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	<title>Lisa Ullrich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:30:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lisa_Ullrich&amp;diff=1417962&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-22T11:26:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elisabeth „Lisa“ Ullrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, später Elisabeth Dreßler, (* [[12. August]] [[1900]] in [[Odessa]]; † [[5. Juni]] [[1986]] in [[Ost-Berlin]]) war eine deutsche Politikerin ([[KPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lisa Ullrich wurde 1900 in Odessa als Kind deutscher Eltern geboren. Nach der Rückkehr ihrer Eltern nach Deutschland, wo der Vater als Schriftsetzer arbeitete, besuchte sie die [[Volksschule]]. Danach absolvierte Ullrich eine Lehre zur Schneiderin und war in den folgenden Jahren als Industriearbeiterin (Bekleidungs-, Elektro- und Nahrungsmittelindustrie) und Schneiderin tätig. Ab 1918 engagierte sie sich nach Angaben des Handbuchs der Reichstagsabgeordneten für die „revolutionäre Bewegung“ in Deutschland. Ende 1920 trat sie in die [[Kommunistische Partei Deutschlands]] (KPD) ein, in der sie in den 1920er Jahren diverse Funktionärsposten bekleidete. So war sie unter anderem in der Frauenabteilung des Zentralkomitees tätig. Ullrichs erste Ehe, die 1924 geschlossen wurde, wurde bereits 1925 wieder geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1932 wurde Ullrich als Kandidatin ihrer Partei für den Wahlkreis 20 (Köln-Aachen) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem sie bis zum März 1933 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der nationalsozialistischen „[[Machtergreifung]]“ im Frühjahr 1933 betätigte Ullrich sich in der illegalen kommunistischen [[Untergrundbewegung]]. Sie nahm am 7. Februar 1933 an der [[Illegale Tagung der KPD im Sporthaus Ziegenhals|illegalen Tagung des Zentralkomitees]] der KPD im [[Sporthaus Ziegenhals]] bei Berlin teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://etg-ziegenhals.de/ziegenhalser-tagung/die-teilnehmer/ Liste der Teilnehmer mit Foto]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 wurde sie verhaftet und am 20. Januar 1935 zu einer dreijährigen [[Zuchthaus]]strafe verurteilt. Nach einem relativ kurzen Aufenthalt im [[Schloss Jauer|Frauenzuchthaus Jauer]] wurde sie spätestens 1936 ins [[KZ Moringen]] überführt, aus dem sie 1938 ins [[KZ Lichtenburg]] verlegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriele Herz: &amp;#039;&amp;#039;The Women&amp;#039;s Camp in Moringen&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde Ullrich im [[KZ Ravensbrück]] gefangengehalten. Dort wurde sie durch die Vorenthaltung von Medikamenten zur Behandlung ihrer gesundheitlichen Probleme traktiert&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Drobisch]] / [[Günther Wieland]]: &amp;#039;&amp;#039;Das System der NS-Konzentrationslager&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 299.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1944 von ihren Mithäftlingen zur [[Funktionshäftling|Blockältesten]] gewählt. Sie wurde von der heranrückenden Roten Armee am 30. April 1945 im Lager befreit. &lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Ullrich, Lisa 01.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
1945 schloss Ullrich sich erneut der KPD beziehungsweise der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED) an. 1948 absolvierte sie einen halbjährigen Kurs an der [[Parteihochschule Karl Marx]], um in der Folge bis 1964 im [[Ministerium für Land- und Forstwirtschaft]] zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde am 6. Mai 1955 mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Weber: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des Deutschen Kommunismus.&amp;#039;&amp;#039; 1969, S. 328.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1975 in Gold und 1980 mit der Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold ausgezeichnet. Ihre  Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=5319 Online]&lt;br /&gt;
   |Abruf=2013-01-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130410756}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130410756}}&lt;br /&gt;
* [https://etg-ziegenhals.de/lisa-ullrich-1900-1986/ Kurzbiographie]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/4e49855d-2844-43c4-831b-31725d8095b0/ Nachlass Bundesarchiv NY 4268]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130410756|VIAF=45408313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ullrich, Lisa}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionshäftling im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Moringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Lichtenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ullrich, Lisa&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ullrich, Elisabeth; Dreßler, Elisabeth&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Odessa]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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