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	<title>Liselotte Buchenauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liselotte Buchenauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Dezember]] [[1922]] in [[Graz]]; † [[25. April]] [[2003]] ebenda) war eine [[österreich]]ische [[Alpinist]]in, [[Schriftsteller|Bergschriftstellerin]] und [[Journalist]]in.&lt;br /&gt;
Liselotte Buchenauer war Absolventin der [[Handelsakademie]]. Im Anschluss an die [[Matura]] war sie bei verschiedenen Unternehmen tätig, zuletzt im Rechnungsamt des Magistrates Graz.&lt;br /&gt;
Sie war die Nichte des österreichischen Bergsteigers und [[Höhlenforscher]]s Theodor Kabrhel, der bei der Erschließung der [[Dachstein-Rieseneishöhle]] mitwirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Alpinistin ==&lt;br /&gt;
Bereits im kindlichen Alter begleitete sie ihre Mutter an Sonntagen auf vielen Wanderungen, bei denen sie insgesamt oft bis zu 30 Kilometer am Tag zurücklegten, da sie sich die Straßenbahnfahrkarten nicht leisten konnten und schon durch die Stadt wanderten. Früh begann sie auch mit dem Klettern und führte Touren bis zum [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|Schwierigkeitsgrad IV-V]] durch. Man darf sie durchaus als [[Protagonist]]in großartiger österreichischer Alpinistinnen bezeichnen. So gelang ihr mit Johann Fruhmann 1948 etwa die Erstbesteigung des Schrein in den südlichen [[Schladminger Tauern]]. 1949 gelangen ihr im [[Hochschwab]] mit Grete Weiß geb. Satori die Erstbegehung der Ostwand des Kleinen Brandsteins und, mit Max Puntigam, die Erstbegehung des Kleinen Türndls über den Südostgrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dreitausend Bergtouren und Gipfel hat sie in ihrem Tourenbuch vermerkt, darunter zehn Neutouren, touristische Erst-Ersteigungen und manche frühe Wiederholung von Kletterrouten. Durch die äußeren Umstände der Zeit blieben ihr die „Weltberge“ verwehrt. Die [[Alpen]] boten ihr reichlich Ersatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchenauers große Liebe galt Gebieten, die Einsamkeit und Urtümlichkeit versprachen, wie den [[Niedere Tauern|Niederen Tauern]], der [[Schobergruppe]] oder eben dem [[Hochschwab (Gebirgsgruppe)|Hochschwab-Gebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autorin ==&lt;br /&gt;
Schon Liselotte Buchenauers Vater Hanns konnte, vor allem in der Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] in einigen Zeitschriften veröffentlichen, so zum Beispiel auch in den damals recht bekannten Tiroler Schlern-Schriften. In den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts arbeitete er am späteren Erfolgsroman „Heut´ Grafen von Cilly und nimmermehr“ der befreundeten Grazer Autorin Anna Warmbrechtsamer mit. Als Mitautor hat sich Hanns Buchenauer aber nie nennen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Autorin hatte Liselotte Buchenauer überwiegend alpine Monografien verfasst. Ihr erstes Werk &amp;#039;&amp;#039;Hochschwab&amp;#039;&amp;#039; erschien 1960 und hat sich rasch zu einem [[Bestseller]] entwickelt. Auch ihre weiteren Werke wie &amp;#039;&amp;#039;Sanfte Kuppen – schroffe Berge&amp;#039;&amp;#039; (1977), &amp;#039;&amp;#039;Hohe Tauern&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände (1980/1981), &amp;#039;&amp;#039;Karnische Alpen&amp;#039;&amp;#039; (1986) oder &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben mit den Bergen&amp;#039;&amp;#039; (1991), wurden mehrfach aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchenauer war überdies Mitarbeiterin einiger alpiner Zeitschriften, wie etwa &amp;#039;&amp;#039;Land der Berge&amp;#039;&amp;#039;, Autorin von [[Alpenvereinsführer]]n und freie Mitarbeiterin der [[Neue Kärntner Tageszeitung|Kärntner Tageszeitung]] und der Neuen Zeit, Graz. Zudem gestaltete sie zwischen 1955 und 1987 zahlreiche Hörfunksendungen im [[ORF]], bei [[Radio Steiermark]] und [[Radio Tirol]]. Ihr wesentliches Werk besteht daher zusätzlich in mehreren tausend Beiträgen und Artikeln für Rundfunk, Tageszeitungen und Bergzeitschriften in Österreich und Deutschland und der Mitarbeit an Büchern anderer Autoren und redaktionellen Tätigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Buchenauers Bücher auch so wertvoll macht, ist der Umstand, dass die Grazerin vergessene Alpinliteraten wie [[Gustav Renker]] und [[Frido Kordon]] (Fridolin Anton Kordon-Veri) hervorhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im bereits hohen Alter war sie eine streitbare Autorin, die durch pointierte Beiträge in Form von Leserbriefen in österreichischen Tageszeitungen präsent war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liselotte Buchenauer starb im Alter von 80 Jahren und fand ihre letzte Ruhestätte auf dem evangelischen Friedhof von [[Graz-Neuhart]].&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/buchenauschriftsteller_10.html Das Grab von Liselotte Buchenauer]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache und Stil ==&lt;br /&gt;
Ihre Bergbücher führen oft weit über die heute üblichen rein technischen Tourenbeschreibungen hinaus hin zu sehr persönlichen alpinen Monografien. Mitunter verwendete sie erfrischende [[Austriazismen]], die auch in entsprechenden Wörterbüchern umfangreich Einzug hielten. (vgl. Wörterbuch der Austriazismen, Walter Klöpffer, 2000) Schon zu Beginn ihrer schriftstellerischen Laufbahn wurde ihr von Kritikern „Wortgewalt“ bescheinigt, ebenso die geglückte Mischung ihrer Darstellungen aus Poesie und Information, sowie vielseitiges Können, in dem federleichte Betrachtungen mit Tiefgang ebenso möglich sind wie die schwierige Kunst des [[Essay]]s und [[Feuilleton]]s. Auch [[Humor]] kam bei ihr nie zu kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stilistisch wurde sie oft mit [[Julius Kugy]] verglichen. In ihrem steirischen Heimatland auch mit [[Peter Rosegger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liselotte Buchenauer galt als eine der produktivsten deutschsprachigen Bergschriftstellerinnen. Sie schrieb 17 Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* 1976 wurde eine [[Fuchsien]]züchtung von Karl Nutzinger nach Liselotte Buchenauer benannt, 1977 eine [[Dahlie]] aus der Stiftsgärntnerei [[Stift Admont|Admont]].&lt;br /&gt;
* 1976 [[Ehrenzeichen des Landes Steiermark|Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
* 1977 [[Theodor-Körner-Preis]] für das Buch „Sanfte Kuppen, schroffe Berge“.&lt;br /&gt;
* 1977 Silbernes Ehrenzeichen der Landeshauptstadt [[Graz]]&lt;br /&gt;
* 1978 [[Hanns-Martin Schleyer|Hanns-Martin-Schleyer]]-Medaille der Stadt [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
* 1983 erhielt Liselotte Buchenauer vom damaligen [[Bundespräsident (Österreich)|österreichischen Bundespräsidenten]] [[Rudolf Kirchschläger]] den Titel Professor honoris causa für ihr Gesamtwerk und für ihre ehrenamtliche Arbeit im Dienst des Alpinismus.&lt;br /&gt;
* 2002 [[Ehrenzeichen des Landes Steiermark|Großes Ehrenzeichen des Landes Steiermark]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.landespressedienst.steiermark.at/cms/beitrag/10028845/799996/ |text= |archivebot=2019-04-26 00:29:04 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Werkauswahl ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochschwab, 1960 und 1974&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf einsamen Bergen&amp;#039;&amp;#039;, 1964&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wandern in der Steiermark&amp;#039;&amp;#039;, 1971 (Damals das erste steirische Wanderbuch seit fast 50 Jahren)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bergwandern in der Steiermark&amp;#039;&amp;#039;, 1974 (Fortsetzung von Wandern in der Steiermark)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verliebt in die Heimat&amp;#039;&amp;#039;, 1975 (Niedere Tauern mit Schladminger und Radstädter Tauern. Erste Gebirgsmonographie)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kärntner Wanderbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1976 (Mitarbeiter Wilfried Gallin; damals erstes Kärntner Wanderbuch seit 50 Jahren)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alpenvereinsführer Ankogel-Goldberggruppe&amp;#039;&amp;#039;, 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Führer durch die Eisenerzer Alpen&amp;#039;&amp;#039;, 1978 (Aus einem unvollständigen Manuskript des steirischen Bergsteigers Hermann Scharfetter)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erlebnisse mit Tieren&amp;#039;&amp;#039;, 1986 (Zusammen mit ihrer Freundin, der österreichischen Mundartdichterin [[Martha Wölger]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Höhenwege in den Niederen Tauern&amp;#039;&amp;#039;, 1987&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Höhenwege in den Hohen Tauern&amp;#039;&amp;#039;, 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen in Kärnten: 70 Touren und weitere Routenvorschläge&amp;#039;&amp;#039;, 1994 (Wolfgang Heitzmann und Liselotte Buchenauer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|141467959}}&lt;br /&gt;
* [http://data.onb.ac.at/nlv_lex/perslex/B/Buchenauer_Liselotte.htm ÖNB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141467959|LCCN=n/84/59981|VIAF=27516731}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buchenauer, Liselotte}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Alpinismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Ehrenzeichens des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theodor-Körner-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Buchenauer, Liselotte&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Alpinistin, Bergschriftstellerin und Journalistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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