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	<title>Lipsa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lipsa&amp;diff=1426868&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freygangfreunde: /* Geschichte des Ortes und des Schlosses */</title>
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		<updated>2026-04-14T10:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte des Ortes und des Schlosses&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Ort in der Niederlausitz, zu einem Fluss, der den Namen Lipsa trug, siehe [[Pregel]]}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hermsdorf (bei Ruhland)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Hermsdorf&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/23/28/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/54/23/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 119&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01945&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035752&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-j 0010016 Senftenberg. Karte des Amtes Senftenberg, von Schenk, 1757 (Sign., VII 105).jpg|mini|Lipsa, dargestellt in einer Karte aus dem Jahr 1757.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lipsa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sorbische Sprache|sorbisch]] &amp;#039;&amp;#039;Lipsa&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Smoler korta01.jpg|Sorbisches Sprachgebiet, 1843]] [[Jan Arnošt Smoler]]&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Ort im [[Brandenburg|brandenburgischen]] [[Landkreis Oberspreewald-Lausitz]] unmittelbar an der Grenze zum [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Bautzen]]. Der Ort ist Teil der Gemeinde [[Hermsdorf (bei Ruhland)|Hermsdorf]] im [[Amt Ruhland]] und wird zur [[Oberlausitz]] gerechnet. In Lipsa leben derzeit &amp;lt;small&amp;gt;Stand: Juni 2008&amp;lt;/small&amp;gt; 240 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;Lausitzer Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 14. Juni 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bürgermeister der Gemeinde ist der Parteilose Klaus-Peter Müller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensentwicklung ==&lt;br /&gt;
Der Name des Ortes entwickelte sich von &amp;#039;&amp;#039;Dlupsow&amp;#039;&amp;#039; (1455) über &amp;#039;&amp;#039;Liebsa&amp;#039;&amp;#039; (1489), &amp;#039;&amp;#039;Lipsse&amp;#039;&amp;#039; (1552), &amp;#039;&amp;#039;Lupsch&amp;#039;&amp;#039; (1569), &amp;#039;&amp;#039;Lips&amp;#039;&amp;#039; (1590), &amp;#039;&amp;#039;Lypsa&amp;#039;&amp;#039; (1604), &amp;#039;&amp;#039;Liepsa&amp;#039;&amp;#039; (1610) zum 1791 genannten Lipsa. Da der Ortsname den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] zu [[Slawische Sprachen|slawisch]] klang, wurde er 1936 in Lindenort (abgeleitet vom sorbischen &amp;#039;&amp;#039;lipa&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Linde&amp;#039;&amp;#039;) umbenannt. 1947 kam es zu Rückbenennung in Lipsa.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hov.isgv.de/Lipsa Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen]. Hrsg. Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. (ISGV). In: Technische Universität Dresden.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Ortes und des Schlosses ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Lipsa 01.jpg|mini|Schloss Lipsa, 2008.]]&lt;br /&gt;
Das [[Straßenangerdorf]] Lipsa wurde 1455 erstmals erwähnt und gehörte zur Herrschaft Ruhland. Auf der Oberlausitz-Karte von [[Johann George Schreiber]] (1676–1750) liegt Lipsa am westlichen Rand des sorbischen Sprachgebietes, wird aber noch zu diesem gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schloss Lipsa]] wurde 1680 erstmals erwähnt. [[Wolf Heinrich von Baudissin (General, 1671)|Wolf Heinrich von Baudissin]] errichtete 1720 das heutige Gebäude, einen langgestreckten, rechteckigen, zweigeschossigen Bau mit [[Pilaster]]gliederung und [[Mansarde]]n[[walmdach]].&amp;lt;ref&amp;gt;Niederlausitzer-Kreisel.de/Orte/Lipsa. Stand vor 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1864 übernahm Ernst Christian August [[Gersdorff (Adelsfamilie)|von Gersdorff]] die Herrschaft über das Lipsaer Gut. Er verkaufte das Gut Lipsa und die Güter in Jannowitz und Hermsdorf an Leutnant Carl August Tölke. Es setzt ein häufiger Besitzerwechsel ein. Bis 1803 besaß Wilhelm Jacob Graf Redern Gut Lipsa und verkaufte es an Daniel Gottlob von Schmorl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Walter von Boetticher]] |Hrsg=Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften |Titel=Geschichte des oberlausitzischen Adels und seiner Güter 1635 – 1815 |Band=2 |Nummer=v. Redern; v. Schmettow; v. Schmorl |Verlag=Selbstverlag |Ort=Görlitz, Oberlößnitz |Datum=1913 |Seiten=566–770 |Online=[https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8992572?query=Lipsa Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor 1917 erwarb die spät [[Nobilitierung|nobilitierte]] Familie [[von Schumann]] das Gut in Lipsa, vertreten durch Dr. jur Paul von Schumann (1863–1939), Regierungsassessor in Potsdam und Rittmeister a. D., verheiratet seit 1891 mit Frieda von Levetzow. Der Wohnsitz war 1917 Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Briefadeligen Häuser. 1917 |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; |Band=Schumann (1895) |Nummer=Stammreihe |Auflage=11 |Verlag=[[Justus Perthes]] |Ort=Gotha |Datum=1916-11 |Seiten=797 |Online=[https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1251134 Digitalisat] |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurde der Gutskomplex Lindenort als Herrschaft bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schlesisches Güter-Adreßbuch. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter sowie der größeren Landgüter der Provinzen Nieder- und Oberschlesien. 1937 |Band=Niederschlesien, Regierungsbezirk Liegnitz |Nummer=27. Kreis Hoyerswerda. 2810-2812. Herrschaft Lindenort |Auflage=15. Reprint 2020 Klaus d. Becker-Potsdam |Verlag=[[Wilhelm Gottlieb Korn]] |Ort=Breslau |Datum=1937 |ISBN=978-3-88372-244-3 |Seiten=451 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Schlesisches_G%C3%BCter_Adre%C3%9Fbuch_Niedersch/5WgQEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Schumann+Lindenort&amp;amp;pg=PA451&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1942 betrug der Umfang des Gutes Lindenort nach dem [[Gothaischer Hofkalender|Gothaischen Genealogischen Taschenbuch]] mit Hermsdorf und Jannowitz etwa 2282 ha. Im Gutshaus&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. 1941. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]]. Teil B. Adelige Häuser des seit Anfang des 15. Jahrhunderts bis zur Neuzeit nachgewiesenen deutschen Erbadels (späterer rittermäßiger Landadel, patrizischer Stadtadel, Reichsbriefadel, Landesbriefadel, Uradel und Alter Adel nichtdeutschen Ursprungs, Offiziers-und Beamtenadel) |Sammelwerk=&amp;quot;[[Gothaischer Hofkalender|Der Gotha]]&amp;quot; |Band=Schumann (1895) |Nummer=Lindenort |Auflage=34 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1941-11 |Seiten=493 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Gothaisches_genealogisches_Taschenbuch_d/389pAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Schumann+Lindenort+1942&amp;amp;pg=PA493&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]|Abruf= |DNB=010781056}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wohnten die Witwe Frieda, geborene von Levetzow, von den Nachfahren der zweite Sohn Konstantin von Schumann mit seiner zweiten Frau Kora von Watzdorf und den Kindern aus beiden Ehen, auch die seiner ersten 1930 verstorbenen Gattin Dorothea von Rantzau. Inwieweit in der Historie Lipsas ab 1942 ein Carl Maria von Eversfeldt eine konkrete Rolle spielt ist nach allen Erkenntnissen des Genealogischen Handbuch des Adels ([[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]) nicht näher definiert. Die Eigentümerfamilie von Schumann führte zeitgleich den Wohnort Lindenort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis in die 1990er-Jahre war ein Seniorenheim im Schloss untergebracht. Im Jahr 1992 erwarb „Burgenkönig“ [[Herbert Hillebrand]] aus [[Kerpen]]/[[Rheinland]] das zuvor von der Gemeinde im Fassadenbereich sanierte Schloss zusammen mit dem [[Schloss Großkmehlen|Wasserschloss Großkmehlen]], das später in Landesbesitz überging. Eigentümer von Schloss Lipsa ist mittlerweile seine Tochter Anna Hillebrand.&amp;lt;ref&amp;gt;LR-Online.de/Nachrichten/LR-Themen-Lausitzer-Schloesser. Stand vor 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit steht das Schloss leer. Es kann für Festlichkeiten (Hochzeiten) angemietet werden über das Standesamt der Gemeinde. Das Schloss gehört zu den [[Liste der Baudenkmale in Hermsdorf (bei Ruhland)|Baudenkmalen der Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1993 traten Lipsa und Hermsdorf dem [[Amt Ruhland]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Der Lipsaer Karnevalsverein baut seit Oktober 2007 das als Schlösschen bezeichnete ehemalige Kindergartengebäude zum Jugend- und Bürgerhaus Lipsa aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behörden ==&lt;br /&gt;
In Lipsa befindet sich die Oberförsterei Lipsa.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mluv.brandenburg.de/cms/detail.php/lbm1.c.371086.de |text=Homepage Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz |wayback=20160304065523 |archiv-bot=2019-04-25 23:49:08 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter von Lipsa ==&lt;br /&gt;
[[Eberhard Matthes]] (1915–1998), ein Ehrenbürger von [[Elsterwerda]], wurde in Lipsa geboren. Er war Lehrer, Stadtarchivar und Ortschronist in Elsterwerda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lipsa,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In: Eberhard Garbe, Peter Hennig: &amp;#039;&amp;#039;Adelssitze der Oberlausitz einst und jetzt&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Oberlausitzer Verlag, Spitzkunnersdorf 2010. ISBN 978-3-933827-85-2. S. 62&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Artikel in der Lausitzer Rundschau vom 14. Juni 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-ruhland.de/amtsgemeinden/hermsdorf/ Homepage des Amtes Ruhland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oberspreewald-Lausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenangerdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1455]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hermsdorf (bei Ruhland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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