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	<title>Lithophon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Toolittle: /* Orchesterinstrument, Steinspiel */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Orchesterinstrument, Steinspiel&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lithophon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von griechisch {{lang|grc|λιϑος}} „Stein“ und {{lang|grc|φωνή}} „Klang“) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klangstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man Gegenstände, deren [[Klang]]körper aus [[Stein]] bestehen und die auf mechanischem Wege (Anschlag, Reibung) in Schwingung versetzt werden. Entsprechend der grundlegenden [[Hornbostel-Sachs-Systematik]] gehören Lithophone zur Gruppe der [[Idiophon]]e. Bevorzugtes Material ist auf Grund seiner besonderen Klangqualität das als [[Phonolith]] bekannte Lavagestein. Andere Mineralien sind Jade, Granit oder auch Serpentin. Im Unterschied zum [[Metallophon]] und [[Xylophon]], bei denen zur Tonererzeugung metallische bzw. hölzerne Stäbe benutzt werden, sind Lithophone von beliebiger Gestalt, häufig bestehen sie aus stab- oder plattenförmig geformten, abgestimmten Steinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ethiopie-0013.JPG|mini|hochkant|Lithophone vor der Kirche des Klosters &amp;#039;&amp;#039;Zeghie Azwa Mariam&amp;#039;&amp;#039; in [[Bahir Dar]], Äthiopien. Als Signalruf dem hölzernen frühchristlich-orientalischen [[Naqus]] und dem orthodoxen [[Semantron]] entsprechend.]]&lt;br /&gt;
Vermutlich liegen die Wurzeln der Klangerzeugung mittels geeigneter Steine schon in der [[Steinzeit]]. Auch wenn bisher die Verwendung von Lithophonen im Holozän nur vermutet werden kann&amp;lt;ref&amp;gt;Iégor Reznikoff: &amp;#039;&amp;#039;Prehistoric Paintings, Sound and Rocks.&amp;#039;&amp;#039; In: Ellen Hickmann u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musikarchäologie III - Archäologie früher Klangerzeugung und Tonordnung&amp;#039;&amp;#039;. (&amp;#039;&amp;#039;Reihe Orientarchäologie&amp;#039;&amp;#039;, Band 10), Rahden (Leidorf) 2000, S. 39–56.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sind die Ansätze, die Tropfsteine in den [[Luray Caverns]] in Form der &amp;#039;&amp;#039;Great Stalacpipe Organ&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://luraycaverns.com/ (hier auch Klangproben); eingesehen am 25. September 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Klingen zu bringen, so überzeugend, dass eine steinzeitliche Lithophonmusik, wenn auch weniger elaboriert als in der modernen Form, durchaus möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felsen, Felsnasen und [[Tropfstein]]e in Kalksteinhöhlen, die zur Klangerzeugung dienen können, sind Lithophone, die im Englischen nach Jeremy Montagu (1965) als &amp;#039;&amp;#039;rock gong&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jeremy Montagu: &amp;#039;&amp;#039;What is a Gong.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Man,&amp;#039;&amp;#039; Band 65. Januar–Februar 1965, S. 18–21&amp;lt;/ref&amp;gt; Solche klingenden Felsen sind hauptsächlich aus Afrika, Asien und Nordamerika bekannt. Unabhängig von der Gesteinsart sind lange, dünne und möglichst frei stehende Felsen am besten geeignet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert G. Bednarik]]: [https://www.researchgate.net/publication/322343346_About_lithophones &amp;#039;&amp;#039;About Lithophones.&amp;#039;&amp;#039;] In: R. Querejazu Lewis, Robert G. Bednarik (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mysterious cup marks: proceedings of the First International Cupule Conference.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archaeopress.&amp;#039;&amp;#039; 2010, S. 115–118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erforschung der Litophone im asiatischen Bereich wird seit einigen Jahren mit Nachdruck betrieben. Erste konkrete Ergebnisse wurden 2016 von den Wissenschaftlern Schu-chi Lee, Uwe U. Pätzold und Christoph Louven auf dem 4. Symposium der Studiengruppe PASEA (Performing Arts of Southeast Asia) in [[Penang]]/Malaysia vorgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.pasea.usm.my/images/pdf/xabstrac.pdf, Aufruf 10.1.2026&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach gehört zu den ältesten gesicherten Zeugnissen das in der Provinz [[Sumatra Barat|Westsumatra]] auf [[Sumatra]] als prähistorisches Lithophon identifizierte &amp;#039;&amp;#039;Talempong batu&amp;#039;&amp;#039;. Es besteht aus sechs Steinblöcken unterschiedlicher Größe und Klanghöhe, wobei die Tonhöhe mit großer Genauigkeit dem abendländischen [[Pythagoreische Stimmung|Pythagoreischen Tonsystem]] entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Pätzold: {{Webarchiv |url=http://www.uni-koeln.de/phil-fak/muwi/fricke/277paetzold.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Das talempong batu&amp;#039; von Talang Anau&amp;#039;&amp;#039;, |wayback=20060112151139}} S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Lithophon aus Ndut Lieng Krak in [[Südvietnam]] wird der eisenzeitlichen [[Sa-Huynh-Kultur]] zugerechnet. Erwähnenswert ist auch der Fund von 20 Klangsteinen in der ostindischen Provinz [[Odisha]], der von der Forschung dem 2. Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. zugeordnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Yule, Martin Bemmann: &amp;#039;&amp;#039;Klangsteine aus Orissa. Die frühesten Musikinstrumente Indiens?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archaeologia musicalis.&amp;#039;&amp;#039; 2.1, 1988, S. 41–50 [http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/savifadok/volltexte/2008/177/pdf/Lithophones.pdf (online auf archiv.ub.uni-Heidelberg.de)] (PDF; 613&amp;amp;nbsp;kB) S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Ausgrabungen in An-Yang (China) fand man die der Shang-II-Dynastie (1350–1050 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) zuzuordnenden Orakelinschriften, Trommeln, Trommelstöcke, Schlegel, eine kugelförmige [[Gefäßflöte]] sowie den &amp;#039;&amp;#039;ch’ing&amp;#039;&amp;#039; genannten Klangstein. Die richtige Bezeichnung für einen einzelnen, großen Klangstein ist &amp;#039;&amp;#039;t’e-ch’ing&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem wurde das [[Klangsteinspiel]] &amp;#039;&amp;#039;pien-ch’ing&amp;#039;&amp;#039; gefunden, welches aus verschiedenen, gestimmten Steinen besteht. Es ist unwahrscheinlich, dass diese Lithophone und die Gefäßflöte bereits in der früheren, der Shang I-Periode vorhanden waren, nachweisbar ist jedoch, dass sich die Stimmung der Instrumente aus [[Stein]], [[Jade]] und [[Bronze]] in der frühen Chou-Dynastie vervollkommnete. Aus jüngerer Zeit sind Lithophone in weiten Teilen Südostasiens von Vietnam bis Korea nachweisbar. Der stärkste Entwicklungsimpuls ging jedoch von China aus, wobei sich zwei charakteristische Formen herausgebildet haben: Zum einen die aufgehängten Platte in traditionell pentagonaler Form mit gebogener Basis und zum anderen der flach liegende &amp;#039;&amp;#039;Jade-Klangstein&amp;#039;&amp;#039; in Scheibenform. Die als [[Bianqing]] bezeichneten Lithophone bestehen aus 16 genau abgestimmten Steinplatten. Sie wurden zu zeremoniellen Zwecken im Tempel und im Palast verwendet und dienten auch als Grabbeigabe. Bemerkenswert ist ein aus 32 Steinplatten bestehendes Lithophon, welches von Archäologen in der Nähe von [[Suizhou]] in der chinesischen Provinz [[Hubei]] in dem [[Grab des Markgrafen Yi von Zeng|Zeng-Hou-Yi Grab]] gefunden wurde. Mit einem Tonumfang von drei Oktaven und präzise gestimmt, diente es als Grabbeigabe für einen adligen Herrscher im 4. vorchristlichen Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://depts.washington.edu/chinaciv/archae/2marmain.htm; Aufruf 14.1.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem fernöstlichen Raum sind es zwei weitere Verbreitungsgebiete, in denen das Lithophon eine jeweils eigene Tradition ausgebildet hat: In Zentralafrika und im Norden Südamerikas. So wurden schon seit frühesten Zeiten in Nordtogo fünf sternförmig auf dem Boden angeordnete Basaltplatten zu ganz bestimmten Ritualen gespielt – eine Tradition, die auch in Benin und Nigeria nachgewiesen werden konnte. Der französische Archäologe Eric Gonthier identifizierte einen Bodenfund aus Zentralafrika als mittelsteinzeitliches Lithophon.&amp;lt;ref&amp;gt;Eric Gonthier, Jacob Durieux: &amp;#039;&amp;#039;Transfixions et labrets subsahariens néolithiques en quartz.&amp;#039;&amp;#039; In: M.-H. Moncel, F. Fröhlich: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Homme et le précieux. Matières minérales précieuses de la Préhistoire à aujourd&amp;#039;hui&amp;#039;&amp;#039;. BAR International Series 1934, Oxford 2009, S. 81–90&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Stein gefertigte Klangstäbe und -platten aus präkolumbianischer Zeit wurden in Ecuador, Kolumbien und Venezuela gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orchesterinstrument, Steinspiel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schellerhau Botanischer Garten Lithophon (01).JPG|mini|Aus [[Phonolith]] gefertigtes Lithophon im [[Botanischer Garten (Schellerhau)|Botanischen Garten Schellerhau]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa sind Steinspiele in Form von Musikinstrumenten erst in der jüngeren Geschichte nachweisbar. Als Pionier auf dem Gebiet der Erforschung neuer Klangquellen ist hier der Engländer [[Peter Crosthwaite]] zu nennen, der erstmals ein nach abendländischem Verständnis als Musikinstrument verwendbares Lithophon mit sechs Tönen baute.&amp;lt;ref&amp;gt;Alan Smith/Bruce Yardley: &amp;#039;&amp;#039;The origin of the musical stones of Skiddaw.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Cumberland Geological Society,&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Nr. 3, Oktober 2008, S. 1–15; zit. nach: Frank Böhme, 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; 1785&amp;lt;ref&amp;gt;James Blades, S. 531.&amp;lt;/ref&amp;gt; (andere Quellen nennen das Jahr 1875&amp;lt;ref&amp;gt;MGG Sachteil Band 5, S. 1383.&amp;lt;/ref&amp;gt;) wurde im Lake District England ein aus 16 Steinplatten bestehendes und zwei diatonische Oktaven umfassendes Steinspiel gefunden, dessen Alter bisher nicht genauer bestimmt werden konnte. Zwischen 1827 und 1840 entwickelte der Steinmetz Joseph Richardson die „Richardson rock harmonica“ mit fünf Oktaven Tonumfang aus Steinplatten von 15 bis 93 Zentimetern Länge.&amp;lt;ref&amp;gt;Alan Smith, Bruce Yardley: &amp;#039;&amp;#039;The origin of the musical stones of Skiddaw.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Cumberland Geological Society,&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Nr. 3, 2008, S. 1–15.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1837 stellte Franz Weber in Wien ein aus abgestimmten Alabasterscheiben bestehendes &amp;#039;&amp;#039;[[Lithokymbalon]]&amp;#039;&amp;#039; vor, aus dem wenig später (1840) die von Richardson and Sons gebaute &amp;#039;&amp;#039;Rock Harmonica&amp;#039;&amp;#039; wurde. Eines dieser von Richardson entwickelten Lithophone wird im &amp;#039;&amp;#039;Keswick Museum and Art Gallery&amp;#039;&amp;#039; in [[Keswick (Cumbria)|Keswick]] unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Musical Stones of Skiddaw]]&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt. 1883 spielte der Franzose Honoré Baudre im Rahmen der Weltausstellung Amsterdam auf einem aus abgestimmten Feuersteinen hergestellten sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Silex Piano&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert hat sich das Lithophon zu einem Orchesterinstrument entwickelt. Meist von [[Schlagwerker]]n gespielt, ähnelt es in Form und Handhabung den [[Stabspiel]]en (wie [[Xylophon]], [[Marimba]] und [[Vibraphon]]) oder den runden Scheiben der [[Crotales]]. Üblicherweise kommen die Töne a3 bis c5 zum Einsatz. Erstmals hat [[Carl Orff]] den Klang des Lithophons als integralen Bestandteil des Orchesterklangs in Werken wie &amp;#039;&amp;#039;Antigonae&amp;#039;&amp;#039; (1949), &amp;#039;&amp;#039;Astutuli&amp;#039;&amp;#039; (1953) und &amp;#039;&amp;#039;Oedipus&amp;#039;&amp;#039; (1959) verwendet. 1961 verwendete der Komponist [[Milko Kelemen]] das Lithophon in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Ekvilibri&amp;#039;&amp;#039; für zwei Orchester.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Böhme, 2016, S. 428.&amp;lt;/ref&amp;gt; Moderne Weiterentwicklungen haben sogenannte &amp;#039;&amp;#039;stone marimbas&amp;#039;&amp;#039; entstehen lassen, bei denen gestimmte Steinplatten wie bei einem Stabspiel angeordnet sind und die Spielweise der Marimba-Technik ähnelt. Spezielle Möglichkeiten der Intonation entwickelten die Schweizer Rudolf Fritsche und Lukas Rohner an dem von ihnen 2003 konstruierten &amp;#039;&amp;#039;Gramorimba&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Steinstabspiel mit vier Oktaven Tonumfang (f–f4) „ist das einzige Lithofon, dessen Platten sowohl grund- wie auch obertongestimmt sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Frischknecht: [https://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////warm-wie-stein.html &amp;#039;&amp;#039;Warm wie Stein.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spuren – Das Leben neu entdecken&amp;#039;&amp;#039;, 2008 (abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;Juli 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung für das Instrument leitet sich aus den Wörtern Granit, Marmor und Marimba her. Die Schweizer Mathias Steinauer&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.musinfo.ch/de/personen/komponisten/?pers_id=49&amp;amp;abc=S; eingesehen 7. 1. 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Nils Günther]], sowie der in [[Brünn]] wirkende [[Ivo Medek]] und [[Hans W. Koch]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.khm.de/lehrende/id.21281.prof-hans-w-koch/, eingesehen 7. 1. 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; schrieben erste Solostücke für die an der [[ETH Zürich]] entwickelten Steinspiele und trugen &amp;quot;wesentlich dazu bei, dass rasch eine breite Palette instrumentenspezifischer Klang- und Spieltechniken zu Tage gefördert&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://steinklang-musik.ch/index.php?page=portrait, eingesehen 1. 7. 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde. - Der Japaner Hitoshi Maeda entwickelte unter Verwendung des hell tönenden Gesteins Sanukitoid unterschiedliche [[Sanukitophon]]e, wobei er sich in der Tonabstimmung und Bauweise an herkömmlichen Musikinstrumenten orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der isländische Komponist [[Elias Davidsson]] arrangierte einheimische, durch Verwitterung entstandene [[Basalt]]platten zu Lithophonen, mit denen er zuerst 1982 in Konzerten improvisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Elias Davidsson: The Icelandic Lithophone, Experimental Musical Instruments, Vol. 14, September 1998, S.&amp;amp;nbsp;29ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Die isländische [[Post-Rock]]-Band [[Sigur Rós]] verwendet gelegentlich ein vom Bildhauer [[Páll Guðmundsson]] geschaffenes Lithophon (&amp;#039;&amp;#039;steinharpa&amp;#039;&amp;#039;, deutsch Steinharfe) in der Art einer [[Marimba]]. 2024 führte sie damit auch in einer Crossover-Kollaboration zusammen mit Guðmundsson und der klassischen Violistin [[Maria Huld Markan Sigfúsdóttir]] die Vertonung eines Gedichts der [[Edda]] ||auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abc.net.au/listen/programs/passenger/stone-harps-odin-s-raven-magic-and-the-earthy-sounds-of-iceland/103590460 |titel=Stone harps, Odin&amp;#039;s raven magic and the earthy sounds of Iceland |werk=[[Australian Broadcasting Corporation]] |datum=2024-03-26 |abruf=2024-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangstein, Installation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lithophon.jpg|mini|Lithophon im [[Schloss Freudenberg]], Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Museum Ilanz Steinharfe.jpg|mini|Steinharfe aus [[Serpentine|Serpentinplatten]] im [[Museum Regiunal Surselva]], [[Ilanz/Glion|Ilanz]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch neue Technologien wurde die Entwicklung von bis dahin unbekannten Formen und Möglichkeiten der Klangentwicklung an und mit Steinen erweitert. Daher gibt es etwa seit der Mitte des 20. Jh. neben dem eindeutig als Musikinstrument konzipierten „Lithophon“ eine Vielzahl neuartiger Formen von Klangsteinen. Sie entziehen sich weitgehend einer Handhabung im Sinne traditionellen Instrumentalspiels und werden dementsprechend auch als [[Klangskulptur|Klangskulpturen]] bezeichnet. „Als Gattung oder […] Klassenbegriff zielt der Begriff Klangskulptur als Kompositum auf eine Verbindung beider Komponenten, oder […] auf das Intermedium zwischen Klang und Skulptur, oder auf eine Schnittmenge, wo sich die Arbeit in beiden Medien überlagert.“&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Gertich: Klangskulpturen; in: Klangkunst – Tönende Objekte und klingende Räume, hg. Helga de la Motte-Haber, Laaber [Laaber Verlag] 1999, S. 138; ISBN 3-89007-432-4 &amp;lt;/ref&amp;gt; Wie die Bezeichnung erkennen lässt, handelt es sich bei den aus dem Gestein herausgearbeiteten Klangskulpturen um Kunstwerke, die sowohl visuelle als auch akustische Reize auslösen und den Betrachter zum Hörer oder auch Spieler werden lassen. „Die Steine schwingen, wenn sie stetig im Rhythmus Reibung oder Anstöße erhalten, sich in ihr Volumen wie von selber hinein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf zur Lippe: Aus dem Inneren der Materie; in: Elmar Daucher – KlangSteine – Stein-Klänge, Ausstellungskatalog München [Bea Voigt Edition] 1989, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hören und Sehen verschmelzen zum [[Synästhesie|synästhetischen]] Gesamterleben. „Der Klang der Steine: ein Phänomen, das im Tönen der Klangsteine freilich hörbar ist, zuvor aber auch das Sehen und das Fühlen betrifft.“&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Bärmann, Tönende Stille; in: Elmar Daucher – KlangSteine – Stein-Klänge, Ausstellungskatalog München [Bea Voigt Edition] 1989, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erster Linie waren es zunächst [[Bildhauer]] wie [[Elmar Daucher]] in Deutschland und Arthur Schneiter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kunstmuseum.tg.ch/de/sammlung/sammlung/kuenstlerinnenkuenstler-von-a-z/kuenstler.html/7914/artist/98 |titel=Schneiter, Arthur - Künstler aus Frauenfeld |hrsg=Kunstmuseum Thurgau |abruf=2020-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Schweiz, die sich mit diesem Phänomen beschäftigten. Gegenstand einer [[Polyästhetik|polyästhetischen]] Herangehensweise, dienen ihre Kunstwerke neben allen akustischen Eindrücken zugleich auch dem Erlebnis der visuellen Wahrnehmung. 1974 entdeckte Elmar Daucher gewissermaßen als Nebenprodukt das musikalische Innenleben seiner von tiefen Sägeschnitten durchzogenen Steinskulpturen und entwickelte daraus eine ganze Serie von Klangsteinen. Dauchers Prototypen sind von Darstellungen der harmonikalen Forschungen von [[Hans Kayser (Musikwissenschaftler)|Hans Kayser]] beeinflusst. In diesem Sinne wurden sie weiterentwickelt von dem Bildhauer Michael Scholl&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mainpost.de/regional/hassberge/so-klingen-die-hassberge-5-steine-leben-und-klingen-art-9557368 |titel=&amp;#039;So klingen die Haßberge&amp;#039; (5): Steine leben und klingen |werk=Der Bildhauer Michael Scholl aus Limbach |hrsg=Mainpost |datum=2017-04-06 |abruf=2020-07-24}} sowie https://bildhauer-scholl.de/K-L-A-N-G-S-T-E-I-N-E/ abgerufen am 22. Oktober 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem Schweizer Künstler Urs A. Furrer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Urs A. Furrer |url=http://alpwerkstatt.ch/index.php |titel=EIN KUNST- UND ERLEBNISZENTRUM |hrsg=Die Alpwerkstatt |abruf=2020-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Elmar Daucher erforschte der Bildhauer Arthur Schneiter die akustischen Möglichkeiten von Steinskulpturen. Seit 1981 entstanden in seiner Werkstatt Klangsteine, in denen sich &amp;quot;bildhauerische und musikalische Momente&amp;quot; miteinander verbinden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.bernhardt-stiftung.de/pdf/2023-Poesie-Klangsteine-Flyer.pdf, sowie: http://www.arthurschneiter.ch/index.html, abgerufen am 22. Oktober 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; - Bei den „Steinen für die Stille“ aus der Werkstatt der Künstler [[Kubach &amp;amp; Kropp]] handelt es sich um primär nach visuellen Kriterien entworfene Kunstwerke, bei denen Klänge entstehen, wenn der Betrachter über die Lamellen der fein ziselierten Steinskulpturen fährt. Die Steine &amp;quot;fordern den Betrachter dazu auf, durch Positionswechsel den optischen Veränderungen im Stein und dem subtilen Spiel mit dem Licht zu folgen. Und viele sind dazu entworfen, ihnen Töne zu entlocken&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.buchheimmuseum.de/aktuell/2025/klangvolle-stille; Aufruf 13.1.2026&amp;lt;/ref&amp;gt; - Auf Sardinien entwickelte der Bildhauer [[Pinuccio Sciola]] klingende Steinskulpturen von zuweilen übermenschlicher Größe, deren Töne durch Anschlagen oder Anreiben erzeugt werden. Das Lebenswerk des Künstlers kann im Freilichtmuseum &amp;quot;Garten der klingenden Steine&amp;quot; in San Sperate besichtigt und bespielt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.psmuseum.it/, sowie: https://www.fondazionesciola.it/  abgerufen am 14. Oktober 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von [[Klaus Feßmann]] zunächst künstlerisch experimentell und in jüngster Zeit auch therapeutisch eingesetzten&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.alzheimer-bw.de/fileadmin/AGBW_Medien/AGBW-Dokumente/HJP/Nachlesen/2009/090213%20Dr%20Martin%20Runge%20-%20KlangSteinTherapie.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Klangsteine sind nach eigenen Klangforschungsergebnissen weiterentwickelte Skulpturen in unterschiedlichen Formen. Die größten von ihnen bezeichnet Feßmann als [[Stele]]n. Seine Formvorstellungen gehen von Berechnungen der Proportionsverhältnissen aus, wobei der Schwerpunkt indessen auf den klanglichen Möglichkeiten liegt: &amp;quot;Es gilt immer wieder zu betonen, dass der Klangstein kein Instrument im eigentlichen Sinne ist, er ist auch nicht instrumentalisierbar. Er ist eine Skulptur, wenn es über-&lt;br /&gt;
haupt gilt, einen Begriff aus der alten Kultur-Welt hier zu verwenden.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Feßmann: Ohrenlicht I – Das (Hand)-Buch der Steinklänge (2018) S. 14 zitiert nach: https://www.luzein.ch/system/files/2020-02/KF_Ohrenlicht_1.pdf, Aufruf 9.1 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen einer von der [[UNESCO]] veranstalteten Jugendkonferenz gelangten Feßmanns Ideen nach Indien und wurden vor allem in ihrer [[Musiktherapie|musiktherapeutischen]] Dimension erkannt. Im südindischen [[Auroville]] wurden seine gestalterischen Ansätze begeistert aufgenommen und weiterentwickelt. Heute bietet die dort ansässige Organisation SVARAM eine Vielfalt unterschiedlich geformter &amp;#039;&amp;#039;Sonic Stones&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;https://svaram.org/wp-content/uploads/2025/07/Brochure-Sound-Stones-300dpi.pdf, aufgerufen 7. 1. 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; - Der Schweizer Rudolf Fritsche experimentierte mit den äußeren Formen von Lithophonen und entwickelte dabei u.&amp;amp;nbsp;a. ein &amp;#039;&amp;#039;Steinei&amp;#039;&amp;#039;. Ursprünglich als Natursteinunternehmer tätig, hat Fritsche sich für den Beruf des Musiktherapeuten entschieden: &amp;quot;Der Klang des Steinxylophons geht direkt in die Seele&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.baublatt.ch/management/ex-natursteinunternehmer-rudolf-fritsche-der-klang-des-steinxylophons-geht-direkt-in-die-seele-22663; aufgerufen 7. 1. 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installationscharakter hat die 1956 von Leland W. Sprinkle in den &amp;#039;&amp;#039;Luray&amp;#039;&amp;#039;-Höhlen im &amp;#039;&amp;#039;Shenandoah National Park&amp;#039;&amp;#039; (Virginia/USA) gebaute „Steinorgel“. Dabei werden riesige Tropfsteine durch ein elektronisch gesteuertes System von kleinen Anschlaghämmern in Vibration versetzt, bis die ganze Höhle vom Klang der &amp;#039;&amp;#039;Great Stalacpipe Organ&amp;#039;&amp;#039; erfüllt ist. [[Phonolith|Phonolite]] können von den Besuchern des &amp;#039;&amp;#039;Ringing Rocks Park&amp;#039;&amp;#039; in Upper Black Eddy (Pennsylvania/USA) experimentell zum Klingen gebracht werden, bis der ganze Park von Vibrationen erfüllt ist. In der [[Therme Vals]] (Schweiz) installierte [[Fritz Hauser]] Klangsteine von Arthur Schneiter zu einem Sound-Ambiente. In diesem Zusammenhang sind auch die [[Summstein]]e von [[Hugo Kükelhaus]] erwähnenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompositorisch hat sich [[Wilfried Jentzsch]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;Lithophonie&amp;#039;&amp;#039; (1985) mit den Klängen der Klangsteine von [[Elmar Daucher]] auseinandergesetzt. Die durch Anschlagen erzeugten Steinklänge wurden per Mikrofon aufgenommen und in digitalisierter Form elektronisch weiterverarbeitet: &amp;quot;Die Palette reicht von weich-dunklen bis zu hochsplittrigen Klängen. Die Strukturierung dieses perkussiven Materials erfolgte mit Hilfe der [[Siebtheorie]].&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Jentzsch im Begleittext der LP &amp;quot;sound sculptures&amp;quot; WERGO SM 1049/50 (1985)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1998 entwickelte Roland Breitenfeld auf technisch ähnliche Weise aus den Klängen der Skulpturen von [[Kubach &amp;amp; Kropp]] die Komposition &amp;#039;&amp;#039;Steine 98&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 2002 entstand die Musik &amp;#039;&amp;#039;Steine für die Stille&amp;#039;&amp;#039; für die gleichnamige Ausstellung der Galerie CHIAROSCURO in Arizona: &amp;quot;Beide Stücke kommen mit den Tönen und Klängen der jeweiligen Steinskulpturen aus, wurden allerdings mit allen zur Verfügung stehenden elektronischen Mitteln bearbeitet. Weitere Klänge wurden nicht verwendet.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Breitenfeld, in: Kubach &amp;amp; Kropp, Stones of Tranquillity, Katalog der Galerie CHIAROSCURO in Scottsdale/Arizona 2022; beide Werke sind dem Katalog als CD beigefügt.&amp;lt;/ref&amp;gt; - Eine Kombination von Klangsteinen mit herkömmlichen Musikinstrumenten erweist sich auf Grund der Unterschiedlichkeit von Klang und Tonalität als ungewohnt und teilweise schwierig, wurde vereinzelt jedoch auch schon kompositorisch realisiert. So schrieb der Schweizer [[Ulrich Gasser]] &amp;#039;&amp;#039;Die singenden Zikaden&amp;#039;&amp;#039; für Flöte und 3 Klangsteine (1989)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Gasser |url=http://www.ulrichgasser.ch/ULRICH_GASSER/Werke_alphabetisch_files/Die%20singenden%20Zikaden%20Titel.pdf |titel=Die singenden Zikaden |format=PDF |abruf=2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie &amp;#039;&amp;#039;Zitat&amp;#039;&amp;#039; für Sopran, Orgel und einen Klangstein von Arthur Schneiter (1991). [[Klaus Hinrich Stahmer]] führte in &amp;#039;&amp;#039;Kristallgitter&amp;#039;&amp;#039; (1992) die Verbindung eines Klangsteins von Daucher mit einem Streichquartett auf dem Wege der elektronischen Ringmodulation herbei. 1989 realisierte er in Zusammenarbeit mit dem Belcanto-Ensemble die Komposition &amp;#039;&amp;#039;Labyrinth I/II&amp;#039;&amp;#039; für Frauenstimmen und einen Klangstein von Elmar Daucher&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.discogs.com/de/Klaus-Hinrich-Stahmer-Klanglabyrinthe/release/4267963 |titel=Klaus Hinrich Stahmer - Klanglabyrinthe |hrsg=Discogs |datum=1992 |abruf=2020}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Von Gottfried Hellmundt stammen Partituren wie &amp;#039;&amp;#039;Aiguille du Midi&amp;#039;&amp;#039; für Kammerensemble und Lithophon (2000) und &amp;#039;&amp;#039;Steine leben&amp;#039;&amp;#039; für Sopran-Solo, Violoncello, Lithophon, Sandpapier und Feldsteine (2002). &amp;#039;&amp;#039;Lapides clamabunt&amp;#039;&amp;#039; heißt ein Werk von Hans Darmstadt für Stimme und Klangstein (2001). Die Komposition &amp;#039;&amp;#039;Steinklang, Geschichte einer Stadt&amp;#039;&amp;#039; für Gramorimba, Steinharfe und Steingong, komponiert und gespielt von [[Wolfgang Lackerschmid]], erklingt seit 2009 alljährlich in den Sommermonaten im Römischen Museum Augsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Wolfgang Lackerschmid]] |url=https://steinklang.net/|titel=Steinklang – Geschichte einer Stadt|hrsg=steinklang.net|datum=2018 |abruf=2020-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Komposition &amp;#039;&amp;#039;kurzkurz&amp;#039;&amp;#039; (2009) kombiniert der Schweizer Mathias Steinauer ein gestimmtes Lithophon mit Klavier. Drei sog. &amp;quot;Orgalithosteine&amp;quot; kommen zum Einsatz in seinem Werk &amp;quot;L&amp;#039;arpentage des ondes&amp;quot; op. 31 (2017). Steinklänge beleben mit markanten Tönen seine [[Soundscape]] &amp;#039;&amp;#039;Archaeopteryx&amp;#039;&amp;#039; op. 36 (2021).&amp;lt;ref&amp;gt;https://mathiassteinauer.com/de, eingesehen 18.12.2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schweizer [[Gion Antoni Derungs]] schrieb 2012 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Im Märchenschloss&amp;#039;&amp;#039; drei Szenen für das &amp;#039;&amp;#039;Gramorimba&amp;#039;&amp;#039;, Flöte und Streichorchester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Klangkunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* James Blades und Jeremy Montagu: &amp;#039;&amp;#039;Lithophones.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Grove Dictionary of Musical Instruments.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Band 3, London 2014, ISBN 978-0-19-935033-9, S. 297f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lithophon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Musik in Geschichte und Gegenwart]].&amp;#039;&amp;#039; 2. neubearb. Ausgabe. Sachteil 5, Bärenreiter, Kassel u. a. 1996, ISBN 3-7618-1100-4, S. 1382f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lithophon.&amp;#039;&amp;#039; In: Gyula Rácz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Schlagzeugpraxis.&amp;#039;&amp;#039; Conbrio, Regensburg 2014, ISBN 978-3-940768-43-8, S. 102.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Feßmann]]: &amp;#039;&amp;#039;KlangSteine. Begegnungen mit dem ewigen Gedächtnis der Erde.&amp;#039;&amp;#039; München 2008, ISBN 978-3-517-08392-6.&lt;br /&gt;
* Frank Böhme: &amp;#039;&amp;#039;In Stein gehauen – Ein musikalisches Lapidarium.&amp;#039;&amp;#039; In: Hanns-Werner Heister (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schichten, Geschichte, System – Geologische Metaphern und Denkformen in den Kunstwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Weidler, Berlin 2016, ISBN 978-3-89693-660-8, S. 417–438&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonaufnahmen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Stephan Micus: &amp;#039;&amp;#039;The Music of Stones.&amp;#039;&amp;#039; CD. ECM 1384. (c) 1989. (Klangsteine Daucher)&lt;br /&gt;
* Klaus Hinrich Stahmer, Michael Vetter: &amp;#039;&amp;#039;KlangSteine – SteinKlänge.&amp;#039;&amp;#039; CD. ProViva ISPV 159. (c) 1990. (Klangstein Daucher)&lt;br /&gt;
* Klaus Hinrich Stahmer: &amp;#039;&amp;#039;Kristallgitter.&amp;#039;&amp;#039; CD. ProViva ISPV 167. (c) 1992. (Klangstein Daucher)&lt;br /&gt;
* Klaus Feßmann, Hannes Feßmann: &amp;#039;&amp;#039;Duo on the Rocks .&amp;#039;&amp;#039; CD 2010. (Klangsteine Fessmann)&lt;br /&gt;
* [[Pinuccio Sciola]]: &amp;#039;&amp;#039;Prima, fu il suono.&amp;#039;&amp;#039; CD 2015, Isula Records&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lithophones|Lithophon|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.museum-landsberg.de/doku.php?id=lithophon Kieselklangstudio des Lehrstuhls für Ingenieurgeologie der Technischen Universität München in Neuen Museum in Landsberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.hellmundt-klaenge.de/das-lithophon.html Information über ein modern hergestelltes Lithophon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4167953-2|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Idiophon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Toolittle</name></author>
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