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	<title>Lisa Albrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Koschi73 am 3. März 2026 um 14:38 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lisa Albrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geb. Hartjen (* [[27. Mai]] [[1896]] in [[Hamburg]]; † [[16. Mai]] [[1958]] in [[Berlin]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politikerin]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Elisabeth „Lisa“ Maria Fanny Albrecht wurde als Tochter eines Beamten in Hamburg geboren und wuchs als ältestes von acht Kindern in einem bürgerlichen Umfeld auf. Nach Abschluss der [[Handelsschule]] arbeitete sie in einer [[Konsumgenossenschaft]]. 1919 heiratete sie gegen den Willen der Eltern den späteren Verleger und Politiker [[August Albrecht (Verleger)|August Albrecht]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{HambBio|Albrecht, August|5|17||Anne-Kathrin Beer}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den sie in der Hamburger Sozialistischen Arbeiter-Jugend kennengelernt hatte. Sie zog 1920 mit ihrem Mann nach Berlin, wo die gemeinsame Tochter geboren wurde, studierte an der [[Deutsche Hochschule für Leibesübungen|Hochschule für Leibesübungen]] und arbeitete danach als Sportlehrerin. Sie bot Gymnastikkurse für Fabrikarbeiterinnen an, hielt Vorträge an der neu gegründeten Wohlfahrtsschule der [[Arbeiterwohlfahrt]] über „Körperkultur“ und Jugendbewegung und organisierte gesellige Abende. Von 1928 bis 1933 war sie hauptberuflich als Parteisekretärin in der [[Provinz Brandenburg]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fes&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fes.de/archiv-der-sozialen-demokratie/artikelseite-adsd/albrecht &amp;#039;&amp;#039;Von der „geistig-seelischen Struktur“ der Frauen: Lisa Albrecht und die Gleichstellung im Beamtenrecht&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrich-Ebert-Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 27. Mai 2021. Abgerufen am 17. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;widerstand&amp;quot;&amp;gt;[https://www.frauen-im-widerstand-33-45.de/biografien/biografie/albrecht-elisabeth-lisa &amp;#039;&amp;#039;Lisa Albrecht&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 17. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundestag&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lisa Albrecht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der nächste Redner ist eine Dame. Die Frauen im ersten Deutschen Bundestag&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Bundestag (Hrsg.), Ch. Links Verlag 2024, S. 104–107&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biographisches Handbuch&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihres Engagements gegen die stärker werdende nationalsozialistische Bewegung verlor Lisa Albrecht aus politischen Gründen 1933 ihre Arbeitsstelle, wurde in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] zwischen 1933 und 1939 durch die [[Gestapo]] bedroht, bespitzelt, mehrfach verhaftet, verhört, verurteilt oder in [[Schutzhaft]] genommen. 1934 erholte sie sich in einem Heim der christlichen [[Quäkertum|Quäkergemeinschaft]] von den Misshandlungen während der Haft und brachte auch ihre Tochter bis zur [[Überfall auf die Niederlande, Belgien und Luxemburg|Invasion]] bei einer Quäkergemeinschaft in den Niederlanden unter. Gemeinsam mit ihrem Mann August Albrecht hatte sie die SPD-eigene Buchgemeinschaft „Der Bücherkreis“ geführt. Als das Berliner Antiquariat ihres Mannes durch die Nationalsozialisten enteignet und die von ihm herausgegebenen Arbeiterzeitschriften und -Liederbücher verboten wurden, führten beide eine Buchhandlung in [[Berlin-Wilmersdorf]], die als „heimlicher Treffpunkt für Gleichgesinnte“ galt. Nachdem 1944 die Wohnung und Buchhandlung bei einem Bombenangriff zerstört und ihr Ehemann schwer verwundet wurde, floh sie mit ihm nach [[Mittenwald]], wo sie unter Polizeiaufsicht gestellt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biographisches Handbuch&amp;quot; /&amp;gt; Ihre Tochter kam im Krieg um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundestag&amp;quot; /&amp;gt; Nach Kriegsende wurde Lisa Albrecht zunächst bei der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen Militärverwaltung]] beschäftigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fes&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1946 engagierte sie sich erneut für die SPD, in Gewerkschaften und in der [[Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit|Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit]] (IFFF).&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich-Ebert-Stiftung: [http://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/03036.pdf &amp;#039;&amp;#039;Lisa Albrecht (1896-1958)&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Kalender 2005. Wegbereiterinnen III&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 17. September 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Albrecht war seit 1914 Mitglied der SPD, nachdem sie zuvor bereits ab 1911 der [[Sozialistische Arbeiterjugend|SAJ]] angehört hatte. 1946/47 war sie Landesvorsitzende der [[SPD Bayern|SPD in Bayern]], anschließend bis zu ihrem Tode Stellvertretende Landesvorsitzende. Von 1947 bis zu ihrem Tode gehörte Albrecht dem Bundesvorstand der SPD an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biographisches Handbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordnete ==&lt;br /&gt;
Dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gehörte Lisa Albrecht seit der ersten [[Bundestagswahl]] 1949 bis zu ihrem Tode an. Sie übte das Amt einer Schriftführerin aus. Sie war überzeugte [[Pazifist]]in und „Streiterin für die Gleichberechtigung der Frau im konservativen Nachkriegsdeutschland“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fes&amp;quot; /&amp;gt; Zu ihren Schwerpunktthemen gehören die Frauenpolitik und der Antimilitarismus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;widerstand&amp;quot; /&amp;gt; 1950 setzte sie sich gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin [[Liesel Kipp-Kaule]] in Ergänzung zu Artikel 3 des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetzes]] für &amp;#039;&amp;#039;ein Gesetz für ökonomische Gleichstellung der Frau&amp;#039;&amp;#039; ein. Die beiden Politikerinnen konnten sich aber schon in der eigenen Fraktion nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Debatten um das Beamtenrecht 1950 und 1953 setzte sie sich als Mitglied des Ausschusses für Beamtenrecht für die Überarbeitung von Gesetzen aus der NS-Zeit ein, die unter anderem die mögliche Entlassung verheirateter Beamtinnen aus dem Staatsdienst ermöglichten, „deren wirtschaftliche Versorgung nach der Höhe des Familieneinkommens auch im Falle einer Entlassung dauernd gesichert schien“ sowie weiterer Ungleichbehandlungen von Frauen gegenüber Männern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fes&amp;quot; /&amp;gt; Sie betrieb erfolgreich die Angleichung der Altersgrenze von 27 Jahren für die Übernahme in den Beamtenstatus auch für Frauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bundestag&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
1945 wurde Lisa Albrecht Gemeinderätin und stellvertretende [[Bürgermeister]]in von Mittenwald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biographisches Handbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070630033704/http://www.bautz.de/bbkl/a/albrecht_e_m_f.shtml |band=28|autor=[[Claus Bernet]]|spalten=17-20}}&lt;br /&gt;
* [[Gisela Notz]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauen in der Mannschaft. Sozialdemokratinnen im Parlamentarischen Rat und im Deutschen Bundestag 1948/49 - 1957.&amp;#039;&amp;#039; J.H.W. Dietz-Verlag, Bonn 2003 (mit einem Porträt von Lisa Albrecht).&lt;br /&gt;
* Heike Erlbeck: &amp;#039;&amp;#039;Lisa Albrecht (1896–1958), SPD&amp;#039;&amp;#039;. In: Deutscher Bundestag (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der nächste Redner ist eine Dame. Die Frauen im ersten Deutschen Bundestag.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links Verlag, Berlin 2024, ISBN 978-3-96289-210-4, S. 104–107.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_a/albrecht-li.htm Nachlass von Lisa Albrecht im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung (Bonn)] (mit Foto)&lt;br /&gt;
* [http://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/03036.pdf Kurzbiographie (auf Kalenderblatt Januar)] (PDF-Datei; 930 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende der SPD Bayern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116283955|VIAF=42585432}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Albrecht, Lisa}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Mittenwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der SPD Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Albrecht, Lisa&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hartjen, Lisa (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Mai 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Mai 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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