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	<title>Lithiumtherapie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lithiumtherapie&amp;diff=496091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-04-17T09:59:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lithiumtherapie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird [[Lithium]] in Form einiger seiner [[:Kategorie:Lithiumverbindung|Salze]] bei [[Bipolare Störung|bipolarer Störung]], [[Manie]] oder [[Depression]]en einerseits als [[Phasenprophylaktikum]], andererseits auch zur Steigerung der Wirksamkeit in Verbindung mit [[Antidepressiva]] eingesetzt. Eine weitere Anwendung ist die vorbeugende Behandlung bei [[Cluster-Kopfschmerz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Lithiumsalze werden bereits seit der Mitte des 20. Jahrhunderts als [[Medikament]] in der [[Psychiatrie]] eingesetzt und sind deshalb in der Anwendung (Nebenwirkungen, Verträglichkeiten, Wechselwirkungen) sehr gut erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Affektive Störung|affektiven Störungen]] wie der bipolaren Erkrankung oder Depressionen ist die Lithiumtherapie die einzige [[Pharmakotherapie|medikamentöse Behandlung]], für die eine [[suizid]]verhütende Wirkung eindeutig nachgewiesen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. John Mann, Alan Apter, Jose Bertolote, Annette Beautrais, Dianne Currier, Ann Haas, Ulrich Hegerl, Jouko Lonnqvist, Kevin Malone, Andrej Marusic, Lars Mehlum, George Patton, Michael Phillips, Wolfgang Rutz, Zoltan Rihmer, Armin Schmidtke, David Shaffer, Morton Silverman, Yoshitomo Takahashi, Airi Varnik, Danuta Wasserman, Paul Yip, Herbert Hendin |Titel=Suicide prevention strategies: a systematic review |Sammelwerk=JAMA |Band=294 |Nummer=16 |Verlag= |Datum=2005 |ISSN=1538-3598 |Seiten=2064–2074 |DOI=10.1001/jama.294.16.2064 |PMID=16249421}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andrea Cipriani, Keith Hawton, Sarah Stockton, John R. Geddes |Titel=Lithium in the prevention of suicide in mood disorders: updated systematic review and meta-analysis |Sammelwerk=BMJ |Band=346 |Verlag= |Datum=2013 |ISSN=1756-1833 |Seiten=f3646 |DOI=10.1136/bmj.f3646 |PMID=23814104}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lithiumsalze machen nicht körperlich [[Abhängigkeitssyndrom|abhängig]] und sind bei richtiger Dosierung indikationsbezogen ausreichend verträglich (s.&amp;amp;nbsp;a. Abschnitt [[#Nebenwirkungen|Nebenwirkungen]]). Um die richtige Dosis zu finden, ist es erforderlich, regelmäßig die Lithiumkonzentration im Blut zu kontrollieren. Die [[therapeutische Breite]] von Lithium ist gering, das heißt: Eine giftige Menge ist nur wenig größer als die, bei der die gewünschte Wirkung eintritt, weshalb eine Selbstbehandlung sehr gefährlich sein kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=R. Haussmann, U. Lewitzka, E. Severus, M. Bauer |Titel=Sachgerechte Behandlung affektiver Störungen mit Lithium |Sammelwerk=Der Nervenarzt |Band=88 |Nummer=11 |Verlag= |Datum=2017 |ISSN=1433-0407 |Seiten=1323–1334 |DOI=10.1007/s00115-017-0421-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Medikamente sind daher als [[Retard]]formulierung verfügbar, die den Wirkstoff langsamer freisetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dfp&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://oegpb.at/2014/09/03/dfp-literatur-lithiumtherapie-bei-bipolarer-stoerung/ |titel=DFP-Literatur: Lithiumtherapie bei bipolarer Störung |hrsg=[[Österreichische Gesellschaft für Neuropsychopharmakologie und Biologische Psychiatrie]] |abruf=2021-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Da Lithiumurat (Lithiumsalz der Harnsäure) gut wasserlöslich ist, wurde es gegen Gicht eingesetzt. Unter der (falschen) Harnsäurediathese der „periodischen Depression“ behandelte erstmals der dänische Psychiater Fritz Lange Ende des 19. Jahrhunderts depressive Patienten mit Lithiumsalzen. Toxische Effekte wie Polyurie oder Tremor wurden damals schon beobachtet. In den 1940er-Jahren wurde in den USA das salzig schmeckende Lithiumchlorid als Kochsalzersatz eingesetzt, mit der Folge schwerer, auch tödlicher Intoxikationen. Das verhinderte den späteren Einsatz als Psychopharmakon.&lt;br /&gt;
Die anti[[Manie|manische]] Wirkung von Lithiumsalzen wurde von dem australischen [[Psychiater]] [[John Cade]] entdeckt, der für Lithium erstmals 1949 psychopharmakologische Eigenschaften beschrieb. Die Entdeckung des Effekts beruhte aber aus heutiger Sicht auf einer falschen Annahme: Cade hatte beobachtet, dass der Urin von manischen Patienten bei Injektion in Meerschweinchen besonders toxisch war. Unter der Hypothese, dass [[Harnstoff]]verbindungen, zusammen mit anderen [[Stoffwechsel]]endprodukten Auslöser psychischer Störungen und die Ursache der Effekt in den Tieren sind,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Garry Walter |Titel=John Cade and Lithium |Sammelwerk=Psychiatric Services |Band=50 |Nummer=7 |Verlag= |Datum=1999 |ISSN=1075-2730 |Seiten=969–969 |DOI=10.1176/ps.50.7.969 |PMID=10402625}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verabreichte er den Tieren Lithiumsalze, unter der Vorstellung, dass die toxischen Lithium-Harnsäureverbindungen über die Nieren ausgeschieden werden können.&lt;br /&gt;
In einem psychiatrischen Handbuch heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Während der Durchführung eines Experiments (mit Meerschweinchen) hatte Cade eher zufällig entdeckt, daß Lithium die Tiere lethargisch machte, woraufhin er dieses Mittel einigen seiner aufgeregten Patienten verabreichte. […&amp;amp;nbsp;Weiter heißt es, dies sei ein] zentraler Moment in der Geschichte der Psychopharmakologie […&amp;amp;nbsp;gewesen.]&lt;br /&gt;
 |Autor=Kaplan &amp;amp; Sadock&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Harold I. Kaplan, Benjamin J. Sadock: &amp;#039;&amp;#039;Clinical Psychiatry&amp;#039;&amp;#039;. Williams &amp;amp; Wilkins, 1988, S. 342&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1967 propagierte der dänische Biochemiker und Psychiater [[Mogens Schou]] Lithium als [[Phasenprophylaktikum|Phasenprophylaxe]] bei affektiven Psychosen. John F. Cade war bis zu seinem Tod maßgeblich an der Weiterentwicklung der Lithiumtherapie beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John F. Cade |Titel=Lithium – when, why and how? |Sammelwerk=The Medical Journal of Australia |Band=1 |Nummer=22 |Verlag= |Datum=1975 |ISSN=0025-729X |Seiten=684–686 |PMID=1152735}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Studien gegen Placebo waren zugleich der erste randomisierte doppelblinde Versuch in der Psychiatrie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=B. Müller-Oerlinghausen |Titel=Lithium heute – ein update seiner Wirksamkeit und Risiken. |Sammelwerk=NeuroTransmitter |Band=30 |Nummer=10 |Datum=2019 |Seiten=47-53 |DOI=10.1007/s15016-019-6601-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pharmazeutische Informationen ==&lt;br /&gt;
Eine Vielzahl verschiedener Lithiumsalze lässt sich arzneilich anwenden, beispielsweise&lt;br /&gt;
[[Lithiumcarbonat]], [[Lithiumacetat]], [[Lithiumsulfat]], [[Lithiumcitrat]], [[Lithiumorotat]] und [[Lithiumgluconat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pharmakologie ==&lt;br /&gt;
=== Indikationen ===&lt;br /&gt;
Es gibt drei Indikationsgebiete für Lithium:&lt;br /&gt;
# wiederkehrende Phasen von [[Depression]] (&amp;#039;&amp;#039;unipolar rezidivierende Depression&amp;#039;&amp;#039;) oder von Depression und [[Manie]] (&amp;#039;&amp;#039;manisch-depressive&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039; [[Bipolare Störung|bipolare affektive Störung]]&amp;#039;&amp;#039;):&amp;lt;br /&amp;gt;Bei diesen Patienten kann eine regelmäßige Lithiumeinnahme dem erneuten Auftreten von Krankheitsphasen vorbeugen. Diese vorbeugende Behandlung (Stimmungsstabilisation) ist heute das &amp;#039;&amp;#039;Hauptanwendungsgebiet&amp;#039;&amp;#039; von Lithiumsalzen in der Medizin.&amp;lt;br /&amp;gt; Zur Behandlung einer Depression können Lithiumsalze zu einem [[Antidepressivum]] gegeben werden, wenn das Antidepressivum allein keine ausreichende Wirkung gegen die Depression entfaltet (die so genannte &amp;#039;&amp;#039;Lithiumaugmentation&amp;#039;&amp;#039;, von lat. &amp;#039;&amp;#039;augmentare&amp;#039;&amp;#039; „verstärken“): Eine Manie kann durch Lithiumgabe auch [[Krankheitsverlauf|akut]] gebessert werden.&lt;br /&gt;
# therapieresistente [[Schizophrenie]]:&amp;lt;br /&amp;gt;Dies ist die zweite noch gebräuchliche Indikation. Sie wird in Kombination mit [[Neuroleptikum|Neuroleptika]] angewendet.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Mittel der zweiten Wahl&amp;#039;&amp;#039; zur vorbeugenden Behandlung bei [[Cluster-Kopfschmerz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DG&amp;quot;&amp;gt;{{AWMF|https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/030-036.html|Cluster-Kopfschmerz und trigeminoautonome Kopfschmerzen||[[Deutsche Gesellschaft für Neurologie|Deutschen Gesellschaft für Neurologie]]|05/2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirkmechanismus ===&lt;br /&gt;
Die Wirkungsweise von Lithium ist nicht vollständig verstanden. Es ist davon auszugehen, dass die Signalweitergabe der [[Nervenzelle]]n durch [[Elektrolyt]]verschiebung beeinflusst wird. Zudem scheint Lithium Einfluss auf die Botenstoffe [[Noradrenalin]] und [[Serotonin]] im Körper zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.test.de/medikamente/wirkstoff/lithium-w477/ |titel=Lithium |hrsg=Stiftung Warentest |datum=2021-09-01 |sprache=de |abruf=2021-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenanzeigen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Absolute [[Kontraindikation]]en&amp;#039;&amp;#039; sind&lt;br /&gt;
* ausgeprägte [[Hyponatriämie]],&lt;br /&gt;
* schwere [[Niereninsuffizienz]] und akutes [[Nierenversagen]] sowie&lt;br /&gt;
* schwere [[Herzinsuffizienz]] und akuter [[Herzinfarkt]].&lt;br /&gt;
* Lithium kann die Schilddrüse schädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Relative [[Kontraindikation]]en&amp;#039;&amp;#039; sind [[Morbus Addison]] sowie –&amp;amp;nbsp;nach neuerer Bewertung&amp;amp;nbsp;– eine [[Schwangerschaft]] (siehe [[#Schwangerschaft|Lithiumtherapie und Schwangerschaft]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hemmung des Iodtransports:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Lithium hemmt den Transport von Jod in die Schilddrüse. Jod ist ein essentieller Bestandteil der Schilddrüsenhormone und wird für deren Produktion benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beeinträchtigung der Hormonfreisetzung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Lithium kann auch die Freisetzung der bereits gebildeten Schilddrüsenhormone stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pharmakokinetik, Metabolisierung ===&lt;br /&gt;
Die [[Therapie|therapeutisch]] eingesetzten Lithiumsalze [[Dissoziation (Chemie)|dissoziieren]] nach [[Peroral|oraler]] Einnahme mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Die Lithium-[[Ion]]en (Li&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;) werden gut [[Resorption|resorbiert]]; ihre [[Permeation]]sfähigkeit entspricht der von [[Natrium]]-Ionen. Im Vergleich zu Na&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ionen weisen die Li&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ionen jedoch eine geringere [[Affinität (Biochemie)|Affinität]] zu den [[Ionenpumpe]]n auf und können schlechter [[Aktiver Transport|aktiv]] aus den [[Zelle (Biologie)|Zellen]] heraus [[Aktiver Transport|transportiert]] werden. Sie reichern sich daher [[intrazellulär]] an, was vermutlich zu der geringen [[Therapeutische Breite|therapeutischen Breite]] von Lithium beiträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 95 % der Lithium-Ionen einer [[Dosis]] werden mit dem [[Urin]] ausgeschieden. Die Ausscheidungsrate hängt dabei direkt von der Natrium-[[Massenkonzentration|Konzentration]] im [[Harn]] ab, da Lithium und Natrium um die tubuläre Rückresorption konkurrieren. Viel Natrium im Harn (z.&amp;amp;nbsp;B. salzreiche Kost, Hypernatriämie) führt zu verminderter Rückresorption des Lithiums, also einer vermehrten Ausscheidung. Umgekehrt erhöht die Ausschaltung der Natrium-Rückresorption (z.&amp;amp;nbsp;B. durch Schleifendiuretika) die Lithium-Rückresorption, und damit die wirksame Konzentration im Körper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Plasmahalbwertszeit]] beträgt im Mittel 24 Stunden. Sie wird durch die Na&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Zufuhr und generell durch die [[Niere]]nfunktion beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schwangerschaft]] steigt die [[renal]]e Ausscheidung von [[Lithium]] um 50–100 % an. Da es sich im [[mensch]]lichen [[Organismus]] [[chemisch]] ähnlich verhält wie das in allen [[Zelle (Biologie)|Zellen]] und Körperflüssigkeiten anzutreffende Na&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;, ist Lithium gut [[plazenta]]gängig und erreicht im [[Fötus]] in etwa dieselbe [[Massenkonzentration|Konzentration]] wie im mütterlichen [[Blutserum|Serum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolgsaussichten ===&lt;br /&gt;
In einer [[Metaanalyse]] an der [[Ludwig-Maximilians-Universität|LMU München]] wurden 2004 eine Reihe von Einflussfaktoren auf die Wirksamkeit der Lithiumprophylaxe bei bipolar affektiven Störungen untersucht. Dabei wurden 21 wirksame Faktoren ermittelt. Daraus wurde als prognostisches Mittel die Lithium-Response-Skala (LRS) entwickelt. Folgende Faktoren erwiesen sich dabei als protektiv, d.&amp;amp;nbsp;h. bei Vorliegen ergibt sich eine bessere [[Prognose (Psychologie)|Prognose]] zur Wirksamkeit der Lithiumtherapie, bzw. als Risiko, d.&amp;amp;nbsp;h. bei Vorliegen ergibt sich eine schlechtere Prognose:&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaus Kleindienst: &amp;#039;&amp;#039;Zur Prädiktion des Erfolgs einer Lithiumprophylaxe bei bipolar affektiven Störungen&amp;#039;&amp;#039;. Ludwig-Maximilians-Universität, München 2004, {{URN|nbn:de:bvb:19-23206}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bereich !! Protektive Faktoren (+) !! Risikofaktoren (–)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krankheitsverlauf || Verlaufsmuster MDI (Manie-Depression-Intermission), isolierte Krankheitsepisoden || Verlaufsmuster DMI (Depression-Manie-Intermission), Verlaufsmuster CC (zyklisch), hohe Phasenfrequenz, kurze Länge des ersten freien Intervalls&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alter || Höheres Alter bei Ersterkrankung ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Status und Umfeld || Hohe [[soziale Schicht]] und [[soziale Unterstützung]] durch Umfeld || [[Arbeitslosigkeit]], Stress&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Therapie || [[Compliance (Medizin)|Compliance]] || Lange Krankheitsdauer bei Therapiebeginn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Persönlichkeit || [[Dominanz (Psychologie)|Dominanz]] || Hoher [[Neurotizismus]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Komorbidität]] || || &amp;#039;&amp;#039;[[Expressed-Emotion-Konzept|high-expressed-emotions]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Persönlichkeitsstörung]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwangerschaft ===&lt;br /&gt;
Nach Berichten über Fehlbildungen bei Neugeborenen nach Lithiumbehandlung der Mutter wurden die Lithiumsalze etwa ab 1970 als gefährliche [[Teratogen]]e betrachtet. Speziell die bei Kindern nicht Lithium-behandelter Mütter sehr seltene [[Ebstein-Anomalie]] und andere angeborene [[Herzfehler]] traten vor allem nach Li&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-[[Exposition (Medizin)|Exposition]] in der Frühschwangerschaft gehäuft auf und führten zu der Empfehlung, während einer Schwangerschaft keinesfalls Lithium zu verabreichen. In Dänemark wurde 1968 zur Feststellung des Risikos ein spezielles „Lithium-Baby-Register“ eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach neueren Erhebungen dürften allerdings die teratogenen Effekte von Lithium seinerzeit überschätzt worden sein, da die damaligen Studien erhebliche methodologische Mängel aufwiesen. So gab es keine Kontrollgruppen, und die [[Fehlbildung#Häufigkeit|Fehlbildungsrate]] in der übrigen Bevölkerung wurde als zu niedrig angesetzt. Außerdem kam es vermutlich durch das [[Retrospektive Studie|retrospektive]] Design zu einer Überrepräsentation von Fehlbildungen. Das [[Relative Risikoreduktion|relative Risiko]] für Fehlbildungen unter Lithiumtherapie wurde bisher als Faktor 5–10 angegeben. Da jedoch akute [[Manie|manische Phasen]] oder [[Suizidalität]] bei [[Depression]]en für das ungeborene Kind lebensbedrohlich sein können, gelten nunmehr folgende Empfehlungen für die Lithiumtherapie in der Schwangerschaft:&amp;lt;ref&amp;gt;Schaefer, Spielmann: &amp;#039;&amp;#039;Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage. München 2001, S. 341 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wenn die Lithiumtherapie zwingend erforderlich ist, sollen &amp;#039;&amp;#039;gleich bleibend niedrige [[Blutserum|Serumkonzentrationen]]&amp;#039;&amp;#039; von Li&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt; angestrebt werden&amp;amp;nbsp;– insbesondere im 1.&amp;amp;nbsp;[[Trimenon]];&lt;br /&gt;
** die Tages[[dosis]] sollte auf mehrere Einzelgaben verteilt werden,&lt;br /&gt;
** eine salzarme [[Diät]] ist zu vermeiden.&lt;br /&gt;
* In der Woche vor der Geburt sollte –&amp;amp;nbsp;falls möglich&amp;amp;nbsp;– die Dosis um 30–50 % reduziert werden, da unter der Geburt die [[Renale Clearance|Nieren-Clearance]] sinkt und aufgrund der geringen therapeutischen Breite Vergiftungssymptome sowohl beim Kind als auch bei der Mutter auftreten können.&lt;br /&gt;
* Sofort nach der Entbindung ist das ursprüngliche Therapieregime wieder aufzunehmen, das vor der Schwangerschaft bestand.&lt;br /&gt;
* Nach Li&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Exposition im 1. [[Schwangerschaft#Schwangerschaftsverlauf|Trimenon]] wird eine [[Ultraschalldiagnostik|Ultraschallfeindiagnostik]] oder eine [[Echokardiographie]] beim [[Fetus]] empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten beiden Lebenstagen sollte das Neugeborene engmaschig überwacht werden, insbesondere im Hinblick auf toxische [[Symptom]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Einschätzungen wurden 2017 in einer großen amerikanischen [[Retrospektive Studie|retrospektiven]] registerbasierten [[Kohortenstudie]] bestätigt. Bei über 1,3 Millionen Kindern, die zwischen 2000 und 2010 geboren wurden, fanden sich 15.251 [[Herzfehler|Herzfehlbildungen]] (1,15 %), sowie bei 16 Kindern von 663, die im ersten Trimenon der Schwangerschaft eine Lithiumexposition hatten (2,41 %). Daraus ergab sich als adjustiertes [[Relatives Risiko]] RR = 1,65. Dieses war deutlich dosisabhängig mit RR = 1,11 bei Dosierungen von höchstens 600&amp;amp;nbsp;mg pro Tag, RR = 1,60 bei Lithiumeinnahme von mehr als 600&amp;amp;nbsp;mg bis höchstens 900 mg pro Tag und RR = 3,22 bei Einnahmen über 900 mg pro Tag. Von den Herzfehlern waren besonders Fehlbildungen am Ausgang des rechten Ventrikels, zu denen auch die Ebstein-Anomalie gehört, mit 0,60 % (gegen 0,18 % in der Normalbevölkerung) und einer RR = 2,66 deutlich häufiger. Aus den Daten konnte geschätzt werden, dass unter Lithiumtherapie zwei weitere Kinder pro hundert geborener Kinder mit einem Herzfehler auf die Welt kommen. Allerdings wird geschätzt, dass bei Frauen unter Lithiumtherapie in den USA die [[Abtreibung]]srate um 5–10 % höher ist. Andere Fehlbildungen, die nicht das Herz betreffen, waren in der adjustierten Analyse nicht signifikant häufiger zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabetta Patorno, Krista F. Huybrechts, Brian T. Bateman, Jacqueline M. Cohen, Rishi J. Desai, Helen Mogun, Lee S. Cohen, Sonia Hernandez-Diaz: &amp;#039;&amp;#039;Lithium Use in Pregnancy and the Risk of Cardiac Malformations&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[New England Journal of Medicine]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 376, 8. Juni 2017, S. 2245–2254; [[doi:10.1056/NEJMoa1612222]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenwirkungen ===&lt;br /&gt;
Typische Nebenwirkungen sind Gewichtszunahme, Kreislaufstörungen, Zittern ([[Tremor]], besonders in den Händen), Übelkeit, Erbrechen, Veränderungen des [[Blutbild]]s ([[Leukozytose]]), Müdigkeit, verstärkter Durst und verstärktes Wasserlassen, [[Durchfall]] und Unterfunktion der [[Schilddrüse]]. Der therapeutische [[Serumspiegel]] liegt je nach [[Indikation]] zwischen 0,5 und 1,0 [[mmol]]/l, schon ab 1,5&amp;amp;nbsp;mmol/l kann es zu Schläfrigkeit, in höheren Dosen zu Krämpfen und [[Koma]] kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laborarztpraxis-van-de-loo.de/upload/237253_Lithium.pdf laborarztpraxis-van-de-loo.de] (PDF) abgerufen am 22. Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Infolge der Hemmung der Schilddrüsenfunktion durch Lithium kann ein [[Struma|Kropf]] auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=T. Bschor, M. Bauer |Titel=Schilddrüsenfunktion bei Lithiumbehandlung |Sammelwerk=Der Nervenarzt |Band=69 |Nummer=3 |Verlag= |Datum=1998 |ISSN=0028-2804 |Seiten=189–195 |DOI=10.1007/s001150050259}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anbetracht der geringen [[Therapeutische Breite|therapeutischen Breite]] von Lithium werden regelmäßige Kontrollen der Serumspiegel empfohlen, um [[Nebenwirkung|unerwünschte Arzneimittelwirkungen]] zu vermeiden. Auch bei korrekter Dosierung können unter Langzeitbehandlung mit Lithium Wasser- und Natrium-Verluste ([[Diabetes insipidus]]), Übersäuerung des Blutes ([[Metabolische Azidose|Azidose]]) und eine [[Lithium-Nephropathie]] mit [[Chronisches Nierenversagen|Einschränkung der Nierenfunktion]] auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean-Pierre Grünfeld, Bernard C. Rossier |Titel=Lithium nephrotoxicity revisited |Sammelwerk=Nature Reviews Nephrology |Band=5 |Nummer=5 |Verlag= |Datum=2009 |ISSN=1759-507X |Seiten=270–276 |DOI=10.1038/nrneph.2009.43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wechselwirkungen ===&lt;br /&gt;
Der Li&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Plasmaspiegel und damit die Lithiumwirkung werden von allen Substanzen mit Wirkung auf die Na&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ausscheidung beeinflusst (siehe [[#Pharmakokinetik, Metabolisierung|Pharmakokinetik]]); dazu gehören in erster Linie [[Diuretikum|Diuretika]] mit Na&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Effekt (&amp;#039;&amp;#039;[[Saluretika]]&amp;#039;&amp;#039;). [[Nichtsteroidales Antirheumatikum|NSAR]] wie [[Diclofenac]] oder [[Ibuprofen]] sowie [[ACE-Hemmer]] senken ebenfalls die Li&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-[[Clearance (Medizin)|Clearance]]. [[Acetylsalicylsäure]] (ASS) kann eine [[Toxizität]]ssteigerung&amp;lt;ref&amp;gt;Arzneimittelkursbuch 2007/08. A.V.I. Arzneimittel-Verlag, Berlin 2007, S. 1914&amp;lt;/ref&amp;gt; von Lithium zur Folge haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Arzneimittelkursbuch“&amp;lt;ref&amp;gt;Arzneimittelkursbuch 2007/08, A.V.I. Arzneimittel-Verlag, Berlin 2007, S.&amp;amp;nbsp;1914–1916.&amp;lt;/ref&amp;gt; führt insgesamt über 80 verschiedene [[Arzneistoff]]e und Arzneistoffgruppen (dazu auch Genussmittel) auf, die mit Lithium wechselwirken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Absetzerscheinungen ===&lt;br /&gt;
Es wird ein langsames [[Ausschleichen]] aus der Therapie empfohlen. Bei zu raschem Absetzen kann es zu Reizbarkeit, Ängstlichkeit, labiler Gemütslage und innerer Unruhe kommen. Bei bipolaren Erkrankungen kann das abrupte Absetzen von Lithium zum Ausbruch einer manischen Phase führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dfp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trinkwasser ==&lt;br /&gt;
Im [[Trinkwasser]] kommt Lithium in Spuren regional höchst unterschiedlich vor. Zahlreiche Studien untersuchten die [[Suizidrate]] und konnten statistisch signifikante Korrelationen mit den Lithiumkonzentrationen im Trinkwasser herstellen: je höher der Lithiumgehalt, desto geringer die Suizidsterblichkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tom Bschor |Titel=Mehr Lithium im Trinkwasser, weniger Suizide |Sammelwerk=InFo Neurologie + Psychiatrie |Band=23 |Nummer=2 |Verlag= |Datum=2021 |ISSN=2195-5166 |Seiten=10–10 |DOI=10.1007/s15005-021-1833-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handelsnamen ==&lt;br /&gt;
Hypnorex (D), Litarex (CH), Lithiofor (CH, D), Neurolepsin (A), Priadel (CH), Quilonum, Quilonum retard (D), Quilonorm (A, CH, D)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIMDI&amp;quot;&amp;gt;ABDA-Datenbank (Stand: 1. September 2008) des DIMDI&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AC&amp;quot;&amp;gt;[[Austria-Codex]] (Stand: 1. September 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
1991 veröffentlichte die US-amerikanische [[Grunge]]-Band [[Nirvana (US-amerikanische Band)|Nirvana]] auf ihrem Album &amp;#039;&amp;#039;[[Nevermind]]&amp;#039;&amp;#039; den Song &amp;#039;&amp;#039;[[Lithium (Lied)|Lithium]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Musiker [[Sting]] beschreibt im Lied &amp;#039;&amp;#039;Lithium Sunset&amp;#039;&amp;#039; aus dem Album &amp;#039;&amp;#039;[[Mercury Falling (Album)|Mercury Falling]]&amp;#039;&amp;#039; die Wirkung der Lithiumtherapie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Angelika Hager |url=https://profil.at/gesellschaft/ich-explosion-phaenomen-bipolare-stoerung-8004616 |titel=Ich-Explosion: Das rätselhafte Phänomen der bipolaren Störung |werk=[[profil.at]] |datum=2017-02-23 |sprache=de |abruf=2021-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe [[Evanescence]] veröffentlichte 2006 auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;[[The Open Door (Evanescence-Album)#Titelliste|The Open Door]]&amp;#039;&amp;#039; ein Lied namens &amp;#039;&amp;#039;[[Lithium (Evanescence-Lied)|Lithium]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem die Verwendung als Metapher für Gefühllosigkeit und Verklemmtheit benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bruno Müller-Oerlinghausen]], Waldemar Greil, Anne Berghöfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Lithiumtherapie: Nutzen, Risiken, Alternativen&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Springer, Berlin 1997, ISBN 3-540-62961-0 (erschien erstmals 1986, gilt als deutschsprachiges Standardwerk zum Thema).&lt;br /&gt;
* [[Mogens Schou]]: &amp;#039;&amp;#039;Lithiumtherapie affektiver Störungen. Praktische Informationen für Ärzte, Patienten und Angehörige&amp;#039;&amp;#039;. 6. überarbeitete Auflage. Thieme, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-13-593306-1 (erschien erstmals 1980 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Lithium treatment of manic-depressive illness&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* [[Volker Faust]]: &amp;#039;&amp;#039;Medikament und Psyche Neuroleptika - Antidepressiva - Beruhigungsmittel - Lithiumsalze&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Wissenschaftliche Verlags-Gesellschaft, Stuttgart 1995, ISBN 978-3-8047-1409-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/lithiumsalze.html Informationen zur Lithium-Therapie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmakologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapeutisches Verfahren in der Psychiatrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metalle und Gesundheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Depression]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lithium|Therapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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