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	<title>Lisa Tjalve - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lisa Tjalve.jpg|miniatur|Lisa Tjalve im Juni 2011]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lisa Tjalve&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Oktober]] [[1974]] in [[Kopenhagen]]) ist eine [[Dänemark|dänische]] [[Opernsängerin]] ([[Sopran]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lisa Tjalve ist in Kopenhagen aufgewachsen. Ihre Begabung für den Gesang wurde früh von dem dänischen Dirigenten [[Tage Mortensen]] entdeckt. Zwischen 1985 und 1991 sang sie unter seiner Leitung als Solistin in zahlreichen Konzerten, Fernsehübertragungen und bei CD-Produktionen mit den Orchestern des Dänischen Rundfunks. Im Jahr 1993 absolvierte sie zunächst eine private Schauspielausbildung beim Königlich Dänischen Schauspieler [[Søren Weiss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2000 schloss sie ihr Diplom an der [[Hochschule für Musik und Tanz Köln]] mit Auszeichnung ab. 2003 folgte ihr Konzertexamen in der „Solistenklasse“ am [[Det Kongelige Danske Musikkonservatorium|Königlich Dänischen Musikkonservatorium]] in Kopenhagen. In ersten Engagements sang die Sopranistin am [[Stadttheater Pforzheim]], am Teatro Vipiteno in [[Sterzing]] sowie am [[Hebbel-Theater]] mit der Zeitgenössischen Oper Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während ihres Studiums wurde die Sängerin als festes Ensemblemitglied am [[Theater Lübeck]] engagiert (2001–2003), wo sie wichtige Fachpartien wie u.&amp;amp;nbsp;a. Despina aus &amp;#039;&amp;#039;[[Così fan tutte]],&amp;#039;&amp;#039; Lauretta aus &amp;#039;&amp;#039;[[Gianni Schicchi]],&amp;#039;&amp;#039; Rosina aus &amp;#039;&amp;#039;[[Il barbiere di Siviglia (Rossini)|Der Barbier von Sevilla]],&amp;#039;&amp;#039; Sophie aus &amp;#039;&amp;#039;[[Der Rosenkavalier]]&amp;#039;&amp;#039; und Valencienne aus &amp;#039;&amp;#039;[[Die lustige Witwe]]&amp;#039;&amp;#039; sang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://kuhstallkonzerte.de/Kuenstler-ABC/2006_Kuenstler/lisa_tjalve.htm |text= |archivebot=2019-04-26 00:19:20 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die exponierten Koloraturrollen wie Agnes in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schule der Frauen (Liebermann)|Die Schule der Frauen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Rolf Liebermann]] und Zémire aus &amp;#039;&amp;#039;[[Zémire et Azor]]&amp;#039;&amp;#039; von [[André-Ernest-Modeste Grétry]] gehörten zu ihrem Lübecker Repertoire. [[Jürgen Kesting]], ein deutscher Opernkritiker, schrieb in der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]], dass Lisa Tjalve der „Zémire mit blitzsauberen [[Koloratur]]en und feinen dynamischen Nuancen ebenso gerecht wurde wie der Anmut der Erscheinung einer wirklichen Belle“.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.nkbooking.dk/?IId=573&amp;lt;/ref&amp;gt; 2003 verließ die Sängerin ihre Anstellung als festes Ensemblemitglied des Theaters Lübeck auf eigenen Wunsch, blieb aber diesem Theater weiterhin als Gast verbunden. Weitere Repertoirerollen waren Calisto aus &amp;#039;&amp;#039;[[La Calisto]]&amp;#039;&amp;#039;, Iphise aus &amp;#039;&amp;#039;[[Dardanus]],&amp;#039;&amp;#039; Maria aus &amp;#039;&amp;#039;[[West Side Story]]&amp;#039;&amp;#039; und Susanna in &amp;#039;&amp;#039;[[Le nozze di Figaro]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lisa Tjalve konzertierte nachfolgend als Solistin u.&amp;amp;nbsp;a. mit Lieblingswerken wie der &amp;#039;&amp;#039;[[Carmina Burana (Orff)|Carmina Burana]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Carl Orff]], dem &amp;#039;&amp;#039;[[Stabat mater]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Giovanni Battista Pergolesi]], dem &amp;#039;&amp;#039;[[Messiah|Messias]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Georg Friedrich Händel]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schöpfung]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Joseph Haydn]] und sang in Operetten- und Opernaufführungen in der [[Kölner Philharmonie]], der [[Berliner Philharmonie]], der [[Beethovenhalle]] in Bonn, der Henry Crown Symphony Hall in [[Jerusalem]], der [[Konzert- und Kongresszentrum Harmonie (Heilbronn)|Harmonie]] in [[Heilbronn]], der [[Musik- und Kongreßhalle Lübeck]], der [[Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle|Liederhalle Stuttgart]], dem Konzertsaal des Dänischen Rundfunks und auf der Bühne der [[Osterfestspiele Salzburg]]. Hier begegnete sie Dirigenten wie [[Claudio Abbado]], [[Marcus Creed]], [[Helmuth Froschauer (Dirigent)|Helmuth Froschauer]], [[Konrad Junghänel]] und [[Uri Segal]] sowie den Regisseuren [[Calixto Bieito]], [[Michael Hampe (Regisseur)|Michael Hampe]], [[Anthony Pilavachi]] und [[Peter Stein]] und arbeitete u.&amp;amp;nbsp;a. mit den [[Berliner Philharmoniker]]n, dem Orchester der [[Komische Oper Berlin|Komischen Oper Berlin]], dem &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem Symphony Orchestra&amp;#039;&amp;#039;, dem [[WDR Sinfonieorchester Köln|WDR Sinfonieorchester]], den &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Philharmonikern&amp;#039;&amp;#039; und den Orchestern des dänischen Rundfunks zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 traf ihre Darstellung als wahnsinnige Cecil in &amp;#039;&amp;#039;Hosekræmmeren&amp;#039;&amp;#039; von Svend S. Schulz an der Fynske Oper in Dänemark auf Lob. So schrieb der Opernsänger und Kritiker Ulrich Cold in der dänischen Zeitung [[Børsen (Zeitung)|Børsen]] von einer Sängerin auf „himmelhoch künstlerischem Niveau“, die „Stimme, Aussehen, Technik und Spielfreude in großem Stil“ besitzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kirkekoncert.com/?IId=573&amp;amp;EId=51&amp;lt;/ref&amp;gt; 2006 gründete sie das &amp;#039;&amp;#039;Trio Bel Canto&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit dem dänischen [[Tenor (Stimmlage)|Tenor]] [[David Danholt]] und dem Pianisten [[Ulrich Stærk]]. In der Spielzeit 2006/2007 sang sie die Rolle der Calisto in der wiederentdeckten Händeloper &amp;#039;&amp;#039;[[Giove in Argo]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Markgräfliches Opernhaus|Markgräflichen Oper Bayreuth]] mit dem Orchester Concert Royal und gab ihr Debüt als [[Pinocchio]] in der gleichnamigen Oper des Komponisten [[Pierangelo Valtinoni]] in der deutschen Uraufführung an der Komischen Oper Berlin. 2007 wurde sie in der bekannten dänischen Zeitung [[B.T.]] als „die neue Opernhoffnung Dänemarks“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Tournée mit dem Musikdramatisk Theater Dänemark war Lisa Tjalve ebenfalls 2008 und 2011 als Musette in &amp;#039;&amp;#039;[[La Bohème]]&amp;#039;&amp;#039; zu hören. 2009 wurde sie erneut eingeladen, die Hauptrolle in der Oper &amp;#039;&amp;#039;Pinocchio&amp;#039;&amp;#039; an der Komischen Oper Berlin zu singen, gleichzeitig gestaltete sie dort auch die Melissa in Calixto Bieitos Inszenierung von [[Christoph Willibald Gluck]]s Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Armide (Gluck)|Armide]].&amp;#039;&amp;#039; Danach folgte die Mater Gloriosa in [[Gustav Mahler]]s „Sinfonie der Tausend“, seiner [[8. Sinfonie (Mahler)|8. Sinfonie]] in der Kölner Philharmonie, u.&amp;amp;nbsp;a. zusammen mit [[Janice Dixon]] und dem Dirigenten [[Heinz-Walter Florin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sängerin verbindet eine enge Zusammenarbeit mit dem Heilbronner Symphonieorchester und seinem Dirigenten [[Peter Braschkat]] sowie gemeinsame Aufführungen mit ihrem Mann [[Marc Lingk]] in „Elektronisches Glück“. Sie ist seit mehreren Jahren Gast an der [[Alte Oper (Erfurt)|Alten Oper]] in [[Erfurt]], wo sie die jährlichen Galakonzerte u.&amp;amp;nbsp;a. zusammen mit [[Gunther Emmerlich]] und [[Reinar Süss]] gestaltet. 2009/2010 war sie außerdem mit den Berliner Grammophonikern und dem Berliner Operetten-Star [[Heiko Reissig]] auf Tournee, Auftritte erfolgten u.&amp;amp;nbsp;a. in der Philharmonie Berlin. Seit 2010 arbeitet sie regelmäßig mit der Zeitgenössischen Oper Berlin zusammen. So sang sie in 2011 u.&amp;amp;nbsp;a. [[Morton Feldman]]s „I met Heine on the Rue Fürstenberg“ in dem gleichnamigen Film von der Zeitgenössischen Oper Berlin, in der sie auch ansonsten eine tragende Rolle spielt. 2012 sang sie die Hauptrolle „Die Fremde“ in der Uraufführung von [[Sidney Corbett]]s Oper &amp;#039;&amp;#039;Europa&amp;#039;&amp;#039;, ebenfalls in einer Zusammenarbeit mit der Zeitgenössischen Oper Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise ==&lt;br /&gt;
Lisa Tjalve ist Preisträgerin mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe. So gewann sie 2007 den ersten Preis im Fach [[Operette]], den „[[Renate Holm|Renate-Holm]]-Operetten-Preis“ beim [[Paul Lincke|Paul-Lincke]]-Gesangswettbewerb&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.landesjugendorchester.de/cms/orchester/orchester/solisten.php |wayback=20120306010139 |text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der in Verbindung mit den Elblandfestspielen [[Wittenberge]] steht. Zusätzlich gewann sie den „Engagementspreis“ der Elblandfestspiele,&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kfh-wbge.de/elblandfestspiele/wettbewerb.html&amp;lt;/ref&amp;gt; wo sie zusammen mit der Operetten-Legende [[Johannes Heesters]] auftrat und den „Emmerich Kálmán-Preis“ erhielt. Die Preisübergabe wurde im deutschen Fernsehen (RBB) übertragen. Im selben Jahr wurde sie Semi-Finalistin im „D’Art lyrique“- Gesangswettbewerb mit [[Barbara Hendricks (Sängerin)|Barbara Hendricks]] als Vorsitzender der Jury. 2008 wurde sie mit der Gottlob-Frick-Ehrenmedaille ausgezeichnet, gemeinsam mit den namhaften Kammersängerinnen und -sängern [[Renate Holm]], [[Heinz Holecek]], [[Gwyneth Jones (Sängerin)|Gwyneth Jones]], [[Heinz Hagenau]], [[Andrzej Saciuk]] und [[Peter Runge]] sowie dem österreichischen Opernmoderator [[Peter Dusek]] vom [[ORF]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://muehlacker-tagblatt.de/archiv/wiener-klaenge-und-wiener-charme/ |wayback=20170801153816 |text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Charakteristika ==&lt;br /&gt;
Lisa Tjalve ist sowohl als Opern- und Operettensängerin wie auch als Lied- und Improvisationssängerin zu hören. Tjalve sprang des Öfteren sehr kurzfristig für eine Rolle ein, wie im Jahr 2006 an der Komischen Oper Berlin in der Titelrolle der Oper &amp;#039;&amp;#039;Pinocchio&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem von ihr gegründeten Trio Bel Canto inszeniert und gestaltet sie Opern- und Operetten-Abende in Berlin und in Kopenhagen. Die Sängerin lebt seit 1993 in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== CD-Einspielungen ==&lt;br /&gt;
* 2007: Solo-Album Lisa Tjalve, Lyric &amp;amp; Coloratura Arias Live, with piano; Label: Bross-Art- &amp;amp; Danacord Records&lt;br /&gt;
* 2006: Giove in Argo, Oper von Händel, mit dem Orchester Concert Royal; Label: Cantate Musicaphon Records (Ersteinspielung)&lt;br /&gt;
* 2000: Die Schöpfung von Haydn, mit dem Neurheinishen Kammerorchester Köln; Label: Schumacher Musics Handmade&lt;br /&gt;
* 1998: Sphärenmusik, Kompositionen von Donatus Haus und Karlheinz Stockhausen; Label: Miadia Musik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.lisatjalve.com/ Lisa Tjalve] Homepage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135796695|LCCN=no/2008/50390|VIAF=12113584}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tjalve, Lisa}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tjalve, Lisa&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänische Opernsängerin (Sopran)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Oktober 1974&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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