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	<title>Lisel Oppel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T06:39:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lisel_Oppel&amp;diff=1819232&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jossi2: Linkfix nach Verschiebung</title>
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		<updated>2026-04-17T19:11:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lisel Oppel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Anna Amalie Elisabeth Oppel&amp;#039;&amp;#039;, (* [[14. Oktober]] [[1897]] in [[Bremen]]; † [[11. Juli]] [[1960]] in Bremen&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Krause: &amp;#039;&amp;#039;Die Bilderwelt der Malerin Lisel Oppel.&amp;#039;&amp;#039; Seite 301: &amp;quot;Tod in der Bremer Nervenklinik, dem heutigen Klinikum Bremen-Ost&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine deutsche Malerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oppel kam als jüngstes von acht Geschwistern in Bremen zur Welt. Ihr Vater war der Gymnasiallehrer und Wirtschaftswissenschaftler [[Alwin Oppel]]; die Schweizer Mutter war Amalie Oppel. Sie besuchte ab 1914 die [[Hochschule für Künste Bremen|Staatliche Kunstgewerbeschule Bremen]], wo sie unter anderem Unterricht in Landschaftsmalerei bei [[Ernst Müller-Scheessel]] erhielt. Sie ging dann ab 1917 an die [[Akademie der Bildenden Künste München]] und studierte dort unter anderen bei [[Richard Riemerschmid]] und [[Hermann Groeber]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 zog sie nach Worpswede und gehörte bereits der zweiten Generation der [[Künstlerkolonie Worpswede]] an. Sie lebte stets in einfachen Verhältnissen, selbst eine [[Staffelei]] soll sie lange Zeit nicht besessen haben. Worpswede war bis zu ihrem Tod im Jahr 1960 ihre Heimat. Bereits 1920 zog sie für ein paar Jahre in [[Martha Vogeler]]s [[Haus im Schluh]], danach wechselte sie einige Male die Bleibe, bis sie schließlich 1954 ihren letzten Wohnsitz in einem [[Nurdachhaus]], der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Weyerberghütte&amp;#039;&amp;#039;, am nahegelegenen [[Worpswede#Kultur und Sehenswürdigkeiten|Niedersachsenstein]] nahm.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.worpswede24.de/Detail.html?aid=266 Lisel Oppel (1897-1960)], auf worpswede24.de, abgerufen am 30. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Malkunst alleine konnte sie nicht leben. So arbeitete sie in den Krisenjahren nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] auf einem Bauernhof und verdiente sich später in Italien als [[Keramiker]]in ihren Lebensunterhalt. Lisel Oppel machte während ihrer Schaffenszeit zahlreiche Reisen, die sie manches Mal auch impulsiv unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1927 bis 1937 hielt Lisel Oppel sich mehrfach, auch für längere Zeiträume, in Italien auf, wo sie Öl- und [[Aquarell]]bilder schuf und in Manufakturbetrieben für Keramik arbeitete und somit als unverheiratete Frau einen Teil ihres Lebensunterhaltes sicherte. Von 1930 bis 1932 arbeitete sie als [[Porzellanmaler]]in in der [[Töpferei]] für die Produktion von künstlerischer Keramik in [[Vietri sul Mare]], der „I.C.S.“ (Industria Ceramica Salernitana), welche dem deutschen Industriellen Max Melamerson gehörte. Von 1932 bis 1935 lebte sie in [[Positano]] und auf [[Ischia (Insel)|Ischia]]. Hier entstanden Bekanntschaften mit [[Kurt Craemer]], [[Karli Sohn-Rethel]], [[Irene Kowaliska]] und [[Armin T. Wegner]]. 1932 kam auf Ischia ihr Sohn Claudio zur Welt, den sie [[Alleinerziehende|ohne dessen Vater großzog]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] verweigerte Oppel ihren Eintritt in die [[Reichskammer der bildenden Künste|Reichskunstkammer]] und kam daher nur auf inoffiziellem Weg an Malmittel. Zwischen 1940 und 1942 war sie auf der Fraueninsel im Chiemsee und in Dießen am Ammersee in Töpfereien tätig. Danach in Worpswede wohnend fand sie in einer Bremer Keramikfabrik sowie als technische Zeichnerin bei der Werft [[AG Weser]] in den Kriegsjahren eine Beschäftigung. Sie befreundete sich in Worpswede mit einem französischen Kriegsgefangenen, wurde deshalb angezeigt, im März 1945 zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt und bis Kriegsende inhaftiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] unternahm sie zahlreiche Reisen, insbesondere in die Schweiz, nach Südeuropa, Afrika und Ägypten. 1957 hielt sie ihre Eindrücke von [[Sevilla]] und seinen Festen in Aquarellen fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oppel war Mitglied in dem Künstlerinnenverband [[GEDOK]] und in diesem Zusammenhang war sie mehrfach an Kollektivausstellungen beteiligt. Darüber hinaus wurden ihre Werke in einer Reihe von Einzelausstellungen gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Sie malte das Einfache mit großer Lebenslust und Farbenfreude; vorwiegend Porträts, Menschen bei der Arbeit und bei Festen, seltener reine Landschaften. Ein besonderes Bildthema Oppels war das kindliche Treiben auf dem Lande, bei dem sie Motive der ersten Worpsweder Maler aufgriff und erweiterte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kreiszeitung.de/bilder/2011/10/27/1463967/898178153-341_008_2011925_kolumne271-Ra7.jpg Bild: &amp;#039;&amp;#039;Laternenkinder am Moorgraben&amp;#039;&amp;#039; von Lisel Oppel]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie schuf Öl- und [[Aquarell]]bilder und [[Radierung]]en. Der größte Teil ihres Werkes entstand in den 1950er Jahren. Die expressive Malweise, die sich in den Arbeiten der 1920er Jahre angekündigt hatte, führte sie fort, in denen sich dann die Licht- und Farbeindrücke des Südens reflektierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 vermachte ihr Sohn Claudio Bilder und Unterlagen seiner Mutter der &amp;#039;&amp;#039;Barkenhoff Stiftung Worpswede&amp;#039;&amp;#039; (Worpsweder Archiv im Barkenhoff). Viele ihrer Werke sind auch in der dortigen [[Große Kunstschau Worpswede]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Lisel-Oppel-Weg&amp;#039;&amp;#039; in [[Oberneuland|Bremen-Oberneuland]] wurde nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
* In Worpswede gibt es einen &amp;#039;&amp;#039;Lisel-Oppel-Weg&amp;#039;&amp;#039; am Weyerberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1929, 1942: &amp;#039;&amp;#039;Lisel Oppel&amp;#039;&amp;#039;, Künstlerbund Bremen&lt;br /&gt;
* 1937, 1938, 1940, 1942, 1943: &amp;#039;&amp;#039;Liesel Oppel&amp;#039;&amp;#039; Graphisches Kabinett Bremen, GEDOK-Kollektivausstellungen&lt;br /&gt;
* 1953: &amp;#039;&amp;#039;Lisel Oppel&amp;#039;&amp;#039;, Graphisches Kabinett Bremen&lt;br /&gt;
* 1954: &amp;#039;&amp;#039;Lisel Oppel&amp;#039;&amp;#039;, Galerie Philine Vogeler Worpswede&lt;br /&gt;
* 1954: &amp;#039;&amp;#039;Bremer Maler auf Reisen&amp;#039;&amp;#039;, Kollektivausstellung, Kunsthalle Bremen&lt;br /&gt;
* 1967: Kunstschau Worpswede, zum 70. Geburtstag&lt;br /&gt;
* 1997: &amp;#039;&amp;#039;Lisel Oppel&amp;#039;&amp;#039;, Christinenhaus Zehen, zum 100. Geburtstag&lt;br /&gt;
* 2005: &amp;#039;&amp;#039;Lisel Oppel. Leben und Werk im Spannungsfeld zwischen Worpswede und dem Süden&amp;#039;&amp;#039;, Große Kunstschau Worpswede&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Und sie malten doch! Geschichte der Malerinnen. Worpswede – Fischerhude – Bremen&amp;#039;&amp;#039;, Kollektivausstellung, Lilienthaler Kunststiftung&lt;br /&gt;
* 2008/2009: &amp;#039;&amp;#039;Barkenhoff-Ausstellung: Lisel Oppel im Barkenhoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heinrich-vogeler.net/hvg-chronik/ Chronik der Heinrich-Vogeler-Gesellschaft: Lisel Oppel Ausstellung], abgerufen am 30. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: &amp;#039;&amp;#039;Frauen im Aufbruch&amp;#039;&amp;#039;. 100 Jahre bremische Wirtschafts- und Kulturgeschichte, Kollektivausstellung, Untere Rathaushalle, Bremen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.frauen-im-aufbruch-ausstellung.de/frauen/lisel-oppel/ Frauen im Aufbruch: Lisel Oppel,  Unkonventionell aus Überzeugung Freie (Lebens-)Künstlerin / Video: Claudio Oppel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011/2012: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus Worpswede&amp;#039;&amp;#039;, Kollektivausstellung, [[Overbeck-Museum]], Bremen-[[Vegesack]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kreiszeitung.de/lokales/bremen/worpswede-leuchtet-1463967.html Bilder aus Worpswede], auf Kreiszeitung.de, abgerufen am 30. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christine Krause: &amp;#039;&amp;#039;Die Malerin Lisel Oppel. Ein faszinierendes Leben in Worpswede und am Mittelmeer.&amp;#039;&amp;#039; [[Klaus Kellner Verlag|Kellner Verlag]], Bremen 2010, ISBN 978-3-939928-49-2.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. [[Edition Temmen]], Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* Dieter Richter: &amp;#039;&amp;#039;Von Worpswede nach Italien. Lisel Oppel – Malerin im Süden.&amp;#039;&amp;#039; [[Donat Verlag]], Bremen 2005, ISBN 978-3938275061&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Station Schluh. Offenes Haus &amp;amp; zweite Heimat für Künstler, Schriftsteller &amp;amp; Kunsthandwerker.&amp;#039;&amp;#039; Worpsweder Verlag, 1995, ISBN 3892991790&lt;br /&gt;
* Christine Krause: &amp;#039;&amp;#039;Oppel, Anna Amalie Elisabeth, gen. Lisel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frauen Geschichte(n)&amp;#039;&amp;#039;, Bremer Frauenmuseum (Hrsg.). Edition Falkenberg, Bremen 2016, ISBN 978-3-95494-095-0.&lt;br /&gt;
* Christine Krause: &amp;#039;&amp;#039;Die Bilderwelt der Malerin Lisel Oppel.&amp;#039;&amp;#039; Kellner Verlag, Bremen [2016], ISBN 978-3-95651-083-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= [[Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)|Rainer Zimmermann]]|Titel= Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation|Auflage= |Verlag= Hirmer|Ort=Berlin |Datum= 1994 |ISBN=3-7774-6420-1|Seiten= 427}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.artefact.kunsthalle-bremen.de/data/dokumente/6/00028133_m.pdf Lisel Oppel, Biografie], auf artefact.kunsthalle-bremen.de, abgerufen am 30. Juli 2015&lt;br /&gt;
* [https://www.gallery-neher.com/artwork.php/id/714/lang/de Lisel Oppel, Bild &amp;#039;&amp;#039;Landschaft an der Wümme&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 30. Juli 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118590138|LCCN=n/2012/53986|VIAF=3263206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oppel, Lisel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Worpswede)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oppel, Lisel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oppel, Anna Amalie Elisabeth&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Oktober 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juli 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossi2</name></author>
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