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	<title>Lippisches Landesmuseum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AxelHH am 15. März 2025 um 01:42 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Museum&lt;br /&gt;
| Name             = Lippisches Landesmuseum&lt;br /&gt;
| Bild             = [[Datei:Lippisches Landesmuseum, Detmold, Juni 2008.JPG|250px]]&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Das Lippische Landesmuseum (Haus Ameide), 2008&lt;br /&gt;
| Ort              = [[Detmold]]&lt;br /&gt;
| Art              = Mehrspartenmuseum&lt;br /&gt;
| Architekt        = &lt;br /&gt;
| Eröffnung        = 1835&lt;br /&gt;
| Besucheranzahl   = &lt;br /&gt;
| Leitung          = [[Michael Zelle]]&lt;br /&gt;
| Website          = [https://lippisches-landesmuseum.de/ www.lippisches-landesmuseum.de]&lt;br /&gt;
| ISIL             = DE-MUS-034919&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Senner Pferde 2.jpg|mini|217px|[[Senne]]landschaft mit [[Senner Pferd]]en&amp;lt;br /&amp;gt;von Gustav Quentell und [[Carl Rötteken]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lippische Landesmuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Detmold]] ist das größte und älteste [[Museum]] in [[Ostwestfalen-Lippe]]. Das vom [[Landesverband Lippe]] getragene Museum liegt gegenüber dem [[Fürstliches Residenzschloss Detmold|Fürstlichen Residenzschloss]] der [[Haus Lippe|Herren zur Lippe]] und dem [[Landestheater Detmold|Lippischen Landestheater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Museum wurde 1835 als Naturhistorisches Museum gemeinsam mit dem [[Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe|Naturwissenschaftlichen Verein für das Fürstentum Lippe]] gegründet und entwickelte sich zu einem klassischen Mehrspartenmuseum mit bedeutenden Sammlungen aus den Bereichen [[Naturkunde]], [[Ur- und Frühgeschichte]], [[Landesgeschichte]] des ehemaligen [[Lippe (Land)|Landes Lippe]], [[Volkskunde]], [[Kunst]], [[Möbel]] und [[Innenarchitektur]] sowie [[Völkerkunde]]. Im Jahr 2010 feierte das Museum sein 175-jähriges Bestehen. Dies wurde am 18. Juni mit einer großen Jubiläumsausstellung (&amp;#039;&amp;#039;175 Jahre in 175 Tagen&amp;#039;&amp;#039;) und der Neueröffnung der neuen Dauerausstellung &amp;#039;&amp;#039;Arminius, Thusnelda und die Schlacht im Teutoburger Wald – Ein deutscher Gründungsmythos&amp;#039;&amp;#039; in der Zehntscheune gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Regelung des Denkmalschutzgesetzes des Landes NRW von 1981 mit der generellen Zuweisung der Verantwortlichkeit für die [[Bodendenkmalpflege]] bei den Landschaftsverbänden wurde in Anbetracht der lippischen Traditionen, Kompetenzen und Eigenständigkeit des ehemaligen Landes Lippe (&amp;#039;&amp;#039;Heimatschutzgesetz&amp;#039;&amp;#039; von 1920) vertraglich die Bodendenkmalpflege für Lippe dem Landesverband Lippe auf Ebene der Zusammenarbeit zugetragen. Der Landesverband führt die Bodendenkmalpflege durch das Landesmuseum durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Museums gehen auf eine Initiative [[Carl Weerth]]s zurück, der 1835 die Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaftlichen Vereins für das Fürstentum Lippe&amp;#039;&amp;#039; anregte. Die „Naturalien-Sammlung“ des Vereins war in den Räumen des Gymnasiums in der [[Leopoldstraße 5 (Detmold)|Leopoldstraße 5]] untergebracht und zog 1861 in ein neu errichtetes Gebäude im Hinterhof des Gymnasiums.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Hansen |Titel=Die kulturgeschichtlichen Sammlungen des Lippischen Landesmuseums – Ihr Ursprung und ihre Anfänge |Reihe=Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde |BandReihe=54. Band |Ort=Detmold |Datum=1985 |ISSN=0342-0876 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1885 erfolgte ein Umzug in das Prinzenpalais, in dem sich zu jener Zeit schon die [[Lippische Landesbibliothek Detmold|Lippische Landesbibliothek]] befand. Zum Palais gehörte auch ein [[Marstall]], der ab 1893 die „Sammlung vaterländischer Altertümer“ beherbergte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 übernahm der [[Freistaat Lippe]] die zwischenzeitlich deutlich gewachsene Sammlung. In den nun freistehenden Räumen im [[Neues Palais (Detmold)|Neuen Palais]] entstand offiziell das &amp;#039;&amp;#039;Lippische Landesmuseum&amp;#039;&amp;#039;. Die auch hier herrschende Raumnot wurde noch verstärkt, als im Herbst 1946 die [[Hochschule für Musik Detmold|Nordwestdeutsche Musikakademie]] in der unteren Etage einzog.&amp;lt;ref&amp;gt;Regina Doblies: &amp;#039;&amp;#039;Immer ihrer Zeit voraus. 1946 als erste Musikhochschule in Westdeutschland gegründet, stehen heute in Detmold 34 Studiengänge zur Auswahl.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westfalenspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 72 (2023), Heft 5, S. 20–21, hier S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; An seinem heutigen Standort angekommen war das Museum ab 1953, als es das [[Haus Ameide|Gesellschaftshaus Ameide]] am [[Schloss Detmold|Detmolder Schloss]] bezog. Im Laufe der Zeit entstanden hier weitere Gebäude: Das Kornhaus wurde von der [[Domäne Schieder]] transloziert und ab 1958 genutzt, die Zehntscheune des [[Kloster Falkenhagen|Klosters Falkenhagen]] wurde 1962 bezogen und die Detmolder Mittelmühle Anfang der 1970er Jahre restauriert und 1974 dem Ensemble hinzugefügt. Ein Backhaus aus [[Bexten (Bad Salzuflen)|Bexten]] stellt seit 1982 den Verbindungsbau zwischen Kornhaus und Zehntscheune dar. Dazu kommt der Neubau im sogenannten Museumsgraben aus dem Jahr 1997.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Rickling |Titel=Lippisches Landesmuseum Detmold – Die Schausammlungen |Verlag=Deutscher Kunstverlag |Ort=München, Berlin |Datum=2007 |ISBN=978-3-422-02090-0 |Seiten=11–15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abteilungen und Sammlungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold Child.jpg|mini|hochkant|[[Detmolder Kindermumie]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lippisches Landesmuseum Detmold - Amor von Hellerhausen.jpg|mini|hochkant=0.75|[[Amor (Mythologie)|Bronzeamor]], gefunden in [[Wüsten (Bad Salzuflen)|Wüsten]]-[[Hellerhausen]] &amp;lt;small&amp;gt;(1.&amp;amp;nbsp;Jh.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr.)&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Museumskomplex gehören fünf Gebäude: Der Museumsgraben, das Haus Ameide, die [[Zehntscheune]], das Kornhaus und die Mittelmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Museumsgraben: Hier sind die Kasse und der Museumsladen untergebracht. Das Untergeschoss wird für Sonderausstellungen und das Münzkabinett genutzt.&lt;br /&gt;
* [[Haus Ameide]]: Im Erdgeschoss befindet sich eine Sonderausstellung zum Thema [[Ruine Falkenburg (Detmold)|Falkenburg]]. Im ersten Obergeschoss werden die Epochen Stein- und Eisenzeit präsentiert. Hier wird unter anderem der [[Faustkeil von Salzuflen]] präsentiert, der mit einer Datierung in die Zeit vor 350.000 bis 300.000 Jahren zu den ältesten Artefakten Westfalens zählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Richter: &amp;#039;&amp;#039;Bewusste geometrische Gestaltung bei Homo heidelbergensis? Arbeitsschrittanalyse an einem Faustkeil aus Bad Salzuflen (Ostwestfalen-Lippe)&amp;#039;&amp;#039;, Archäologisches Korrespondenzblatt 43,1 (2013), [[doi:10.11588/ak.2013.1.93146]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zweite Obergeschoss ist der Völkerkunde gewidmet. Ein besonderes Highlight sind hier die fünf Mumien: eine ägyptische [[Mumie]] mit Sarkophag sowie vier peruanische Mumien, darunter die [[Detmolder Kindermumie]].&lt;br /&gt;
* [[Zehntscheune (Detmold)|Zehntscheune]]: 2009 wurde das Gebäude für die MYTHOS-Ausstellung kernsaniert. Nach dem Auslaufen der MYTHOS-Ausstellung wird seit Oktober 2010 im Erdgeschoss die neue Dauerausstellung &amp;#039;&amp;#039;Arminius, Thusnelda und die Schlacht im Teutoburger Wald – Ein deutscher Gründungsmythos&amp;#039;&amp;#039; präsentiert, bei der die Entwicklung des Varus-Mythos, der Bau des [[Hermannsdenkmal]]s sowie sein Erbauer [[Ernst von Bandel]] thematisiert wird. In den beiden Obergeschossen wird die umfangreiche Möbelsammlung des Hauses präsentiert.&lt;br /&gt;
* [[Kornhaus an der Ameide|Kornhaus]]: Im Erdgeschoss sind altes Handwerk und Gewerbe ausgestellt, außerdem eine Kötterdeele und sakrale Kunst. Im ersten Obergeschoss befinden sich eine landeskundlich Ausstellung sowie eine Ausstellung zu Kinderspielzeug. Im zweiten Obergeschoss sind die bürgerliche und höfische [[Geschichte des Wohnens|Wohnkultur]] in Stilzimmern ausgestellt, außerdem Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Das dritte Obergeschoss ist den Trachten und der Mode gewidmet. Das Dachgeschoss beherbergt noch die Möbelsammlung.&lt;br /&gt;
* [[Fürstliche Mittelmühle|Mittelmühle]] (andere Namen: &amp;#039;&amp;#039;Naturkundehaus&amp;#039;&amp;#039; und Naturkundemuseum): Das Naturkundehaus präsentiert heute eine vielseitige Kollektion von Tieren, Pflanzen, Fossilien, Gesteinen und Mineralien. Die exotische Tierwelt der Savannen, Regenwälder und Polarregionen lädt im Erdgeschoss zu Entdeckungstouren ein. Im ersten Obergeschoss tummelt sich im heimischen Wald die uns vertraute Tierwelt. Zudem geben zahlreiche Fossilien, mächtige Geweihe und Knochen einen Einblick in die Erdgeschichte. Die umfangreiche Mineraliensammlung des Museums wird im zweiten Obergeschoss präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlungen im Internet ==&lt;br /&gt;
Die Sammlungen des Lippischen Landesmuseums (&amp;#039;&amp;#039;Naturkunde, Kostüme- und Trachten, Archäologische Sammlung, Kunstgeschichte, Münzen, Volks- und Landeskunde, Völkerkunde u. Möbel/Innenarchitektur&amp;#039;&amp;#039;) können über das Objekt-Portal [[museum-digital]] durchsucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direktoren ==&lt;br /&gt;
* [[Carl Weerth]], 1835–1889&lt;br /&gt;
* [[Otto Weerth]], 1889–1930&lt;br /&gt;
* Wilhelm Meyer, 1930–1933&lt;br /&gt;
* [[Eduard Wiegand (Germanist)|Eduard Wiegand]], 1933–1934&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Kulturpolitik im Gau Westfalen-Nord: regionale Strukturen und lokale Milieus (1933–1945)&amp;#039;&amp;#039;, [[Verlag Ferdinand Schöningh]], 2006, S. 432, ISBN 3-506-72983-7, [https://books.google.de/books?id=EAbWoaBnAhMC&amp;amp;pg=PA432&amp;amp;hl=de Online bei Google-Books]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Oskar Suffert (Philologe)|Oskar Suffert]], 1934–1957&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Hansen (Museumsleiter)|Wilhelm Hansen]], 1958–1976&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hohenschwert]], 1976–1986&lt;br /&gt;
* [[Rainer Springhorn]], 1986–2011&lt;br /&gt;
* [[Michael Zelle]], seit 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landesmuseen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Museen in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lippisches Landesmuseum Detmold}}&lt;br /&gt;
* [https://lippisches-landesmuseum.de/ www.lippisches-landesmuseum.de]&lt;br /&gt;
* [https://owl.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=1 Sammlung des Lippischen Landesmuseums bei museum-digital]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|2018294-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2018294-6|VIAF=138127025}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.93728 |EW=8.87647 |type=landmark |region=DE-NW|dim=150}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstmuseum in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Detmold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologische Sammlung in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturkundemuseum in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Detmold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesverband Lippe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologische Institution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Detmold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1835]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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