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	<title>Lissunow Li-2 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Zwischenfälle */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lissunow_Li-2&amp;diff=193851&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-24T20:15:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zwischenfälle: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = &lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:HA-LIX Lisunov Li-2T ILA 2012.jpg|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Eine Lissunow Li-2 in [[Malév]]-Bemalung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Transportflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{SUN-1923}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = Werk Nr. 84 in Chimki, ab 1941 in [[Taschkent]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = &lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1939&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1938–1952&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 6157 oder 4937 &amp;lt;small&amp;gt;(je nach Quelle)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lissunow Li-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Лисунов Ли-2}}, [[NATO-Codename]]: &amp;#039;&amp;#039;„Cab“&amp;#039;&amp;#039;) ist ein in der [[Sowjetunion]] hergestelltes zweimotoriges [[Verkehrsflugzeug|Passagier-]] und [[Transportflugzeug]], das eine [[Lizenz]]version der [[USA|US-amerikanischen]] [[Douglas DC-3]] ist und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in großem Umfang zum Einsatz kam. In anderen Quellen findet sich häufig auch die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Lisunow Li-2&amp;#039;&amp;#039;. Die von zwei [[Hubkolbenmotor|Kolbenmotoren]] angetriebene Li-2 verfügt nicht über eine [[Druckkabine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1937 erwarb die Sowjetunion die Lizenzrechte für die US-amerikanische DC-3. Unter der Leitung von [[Boris Pawlowitsch Lissunow|Boris Lissunow]] wurde eine Entwicklungstruppe beauftragt, diesen Typ auf sowjetische Anforderungen zuzuschneiden. Die Gruppe, zu der unter anderem auch [[Wladimir Michailowitsch Mjassischtschew|Wladimir Mjassischtschew]] und [[Michail Iossifowitsch Gurewitsch|Michail Gurewitsch]] gehörten, war schon ein Jahr zuvor in die USA gereist, um entsprechende Verhandlungen zu führen. Daraufhin wurden die gesamten Abmessungen der DC-3 in das [[Metrisches System|metrische System]] übertragen. So entstand die &amp;#039;&amp;#039;PS-84&amp;#039;&amp;#039; (Passaschirski Samoljot, Passagierflugzeug, 84 ist die Nummer des Herstellerwerkes), die eine etwas verkleinerte Spannweite sowie eine etwas erhöhte Leermasse aufwies, außerdem wurde die Seitentür auf die rechte Rumpfseite verlegt. Zudem wurden leistungsschwächere 1000-PS-Motoren verwendet, welche zwar die Höchstgeschwindigkeit gegenüber der &amp;#039;&amp;#039;DC-3&amp;#039;&amp;#039; erheblich verringerten, dafür aber die Reichweite um über 400 Kilometer erhöhten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1938 begann der Serienbau in [[Chimki]] bei Moskau. Ab Mitte 1939 wurde die PS-84 bei der [[Aeroflot]] in Dienst gestellt und blieb bis 1947 das wichtigste Verkehrsflugzeug dieser Luftfahrtgesellschaft. Im Laufe ihrer Einsatzzeit wurde die Zahl der zu befördernden Passagiere von 14 auf maximal 28 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] 1941 die Sowjetunion angriff, erhielten viele PS-84 auf dem Rumpfrücken einen drehbaren &amp;#039;&amp;#039;UTK-1&amp;#039;&amp;#039;-Waffenstand mit einem 7,62-mm-MG &amp;#039;&amp;#039;[[SchKAS]]&amp;#039;&amp;#039;, später mit einem 12,7-mm-MG &amp;#039;&amp;#039;[[Beresin UB|UBK]]&amp;#039;&amp;#039; und ab 17. September 1942 die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Li-2&amp;#039;&amp;#039;. Während des Krieges war die Li-2 das Standard-Transportflugzeug der Sowjetunion und übernahm auch Aufgaben zur Partisanenversorgung in den besetzten Gebieten, das Absetzen von [[Fallschirmjäger]]n (&amp;#039;&amp;#039;Li-2D&amp;#039;&amp;#039;) sowie den Transport von Verwundeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine als &amp;#039;&amp;#039;Li-2WW&amp;#039;&amp;#039; (Wojenny Wariant, militärische Variante) bezeichnete Ausführung erhielt im Bug sowie in zwei speziell modifizierten Luken beiderseits des Rumpfes je ein als Abwehrbewaffnung vorgesehenes SchKAS-MG und wurde als Frontbomber eingesetzt. Dazu bekamen die Li-2 äußere Waffenstationen für bis zu vier 250-kg-Bomben. Häufig wurden im Rumpfinneren zusätzlich noch leichtere Bombenkaliber mitgeführt, die von der Besatzung einfach aus der Frachtluke geworfen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende wurden die Li-2 wieder zu normalen Transportflugzeugen zurückgerüstet und auch in Staaten des Ostblocks eingesetzt, so auch in der [[Polen|VR Polen]], wo sie als &amp;#039;&amp;#039;Li-2T(sb)&amp;#039;&amp;#039;-Übungsbombenflugzeuge bis 1960 Verwendung fanden. Die in [[Jugoslawien]] eingesetzten Maschinen erhielten [[Pratt &amp;amp; Whitney R-1830]]-Motoren und die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Li-3&amp;#039;&amp;#039;. In der UdSSR wurden die Maschinen durch die [[Iljuschin Il-12|Il-12]] abgelöst, allerdings flogen sie bei der [[Aviaarktika|Polarluftflotte]] noch bis in die 1970er Jahre hinein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrich Langer |Titel=Luftfahrtdaten 1976 |Sammelwerk=Flieger-Jahrbuch 1978 |Verlag=Transpress |Ort=Berlin |Datum=1977 |Seiten=165}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 entstand noch die als Wetterflugzeug für große Höhen konzipierte &amp;#039;&amp;#039;Li-2W&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurden nach sowjetischen Angaben 4.937 &amp;#039;&amp;#039;Li-2&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Jennifer M. Gradidge: &amp;#039;&amp;#039;The Douglas DC-1/DC-2/DC-3: The First Seventy Years, Volumes One and Two&amp;#039;&amp;#039;. Tonbridge, Kent, UK: Air-Britain (Historians) Ltd., 2006, ISBN 0-85130-332-3, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Li-2&amp;#039;&amp;#039; war ein in Ganzmetallbauweise produzierter freitragender [[Tiefdecker]] mit einem rechteckigen dreiholmigen Mittelflügel und trapezförmigen Außenflügel mit hydraulischen Landeklappen. Das [[Leitwerk]] war ebenfalls freitragend und in Normalbauweise. Das Heckfahrwerk war einziehbar, wobei die Haupträder nur zur Hälfte in die Triebwerksgondeln eingefahren werden konnten. Im Winter war die Umrüstung auf [[Schneekufe]]n möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Li-2 heute ==&lt;br /&gt;
Möglicherweise wird die Li-2 von der [[nordkorea]]nischen Luftwaffe bis heute eingesetzt. Angeblich sind diese Flugzeuge auf dem Flugplatz „Sondok“ stationiert, was man über [[Satellitenbild|Satellitenfotos]] nachweisen kann. Ob es sich hierbei tatsächlich um flugfähige Flugzeuge vom Typ Li-2 handelt, ist nicht mit letzter Sicherheit zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurzeit befindet sich noch eine weitere Li-2 in Europa im flugfähigen Zustand. Nach fünfjähriger Restaurierung durch einen privaten Verein dient sie während der Sommermonate touristischen Rundflügen, außerdem ist sie gelegentlich bei Messen (wie z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin|Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin]] und der [[Aero Friedrichshafen]]) in ganz Europa zu Gast. Sie trägt das Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;HA-LIX&amp;#039;&amp;#039; und ist auf dem Flugplatz [[Budaörs]], einem Vorort von [[Budapest]], stationiert. Insgesamt fünf Piloten haben heute (2006) eine Musterberechtigung (das sog. Typerating) für die Maschine; diese wurde aufgrund von alten Erfahrungen ehemaliger Li-2-Piloten sowie aus noch vorhandenen und teilweise in russischer Sprache und handschriftlich erhaltenen Handbüchern, extra neu festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist, dass dieses Flugzeug bis auf neue zeitgemäße Funkgeräte und einen nachgerüsteten GPS-Empfänger noch vollständig mit originaler Instrumentenausrüstung fliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es sich um einen lizenzierten Nachbau handelt, hat das Flugzeug in der Praxis nur wenig mit einer DC-3 gemeinsam. Die Flugleistungen sind aufgrund anderer (deutlich leistungsschwächerer) Motoren wesentlich geringer, die russische Instrumentierung erfordert eine besondere Einweisung und das gesamte Fluggerät unterscheidet sich in sehr vielen Details ebenfalls von seinem amerikanischen Pendant. Daher ist auch die Ersatzteilbeschaffung mit Neuteilen zunehmend problematisch. In Budaörs befinden sich noch drei weitere Li-2, von denen zumindest zwei als Ersatzteilspender dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Maschine wurde ebenfalls in Budaörs zur späteren Ausstellung in einem Museum restauriert, ist jedoch nicht flugfähig. Vor dem Terminal-2-Gebäude des [[Flughafen Budapest Liszt Ferenc|Budapester Flughafens Ferihegy]] befindet sich ein kleines Open-Air-Museum, in dem neben anderen Exponaten noch eine weitere Li-2 ausgestellt ist. Dabei handelt es sich um ein ehemaliges Militärflugzeug, welches nun jedoch, aufgrund des hauptsächlichen Sponsors dieses Museums, in der [[Malév]]-Bemalung erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Flugzeuge desselben Typs sind noch in diversen anderen Museen zu besichtigen, so zum Beispiel in [[Moskau]] ([[Zentrales Museum der Luftstreitkräfte der Russischen Föderation|Monino]]), [[Kiew]] und [[Krakau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Belarus-Minsk-Museum of GPW Exhibition-3.jpg|mini|Lissunow Li-2 im Museum in Minsk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Li-2 HA-LIX Cockpit 01.jpg|mini|Cockpit einer Li-2]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#dfdfdf&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sowjetunion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|width=70 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PS-84&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Ursprüngliches Passagierflugzeug (Passascherski Samoljot) mit 14 bis 28 Sitzplätzen. Im Unterschied zur DC-3 etwas kleinere Spannweite, etwas höhere Leermasse, Seitentür auf der rechten Seite und schwächere Motoren&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Li-2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Militärisches Transportflugzeug mit nachgerüsteter Abwehrbewaffnung (Bezeichnung ab 17. September 1942)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Li-2D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Version der Li-2 zum Absetzen von Fallschirmjägern (1942)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Li-2WW&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Bomberversion (Wojenny Wariant) der Li-2 (1942)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Li-2W&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Als Wetterflugzeug konzipierte Version der Li-2 für große Höhen (1956)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#dfdfdf&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jugoslawien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Li-3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Li-2 mit nachgerüsteten US-Originalmotoren der DC-3 vom Typ [[Pratt &amp;amp; Whitney R-1830]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=2 bgcolor=&amp;quot;#dfdfdf&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Li-2T(sb)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Übungsbombenflugzeuge auf Basis der Li-2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenfälle ==&lt;br /&gt;
Während der Betriebszeit der Li-2 kam es bis Oktober 2017 zu 197 bekannt gewordenen Totalverlusten (zuletzt 2004). Dabei starben 1108 Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://aviation-safety.net/database/types/Lisunov-Li-2/losses Unfallstatistik Lisunov Li-2], [[Aviation Safety Network]] (englisch), abgerufen am 10. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Liste ist unvollständig und wurde erst begonnen (November 2017). Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 5. November 1946 kam es bei Schlechtwetterverhältnissen und chaotischen Zuständen bei der Flugsicherung am [[Flughafen Moskau-Wnukowo]] binnen weniger als 50 Minuten zu drei Abstürzen von Passagiermaschinen der [[Aeroflot]], nachdem die Flugzeuge jeweils mehr als 2 Stunden um den Flughafen flogen und ihnen der Treibstoff ausging. Bei zwei der abgestürzten Maschinen handelte es sich um Flugzeug vom Typ Li-2 &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch [[Flugunfall der Lissunow Li-2 CCCP-L4181 der Aeroflot]] und [[Flugunfall der Lissunow Li-2 CCCP-L4207 der Aeroflot]])&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 12. August 1951 stürzte eine Li-2 der [[Aeroflot]] (Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;CCCP-L4314&amp;#039;&amp;#039;) nach einem zweifachen Triebwerksausfall beim Flugplatz [[Wiljuisk]] ab. Zwei der sechzehn Personen an Bord starben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://aviation-safety.net/database/record.php?id=19510812-1 Unfallbericht Li-2 CCCP-L4314], [[Aviation Safety Network]] (englisch), abgerufen am 10. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 15. November 1951 kollidierte eine Li-2P der polnischen [[Polskie Linie Lotnicze LOT|LOT]] ([[Luftfahrzeugkennzeichen]] &amp;#039;&amp;#039;SP-LKA&amp;#039;&amp;#039;) kurz nach dem Start in [[Władysław-Reymont-Flughafen Łódź|Łódź]] nahe Górki Duże bei [[Tuszyn]] mit einer [[Hochspannungsleitung]] und stürzte ab. Aufgrund von Triebwerksproblemen hatte der Kommandant entschieden, den Weiterflug nicht durchzuführen. Er wurde jedoch wahrscheinlich durch Offiziere des Polnischen Sicherheitsministeriums dazu gezwungen. Alle 16 Personen an Bord starben &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch [[Flugunfall der LOT bei Tuszyn]])&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://aviation-safety.net/database/record.php?id=19511115-0 Unfallbericht Li-2 SP-LKA], [[Aviation Safety Network]] (englisch), abgerufen am 10. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein weiterer Unfall einer Li-2 ereignete sich am 27. Dezember 1951 und forderte 20 Todesopfer: [[Flugunfall bei Namzew]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 22. November 1952 missachteten die Piloten einer Li-2P der bulgarischen [[TABSO]] &amp;#039;&amp;#039;(LZ-TUE)&amp;#039;&amp;#039;, mit der ein Flug vom [[Flughafen Sofia]] nach [[Warna]] mit Zwischenstopp in [[Gorna Orjachowiza]] durchgeführt werden sollte, in der Absicht, Zeit und Kraftstoff zu sparen, vorsätzlich das vorgegebene Anflugverfahren. In der Folge befand sich die Maschine in unzureichender Höhe, als sie das [[Balkangebirge]] erreichte. Die Maschine prallte gegen die Flanke des Berges Weschen, etwa 20 Meter unterhalb des Gipfels. Alle 30 Insassen (26 Passagiere und 4 Besatzungsmitglieder) kamen dabei ums Leben &amp;#039;&amp;#039;(siehe auch [[Flugunfall der Lissunow Li-2 LZ-TUE der TABSO]])&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://aviation-safety.net/database/record.php?id=19521122-1 Unfallbericht Li-2P LZ-TUE], [[Aviation Safety Network]] (englisch), abgerufen am 9. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 13. Juli 1956 brachten sieben Entführer eine Li-2 der ungarischen [[Malév]] &amp;#039;&amp;#039;(HA-LIG)&amp;#039;&amp;#039; auf dem Inlandsflug von [[Győr]] nach [[Szombathely]] in ihre Gewalt und veranlassten eine Kursänderung mit Landung in [[Fliegerhorst Ingolstadt/Manching|Ingolstadt]]. Das Flugzeug blieb unbeschädigt, über Personenschäden liegen keine Angaben vor. Dort beantragten sie politisches Asyl. Dies war die erste Entführung eines zum [[Ostblock]] gehörenden Verkehrsflugzeuges in den [[Westliche Welt|Westen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer W. During: &amp;#039;&amp;#039;Die letzte Lisunov Li-2: Die russische DC-3.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Flugzeug Classic]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg.&amp;amp;nbsp;6, Nr.&amp;amp;nbsp;8/9. [[GeraMond Verlag|GeraMond]], München 2005, {{ISSN|1617-0725}}, S.&amp;amp;nbsp;65/66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://asn.flightsafety.org/wikibase/334664 Zwischenfallbericht Li-2 HA-LIG], [[Aviation Safety Network WikiBase]] (englisch), abgerufen am 11. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 2. Januar 1965 verunglückte eine Lissunow Li-2 der Aeroflot &amp;#039;&amp;#039;(CCCP-63842)&amp;#039;&amp;#039; kurz nach dem Start vom [[Flughafen Derweze]], weil aufgrund einer Fehlbedienung der Treibstoffanlage ein leerer Tank für den Antrieb der Triebwerke ausgewählt wurde. Bei dem Unfall kamen alle 24 Personen an Bord ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ASN|id=19650102-0|Typ=|Titel=Li-2 CCCP-63842|Abruf=2024-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Li-2 HA-LIX Passenger cabin.jpg|mini|Passagierkabine einer Li-2]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lissunow Li-2 HA-LIX.JPG|mini|Li-2 2014 auf dem Flughafen von Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Liszunov Li-2.svg|mini|Dreiseitenriss]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! PS-84&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz A. F. Schmidt |Titel=Sowjetische Flugzeuge |Verlag=[[Transpress Verlag|Transpress]] |Ort=Berlin |Seiten=58}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Li-2WW&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilfried Kopenhagen |Titel=Sowjetische Bombenflugzeuge |Verlag=Transpress |Ort=Berlin |Datum=1989 |ISBN=3-344-00391-7 |Seiten=150}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 4 || 5–6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Passagiere || 14–24 || &amp;#039;&amp;#039;keine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |19,65 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |28,81 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |5,15 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |91,70 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |9,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrwerkspurbreite || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |5,63 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 7700 kg || 7650 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuladung || 3000 kg || &amp;#039;&amp;#039;k. A.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 10.700 kg || 11.700 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reise-(Marsch)geschwindigkeit || max. 220 km/h || 240 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 280 km/h || 270 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landegeschwindigkeit || 110 km/h || 108 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigleistung || 5 m/s || &amp;#039;&amp;#039;k. A.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächenbelastung || 116,6 kg/m² || &amp;#039;&amp;#039;k. A.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistungsbelastung || 5,3 kg/PS || &amp;#039;&amp;#039;k. A.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Start-/Landerollstrecke || 400 m / 390 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |5600 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || max. 2200 km&amp;lt;br /&amp;gt;mit voller Nutzlast 1200 km || 2200 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |zwei luftgekühlte Neunzylinder-[[Sternmotor]]en-&amp;#039;&amp;#039;[[Schwezow ASch-62|M-62IR]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Startleistung je {{kW2PS|735.5}}&amp;lt;br /&amp;gt;Dauerleistung je {{kW2PS|618}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tankinhalt || 3110 l || &amp;#039;&amp;#039;k. A.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || &amp;#039;&amp;#039;keine&amp;#039;&amp;#039; || drei 7,62-mm-[[Maschinengewehr|MG]] &amp;#039;&amp;#039;SchKAS&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;ein 12,7-mm-MG &amp;#039;&amp;#039;UBK&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[RS-82]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;RS-132&amp;#039;&amp;#039; Luft-Boden-Raketen unter den Flügeln&amp;lt;br /&amp;gt;bis zu 1000 kg Bomben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bombenlast || &amp;#039;&amp;#039;keine&amp;#039;&amp;#039; || normal 1000 kg&amp;lt;br /&amp;gt;max. 2000 kg bei Kurzstrecken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lisunov Li-2|Lisunow Li-2}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kugel-panoramen.de/index1.php?datei=BZFlugtage2010LiCockpit Interaktives 360-Grad-Panorama in einer Lissunow Li-2] Flugtage Bautzen 2010&lt;br /&gt;
* [http://www.aerotelegraph.com/nostalgie-flig-lisunov-lissunow-li-2 Unterwegs mit der sowjetischen DC-3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelstreckenflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transportflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrzeug im Koreakrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Douglas DC-3|*]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lissunow Li-2| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Jugoslawien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Albanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Volksrepublik China)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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