langer Marsch|Langen Marsch]] teil. Aus seiner vierten Ehe, 1940–1945 mit Wang Qian ({{zh|kurz=1|v=王前}}), gingen ein Sohn (Liu Yunzhen, {{zh|kurz=1|v=刘允真}}) und eine Tochter (Liu Tao, {{zh|kurz=1|v=刘涛}}) hervor. 1946 heiratete er [[Wang Guangmei]], mit der er zwei Söhne und zwei Töchter hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Liu Schao-Tschi: &amp;#039;&amp;#039;Wie man ein guter Kommunist wird.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag für fremdsprachige Literatur (Peking)|Verlag für fremdsprachige Literatur]], Peking 1965&lt;br /&gt;
* Liu Shaoqi: &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Schriften und Materialien.&amp;#039;&amp;#039; Edition Cordeliers, Stuttgart 1982. ISBN 3-922836-08-9&lt;br /&gt;
* Liu Shaoqi: &amp;#039;&amp;#039;Selected works, Vol. I.&amp;#039;&amp;#039; (englisch) Foreign Languages Press, Beijing 1984 ISBN 0-08-031803-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Bergmann (Agrarwissenschaftler)|Theodor Bergmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Liu Shaoqi – Tragödie eines Revolutionärs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung]].&amp;#039;&amp;#039; Heft I/2006.&lt;br /&gt;
* Mao Shaoqi: Liu Shaoqi – Größe und Tragödie, in: Theodor Bergmann, [[Mario Keßler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ketzer im Kommunismus.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Liu Shaoqi|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118573594}}&lt;br /&gt;
* Liu Shaoqi: {{Webarchiv |url=http://www.marxistische-bibliothek.de/liu.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Wie man ein guter Kommunist wird.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070807131133}}, 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Staatsoberhäupter der Volksrepublik China}}&lt;br /&gt;
{{Hinweis Chinesischer Name|Liu|Shaoqi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118573594|LCCN=n80128361|NDL=00316275|VIAF=22167823}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Liu, Shaoqi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Volksrepublik China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Volksrepublik China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationaler Gewerkschaftsfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Chinesischen Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der Volksrepublik China]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Liu, Shaoqi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Liú, Shàoqí (Pinyin); Liu, Schao-tschi (Ad-hoc-Umschrift); 刘少奇 (chinesisch, Kurzzeichen); 劉少奇 (chinesisch, Langzeichen)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und Präsident der Volksrepublik China&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Huaminglou, [[Provinz Hunan]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. November 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kaifeng]], [[Henan]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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