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	<title>Litze (Geflecht) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T09:24:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Litze_(Geflecht)&amp;diff=93624&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Darthbond007: /* Uniformen und Trachten */ Korrektur, da Fehler</title>
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		<updated>2025-09-18T13:55:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Uniformen und Trachten: &lt;/span&gt; Korrektur, da Fehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kragenspiegel artillerieoffizier.jpg|mini|100px|Doppellitze auf [[Kragenspiegel]] eines [[Uniform (Bundeswehr)|Bw-Dienstanzuges]] (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HA OS5 33a Oberfähnrich SanOA San ZMx L.svg|mini|100px|Schulterklappe [[Bundeswehr|Bw]]-[[Feldanzug]] ([[Oberfähnrich]] [[Sanitätsdienst Heer|Sanitätsdienst]]) mit [[kobaltblau]]er Flachlitze und silberner [[Offizieranwärter (Bundeswehr)|OA]]-Kordel („Disco&amp;#039;&amp;#039;litze&amp;#039;&amp;#039;“)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Litze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man in der [[Textiltechnik]] ein [[Flechten (Tätigkeit)|Geflecht]]. Ursprünglich eine dünne [[Kordel (Textilie)|Textilkordel]] oder [[Draht]]schnur bezeichnend, leitete sich davon später der Begriff für (farbige) Schnureinfassungen von Knopflöchern ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Litze |Band=10 |Seite=440 |zenoID=20010354778}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend steht Litze im erweiterten Sinn für einen schmalen [[Besatz (Kleidung)|Besatz]] aus textiler [[Borte]], [[Tresse|Metalltresse]] oder [[Stickerei]], insbesondere von echten oder falschen, d.&amp;amp;nbsp;h. nicht eingeschnittenen, Knopflöchern. Die bei der [[Bundeswehr]] an den [[Kragenspiegel (Bundeswehr)|Kragenspiegeln]] des [[Dienstanzug (Bundeswehr)|Dienstanzugs]] getragenen Doppellitzen bzw. Spiegellitzen in Form der [[Zahlzeichen|Ziffer]] [[2|Zwei]] der [[Römische Zahlschrift|römischen Zahlschrift]] stellen denn auch nichts anderes dar als einen traditionellen, stilisierten Knopflochschmuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Litzen heißen aber auch beim [[Heer (Bundeswehr)|Heer]] der Bundeswehr die schmalen textilen Aufschiebeschlaufen in [[Waffenfarbe (Bundeswehr)|Waffenfarbe]] der jeweiligen [[Truppengattung]]. Sie sind an den [[Schulterklappe]]n des [[Feldanzug]]s –&amp;amp;nbsp;auf Höhe der Schulternaht&amp;amp;nbsp;– anzulegen (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich besitzt eine Litze mehr den Charakter eines schmückenden [[Posament]]s, sie dient jedoch weniger der [[Verstärkung (Schneiderei)|Verstärkung]] eines Kleidungsstücks. Heute finden Litzen kaum noch Verwendung, da sie erheblich teurer sind als gewobene [[Band (Textil)|Bänder]] bzw. Kordeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uniformen und Trachten ==&lt;br /&gt;
Litzen wurden besonders häufig bei [[Uniform]]en des [[19. Jahrhundert]]s und [[Tracht (Kleidung)|Trachten]] als schmückendes und abgrenzendes Element verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bdpi.org/tradition-geschichte/symbole-der-pioniertruppe/58-uniformen-farben-embleme-woher-und-warum-.html |text=Symbole der Pioniertruppe. |wayback=20160304030615 |archiv-bot=2019-04-28 03:01:54 InternetArchiveBot}} Bund Deutscher Pioniere.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|alten Armee]] (nach 1871) waren Litzen ursprünglich meist den [[Garde]]einheiten vorbehalten. Zum 100. Geburtstag des [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|alten Kaisers]] verlieh [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] am 22. März 1897 dem [[Grenadier-Regiment „König Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.“ (2.&amp;amp;nbsp;Westpreußisches) Nr.&amp;amp;nbsp;7]] Litzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kriegsministerium (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Königlich Preussisches Armee-Verordnungs-Blatt&amp;#039;&amp;#039;, 22. März 1897, 31. Jahrgang, Extra-Ausgabe, S. 7, E.S. Mittler &amp;amp; Sohn.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1918 wurden auch weitere [[Grenadier]]-Regimenter und andere [[Truppenteil]]e mit Litzen ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Pietsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Formations- und Uniformierungs-Geschichte des preußischen Heeres 1808–1914&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Fußtruppen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag H. G. Schulz, 1963, S. 28–29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell gab es drei Hauptformen von Litzen in der alten Armee bis zum [[Übergangsheer]] (Reichswehr nach dem Ersten Weltkrieg):&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Die feldgraue Uniformierung des deutschen Heeres 1907–1918.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Biblio-Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2533-2, S. 152–154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Altpreußische Litzen (Litzen alter Art mit oder ohne Spiegel)&lt;br /&gt;
* Einfache Litzen (Einfache Kapellenlitzen)&lt;br /&gt;
* Doppellitzen (Doppelte Kapellenlitzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 wurden auf der Felduniform die bisherigen Kragenlitzen durch eine kürze Version ersetzt. Diese bildete das Muster der um 1921, mit Formierung des Übergangsheeres der [[Reichswehr]], allgemein eingeführten Doppellitzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adolf Schlicht, Jürgen Kraus |Titel=Die deutsche Reichswehr. Die Uniformierung und Ausrüstung des deutschen Reichsheeres von 1919 bis 1932 |Reihe=Kataloge des Bayerischen Armeemuseums Ingolstadt |BandReihe=3 |Verlag=Verlag Militaria |Ort=Wien |Datum=2005 |ISBN=3-902526-00-9 |Seiten=74–75}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Man nannte diese auch &amp;#039;&amp;#039;doppelte Kolbenlitzen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adolf Schlicht, Jürgen Kraus |Titel=Die deutsche Reichswehr. Die Uniformierung und Ausrüstung des deutschen Reichsheeres von 1919 bis 1932 |Verlag=Verlag Militaria |Ort=Wien |Datum=2005 |ISBN=3-902526-00-9 |Seiten=88}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bundeswehr nennt man die schmalen waffenfarbigen Aufschiebeschlaufen an den Schulterklappen des Feldanzugs ebenfalls Litzen (siehe oben). Sie sind aus 5 Millimeter breiter [[Klöppeln|geklöppelter]] textiler Flachlitze gefertigt. [[Unteroffizieranwärter]] mit bestandenem Lehrgang tragen oberhalb davon eine 8 Millimeter breite Flachlitze aus hellaltgoldfarbenem Metallgespinst („Hoffnungsbalken“). [[Feldwebelanwärter|Feldwebel]]- und [[Offizieranwärter (Bundeswehr)|Offizieranwärter]] tragen oberhalb der Flachlitze eine gedrehte Schnur aus altgoldenem bzw. silberfarbenem Metallgespinst ([[Oberfähnrich]]e diese nur am Feldanzug); das Anwärterabzeichen heißt im [[Soldatenjargon]] fälschlich „Disco&amp;#039;&amp;#039;litze&amp;#039;&amp;#039;“ (statt tatsächlich „Disco&amp;#039;&amp;#039;kordel&amp;#039;&amp;#039;“). [[Reserve (Bundeswehr)|Reservisten]] führten bis 2019 eine schwarz-rot-goldene Kordel. Genaueres siehe unter [[Waffenfarbe#Bundesrepublik Deutschland|Waffenfarben]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch ein Beispiel für die [http://www.documentarchiv.de/ddr/1962/nva-uniformen-dienstgrade_bschl02.html NVA] documentarchiv.de/ddr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   KragenLitzenAlteeArmee.png|Kragenlitzen-Versionen der alten Armee, bis 1918&lt;br /&gt;
   LitzenUniformMannschaften1910.jpg|Lange Kragenlitzen der Deutschen Armee von ca. 1910 bis ca. 1915&lt;br /&gt;
   Wilhelm II. 1905.jpeg|[[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II]]., [[Koller (Uniform)|Koller]] (Kragen, [[Aufschlag (Uniform)|Aufschläge]]) mit Litzen, [[Borte]]n, [[Tresse]]n, 1905&lt;br /&gt;
   Lieutenant Paul von Hindenburg Postcard 1866 Berliner Verlag.jpg|[[Paul von Hindenburg]], als Leutnant des [[3. Garde-Regiment zu Fuß|3.&amp;amp;nbsp;Garde-Regiments zu Fuß]], 1866&lt;br /&gt;
   Div BW Litzen.JPG|Flachlitzen in diversen Waffenfarben, für [[Bundeswehr|Bw]]-Schulterklappen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Litze (Elektrotechnik)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Die feldgraue Uniformierung des deutschen Heeres 1907–1918.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Biblio-Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2533-2.&lt;br /&gt;
* Paul Pietsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Formations- und Uniformierungs-Geschichte des preußischen Heeres 1808–1914&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Verlag H. G. Schulz, 1963.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Adolf Schlicht, Jürgen Kraus&lt;br /&gt;
   |Titel=Die deutsche Reichswehr. Die Uniformierung und Ausrüstung des deutschen Reichsheeres von 1919 bis 1932&lt;br /&gt;
   |Reihe=Kataloge des Bayerischen Armeemuseums Ingolstadt&lt;br /&gt;
   |BandReihe=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Militaria&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-902526-00-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Braids}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uniform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Posament]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Braid]]  &amp;lt;!-- War bisher mit über Wikidata mit [[en:Cord (sewing)]] verbunden. Cord bedeutet in diesem Zusammenhang aber eher [[Kordel (Textilie)]]. Es scheint keinen eigenen, passenden Artikel in der Englischen Wikipedia zu geben. &amp;quot;Gold braid&amp;quot; oder &amp;quot;Braiding&amp;quot; wäre wohl der passendste Begriff.--&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Darthbond007</name></author>
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