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	<title>Lippfische - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lippfische&amp;diff=359022&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haplochromis: /* Äußere Systematik und Stammesgeschichte */</title>
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		<updated>2026-02-25T07:52:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Äußere Systematik und Stammesgeschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Lippfische&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Labridae&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Georges Cuvier|Cuvier]], 1816&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Labriformes&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Pieter Bleeker|Bleeker]], 1862&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Barschverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Percomorpha&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Stachelflosser&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Acanthopterygii&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon5_LinkName  = Acanthomorpha&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Neoteleostei&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterkohorte&lt;br /&gt;
| Bild             = Female Thalassoma pavo.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Meerpfau]] (&amp;#039;&amp;#039;Gomphosus pavo&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lippfische&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Labridae) sind eine [[Familie (Biologie)|Familie]] von Meeresfischen aus der Gruppe der [[Barschverwandte]]n (Percomorpha). Lippfische sind oft außergewöhnlich farbenfroh und zeigen zudem eine große Vielfalt in Größe und Gestalt. Sie leben im flachen, küstennahen Wasser aller Weltmeere, vor allem in den tropischen [[Korallenriff]]en, aber auch, mit wenigen Arten, im [[Mittelmeer]] und in der [[Nordsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Lippfische wurden schon 1758 vom Begründer der modernen [[Taxonomie]], [[Carl von Linné]], wissenschaftlich beschrieben, die Familie selbst wurde 1816 durch den französischen Naturforscher [[Georges Cuvier]] aufgestellt. Die Bezeichnung Lippfische kommt von den wulstartigen Lippen, die besonders die größer werdenden Arten auszeichnet ([[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;labrum&amp;#039;&amp;#039; „Lippe“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit mehr als 65 [[Gattung (Biologie)|Gattungen]] und über 550 [[Art (Biologie)|Arten]] sind sie nach den [[Grundeln]] (Gobiidae) die zweitgrößte Familie [[Meer|mariner]] Fische. Nach neueren Untersuchungen zählen auch die [[Papageifische]] und die [[Odacini|Odaciden]] zur Familie der Lippfische, die damit über 600 Arten umfassen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Lippfische leben weltweit in den Meeren der tropischen, [[subtropisch]]en und gemäßigten Klimazonen, immer an Küsten und meist an Fels- und Korallenriffen. Keine Art lebt [[pelagisch]] im offenen Meer oder der [[Tiefsee]]. Den größten Artenreichtum weisen die Meeresgebiete um [[Australien]] auf, wo 42 Gattungen mit 165 Arten zu Hause sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelmeer]] und im angrenzenden östlichen [[Atlantik]] leben 20 Arten, davon sechs Arten auch in Teilen der [[Nordsee]]. Der [[Gefleckter Lippfisch|Gefleckte Lippfisch]] (&amp;#039;&amp;#039;Labrus bergylta&amp;#039;&amp;#039;), die [[Goldmaid]] (&amp;#039;&amp;#039;Symphodus melops&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Klippenbarsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Ctenolabrus rupestris&amp;#039;&amp;#039;) kommen auch an der deutschen Nordseeküste vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Bent J. Muus, Jørgen G. Nielsen: &amp;#039;&amp;#039;Die Meeresfische Europas in Nordsee, Ostsee und Atlantik.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07804-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lachnolaimus maximus juvenile.jpg|mini|Der [[Eber-Lippfisch]] (&amp;#039;&amp;#039;Lachnolaimus maximus&amp;#039;&amp;#039;) kann sein Maul besonders weit vorstrecken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Casheepshead 300.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Semicossyphus pulcher&amp;#039;&amp;#039; zeigt seine Zähne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippfische haben eine schlanke, zylinderförmige oder auch hochrückige Gestalt. Kleine Arten sind meist schlank mit zigarrenförmigem, strömungsgünstigem Körper, größere Arten sind hochrückig. Viele Arten sind farbenprächtig, bei vielen Arten ist zudem ein starker [[Sexualdimorphismus]] hinsichtlich der Färbung vorhanden. Der Körper ist von oft großen [[Cycloidschuppe]]n bedeckt, das [[Seitenlinienorgan]] kann gerade, gebogen durchgehend oder unterbrochen sein. Lippfische können ihre Augen unabhängig voneinander bewegen. Das Maul ist oft mit deutlichen „Lippen“&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelt sich um eine bindegewebige Verdickung der Mundrand-Haut mit Sinnesorganen; echte [[Lippe]]n, die einen Mundvorraum vor den Zähnen begrenzen, gibt es bei Fischen noch nicht.&amp;lt;/ref&amp;gt; versehen und weit vorstreckbar (protraktil). Bei drei Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Gomphosus]]&amp;#039;&amp;#039; ist es schnabelförmig ausgezogen. Die Zähne sind meist klein, einige Gattungen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Anampses]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Macropharyngodon]]&amp;#039;&amp;#039; haben einige vergrößerte Zähne, die dem Zerbeißen hartschaliger Beute dienen oder dem Festhalten am Partner bei der Paarung.&amp;lt;ref&amp;gt;Ellen Thaler: &amp;#039;&amp;#039;Zum Verhalten der Gattung Macropharyngodon.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Koralle.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 10, August/September 2001, {{ISSN|1439-779X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Pharynx|Schlund]] sind die unteren [[Schlundknochen]] Y-förmig verschmolzen und mit runden, stumpfen Zähnen besetzt. Die oberen Schlundknochen des zweiten bis vierten Kiemenbogens sind ebenfalls miteinander verwachsen und gelenkig mit der Schädelbasis verbunden. Zusammen mit den unteren Schlundknochen bilden sie eine sogenannte Schlundzahnmühle, die dem Zerquetschen der (oft harten) Nahrung dient. Die [[Rückenflosse]] ist ungeteilt und hat 8 bis 21, vorne recht schwache [[Flosse#Aufbau|Hartstrahlen]]. Der hintere Teil ist stets kürzer als der vordere und wird von 6 bis 21 Weichstrahlen gestützt. Die [[Afterflosse]] hat 2 bis 6 Hartstrahlen und 7 bis 18 Weichstrahlen. Die [[Bauchflosse]]n sitzen weit vorne kurz hinter den [[Brustflosse]]n. Die meisten Lippfische werden 25 bis 80 Zentimeter lang und haben 23 bis 42 [[Wirbel (Anatomie)|Wirbel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fiedler&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Lippfisch ist der [[Napoleon-Lippfisch]] (&amp;#039;&amp;#039;Crassilabrus undulatus&amp;#039;&amp;#039;), der eine Länge von 2,30 Metern und ein Gewicht von bis zu 191 Kilogramm erreichen kann;&amp;lt;ref&amp;gt;{{fishbase|g=Cheilinus|s=undulatus|Name=&amp;#039;&amp;#039;Cheilinus undulatus&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der kleinste ist mit einer Länge von sechs Zentimetern &amp;#039;&amp;#039;Minilabrus striatus&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Rotes Meer|Roten Meer]]. Lippfische schwimmen durch gleichzeitige Schläge der Brustflossen (labriform) und benutzen die [[Schwanzflosse]], außer auf der Flucht, nur zur Steuerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die kleinen und mittelgroßen Lippfischarten sind lebhafte Schwimmer, die immer in Bewegung sind. Die großen Arten sind eher ruhig und behäbig. Alle sind tagaktiv, werden erst spät nach Tagesanbruch munter und ziehen sich nachts in Felshöhlen zurück oder graben sich in den Boden ein. Große Arten legen sich offen auf den Boden. Zum Schlafen sondern sie aus dem Maul und den Kiemen eine Schleimhülle ab, die den Körper nach kurzer Zeit umhüllt. Der schlafsackähnliche Schutz verhindert, dass die wehrlosen Tiere von Räubern mit Hilfe des Geruchsinns aufgespürt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Göthel: &amp;#039;&amp;#039;Schlafgewohnheiten tropischer Meeresfische.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[DATZ]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3, 1992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cleaning station kona.jpg|mini|Putzerlippfische säubern den [[Messerlippfische|Messerlippfisch]] &amp;#039;&amp;#039;Novaculichthys taeniourus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippfische ernähren sich im Allgemeinen [[Fleischfresser|carnivor]] von allerlei wirbellosen Tieren, Fischlaich oder kleineren Fischen. Größere Lippfischarten knacken mit ihren kräftigen Zähnen hartschalige Wirbellose wie [[Krebstiere|Krebse]], [[Seeigel]] und [[Muscheln]]. Die Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Choris (Gattung)|Choris]]&amp;#039;&amp;#039; schlagen ihre Beute gegen Steine, um sie aufzubrechen. Andere Lippfische, nachgewiesen ist es für &amp;#039;&amp;#039;[[Choerodon anchorago]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Halichoeres garnoti]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gomphosus hardwicke]]&amp;#039;&amp;#039;, suchen sich passende Steine und schwimmen dafür lange Strecken, nehmen sie ins Maul und schlagen damit hartschalige Beute auf, ein Fall von [[Werkzeuggebrauch bei Tieren]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernardi&amp;quot; /&amp;gt; Weitere Lippfische, zum Beispiel Vertreter der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Anampses]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Stethojulis]]&amp;#039;&amp;#039;, durchsieben den Sand nach Würmern, kleinen Weich- und Krebstieren. Viele Lippfische begleiten auch die räuberischen [[Stachelmakrelen]], [[Rochen]] oder die ständig den Sand durchkauenden [[Meerbarben]], um flüchtende und aufgewirbelte kleine Tiere zu erbeuten. [[Zwerglippfische]] wie &amp;#039;&amp;#039;[[Cirrhilabrus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Paracheilinus]]&amp;#039;&amp;#039; jagen im Freiwasser zusammen mit [[Fahnenbarsche]]n und [[Riffbarsche]]n der Unterfamilie [[Chrominae]] nach [[Zooplankton]]. &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudocheilinus]]&amp;#039;&amp;#039;-Arten jagen kleine Tiere auf dem Meeresgrund oder in Spalten zwischen Felsen und Korallen. Diese Tiere können ihre Augen unabhängig voneinander bewegen und haben geteilte Pupillen, so dass sie wahrscheinlich schon mit einem Auge dreidimensional sehen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thaler&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ellen Thaler]] |Titel=Lippfische |Sammelwerk=Koralle |Nummer=Nr. 10 (August/September) |Datum=2001 |ISSN=1439-779X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eichler&amp;quot;&amp;gt;Dieter Eichler, Robert F. Myers: &amp;#039;&amp;#039;Korallenfische. Zentraler Indopazifik.&amp;#039;&amp;#039; Jahr, Hamburg, 1997, ISBN 3-86132-225-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist, dass sich Lippfische als Putzer betätigen, die von der Haut und den Kiemen größerer Fische [[Parasiten]], hauptsächlich [[Copepoden]] und [[Isopoden]], entfernen. Diese Ernährungsweise wurde bei insgesamt 49 Lippfischspezies festgestellt, von denen acht, alles Mitglieder der Tribus der [[Putzerlippfische]] (Labrichthyini), sich ausschließlich auf diese Weise ernähren, während 41 weitere Arten, unter anderem die der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Bodianus&amp;#039;&amp;#039;, nur als Jungfische Parasiten beseitigen. Auch bei den Putzerlippfischen putzen die Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Labropsis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Larabicus&amp;#039;&amp;#039; nur als Jungtiere und ernähren sich später von [[Polyp (Nesseltiere)|Korallenpolypen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arnal&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Papageifische]] weiden Fadenalgen von [[Steinkorallen|Korallenstöcken]] ab und schädigen die Korallen dabei oft erheblich. Die spezialisierten Lippfische der [[Tribus (Biologie)|Tribus]] [[Odacini]] fressen die Algen ihrer gemäßigten Heimatgewässer um Australien und Neuseeland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschlechtswandel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Coris gaimard juvenile by NPS.jpg|mini|Juveniler &amp;#039;&amp;#039;Coris gaimard&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coris gaimard real.jpg|mini|Adulter &amp;#039;&amp;#039;Coris gaimard&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Lippfische wechseln im Laufe ihres Lebens das Geschlecht. In der frühen &amp;#039;&amp;#039;Juvenilphase&amp;#039;&amp;#039; sind sie noch nicht geschlechtsreif und unterscheiden sich in Farbe, oft auch in der schlankeren Körperform von den erwachsenen Tieren. Bei Erreichen der Geschlechtsreife kommen die Fische in die &amp;#039;&amp;#039;Initialphase&amp;#039;&amp;#039;. Die meisten Lippfische sind dann zunächst weiblich. Bei einigen Arten wird ein kleiner Teil zu &amp;#039;&amp;#039;Primärmännchen&amp;#039;&amp;#039;, die männliche [[Gonade]]n haben, aber äußerlich wie Weibchen aussehen. So werden sie von ausgewachsenen, revierbildenden Männchen nicht aus ihrem Territorium verjagt und können sich auch beim gruppenweisen Ablaichen dazwischen drängen und einige Eier befruchten. Mit der Zeit verändern die Individuen der Initialphase ihre Farbe und nehmen die Färbung der &amp;#039;&amp;#039;Terminalphase&amp;#039;&amp;#039; an. Dabei wechseln die Weibchen das Geschlecht und werden zu &amp;#039;&amp;#039;Sekundärmännchen&amp;#039;&amp;#039;. Sekundärmännchen unterscheiden sich meist durch Körpergröße, Farbenpracht und ausgezogenen Flossenfilamenten von Weibchen und Primärmännchen. Geschlechtsreif leben Lippfische je nach Art einzeln, in kleinen umherstreifenden Gruppen, in denen die Weibchen immer die Mehrzahl stellen, oder, wie die Putzerlippfische und die Zwerglippfische, in festen Revieren. Zwerg- und Putzerlippfische sowie viele andere Arten leben in Haremsverbänden mit einem dominanten &amp;#039;&amp;#039;Sekundärmännchen&amp;#039;&amp;#039; und mehreren, meist zwei bis acht Weibchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eichler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Labrus mixtus 2 by Line1.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Labrus mixtus&amp;#039;&amp;#039; legt seine Eier in ein Nest aus Pflanzenteilen]]&lt;br /&gt;
Alle indopazifischen und viele atlantische Lippfische sind [[Freilaicher]], die keine Brutpflege betreiben und die [[Keimzelle]]n in das freie Wasser abgeben. Viele im Harem lebende Arten laichen jeden Tag in der Abenddämmerung, andere nur bei ablaufender [[Springflut]], damit die befruchteten Eizellen in den offenen Ozean gespült werden. Nach einer [[Balz]] steigen die Lippfischmännchen dazu mit einem oder mehreren Weibchen auf, stoßen auf dem Gipfel ihrer Schwimmstrecke die Keimzellen aus und verschwinden gleich wieder in ihrem Revier. Bei diesem Vorgang verbergen sich auch Primärmännchen unter den laichwilligen Tieren. Sie werden vom Revierbesitzer wegen ihres weibchenartigen Äußeren nicht als Konkurrenten erkannt und erhalten so die Chance, auch einige Eier zu befruchten. Sekundärmännchen sind meist recht kurzlebig, verbrauchen sich durch das Laichgeschäft und werden eher von Raubfischen erbeutet, da sie durch ihre prächtigen Farben auffallen oder durch die Balz abgelenkt sind. Stirbt das Sekundärmännchen einer Gruppe, so wandelt sich das stärkste Weibchen innerhalb weniger Tage in ein Männchen um. Ihre Gonaden werden zu männlichen, ihre Farbe ändert sich und die Flossen wachsen. Schon nach kurzer Zeit laicht sie mit den Weibchen der Haremsgruppe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eichler&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine völlig andere Fortpflanzungsstrategie verfolgen einige Lippfischarten der im Mittelmeer und im Nordatlantik lebenden Unterfamilie [[Labrinae]]. Sie sind [[brutpflege]]nd und legen ihre Eier in Mulden in den Bodengrund oder, ähnlich wie [[Stichlinge]], in Nester aus Algen und anderen Pflanzenteilen. Die Eier werden vom Männchen bis zum Schlupf der Jungen bewacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschlüpfte Lippfischlarven sind nur wenige Millimeter groß und leben zunächst [[pelagisch]] im offenen Wasser. Die Dauer der pelagischen Phase ist sehr variabel und reicht von 15 Tagen bei &amp;#039;&amp;#039;[[Diproctacanthus xanthurus]]&amp;#039;&amp;#039; bis zu mehr als 120 Tagen bei &amp;#039;&amp;#039;[[Gomphosus ballieui]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Victor&amp;quot; /&amp;gt; Erst nach der [[Metamorphose (Zoologie)|Metamorphose]] zum juvenilen Fisch suchen sie Seegraswiesen, Algenbiotope, Fels- und Korallenriffe auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußere Systematik und Stammesgeschichte ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=Systematik nach Hughes et al.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes&amp;quot;/&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=white-space:nowrap;font-size:85%;line-height:100%&lt;br /&gt;
|label1=Eupercaria&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
   |1=[[Barschartige]] (Perciformes)&lt;br /&gt;
   |2={{Klade&lt;br /&gt;
      |1={{Klade&lt;br /&gt;
         |1=[[Acropomatiformes]]&lt;br /&gt;
         |2={{Klade&lt;br /&gt;
            |1=[[Mojarras]] (Gerreidae)&lt;br /&gt;
            |2={{Klade&lt;br /&gt;
               |1=[[Himmelsguckerartige]] (Uranoscopiformes)&lt;br /&gt;
               |2=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lippfische&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Labriformes)&lt;br /&gt;
         }} }} }}&lt;br /&gt;
      |2={{Klade&lt;br /&gt;
         |1=[[Sonnenbarschartige]] (Centrarchiformes)&lt;br /&gt;
         |2=[[Doktorfischartige]] (Acanthuriformes),&amp;lt;br/&amp;gt;[[Armflosser]] (Lophiiformes),&amp;lt;br/&amp;gt;[[Kugelfischverwandte]] (Tetraodontiformes)&lt;br /&gt;
}} }} }} }}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:CentrogenyVaigiensisRLS.jpg|mini|Der [[Falscher Skorpionfisch|Falsche Skorpionfisch]], wahrscheinlich die Schwestergruppe der Lippfische]]&lt;br /&gt;
Die Lippfische wurden mit den als Aquarienfische bekannten [[Buntbarsche]]n (Cichlidae), den [[Riffbarsche]]n (Pomacentridae) und den ausschließlich nordpazifischen [[Brandungsbarsche]]n (Embiotocidae) in die [[Ordnung (Biologie)|Unterordnung]] der Lippfischartigen (Labroidei) innerhalb der Ordnung der [[Barschartige]]n (Perciformes) gestellt. Grund für die angenommene Verwandtschaft ist der kompliziert gebaute Kiefer- und Schlundkieferapparat, der vielseitige Anpassungen an unterschiedliche Ernährungsweisen ermöglichte. [[DNA-Sequenzanalyse]]n und Vergleiche lassen aber keine Verwandtschaft zwischen Lippfischen, Papageifischen und Odaciden auf der einen und Buntbarschen, Brandungsbarschen und Riffbarschen auf der anderen Seite erkennen. Die ähnliche Schädelanatomie muss unabhängig voneinander mehrmals entstanden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mabuchi&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lippfische stehen basal zu einer großen Klade, zu der die [[Barschartige]]n, die [[Armflosser]] und die [[Kugelfischverwandte]]n gehören. In der aktuellen Revision der [[Systematik der Knochenfische|Knochenfischsystematik]] durch Betancur-R. und Kollegen werden sie deshalb in eine eigenständige Ordnung, die Labriformes, gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Betancur-R&amp;quot;/&amp;gt; Die [[Schwestergruppe]] der Lippfische ist wahrscheinlich die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Centrogenys]]&amp;#039;&amp;#039;, die zahlreiche für die Lippfische typische Modifikationen des Kieferapparats aufweist. Schwestergruppe der Klade aus Lippfischen und &amp;#039;&amp;#039;Centrogenys&amp;#039;&amp;#039; sind die [[Himmelsguckerartige]]n (Uranoscopiformes).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ghezelayagh&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eolabroides szajnochae.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Eolabroides szajnochae&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;Eolabroides&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Schweinslippfische|Schweinslippfisch]] &amp;#039;&amp;#039;Phyllopharyngodon&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Monte Bolca|Monte-Bolca]]-Formation lassen sich Lippfische [[fossil]] seit dem mittleren [[Eozän]] nachweisen. Der Ursprung der Familie liegt, ermittelt mit der Technik der [[Molekulare Uhr|molekularen Uhr]], in der oberen [[Kreidezeit]] vor 78 bis 66 Millionen Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Westneat&amp;quot;/&amp;gt; Ihre außergewöhnliche Diversifikation mit der Etablierung zahlreicher morphologische unterschiedlicher Entwicklungslinien und der Entstehung hunderter von Arten erlebten die Lippfische aber erst seit dem frühen [[Miozän]] vor ca. 20 Millionen Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brownstein et al 2025&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Pseudovomer&amp;#039;&amp;#039; lebte vom Miozän bis zum [[Pliozän]]. Die heute noch existenten Gattungen angehörenden &amp;#039;&amp;#039;Labrus agassizi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Symphodus salvus&amp;#039;&amp;#039; stammen aus dem Miozän aus [[Österreich]] beziehungsweise [[Moldawien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Albert Frickhinger: &amp;#039;&amp;#039;Fossilien-Atlas Fische.&amp;#039;&amp;#039; Mergus, Melle 1999, ISBN 3-88244-018-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odax pullus (Greenbone).jpg|mini|Der Odacine &amp;#039;&amp;#039;Odax pullus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scarus taeniopterus.jpg|mini|[[Gestreifter Papageifisch]] (&amp;#039;&amp;#039;Scarus taeniopterus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cheilinus undulatus by Patryk Krzyzak.jpg|mini|[[Napoleon-Lippfisch]] (&amp;#039;&amp;#039;Crassilabrus undulatus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Macropharyngodon bipartitus.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Macropharyngodon bipartitus&amp;#039;&amp;#039;, drei Weibchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innere Systematik ==&lt;br /&gt;
Die innere Systematik der Lippfische war über einen langen Zeitraum unsicher und umstritten. Es wurden eine Reihe von Unterfamilien und [[Tribus (Biologie)|Triben]] aufgestellt, die aber keine allgemeine Anerkennung gefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Phylogenetisch]]e Untersuchungen aus den Jahren 2005, 2009 und 2015 bestätigen jedoch die meisten aufgestellten Taxa und stellen die Klade der [[Schweinslippfische]] (Hypsigenyinae) als basale Gruppe allen anderen Lippfischen als [[Schwestergruppe]] gegenüber.&lt;br /&gt;
Die in den gemäßigten Gewässern um Südaustralien und [[Neuseeland]] lebenden und bisher eine eigene Familie bildenden [[Odacini]] zählen als [[Tribus (Biologie)|Tribus]] zu den Schweinslippfischen. Auch die [[Papageifische]] (Scarinae), bisher ebenfalls eine eigene Familie, zählen demnach als Schwestertaxon der [[Prachtlippfische]] (Cheilininae) zu den Lippfischen. Weitere Unterfamilien der Lippfische sind die [[Zwerglippfische]] (Cirrhilabrinae), die [[Messerlippfische]] (Xyrichtyinae), die [[Labrinae]], sowie die [[Junkerlippfische]] (Julidinae), zu denen die meisten Arten einschließlich der Putzerlippfische gehören.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baliga und Law&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgendes [[Kladogramm]] nach Hughes et al. (2023) und Brownstein et al. (2025) zeigt die wahrscheinlichen Verwandtschaftsverhältnisse der Lippfische.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes et al&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brownstein et al 2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klade| style=font-size:100%;line-height:80%&lt;br /&gt;
|label1=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Labridae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
  |1=[[Schweinslippfische]] (Hypsigenyinae) einschließlich [[Odacini]]&lt;br /&gt;
  |2={{Klade&lt;br /&gt;
     |1={{Klade&lt;br /&gt;
        |1=[[Zwerglippfische]] (Cirrhilabrinae)&lt;br /&gt;
        |2={{Klade&lt;br /&gt;
           |1=[[Labrinae]]&lt;br /&gt;
           |2={{Klade&lt;br /&gt;
              |1=[[Prachtlippfische]] (Cheilininae)&lt;br /&gt;
              |2=[[Papageifische]] (Scarinae)&lt;br /&gt;
        }} }} }}&lt;br /&gt;
        |2={{Klade&lt;br /&gt;
           |1=[[Malapterinae]]&lt;br /&gt;
           |2={{Klade&lt;br /&gt;
              |1={{Klade&lt;br /&gt;
                 |1=[[Zigarren-Lippfisch]] (Cheilioninae)&lt;br /&gt;
                 |2=[[Messerlippfische]] (Xyrichtyinae)&lt;br /&gt;
                 }}&lt;br /&gt;
              |2={{Klade&lt;br /&gt;
                 |1=[[Pseudolabrinae]]&lt;br /&gt;
                 |2=[[Junkerlippfische]] (Julidinae) incl. [[Putzerlippfische]] (Labrichthyini)&lt;br /&gt;
 }} }} }} }} }} }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gattungen ==&lt;br /&gt;
Die Gattungen der Lippfische:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Near etal 2025&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Acantholabrus]]&amp;#039;&amp;#039; [[Achille Valenciennes|Valenciennes]] in Cuvier &amp;amp; Valenciennes, 1839.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Achoerodus]]&amp;#039;&amp;#039; [[Theodore Nicholas Gill|Gill]], 1863&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Allocoris]]&amp;#039;&amp;#039; Kuiter, 2010&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ammolabrus]]&amp;#039;&amp;#039; Randall &amp;amp; Carlson, 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Anampses]]&amp;#039;&amp;#039; [[Jean René Constant Quoy|Quoy]] &amp;amp; [[Joseph Paul Gaimard|Gaimard]], 1824.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Anchichoerops]]&amp;#039;&amp;#039; Barnard, 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Austrolabrus]]&amp;#039;&amp;#039; [[Franz Steindachner|Steindachner]], 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bodianus]]&amp;#039;&amp;#039; [[Marcus Élieser Bloch|Bloch]], 1790.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bolbometopon]]&amp;#039;&amp;#039; Smith, 1956&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Calotomus]]&amp;#039;&amp;#039; Gilbert, 1890 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Centrolabrus]]&amp;#039;&amp;#039; [[Albert Günther (Zoologe)|Günther]], 1861&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Cetoscarus]]&amp;#039;&amp;#039; Smith, 1956 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Cheilinus]]&amp;#039;&amp;#039; [[Bernard Germain Étienne Médard de La Ville-sur-Illon, comte de La Cépède|Lacépède]], 1801.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Cheilio]]&amp;#039;&amp;#039; Lacépède, 1802.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Choerodon]]&amp;#039;&amp;#039; [[Pieter Bleeker|Bleeker]], 1849&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Chlorurus]]&amp;#039;&amp;#039; Forsskål, 1775 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Cirrhilabrus]]&amp;#039;&amp;#039; [[Coenraad Jacob Temminck|Temminck]] &amp;amp; [[Hermann Schlegel|Schlegel]], 1845.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Concholabrus]]&amp;#039;&amp;#039; Near, Brownstein, Thacker &amp;amp; Wainwright, 2025 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Coris]]&amp;#039;&amp;#039; Lacépède, 1801&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Crassilabrus]]&amp;#039;&amp;#039; Swainson, 1839&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Cryptotomus roseus]]&amp;#039;&amp;#039; Cope, 1871&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ctenolabrus]]&amp;#039;&amp;#039; Valenciennes in Cuvier &amp;amp; Valenciennes, 1839.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Cymolutes]]&amp;#039;&amp;#039; Günther, 1861.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Decodon (Fisch)|Decodon]]&amp;#039;&amp;#039; Günther, 1861.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Doratonotus]]&amp;#039;&amp;#039; Günther, 1861.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dotalabrus]]&amp;#039;&amp;#039; [[Gilbert Percy Whitley|Whitley]], 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Epibulus]]&amp;#039;&amp;#039; Cuvier, 1815.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Eupetrichthys]]&amp;#039;&amp;#039; Ramsay &amp;amp; [[James Douglas Ogilby|Ogilby]], 1888.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Frontilabrus]]&amp;#039;&amp;#039; Randall &amp;amp; Condé, 1989.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gomphosus]]&amp;#039;&amp;#039; Lacépède, 1801&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Haletta]]&amp;#039;&amp;#039; Whitley, 1947 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Halichoeres]]&amp;#039;&amp;#039; [[Eduard Rüppell|Rüppell]], 1835&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hemicoris]]&amp;#039;&amp;#039; Bleeker, 1862&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hemigymnus]]&amp;#039;&amp;#039; Günther, 1861&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hemitautoga]]&amp;#039;&amp;#039; Bleeker, 1862&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hemiulis]]&amp;#039;&amp;#039; Swainson, 1839&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Heteroscarus]]&amp;#039;&amp;#039; Castelnau, 1872 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hipposcarus]]&amp;#039;&amp;#039; Smith, 1956 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Hologymnosus]]&amp;#039;&amp;#039; Lacépède, 1801.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Iniistius]]&amp;#039;&amp;#039; Gill, 1862&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Iridio]]&amp;#039;&amp;#039; Jordan &amp;amp; Evermann, 1896&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Julis (Gattung)|Julis]]&amp;#039;&amp;#039; Cuvier, 1814&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Labrichthys]]&amp;#039;&amp;#039; Bleeker, 1854&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Labroides]]&amp;#039;&amp;#039; Bleeker, 1851&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Labropsis]]&amp;#039;&amp;#039; Schmidt, 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Labrus]]&amp;#039;&amp;#039; [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Lachnolaimus]]&amp;#039;&amp;#039; Cuvier, 1829.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Lappanella]]&amp;#039;&amp;#039; Jordan, 1890.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Leptojulis]]&amp;#039;&amp;#039; Bleeker, 1862&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Leptoscarus vaigiensis]]&amp;#039;&amp;#039; (Quoy &amp;amp; Gaimard, 1824)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Macropharyngodon]]&amp;#039;&amp;#039; Bleeker, 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Malapterus]]&amp;#039;&amp;#039; Valenciennes in Cuvier &amp;amp; Valenciennes, 1839.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Neoodax balteatus]]&amp;#039;&amp;#039; (Valenciennes, 1840)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Nicholsina]]&amp;#039;&amp;#039; Fowler, 1915 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Novaculichthys]]&amp;#039;&amp;#039; Bleeker, 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Novaculoides]]&amp;#039;&amp;#039; Randall &amp;amp; Earle, 2004.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Novaculops]]&amp;#039;&amp;#039; Schultz, 1960&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Odax]]&amp;#039;&amp;#039; Valenciennes in Cuvier &amp;amp; Valenciennes, 1840&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Olisthops]]&amp;#039;&amp;#039; Richardson, 1850 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ophthalmolepis]]&amp;#039;&amp;#039; Bleeker, 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Oxycheilinus]]&amp;#039;&amp;#039; Gill, 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Paracheilinus]]&amp;#039;&amp;#039; Fourmanoir in [[Rolande Roux-Estève|Roux-Estéve]] &amp;amp; Fourmanoir, 1955&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Paracoris]]&amp;#039;&amp;#039; Kuiter, 2010&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Parajulis]]&amp;#039;&amp;#039; Bleeker, 1865.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pictilabrus]]&amp;#039;&amp;#039; Gill, 1891.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Polylepion]]&amp;#039;&amp;#039; Gomon, 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Priobodianus]]&amp;#039;&amp;#039; Gomon, 2006 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudocheilinops]]&amp;#039;&amp;#039; Schultz in Schultz, Chapman, Lachner &amp;amp; Wood, 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudocheilinus]]&amp;#039;&amp;#039; Bleeker, 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudocoris]]&amp;#039;&amp;#039; Bleeker, 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Meißelzahn-Lippfisch|Pseudodax]]&amp;#039;&amp;#039; Bleeker, 1861.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudojuloides]]&amp;#039;&amp;#039; Fowler, 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudolabrus]]&amp;#039;&amp;#039; Bleeker, 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pteragogus]]&amp;#039;&amp;#039; Peters, 1855&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Scarus]]&amp;#039;&amp;#039; Forsskål, 1775&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Siphonognathus]]&amp;#039;&amp;#039; Richardson, 1858&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Sparisoma]]&amp;#039;&amp;#039; Swainson, 1839 &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Stethojulis]]&amp;#039;&amp;#039; Günther, 1861.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Suezichthys]]&amp;#039;&amp;#039; Smith, 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Symphodus]]&amp;#039;&amp;#039; Rafinesque, 1810.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tautoga]]&amp;#039;&amp;#039; Mitchill, 1814.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tautogolabrus]]&amp;#039;&amp;#039; Günther, 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Terelabrus]]&amp;#039;&amp;#039; Randall &amp;amp; Fourmanoir, 1998.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Wetmorella]]&amp;#039;&amp;#039; Fowler &amp;amp; Bean, 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Xenojulis]]&amp;#039;&amp;#039; de Beaufort, 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Xyrichtys]]&amp;#039;&amp;#039; Cuvier, 1814.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lippfische und Menschen ==&lt;br /&gt;
In einigen Ländern werden Lippfische auch fischereiwirtschaftlich genutzt und geangelt, größere Bedeutung hat aber nur die Fischerei auf die Arten der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Tautoga]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Tautogolabrus]]&amp;#039;&amp;#039; an der nordamerikanischen Atlantikküste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fiedler&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:P1020259.JPG|mini|[[Sechsstreifen-Lippfisch]]e (&amp;#039;&amp;#039;Pseudocheilinus hexataenia&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinere Arten kommen als Zierfische für das [[Meerwasseraquaristik|Meerwasseraquarium]] in den Fachhandel. Oft werden aber auch sehr bunte, juvenile Exemplare größerer Arten angeboten, die schnell zu groß für private Halter werden. Viele Arten sind extrem transportempfindlich und haben durch den Fang schon bleibende Schäden erlitten. In zu kleinen und eintönig eingerichteten Aquarien entwickeln Lippfische schnell [[stereotyp]]ische Verhaltensweisen und schwimmen zum Beispiel ständig an der Frontscheibe auf und ab. Die [[Verhaltensbiologie|Verhaltensforscherin]] [[Ellen Thaler]] empfiehlt die paarweise Haltung in reichlich strukturierten und mit vielen Höhlen und Durchschlüpfen versehenen Aquarien. Für kleine Arten der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Cirrhilabrus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Paracheilinus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudocheilinus]]&amp;#039;&amp;#039; empfiehlt sie Mindestbeckengrößen von 300 bis 500 Litern, für größere Arten einen Beckeninhalt von über 1000 Litern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ellen Thaler: &amp;#039;&amp;#039;Empfehlenswerte Lippfische für das Riffaquarium.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Koralle.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 10, August/September 2001, {{ISSN|1439-779X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der am meisten in Aquarien gehaltene Lippfisch ist der nur sieben Zentimeter lang werdende [[Sechsstreifen-Lippfisch]] (&amp;#039;&amp;#039;Pseudocheilinus hexataenia&amp;#039;&amp;#039;). Fast alle in Aquarien gehaltenen Lippfische sind [[Wildfang|Wildfänge]]. Kleinere Arten laichen mitunter in Gefangenschaft ab, nur wenige Arten, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Parajulis poecilepterus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Halichoeres melanurus]]&amp;#039;&amp;#039;, wurde bisher in Gefangenschaft nachgezüchtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kimura&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Interessengemeinschaft für marine Nachzuchten – IFMN: [https://www.ifmn.net/zuchtberichte/fische/lippfische-labridae/halichoeres/nachzucht-von-halichoeres-melanurus-regenbogenlippfisch.html Nachzucht von &amp;#039;&amp;#039;Halichoeres melanurus&amp;#039;&amp;#039; - Regenbogenlippfisch]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans A. Baensch]], [[Helmut Debelius]], Horst Moosleitner: &amp;#039;&amp;#039;Die gemeinsame Pflege von wirbellosen Tieren und tropischen Meeresfischen im Aquarium.&amp;#039;&amp;#039; Mergus, Melle 1997, ISBN 3-88244-110-0 (&amp;#039;&amp;#039;Meerwasser-Atlas.&amp;#039;&amp;#039; Band 1).&lt;br /&gt;
* Matthias Bergbauer, Bernd Humberg: &amp;#039;&amp;#039;Was lebt im Mittelmeer?&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07733-0.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Debelius]], [[Rudie H. Kuiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Lippfische.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3973-1.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Fiedler (Zoologe)|Kurt Fiedler]]: &amp;#039;&amp;#039;Fische.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Jena 1991, ISBN 3-334-00339-6 (&amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der speziellen Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Teil 2).&lt;br /&gt;
* Ewald Lieske, Robert F. Myers: &amp;#039;&amp;#039;Korallenfische der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Jahr, Hamburg 1994, ISBN 3-86132-112-2.&lt;br /&gt;
* Rudie H. Kuiter, Helmut Debelius: &amp;#039;&amp;#039;Atlas der Meeresfische.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 2006, ISBN 3-440-09562-2.&lt;br /&gt;
* Joseph S. Nelson, Terry C. Grande, Mark V. H. Wilson: &amp;#039;&amp;#039;Fishes of the World.&amp;#039;&amp;#039; Wiley, Hoboken, New Jersey, 2016, ISBN 978-1118342336&lt;br /&gt;
* Parenti, P. &amp;amp; Randall, J.E. (2018): &amp;#039;&amp;#039;A checklist of wrasses (Labridae) and parrotfishes (Scaridae) of the world: 2017 update.&amp;#039;&amp;#039; Journal of the Ocean Science Foundation, 30: 11-27.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Lippfische&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Koralle. Meerwasseraquaristik-Fachmagazin&lt;br /&gt;
   |Nummer=Nr. 10 (August/September)&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISSN=1439-779X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Labridae|Lippfische}}&lt;br /&gt;
* {{fishbase|Fischfamilie_ID=362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil aus den unter „Literatur“ angegebenen Quellen, darüber hinaus werden folgende Quellen zitiert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADW&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://animaldiversity.ummz.umich.edu/site/accounts/information/Labridae.html Family Labridae parrotfishes, rainbowfishes, and wrasses] The Animal Diversity Web, University of Michigan (englisch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arnal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
C. Arnal, O. Verneau, Y. Desdevises: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenetic relationships and evolution of cleaning behaviour in the family Labridae: importance of body colour pattern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Evolutionary Biology.&amp;#039;&amp;#039; 19, 3, 2006, S. 755–763 ([[doi:10.1111/j.1420-9101.2005.01059.x]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baliga und Law&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vikram B. Baliga, Chris J. Law: &amp;#039;&amp;#039;Cleaners amongst wrasses: phylogenetics and evolutionary patterns of cleaning behavior within Labridae.&amp;#039;&amp;#039; Molecular Phylogenetics and Evolution, Oktober 2015, [[doi:10.1016/j.ympev.2015.09.006]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernardi&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
G. Bernardi: &amp;#039;&amp;#039;The use of tools by wrasses (Labridae).&amp;#039;&amp;#039; Coral Reefs, 2011; [[doi:10.1007/s00338-011-0823-6]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Betancur-R&amp;quot;&amp;gt;Ricardo Betancur-R, Edward O. Wiley, Gloria Arratia, Arturo Acero, Nicolas Bailly, Masaki Miya, Guillaume Lecointre und Guillermo Ortí: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenetic classification of bony fishes.&amp;#039;&amp;#039; BMC Evolutionary Biology, BMC series – Juli 2017, [[DOI: 10.1186/s12862-017-0958-3]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brownstein et al 2025&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chase D. Brownstein, Richard C. Harrington, Laura R. V. Alencar, David R. Bellwood, John H. Choat, Luiz A. Rocha, Peter C. Wainwright, Jose Tavera, Edward D. Burress, Martha M. Muñoz, Peter F. Cowman und Thomas J. Near: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenomics establishes an Early Miocene reconstruction of reef vertebrate diversity.&amp;#039;&amp;#039; Science Advances, Vol. 11, Nr. 19, Mai 2025, [[DOI: 10.1126/sciadv.adu6149]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fiedler&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurt Fiedler: &amp;#039;&amp;#039;Fische.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer, Jena 1991, ISBN 3-334-00339-6 (&amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Speziellen Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Teil 2)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ghezelayagh&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ava Ghezelayagh, Richard C. Harrington, Edward D. Burress, Matthew A. Campbell, Janet C. Buckner, Prosanta Chakrabarty, Jessica R. Glass, W. Tyler McCraney, Peter J. Unmack, Christine E. Thacker, Michael E. Alfaro, Sarah T. Friedman, William B. Ludt, Peter F. Cowman, Matt Friedman, Samantha A. Price, Alex Dornburg, Brant C. Faircloth, Peter C. Wainwright, Thomas J. Near: &amp;#039;&amp;#039;Prolonged morphological expansion of spiny-rayed fishes following the end-Cretaceous.&amp;#039;&amp;#039; [[doi: 10.1101/2021.07.12.452083]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hughes, L.C., Ortí, G., Huang, Y., Sun, Y., Baldwin, C.C., Thompson, A.W., Arcila, D., Betancur-R., D., Li, C., Becker, L., Bellora, N., Zhao, X., Li, X., Wang, M., Fang, C., Xie, B., Zhou, Z., Huang, H., Chen, S., Venkatesh, B. &amp;amp; Shi, Q. (2018): &amp;#039;&amp;#039;Comprehensive phylogeny of ray-finned fishes (Actinopterygii) based on transcriptomic and genomic data.&amp;#039;&amp;#039; Proceedings of the National Academy of Sciences, 115 (24) 6249–6254. [[doi: 10.1073/pnas.1719358115]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes et al&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lily C. Hughes, Chloe M. Nash, William T. White, Mark W. Westneat: &amp;#039;&amp;#039;Concordance and Discordance in the Phylogenomics of the Wrasses and Parrotfishes (Teleostei: Labridae).&amp;#039;&amp;#039; Volume 72, Issue 3, Mai 2023, S. 530–543. [[doi: 10.1093/sysbio/syac072]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Seishi Kimura, Takanari Kiriyama: &amp;#039;&amp;#039;Development of Eggs, Larvae and Juveniles of the Labrid Fish, &amp;#039;&amp;#039;Halichoeres poecilopterus&amp;#039;&amp;#039;, Reared in the Laboratory.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Japanese Journal of Ichtyology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 39, Nr. 4, 1993, S. 371–377 ([http://www.wdc-jp.biz/pdf_store/isj/publication/pdf/39/394/39411.pdf Volltext – PDF; 872&amp;amp;nbsp;kB])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Mabuchi, Miya, Azuma &amp;amp; Nishida: &amp;#039;&amp;#039;Independent evolution of the specialized pharyngeal jaw apparatus in cichlid and labrid fishes.&amp;#039;&amp;#039; BMC Evolutionary Biology 2007, 7:10, [[doi:10.1186/1471-2148-7-10]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;Victor&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
B. C. Victor: &amp;#039;&amp;#039;Duration of the planktonic larval stage of one hundred species of Pacific and Atlantic wrasses (family Labridae).&amp;#039;&amp;#039; Marine Biology, Volume 90, S. 317–326 (1986). [[doi: 10.1007/BF00428555]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|29. Oktober 2007|38366289}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lippfische| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
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