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	<title>Little Walter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Little_Walter&amp;diff=323018&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serienfan2010: Link fix</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Little Walter.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Little Walter&amp;#039;&amp;#039;, Bronzestatue vor dem [[Jazzinstitut Darmstadt]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Little Walter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Mai]] [[1930]] als &amp;#039;&amp;#039;Marion Walter Jacobs&amp;#039;&amp;#039; in [[Marksville (Louisiana)|Marksville]], [[Louisiana]]; † [[15. Februar]] [[1968]] in [[Chicago]], [[Illinois]]) war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] Bluesmusiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einfluss von Little Walter auf die [[Mundharmonika|Harmonika]] im Blues ist mit dem von [[B.B. King]] auf die Gitarre zu vergleichen. Kritiker vergleichen Little Walter gar mit [[Charlie Parker]]. Dieser Vergleich rührt wahrscheinlich auch daher, dass Little Walter als einer der ersten seine Harmonika über ein [[Mikrofon]] und einen [[Gitarrenverstärker]] spielte und dabei einen Klang erzielte, der dem eines Saxophons sehr ähnlich war. In ihrer kurzen Biographie schreibt Madison Deniro über Little Walter: „Er war der erste Musiker überhaupt, der mit Absicht elektronische Verzerrung benutzte.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bluesharp.ca/legends/lwalter.html Biography], abgerufen am 3. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspiriert von Bluesmusikern wie [[Sonny Boy Williamson I.]] und [[Big Walter Horton]] kreierte er im [[Chicago Blues]] einen neuen Stil, dessen Soli aus originellen Akkordfolgen bestanden und einen sehr „elektrischen“ Sound hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Little Walter wurde bereits 1980 als einer der ersten in die [[Blues Hall of Fame]] aufgenommen. 2008 wurde er als &amp;#039;&amp;#039;Sidemen&amp;#039;&amp;#039; und als einziger Mundharmonika-Spieler auch in die [[Rock and Roll Hall of Fame]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mitte der Vierziger war Little Walter von Louisiana über Helena, Memphis und St.&amp;amp;nbsp;Louis nach Chicago gekommen. In Helena hatte er Kontakt zu den Gitarristen [[Houston Stackhouse]] und [[Junior Lockwood|Robert Lockwood Jr.]] gehabt. In Chicago angekommen, hielt sich Walter oft am [[Maxwell Street]] Market auf, der Treffpunkt vieler Bluesmusiker aus dem Süden war. Dort traf er auch auf [[Jimmy Rogers]], der viel Zeit mit [[Muddy Waters]] verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muddy Waters erkannte das Können des Ausnahmemusikers und nahm den jungen Walter in seine Band auf. So spielten sie in der Besetzung Muddy Waters (git, voc.), Jimmy Rogers (git.), Little Walter (hca.), Ernest „Big“ Crawford (bs) und [[Leroy Foster (Musiker)|„Baby Face“ Leroy Foster]] (dr.), später ersetzt durch Elgin Evans. Aufnahmen entstanden im Mai 1949 für das kurzlebige Label [[Tempo-Tone Records|Tempo-Tone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Schallplatten erschienen 1950 auf dem gleichnamigen Label der Brüder Leonard und Phil Chess. [[Chess Records|Chess]] sollte in den folgenden Jahren zur marktbeherrschenden Plattenfirma des [[Blues]] werden. Ein großer Anteil daran wird den Erfolgen von Muddy Waters und Little Walter zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher einem Zufall ist es zu verdanken, dass Little Walter als Solist von den Chess-Brüdern aufgenommen wurde. Das Instrumental &amp;#039;&amp;#039;[[Juke (Lied)|Juke]],&amp;#039;&amp;#039; das am 12. Mai 1952 aufgenommen wurde, sollte als Erkennungsstück für die Band von Muddy Waters dienen. Es wurde zu einem ganz großen Hit und für Little Walter zum Einstieg in seine Solokarriere. Dank dem Erfolg dieser Aufnahme konnte er als erster Bluesmusiker aus Chicago im [[Apollo Theater]] in New York auftreten. Juke war auch die erste Harmonika-Instrumentalnummer, die es in die Billboard R&amp;amp;B Charts schaffte. Dort hielt sich die Aufnahme 20 Wochen lang, davon acht auf Platz 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1957 erscheint Little Walter noch in den Besetzungslisten bei den Schallplattenaufnahmen der Muddy Waters Band. Dann wurde er ersetzt vom jungen [[Junior Wells]], der Jahre später mit [[Buddy Guy]] ein erfolgreiches musikalisches [[Duo (Musik)|Duo]] bilden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Little Walter übernahm im Gegenzug die Band von Junior Wells, die [[The Aces (Bluesband)|Aces]], die er in „Jukes“ umbenannte, in der Besetzung [[Louis Myers]] (git.), [[Dave Myers]] (bs.) und [[Fred Below]] (dr.). Mit der Band hatte Little Walter eine Reihe von Hits wie zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Mean old world, Off the wall&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Blues with a Feeling|Blues with a feeling]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der musikalische Erfolg hatte für Little Walter nicht nur positive Seiten; er war streitsüchtig und arrogant und versuchte andere zu übervorteilen. Little Walter trennte sich von den Myers. Ihren Platz nahm der Gitarrist [[Robert Lockwood junior|Robert Lockwood&amp;amp;nbsp;jr.]] ein, den Walter bereits Jahre zuvor in Helena getroffen hatte. Den Bass übernahm [[Willie Dixon]], eine bekannte Größe im [[Chicago Blues]]. Walter kannte Dixon schon aus dem Umfeld von Muddy Waters. Dixon hatte einige der Hits geschrieben, die den Grundstein für den Erfolg von Muddy Waters bildeten. Für Walter schrieb Dixon das Stück &amp;#039;&amp;#039;My Babe,&amp;#039;&amp;#039; mit dem er noch einmal die ersten Plätze der Hitparaden errang. Aber für Little Walter war es der Anfang vom Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 verließ Robert Lockwood jr. die Band. Wohl auch, weil es selbst für den schweigsamen Gitarristen immer schwieriger wurde, mit Walter klarzukommen. Das allgemeine Interesse für Little Walter ließ rapide nach und er wurde in dieser Zeit als sehr launisch beschrieben. Chess nahm ihn nur noch selten auf, er war zu Beginn der sechziger Jahre kommerziell am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1964 und 1967 kam Walter im Rahmen des [[American Folk Blues Festival]] nach Europa. Aber das europäische [[Blues Revival]] konnte diesem Könner auf der [[Blues Harp]] nicht mehr auf die Beine helfen. Einige Monate nach seiner zweiten Europatour geriet er in eine Schlägerei, als er in einer Konzertpause auf die Straße in der South Side von Chicago ging. Die eigentlich relativ geringe Verletzung, die er sich dabei zuzog, führte zusammen mit früheren Verletzungen aus Gewalttätigkeiten dazu, dass er im Schlaf verstarb. Er hatte sich im Apartment seiner Freundin in der 209 E. 54th Straße zu Bett gelegt. Als offizielle Todesursache steht im Totenschein „Herzthrombose“ (ein Verschluss im Herzbeutel); es wurden keine äußerlichen Verletzungen festgestellt. Er wurde auf dem St.&amp;amp;nbsp;Mary’s Friedhof in Evergreen Park, IL am 22. Februar 1968 beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wurde er in die [[Blues Hall of Fame]] aufgenommen; auch sein Song &amp;#039;&amp;#039;[[My Babe]]&amp;#039;&amp;#039; ist seit 2008 dort zu finden. Ebenfalls 2008 wurde Walter in die [[Rock and Roll Hall of Fame]] aufgenommen. Im selben Jahr erschien auch der Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Cadillac Records]],&amp;#039;&amp;#039; der zum Teil auch seine Lebensgeschichte erzählt. [[Columbus Short]] spielte in diesem Film Little Walter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* 1964 &amp;#039;&amp;#039;Little Walter&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Pye &lt;br /&gt;
* 1967 &amp;#039;&amp;#039;Super Blues&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Chess&lt;br /&gt;
* 1969 &amp;#039;&amp;#039;Hate To See You Go&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Universal Distribution&lt;br /&gt;
* 1986 &amp;#039;&amp;#039;Windy City Blues [live]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Blue Moon&lt;br /&gt;
* 1992 &amp;#039;&amp;#039;Juke&amp;#039;&amp;#039; Snapper&lt;br /&gt;
* 1997 &amp;#039;&amp;#039;[[His Best (Little-Walter-Album)|His Best]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– MCA / Chess (50th Anniversary Collection)&lt;br /&gt;
* 1997 &amp;#039;&amp;#039;Confessin&amp;#039; the Blues&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– MCA/Chess&lt;br /&gt;
* 1997 &amp;#039;&amp;#039;Blues With a Feelin’&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– MCA/Chess&lt;br /&gt;
* 2000 &amp;#039;&amp;#039;Live in the Windy City&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Columbia River Entertainment Group&lt;br /&gt;
* 2004 &amp;#039;&amp;#039;Classics 1947–1953&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– B&amp;amp;R Classics&lt;br /&gt;
* 2005 &amp;#039;&amp;#039;Little Walter 1947–1953&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Classics&lt;br /&gt;
* 2005 &amp;#039;&amp;#039;Juke – Proper Introduction to Little Walter&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Proper&lt;br /&gt;
* 2006 &amp;#039;&amp;#039;Stray Dog Blues&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Rev-Ola&lt;br /&gt;
* 2006 &amp;#039;&amp;#039;The Essential Blue Archive-Blues With a Feeling&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Blue Label (SPV)&lt;br /&gt;
* 2008 &amp;#039;&amp;#039;Music Ave&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2008 &amp;#039;&amp;#039;Classics 1953–1955&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– B&amp;amp;R Classics&lt;br /&gt;
* 2009 &amp;#039;&amp;#039;[[Complete Chess Masters: 1950–1967|The Complete Chess Masters (1950–1967)]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Hip-o Select&lt;br /&gt;
* 2011 &amp;#039;&amp;#039;Rock Bottom&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tony Glover, Scott Dirks, Ward Gaines: &amp;#039;&amp;#039;Blues with a Feeling: The Little Walter Story.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, New York 2002, ISBN 0-415-93711-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0910078}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* Roger Hahn: [https://64parishes.org/entry/little-walter Little Walter.] Eintrag bei &amp;#039;&amp;#039;64 Parishes: Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039;, 19. Februar 2014, zuletzt aktualisiert am 25. November 2022.&lt;br /&gt;
* {{Findagrave}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134641167|LCCN=n/82/25127|VIAF=7574546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blues-Musiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chicago-Blues-Musiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mundharmonikaspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Blues Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Little Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jacobs, Marion Walter (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Bluesmusiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Mai 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marksville (Louisiana)|Marksville]], Louisiana&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chicago]], Illinois&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serienfan2010</name></author>
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