<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Litera_%28Plattenlabel%29</id>
	<title>Litera (Plattenlabel) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Litera_%28Plattenlabel%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Litera_(Plattenlabel)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T10:31:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Litera_(Plattenlabel)&amp;diff=429779&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: gr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Litera_(Plattenlabel)&amp;diff=429779&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-31T11:47:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Litera&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;LITERA&amp;#039;&amp;#039; geschrieben) war ein [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Schallplattenlabel]] und gehörte zum [[VEB Deutsche Schallplatten]]. Das Label entstand aus einer Bestellnummerreihe des Labels [[Eterna (Plattenlabel)|Eterna]], die für [[Arbeiterlied]]er, politische Lieder und [[Marschmusik|Märsche]], aber auch [[Sprechplatte]]n vorgesehen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Juli 1962 informierte der VEB Deutsche Schallplatten das [[Ministerium für Kultur (DDR)|Ministerium für Kultur der DDR]] „in Zukunft Aufnahmen des &amp;#039;Künstlerischen Wortes&amp;#039; unter der Marke &amp;#039;LINGUA&amp;#039; zu veröffentlichen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Schreiben des VEB Deutsche Schallplatten an das Ministerium für Kultur vom 2. Juli 1962, Seite 1. In: [[BArch]] DR 1/264&amp;lt;/ref&amp;gt; Die neue Schallplattenmarke solle die Aufnahmen des gesprochenen Wortes gegenüber der Eterna- und [[Amiga (Plattenlabel)|Amiga]]-Produktion abgrenzen und zudem preislich günstiger sein. Im Hinblick auf die Namenswahl habe man die englische Firma Linguaphone&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.linguaphonegroup.com/ Linguaphone]&amp;lt;/ref&amp;gt; bereits informiert, „so daß wir annehmen, keine Schwierigkeiten mehr bei der Einführung des von uns ausgewählten Begriffs zu haben“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Schreiben des VEB Deutsche Schallplatten an das Ministerium für Kultur vom 2. Juli 1962, Seite 2. In: BArch DR 1/264&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr gründete der VEB Deutsche Schallplatten eine neue Marke für das Künstlerische Wort, allerdings unter dem Namen Litera.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gudrun Skulski: &amp;#039;&amp;#039;Tausende von Nachkommen – aber nur ein Vater. Ein Blick in die Werkstatt des VEB Deutsche Schallplatten anläßlich seines zehnjährigen Bestehens&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neue Zeit]] 19 (1963), Nr. 255, 31. Oktober 1963, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1963 erschienen erstmals Veröffentlichungen mit dem Etikett in den Läden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Litera&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Berliner Zeitung]] 19 (1963), Nr. 228, 21. August 1963, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als „literarische Schallplatte“ sollte die neue Marke „bedeutende literarische Werke, die Kunst anerkannter Interpreten oder die Stimmen geliebter Dichter“ dem Publikum vermitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Aufgaben und Perspektiven der LITERA-Produktion&amp;#039;&amp;#039;. Schreiben des VEB Deutsche Schallplatten an das Ministerium für Kultur vom 15. September 1964, Seite 1. In: BArch DR 1/264&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem war angedacht, dass die Litera-Tonträger für Kinder und Jugendliche „bei der kulturell-ästhetischen Erziehung in den privaten Haushalten, durch die Verwendung in Schulen, Kindergärten, Diskotheken und Bibliotheken eine wichtige Rolle spielen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Anja Braatz: &amp;#039;&amp;#039;Schallplatten für Kinder&amp;#039;&amp;#039;. In: Berliner Zeitung 36 (1980), Nr. 80, 3. April 1980, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Medium Schallplatte generell bekannter zu machen, eröffnete am 14. November 1964 das erste Schallplattentheater [[Ost-Berlin]]s im [[Haus des Lehrers]]. Die Litera-Aufnahme &amp;#039;&amp;#039;Die Räuber&amp;#039;&amp;#039; (1964), eine Inszenierung der Städtischen Theater [[Leipzig]] nach [[Friedrich Schiller]], wurde in einer Premiere dem Publikum vorgespielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Kurznachrichten: Schallplattentheater&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Neues Deutschland]] 19 (1964), Nr. 314, 13. November 1964, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1971 war Jürgen Schmidt Chefredakteur bei Litera. Der ehemalige [[Intendant]] am Landestheater Anklam&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;[https://www.berliner-zeitung.de/juergen-schmidt-setzt-sich-in-seiner-autobiographie-mit-dem-leben-in-der-ddr-auseinander-lebenslauf-eines-mittleren-kultur-kaders-li.59812 Jürgen Schmidt setzt sich in seiner Autobiographie mit dem Leben in der DDR auseinander: &amp;#039;Lebenslauf eines mittleren Kultur-Kaders&amp;#039;]&amp;#039;&amp;#039;. In: Berliner Zeitung, vom 8. Januar 1997, abgerufen am 29. August 2025. &amp;lt;/ref&amp;gt; (heute: [[Vorpommersche Landesbühne]]) prägte das Label (auch als Bearbeiter bzw. Dramaturg und Regisseur) bis zu seinem freiwilligen beruflichen Ausscheiden am 2. Oktober 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1970er-Jahre stieg die Litera-Produktion, auch angesichts verbesserter technischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jürgen Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ich möchte ich bleiben. Lebenslauf eines mittleren Kultur-Kaders. Geschrieben nach 40 Jahren DDR (gekürzte Fassung).&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: [[GNN-Verlag|GNN]], 1996, S. 268.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sprunghaft an (1972: etwa 300.000 LP, 1974: etwa 700.000 LP, 1975: bis zu 900.000 LP).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Anja Braatz: &amp;#039;&amp;#039;Favorit: Fuchs und Elster. Neue Vorhaben der LITERA-Produktion&amp;#039;&amp;#039;. In: Berliner Zeitung 31 (1975), Nr. 262, 4. November 1975, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei konnte das Label weiterhin namhafte Theater- sowie Filmschauspielerinnen und -spieler verpflichten, wie beispielsweise [[Carmen-Maja Antoni]], [[Ursula Karusseit]], [[Käthe Reichel]], [[Rolf Ludwig]], [[Kurt Böwe]] oder [[Klaus Piontek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wendeherbst 1989 erschien mit &amp;#039;&amp;#039;[[Thomas Müntzer]]: So ich das sage, muß ich aufrührerisch sein …&amp;#039;&amp;#039; – anlässlich seines 500. Geburtstages – eine aufwändig produzierte 4er-LP&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Spannungsvolle Collage. Litera-Schallplatte zu Thomas Müntzer&amp;#039;&amp;#039;. In: Berliner Zeitung 45 (1989), Nr. 229, 28. September 1989, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die in ihrem mehrdeutigen Titel auch indirekt auf die politische Situation in der DDR hinwies.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Sabine Neubert: &amp;#039;&amp;#039;Nicht ausgeschmiedet ist die Ketzerlehre&amp;#039;&amp;#039;. In: Neue Zeit 45 (1989), Nr. 273, 20. November 1989, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Frühjahr 1990 firmierte der ehemals volkseigene Betrieb als Deutsche Schallplatten [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] Berlin (DSB). Dabei achteten die Verantwortlichen darauf, „namentlich möglichst wenig mit dem Erbe der DDR in Verbindung gebracht zu werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Koltermann: &amp;#039;&amp;#039;[https://zeitgeschichte-online.de/themen/ausverkauf-des-ost-erbes Ausverkauf des Ost-Erbes? Spurensuche zur Privatisierung des VEB Deutsche Schallplatten nach 1989]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Zeitgeschichte-online]], vom 25. Mai 2020, abgerufen am 30. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurden beispielsweise die Label umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst legte eine japanische Firma der [[Treuhandanstalt]] ein Angebot vor, das Unternehmen mit den ehemaligen Labels wie Litera zu kaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Birgit Walter: &amp;#039;&amp;#039;Früher Kultur – und heute Geschäfte. Die Deutsche Schallplatten GmbH vor dem Verkauf nach Japan&amp;#039;&amp;#039;. In: Berliner Zeitung 46 (1990), Nr. 299, 22./23. Dezember 1990, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 1991 erwarb der Kieler Unternehmer Ulrich Urban (1941–2019) und seine Urban-Gruppe (Autohandel, Immobiliengeschäft) die DSB.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Jürgen Balitzki]]: &amp;#039;&amp;#039;Musik – ehrgeiziges Hobby des Chefs. Urban-Gruppe erwarb die Deutsche Schallplatten GmbH&amp;#039;&amp;#039;. In: Berliner Zeitung 47 (1991), Nr. 160, 12. Juli 1991, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Frühere Litera-Aufnahmen wurden zwischenzeitlich unter den neuen Labels Billi, Kreisel und Sandmännchen vermarktet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Michael Pilz: &amp;#039;&amp;#039;Die Weichen in Richtung Erfolg sind gestellt. Vom volkseigenen Betrieb zur GmbH – &amp;quot;Deutsche Schallplatten&amp;quot; im Aufbruch&amp;#039;&amp;#039;. In: Neue Zeit 47 (1991), Nr. 229, 1. Oktober 1991, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den darauffolgenden zwei Jahren kämpfte die DSB ums wirtschaftliche Überleben. Nachdem aufgrund finanzieller Engpässe das Klassik-Archiv (Eterna) im Frühjahr 1993 an die Hamburger [[Edel Music|edel company music AG]] verkauft werden musste, rückte das Litera-Archiv in den Fokus. Der damalige, dritte Geschäftsführer [[Jozua Knol]], ein ehemaliger [[Sony Music Entertainment|Sony]]-Marketing-Mitarbeiter, dementierte vorerst etwaige Verkaufsabsichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans Erdmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Marktchance liegt in der Nische. Deutsche Schallplatten GmbH kämpft um das Überleben. Klassik-Archiv wurde verkauft&amp;#039;&amp;#039;. In: Berliner Zeitung 49 (1993), Nr. 139, 17. Juni 1993, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch als die DSB zum 31. Dezember 1993 ihre Geschäftstätigkeit aufgab, ging das verbleibende Repertoire, darunter Litera, an die [[Bertelsmann Music Group]] (BMG).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Ralf Schuler]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Management machte sich keine Platte. Die Deutsche Schallplatten GmbH Berlin stellt zum Jahresende ihre Geschäftstätigkeit ein. Mißwirtschaft und Fehlentscheidungen trieben die einzige Ost-Firma der Branche in den Ruin&amp;#039;&amp;#039;. In: Neue Zeit 49 (1993), Nr. 258, 4. November 1993, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BMG veröffentlichte ab Ende der 1990er-Jahre in einer Litera-Junior-Reihe frühere Aufnahmen auf [[CD]] und [[Musikkassette|MC]]. Seit den 2000er-Jahren erscheinen diese im [[Random House Audio|Random House Audio Verlag]] bzw. [[Cbj Kinderbücher Verlag|cbj audio Verlag]], die zur [[Penguin Random House Verlagsgruppe]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formate ==&lt;br /&gt;
Litera-Tonträger erschienen in der DDR auf [[Single (Musik)|Single]] ([[7&amp;quot;|7-Zoll]]) zum Preis von 6,80 [[Mark der DDR|Mark]] und auf [[Langspielplatte]], wobei in den Jahren 1963/64 noch das LP-Format [[10&amp;quot;|10-Zoll]] mit einer kürzeren Spieldauer verwendet wurde. Der Preis betrug 9,40 Mark. Nach 1965 setzte sich das heute gebräuchliche [[12&amp;quot;|12-Zoll]]-Format (12,10 Mark) durch. Ab den 1970er-Jahren wurden Litera-Aufnahmen zum Teil auch als [[Kompaktkassette]] zum Preis von 20,10 Mark im Handel angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erscheint ein Teil der Litera-Aufnahmen als [[Hörspiel]]-CD, [[Download]] oder in [[Streamingdienst]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Repertoire ==&lt;br /&gt;
Das Litera-Angebot teilte sich inhaltlich in drei Bereiche: „Literatur, Theater, Künstlerporträt, Dokumentation“, „Humor, Unterhaltung, Kabarett“ sowie „Kinder- und Jugendliteratur“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jürgen Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ich möchte ich bleiben. Lebenslauf eines mittleren Kultur-Kaders. Geschrieben nach 40 Jahren DDR (gekürzte Fassung)&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig: GNN, 1996, S. 268f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei erreichten die Schallplatten im ersten Segment inklusive Nachauflagen pro LP etwa 1.500 bis 4.000 Stück, manchmal auch 10.000 Stück und mehr. „Humor, Unterhaltung, Kabarett“-Tonträger kamen auf 10.000 bis 40.000 Exemplare.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jürgen Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ich möchte ich bleiben. Lebenslauf eines mittleren Kultur-Kaders. Geschrieben nach 40 Jahren DDR (gekürzte Fassung)&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig: GNN, 1996, S. 269.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titel aus dem Bereich „Kinder- und Jugendliteratur“ schafften eine Auflage zwischen 25.000 und 350.000 Exemplare pro LP&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Interview mit Jürgen Schmidt, Chefredakteur im VEB Deutsche Schallplatten&amp;#039;&amp;#039;. In: Beiträge zur Kinder- und Jugendliteratur, Berlin 1980, Heft 57, S. 38–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;; andere Quellen geben bis zu 450.000 an.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jürgen Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ich möchte ich bleiben. Lebenslauf eines mittleren Kultur-Kaders. Geschrieben nach 40 Jahren DDR (gekürzte Fassung)&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig: GNN, 1996, S. 269.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jährlich verkaufte der Handel etwa 800.000 Kindertonträger, was aber nicht die Nachfrage deckte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Horst Heidtmann: &amp;#039;&amp;#039;Kindermedien&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Metzler, 1992, S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders beliebt waren Schallplatten- bzw. Hörspielbearbeitungen von [[Märchen]], dicht gefolgt von Kinder- und Jugendbuchklassikern ([[Mark Twain]], [[Harriet Beecher Stowe]], [[Karl May]]) sowie Abenteuerromanen ([[Robert Louis Stevenson]], [[Jules Verne]], [[J. F. Cooper]]) und DDR-Kinderbüchern ([[Gerhard Holtz-Baumert]], [[Benno Pludra]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;[https://www.liedderzeit.de/Platten/litera.htm Die LITERA-Schallplatten im Überblick]&amp;#039;&amp;#039;. In: [https://www.liedderzeit.de/ Lied der Zeit], abgerufen am 29. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anteil des Litera-Repertoires an der Gesamtproduktion des VEB Deutsche Schallplatten betrug dennoch anfangs nur sieben Prozent (Eterna: 52 %, Amiga: 41 %; Stand: 1968)&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Joachim Kynaß: &amp;#039;&amp;#039;Ziel für 1969: Den Käufern 1,3 Millionen Langspielplatten mehr. Gespräch mit dem Direktor des VEB Deutsche Schallplatten, Harri Költzsch&amp;#039;&amp;#039;. In: Neues Deutschland 24 (1969), Nr. 74, 15. März 1969, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;, steigerte sich aber in den nachfolgenden Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übernahmen ==&lt;br /&gt;
Litera-Schallplatten wurden auch von westdeutschen Schallplattenfirmen in Lizenz übernommen. Eine der ersten war &amp;#039;&amp;#039;[[Helene Weigel]] liest [[Bertolt Brecht|Brecht]]&amp;#039;&amp;#039; (1964), die bei [[Deutsche Grammophon Gesellschaft]] (1965) erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Gute Resonanz&amp;#039;&amp;#039;. In: Neue Zeit 21 (1965), Nr. 295, 17. Dezember 1965, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitunter errangen die Tonträger die westdeutsche Auszeichnung [[Deutscher Schallplattenpreis]], wie die Litera-4er-LP &amp;#039;&amp;#039;Biblia. Deutsch: [[Martin Luther]]&amp;#039;&amp;#039; (1983) als „Beste Wortproduktion des Jahres“ (1983).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. es [sic]: &amp;#039;&amp;#039;Preise und neue Vorhaben. Pressegespräch beim VEB Deutsche Schallplatten&amp;#039;&amp;#039;. In: Neue Zeit 39 (1983), Nr. 295, 15. Dezember 1983, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Heidtmann: &amp;#039;&amp;#039;Kindermedien&amp;#039;&amp;#039;. [[Metzler-Verlag]], Stuttgart 1992, ISBN 978-3-4761-0270-6&lt;br /&gt;
* Jürgen Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ich möchte ich bleiben. Lebenslauf eines mittleren Kultur-Kaders. Geschrieben nach 40 Jahren DDR (gekürzte Fassung)&amp;#039;&amp;#039;. [[GNN-Verlag]], Leipzig 1996, ISBN 978-3-9299-9472-8&lt;br /&gt;
* Ron Schlesinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Märchenhörspiel in der DDR. Die 7&amp;quot;-Schallplattenbearbeitungen der Labels ETERNA und LITERA. Ein Überblick&amp;#039;&amp;#039;. [[Books on Demand]], Norderstedt 2023, ISBN 978-3-7583-0602-0&lt;br /&gt;
* Ron Schlesinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Märchenhörspiel in der DDR II. Die 10&amp;quot;- und 12&amp;quot;-Schallplattenbearbeitungen des Labels LITERA. Ein Überblick&amp;#039;&amp;#039;. Books on Demand, Norderstedt 2025, ISBN 978-3-8192-9858-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Lexikon: [https://www.mdr.de/geschichte/ddr/politik-gesellschaft/kultur/musik-schallplatten-100.html &amp;#039;&amp;#039;Schallplatten in der DDR&amp;#039;&amp;#039;]. bei [[MDR]]&lt;br /&gt;
* [https://www.discogs.com/de/label/38596-LITERA LITERA (Label)] bei [[Discogs]]&lt;br /&gt;
* [https://www.liedderzeit.de/Platten/litera.htm Die LITERA-Schallplatten im Überblick] bei [https://www.liedderzeit.de/ Lied der Zeit]&lt;br /&gt;
* [https://hoerspielforscher.de/kartei/label?detail=263 LITERA (1964–1973)] bei [https://hoerspielforscher.de/ Die Hörspielforscher]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörbuchverlag (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet in den 1960er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiklabel (DDR)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
	</entry>
</feed>