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	<title>Lippoldsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lippoldsberg&amp;diff=813162&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Politik */ Tippfehler</title>
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		<updated>2026-04-13T23:12:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wesertal&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/37/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/33/16/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 111 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 110&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 140&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.56&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1284&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-wesertal.de/verwaltung/ortsteile/lippoldsberg/ |titel=Ortsteil Lippoldsberg |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Wesertal |abruf=2023-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-02-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Wesertal]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34399&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05572&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lippoldsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Wesertal]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Kassel]]. Lippoldsberg ist nach Einwohnerzahl der größte Ortsteil der Gemeinde und – neben [[Gieselwerder]] – einer der beiden Verwaltungsstandorte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Lippoldsberg liegt im äußersten Norden von [[Nordhessen]] im [[Weserbergland]] zwischen [[Solling]] (im Norden), [[Kiffing]] (Höhenzug im Südosten), hinter dem sich der [[Bramwald]] (im Süd-Südosten) befindet, und [[Reinhardswald]] (im Südwesten). Es erstreckt sich direkt südlich der niedersächsischen Gemeinde [[Bodenfelde]], 6,5&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Uslar]], 7&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Bad Karlshafen]] und 34&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippoldsberg befindet sich auf etwa 110 bis {{Höhe|140|DE-NN|link=true}} am rechten Ufer der [[Weser|Oberweser]], in die hier die von Osten kommende [[Schwülme]] mündet, die streckenweise die Grenze zu [[Niedersachsen]] bildet und von der oberhalb bzw. östlich von Lippoldsberg der künstlich geschaffene Mühlbach abzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lippoldsberg können die [[Kfz-Kennzeichen]] des Landkreises Kassel (KS, HOG und WOH) gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die erste bekannte schriftliche Nennung des Ortes Lippoldsberg unter dem Namen „Lobboldesberc“ ist aus dem Jahr 1090 in einer Urkunden des [[Geschichte des Bistums Mainz|Erzbistums Mainz]] überliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; An der Mündung der Schwülme in die [[Weser]] bei Lippoldsberg befand sich schon in frühchristlicher Zeit eine [[Furt]] durch den Fluss. Es gab an dieser Stelle wohl auch eine kleine Siedlung, als Mitte des 11. Jahrhunderts der Mainzer Erzbischof [[Luitpold I.|Lippold I.]] (von dem der Ort auch seinen Namen hat) dort eine kleine Kapelle errichten ließ, aus der das spätere [[Kloster Lippoldsberg]] hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[NS-Staat|Deutschen Reich]] entstand in unmittelbarer Nähe, im Wald zwischen Lippoldsberg und [[Vernawahlshausen]], eine Fabrik der [[Paraxol]] GmbH für das [[Sprengstoff]]-Vorprodukt [[Pentaerythrit]]. Das Werk wurde von 1937 bis 1941 erbaut und trug den Tarnnamen &amp;#039;&amp;#039;„Werk B“&amp;#039;&amp;#039;. Für die Errichtung waren bis zu 1.200 Arbeiter im Einsatz. Der Betrieb lag bis zum Spätsommer 1944 brach. Am 2. September 1944 nahm das Werk die Produktion auf, monatlich wurden dabei rund 320 Tonnen Pentaerythrit hergestellt, was etwa einem Viertel der Gesamtproduktionsmenge im Deutschen Reich entsprach. Am 8. April 1945 erreichten US-Truppen Lippoldsberg und besetzten die Fabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde die katholische [[St. Maria Goretti (Lippoldsberg)|Maria-Goretti-Kirche]] erbaut, nachdem sich katholische Flüchtlinge und [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] aus den [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|Ostgebieten des Deutschen Reiches]] in Lippoldsberg niedergelassen hatten. Lippoldsberg ist seit 1980 ein staatlich anerkannter [[Luftkurort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreformen seit 1970&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] [[Gemeindefusion|fusionierten]] zum 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1971 die beiden bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] Lippoldsberg und Vernawahlshausen freiwillig zur neuen Gemeinde Wahlsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |nr=7 |jahr=1971 |datum=1971-01-29 |seite=6 |seiten=286 |fundstelle=Punkt 362, Abs. 3 |kbytes=5050}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=398}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name entstammt der [[Karolinger|karolingischen]] [[Fliehburg]], deren nahezu vollständig abgetragene [[Ruine]] zwischen beiden Ortsteilen liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober 2018, parallel zur [[Landtagswahl in Hessen 2018|hessischen Landtagswahl]], stimmte eine Mehrheit der Bürger von Wahlsburg im Rahmen eines [[Bürgerentscheid]]s für die [[Gemeindefusion|Fusion]] mit der Nachbargemeinde Oberweser zu einer neuen Gemeinde [[Wesertal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/oberweser-ort103169/fusion-oberweser-und-wahlsburg-buerger-stimmten-ueber-namen-ab-11869475.html |titel=Fusion von Oberweser und Wahlsburg: Bürger stimmten über Namen ab |abruf=2019-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürger von Oberweser stimmten in einem parallel stattfindenden Bürgerentscheid ebenfalls für den Zusammenschluss. Die Fusion fand zum 1. Januar 2020 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/buergerentscheid-zur-fusion-von-oberweser-und-wahlsburg-10397810.html |titel=Bürgerentscheid zur Fusion |abruf=2018-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Ortsbezirk]] Lippoldsberg blieb weiter bestehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Lippoldsberg angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bis 1567: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], Amt [[Sababurg]]&lt;br /&gt;
* 1567–1806 Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], Amt Sababurg&lt;br /&gt;
* ab 1806: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Sababurg&lt;br /&gt;
* ab 1807–1813: [[Königreich Westphalen]], [[Departement der Fulda]], [[Distrikt Kassel]], [[Kanton Bodenfelde]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: [[Kurfürstentum Hessen]], Amt Sababurg&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821/22: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Niederhessen]], [[Kreis Hofgeismar]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=220 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S.&amp;amp;nbsp;70.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung von Justiz (Justizamt Karlshafen) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Kassel]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], [[Landkreis Hofgeismar]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hofgeismar&lt;br /&gt;
* ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hofgeismar, Gemeinde Wahlsburg&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Landkreis Kassel]], Gemeinde Wahlsburg&lt;br /&gt;
* ab 2020: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Kassel, Gemeinde Wesertal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag (9. Mai 2011) in Lippoldsberg 1365 Einwohner. Darunter waren 27 (2,0 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 183 Einwohner unter 18 Jahren, 498 zwischen 18 und 49, 309 zwischen 50 und 64 und 372 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 630 Haushalten. Davon waren 207 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 171 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 180 Paare mit Kindern sowie 63 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und neun [[Wohngemeinschaft]]en. In 147 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 387 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1961: 1516 evangelische (= 80,08 %), 332 katholische (= 17,54 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Lippoldsberg |width=450|float=none|maxEinwohner=2000&lt;br /&gt;
|826|800|840|773|730|717|728|757|744|805|897|937|1061|1424|2020|2006|1950|1893|2034&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1872)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,1365)(2020,1284)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;; Gemeinde Wesertal&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Lippoldsberg besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Lippoldsberg) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gemeinde-wesertal.de/verwaltung/buergerbuero/satzungen-ordnungen/satzungen-ab-2020/vorl-hauptsatzung.pdf?cid=181 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Wesertag |format=PDF;&amp;amp;nbsp;2,7&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2023-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] wurde gewählt: zwei Mitglieder der [[SPD]] und sieben Mitglieder der „Freien Wählergemeinschaft Lippoldsberg“. Aktuell gibt es keinen gewählten Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-wesertal.de/verwaltung/buergerbuero/politik/gremien-sitze/wesertal-gremien-2021-2026-stand-19.06.2023.pdf?cid=2wk |titel=Ortsbeirat Arenborn |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Wesertal |abruf=2023-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke und Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lippoldsberg Klosterkirche.jpg|mini|Klosterkirche Lippoldsberg]]&lt;br /&gt;
Die wichtigste Sehenswürdigkeit Lippoldsbergs ist die romanische Kirche des vormaligen [[Kloster Lippoldsberg|Klosters Lippoldsberg]], die heute als evangelische Kirche genutzt wird. Die katholische Kirche [[St. Maria Goretti (Lippoldsberg)|St. Maria Goretti]] wurde 1957 erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe der Klosterkirche gibt es das &amp;#039;&amp;#039;Museum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Werkstätten im Schäferhaus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Lippoldsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lippoldsberg stehen zwei als [[Naturdenkmal]] geschützte Bäume.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Wesertal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
In der Klosterkirche finden kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen statt. Der in Lippoldsberg beheimatete völkische Dichter [[Hans Grimm]] („Volk ohne Raum“) organisierte seit 1934 „Dichtertreffen“ im Ort. Zwischen 1945 und 1981 kamen hier rechtskonservativ-nationalistische Kreise zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;polunbi.de: [http://www.polunbi.de/pers/grimm-01.html &amp;#039;&amp;#039;Hans Grimm, 1875–1959&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Die [[Weserfähre Lippoldsberg]] verbindet Lippoldsberg mit dem Vorwerk. Dort gibt es kilometerlange Rad- und Wanderwege, inmitten von Wald, Feld und Flur des Weserberglandes.&lt;br /&gt;
* Der [[Weserradweg]]  führt direkt an Lippoldsberg vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lippoldsberg Fähre03.jpg|mini|[[Weserfähre Lippoldsberg]] (2008)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch den Ort verlaufen mehrere Kreisstraßen. Mit der am westlichen Weserufer verlaufenden [[Bundesstraße 80]] ist Lippoldsberg durch eine [[Gierseilfähre]] und einige Kilometer südlich bei Gieselwerder durch eine Brücke über die Weser verbunden. Die nächsten Autobahnanschlussstellen gibt es bei [[Warburg]] und [[Breuna]] an der [[Bundesautobahn 44|A&amp;amp;nbsp;44]] sowie bei Göttingen, [[Nörten-Hardenberg]] und [[Northeim]] an der [[Bundesautobahn 7|A&amp;amp;nbsp;7]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Haltepunkt]]e an Bahnstrecken befinden sich in Bodenfelde und Vernawahlshausen an der [[Bahnstrecke Göttingen–Bodenfelde]] sowie Uslar an der [[Sollingbahn]], Bahnhöfe mit Halten von [[Intercity (Deutschland)|IC]] und/oder [[Intercity-Express|ICE]]-Zügen in [[Göttingen]], [[Warburg]] und [[Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe|Kassel-Wilhelmshöhe]]. Die Buslinie 194 fährt von [[Gieselwerder]] über Oedelsheim, Heisebeck, Arenborn, Vernawahlshausen und Lippoldsberg nach Bodenfelde. Am 10. Dezember 2023 wurde die Buslinie 192 von Hofgeismar über Wesertal-Lippoldsberg nach Bodenfelde verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten bedeutenden Flughäfen befinden sich bei [[Hannover]] und [[Paderborn]] und in Kassel-Calden. In Uslar gibt es einen kleinen Segelflugplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsstruktur ===&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft ist in Lippoldsberg kaum noch von Bedeutung. Der bedeutendste Arbeitgeber ist mit über 300 Beschäftigten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hna.de/lokales/hofgeismar/drei-monate-geld-klinikmitarbeiter-2248535.html Drei Monate Geld für 340 Mitarbeiter] HNA-Artikel vom 22. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; das im Höhenzug [[Kiffing]] auf 200 bis {{Höhe|220}} Höhe gelegene „Klinik und Rehabilitationszentrum Lippoldsberg [[Gemeinnützige GmbH|gGmbH]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Luftkurort ist der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Es gibt Gästebetten in Hotels, Gasthöfen und Pensionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* [[Kindertagesstätte]] Lippoldsberg&lt;br /&gt;
* [[Grundschule]] Lippoldsberg&lt;br /&gt;
* [[Berufsförderungswerk]] Lippoldsberg&lt;br /&gt;
* Ergoschule Lippoldsberg (vormals: Arbeits- und Beschäftigungstherapie)&lt;br /&gt;
* [[Bücherei]] Lippoldsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
* 1895 [[Otto von Bismarck]] (1815–1898), Reichskanzler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--CHRONOLOGISCHE Reihenfolge--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Luitpold I.]] († 1059), Erzbischof von Mainz. Gründete das [[Kloster Lippoldsberg]], das den Ursprung des Ortes Lippoldsberg bildete&lt;br /&gt;
* [[Eduard Sievers]] (1850–1932), germanistischer Mediävist und Linguist, Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Hans Grimm]] (1875–1959), Schriftsteller und Publizist, der sich 1918 in einem Herrenhaus am Kloster niederließ&lt;br /&gt;
* [[Gustav Siemon]] (1918–2011), Mitbegründer des Bund Deutscher Offiziere, 1948/49 Abgeordneter der Volkskammer der DDR&lt;br /&gt;
* [[Erich Storz]] (1927–2016), Musiker und Musikproduzent, der in Lippoldsberg lebte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thorsten Quest, Uta Schäfer-Richter: &amp;#039;&amp;#039;Dorfleben : die Geschichte der Dörfer Lippoldsberg und Vernawahlshausen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag: Die Werkstatt, Göttingen, 1989.&lt;br /&gt;
* Klaus Kunze: &amp;#039;&amp;#039;[https://klauskunze.com/heikun/os/lipp.htm Ortssippenbuch Lippoldsberg]&amp;#039;&amp;#039; Uslar 2004. ISBN 978-3-933334-14-5 (1).&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Lippoldsberg |PPN=116323841 |GND=4111332-9}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Wesertal-Lippoldsberg |GND=16069167-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-wesertal.de/verwaltung/ortsteile/lippoldsberg/ &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Lippoldsberg.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Wesertal.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=2082 |titel=Lippoldsberg, Landkreis Kassel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=2082 |titel=Lippoldsberg, Landkreis Kassel |datum=2020-01-15}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=49 f&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=eYQAAAAAcAAJ|Seite=RA2-PA49}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=32 |seiten=28 und 84,86 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=32 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wesertal}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten |TYP=g |GND=16069167-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wesertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Weser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1090]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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