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	<title>Lisbeth Grolitsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T06:15:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lisbeth_Grolitsch&amp;diff=1137181&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-10-11T13:41:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lisbeth Grolitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. August]] [[1922]]; † [[13. Juli]] [[2017]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.adew.eu/huttenbriefe/hutten2017_09.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine deutsche Publizistin und führende Vertreterin [[Neonazismus|neonazistischer]] und [[Völkische Bewegung|völkischer]] Ideologie. Grolitsch war bis 1945 Gau-Unterführerin des [[Bund Deutscher Mädel]] (BDM). Nach Kriegsende war sie Mitgründerin zahlreicher [[Rechtsextremismus|rechtsextremer]] Organisationen, die mit Ausnahme der 1992 verbotenen [[Nationalistische Front|Nationalistischen Front]] und der 1994 verbotenen [[Wiking-Jugend]] vereinsrechtlich noch bestehen, darunter die [[Berliner Kulturgemeinschaft Preußen]] e.&amp;amp;nbsp;V., das [[Deutsches Kulturwerk Österreich|Deutsche Kulturwerk Österreich]], die [[Deutsche Kulturgemeinschaft]] und der [[Freundeskreis Ulrich von Hutten]]. In den beiden letztgenannten war sie Vereinsvorsitzende.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Stephan Braun und Anton Maegerle: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsanwälte der extremen Rechten&amp;#039;&amp;#039;, 378 – 403, in: Stephan Braun, Alexander Geisler und Martin Gerster (HG.): &amp;#039;&amp;#039;Strategien der extremen Rechten - Hintergründe – Analysen – Antworten&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden 2009, S. 385.&amp;lt;/ref&amp;gt; Grolitsch wird als eine der drei einflussreichsten Frauen im österreichischen Neofaschismus betrachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Brigitte Bailer-Galanda]] und [[Karin Liebhart]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauen und Rechtsextremismus in Österreich&amp;#039;&amp;#039;, S. 75–89, in: Eva Kreisky und [[Birgit Sauer]] (HG.): &amp;#039;&amp;#039;Geschlecht und Eigensinn - Feministische Recherchen in der Politikwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1998, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1983 gründete sie gemeinsam mit dem zwischen 1952 und 1994 sechsmal rechtskräftig wegen [[Volksverhetzung]] verurteilten [[Holocaustleugnung|Holocaustleugner]] [[Otto Ernst Remer]] den bis heute aktiven Freundeskreis Ulrich von Hutten. Dessen Sprachrohr ist die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Huttenbriefe]]&amp;#039;&amp;#039; (zur rechtlichen Bedeutung der Positionen Grolitschs und Remers siehe auch [[Remer-Prozess]]). Nach seinem ersten Prozess im Jahr 1952 folgten fünf weitere gegen Remer, einer Haftstrafe entzog er sich durch Auswanderung nach Spanien. Die Zeitschrift wurde nach Remers Tod im Jahre 1997 von Grolitsch herausgegeben, der Verlagssitz in Deutschland ist [[Stockstadt am Main]] und für Österreich (Hauptsitz der Schriftleitung) [[Graz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Mecklenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutscher Rechtsextremismus&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1996, S. 263f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den &amp;#039;&amp;#039;Huttenbriefen&amp;#039;&amp;#039; publizierte der [[Völkerrecht]]ler [[Hans Werner Bracht]] und vertrat im Mai 2006 (postum) die These, dass [[Adolf Hitler]] am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nur eine Teilschuld hatte und das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] völkerrechtlich noch in den Grenzen vor 1945 bestehe. Auch die mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilten Juristen [[Horst Mahler]] und [[Jürgen Rieger]] haben in den von Grolitsch herausgegebenen Zeitschriften veröffentlicht. Ein weiterer regelmäßiger Autor ist der mehrfach in Österreich wegen [[Wiederbetätigung]] rechtskräftig verurteilte [[Herbert Schweiger]]. Ebenfalls regelmäßig erscheinen Beiträge des österreichischen Publizisten und Altnazis [[Lothar Greil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- Die inhaltlichen Standpunkte von Lisbeth Grolitsch und dem Freundeskreis Ulrich von Hutten lassen sich wie folgt zusammenfassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufruf zur Abschaffung der [[Demokratie]]&lt;br /&gt;
* Rückkehr zu einer arisch-germanischen [[Volksgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
* Verkündigung einer heidnisch-germanischen Urreligion&lt;br /&gt;
* Rechtfertigung des Kampfes der deutschen [[Wehrmacht]] im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
* Forderung nach einem Deutschen Reich in den Grenzen vor [[1918]] (bitte nicht ohne quellenangabe sichtbar schalten) ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Berliner Dirigent [[Rolf Reuter]] geriet kurz vor seinem Tod in öffentliche Kritik, da er am 13. Mai 2006 gemeinsam mit Grolitsch einen „Singleiterkurs“ des Freundeskreises Ulrich von Hutten eröffnete und Vorträge vor dieser Organisation hielt. Reuter distanzierte sich auf öffentlichen Druck vom Gedankengut der Organisation. Einer Forderung des Berliner SPD-Politikers [[Tom Schreiber]], einem Mitglied des [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Abgeordnetenhauses von Berlin]], dem Dirigenten das [[Bundesverdienstkreuz]] abzuerkennen, wurde seitens des [[Bundespräsidialamt]]es nicht stattgegeben. Durch Reuters umstrittene Vorträge vor dem Freundeskreis Ulrich von Hutten „Das deutsche Volkslied als Mutterboden der Hochkultur“ und „Anton Bruckner und die deutsche Volksseele“ kam die bereits 1983 gegründete Organisation von Grolitsch erneut in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses.&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: FAZ, Die Welt, Süddeutsche Zeitung, Der Spiegel im September 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grolitsch hat zahlreiche Artikel und Bücher veröffentlicht, die alle in ihren eigenen Verlagen erschienen sind. Eine Zusammenfassung ihres Gedankengutes findet sich in dem in ihrem Buch- und Zeitschriftenverlag &amp;#039;&amp;#039;Huttenbriefe&amp;#039;&amp;#039; in Graz erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Notwende&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Band ist vor allem ein Neuabdruck alter Texte aus den Huttenbriefen, hervorstechend ist die ungetrübte Hitlerverehrung in den Aufsätzen, wie das [[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]] anmerkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes|DÖW]] Mitteilungen 160, Februar 2003, S. 6. ([https://www.doew.at/cms/download/6kqjc/160.pdf Volltext als PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name= &amp;quot;Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes - Rechtsextreme Funktionäre, Aktivisten und Ideologen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.doew.at/cms/download/b3c9m/lasek_funktionaere-5.pdf &amp;#039;&amp;#039;Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes - Funktionäre, Aktivisten und Ideologen der rechtsextremen Szene in Österreich&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frauentum gestern und morgen&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Graz 1975 (Sonderdruck aus den &amp;#039;&amp;#039;Klüter Blättern&amp;#039;&amp;#039; des [[Deutsches Kulturwerk Europäischen Geistes|Deutschen Kulturwerks Europäischen Geistes]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kultur. Anpassungsleistung zu höherer Lebensordnung&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Kulturgemeinschaft, Graz 1982 (2., erw. Aufl. 1995).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Notwende. Aufsätze, Reden und Schriften; im Kampf um eine neue Ordnung in Kultur, Geschichte und Politik aus lebensgesetzlichem Denken&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Kulturgemeinschaft, Graz [um 2002] (372 S.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und dennoch: das Volk. Aussprüche&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Kulturgemeinschaft, Graz 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1077049129|VIAF=70144648323234289120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grolitsch, Lisbeth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Geschichtsrevisionismus (deutscher Rechtsextremismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied einer rechtsextremen Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grolitsch, Lisbeth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Publizistin, Vertreterin neonazistischer und völkischer Ideologie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. August 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 2017&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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