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	<title>Literarisches Archiv - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:11:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Literarisches_Archiv&amp;diff=476811&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-10-09T12:27:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Literarisches Archiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ab 1957 ein [[Sublabel]] der [[Plattenfirma|Schallplattenfirma]] [[Deutsche Grammophon|Deutsche Grammophon Gesellschaft]], unter welchem Literaturaufnahmen – in der Hauptsache gesprochene – veröffentlicht wurden. Einer der Mitbegründer dieser Marke war [[Ernst Ginsberg]], der zu jener Zeit Leiter der Wortabteilung der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Grammophon&amp;#039;&amp;#039; war, dem eine „akustische Handbibliothek der Weltliteratur“ vorschwebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstverständnis ==&lt;br /&gt;
In einer auf den ersten Plattentaschen abgedruckten Selbstdarstellung hieß es zur Zielsetzung des Labels, man wolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;dem von ersten Interpreten gesprochenen Dichterwort gleiches Heimatrecht auf der Schallplatte verschaffen, wie es die Musik (...) besitzt. Nach einer Zeit, in der sich durch Hast und Mühsal um das Alltägliche die lebendige Beziehung zur Sprache und Dichtung zu lösen schien, ist es nun eine große und dankbare Aufgabe, einer drohenden Entfremdung entgegenzuwirken. Der Weg, der sich hier für das hörbar gemachte, gesprochene Wort auftut, führt in die Weite und Breite, in die Tiefe und Höhe der Dichtung der Welt. Für sie will das &amp;#039;&amp;#039;literarische Archiv&amp;#039;&amp;#039; um neues Interesse, neues Verständnis und neue Liebe werben.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Interpreten ==&lt;br /&gt;
Mit „ersten Interpreten“ waren in erster Linie Stars des Sprechtheaters und Autoren gemeint. Zu den Sprechern des literarischen Archivs gehörten in den Anfangsjahren neben Ernst Ginsberg z.&amp;amp;nbsp;B. [[Will Quadflieg]], [[Maria Becker]], [[Erich Ponto]], [[Gottfried Benn]] oder [[Erich Kästner]]. Außerdem bediente man sich historischer Wort-Aufnahmen u.&amp;amp;nbsp;a. aus dem vorhandenen Katalog der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Grammophon&amp;#039;&amp;#039;, z.&amp;amp;nbsp;B. der Gesamtaufnahmen von [[Kabale und Liebe]] und der Gründgens-Inszenierung des [[Faust I (Hörbuch)|Faust I]], deren Erfolg in den Jahren zuvor die Gesellschaft auch wesentlich zur Gründung eines eigenen Literaturlabels ermutigt haben mag oder auch aufgezeichneten Lesungen [[Thomas Mann]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom Wortlabel zum Literaturlabel ==&lt;br /&gt;
Zunächst als reines Wortlabel gedacht (vertonte Literatur erschien bis in die [[1960er]] unter einem „Unter-Unterlabel“ &amp;#039;&amp;#039;Literarische Kleinkunst&amp;#039;&amp;#039; oder eben bei der [[Polydor]]) entwickelte sich das &amp;#039;&amp;#039;Literarische Archiv&amp;#039;&amp;#039; zu einem Literaturlabel, unter dem die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon&amp;#039;&amp;#039; sämtliche Aufnahmen der Kategorie „Literatur“ zusammenfasste, also auch gesungene literarische Texte, u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Ernst Busch (Schauspieler)|Ernst Busch]], [[Gisela May]] und [[Therese Giehse]] oder später [[Katja Ebstein]], wie auch klassische [[Chanson]]s des [[Kabarett]]s von Autoren wie [[Erich Kästner|Kästner]] oder [[Kurt Tucholsky|Tucholsky]]. Allein Vertonungen literarischer Texte, die der Kategorie „[[Kunstmusik|Klassische Musik]]“ zuzurechnen waren, erschienen weiterhin unter dem Klassiklabel der &amp;#039;&amp;#039;DG&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andauernder Erfolg ==&lt;br /&gt;
Bis in die letzten Jahre waren Aufnahmen unter &amp;#039;&amp;#039;Literarisches Archiv&amp;#039;&amp;#039;, zuletzt auf CDs, im Handel erhältlich. Es war, bis sich durch die vermehrte Entstehung von [[Hörbuchverlag]]en ein komplett verändertes Bild auf dem Markt ergab, lange Zeit das bedeutendste Label für literarische Aufnahmen in Deutschland. Der Versuch, die Marke auch im Ausland, so in [[Frankreich]] als &amp;#039;&amp;#039;Archive litteraire&amp;#039;&amp;#039;, zu etablieren, war hingegen weniger erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörbuchverlag (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1957]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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