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	<title>Lippertsreute - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:16:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lippertsreute&amp;diff=342083&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OS86: Aktualisierung der Einwohnerzahlen nach Zensus 2022</title>
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		<updated>2025-12-11T21:11:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aktualisierung der Einwohnerzahlen nach Zensus 2022&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Lippertsreute&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Überlingen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Lippertsreute.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Lippertsreute&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/48/19/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/14/17/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 480&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.87&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 475&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://citypopulation.de/en/germany/settlements/badenwurttemberg |titel=Citypopulation |abruf=2025-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 88662&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07553&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Lippertsreute, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 716.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild von Lippertsreute (1983)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lippertsreute&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Überlingen]] im westlichen [[Bodenseekreis]] im südlichen [[Baden-Württemberg]]. Das Dorf ist [[staatlich anerkannter Erholungsort]] und liegt gut fünf Kilometer nordöstlich des Überlinger Stadtgebiets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BW-FN-Überlingen-Lippertsreute - Karte von 1788.png|mini|Die Gemarkung Lippertsreute im Jahr 1788]]&lt;br /&gt;
Lippertsreute liegt in einer durch [[Moräne]]n geprägten [[Drumlin]]landschaft westlich der [[Landesstraße]] 200 (Überlingen – [[Pfullendorf]]) mitten im [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lippertsreuter Umland]]&amp;#039;&amp;#039; und am westlichen Rande des [[Salemertal]]s im [[Linzgau]]. Nördlich grenzt als eines der ältesten [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]] Deutschlands der [[Aachtobel]] mit der [[Linzer Aach]] an den Ort. Die Gesamtfläche der [[Gemarkung]] Lippertsreute beträgt 687 Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ort gehören die [[Ortschaft]]en und [[Weiler]] &amp;#039;&amp;#039;Bruckfelder Mühle, Ernatsreute&amp;#039;&amp;#039; (seit 1924, zuvor zu [[Bambergen]]), &amp;#039;&amp;#039;Hagenweiler&amp;#039;&amp;#039; (seit 1928, zuvor zu [[Andelshofen]]), &amp;#039;&amp;#039;Hebsack, Hippmannsfelderhof, In der hohen Eich, Neues Haus, Oberhof, Schellenberg, Steinhöfe und Wackenhausen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benachbarte Gemeinden sind (nördlich im Uhrzeigersinn): [[Altheim (Frickingen)|Altheim]] (Ortsteil von [[Frickingen]]), Frickingen, Rickenbach (Ortsteil von [[Salem (Baden)|Salem]]), Bambergen (Ortsteil von Überlingen) und [[Hohenbodman]] (Ortsteil von [[Owingen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Lippertsreute ===&lt;br /&gt;
Dem [[Rodungsname|Namen]] des Ortes (-&amp;#039;&amp;#039;reute&amp;#039;&amp;#039;) ist zu entnehmen, dass sich Lippertsreute aus einer [[Rodungssiedlung]] aus dem 9. oder 10. Jahrhundert entwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/de_DE/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/18426/Lippertsreute+-+Altgemeinde~Teilort Geschichte von Lippertsreute] bei leo-bw.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Als &amp;#039;&amp;#039;Luiprehtisruti&amp;#039;&amp;#039; wurde Lippertsreute im Jahr 1158 erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert war der Ort im Besitz von [[St. Stephan (Konstanz)|St. Stephan]] in [[Konstanz]], später von St. Johann in Konstanz. Die [[Herren von Bodman]] übten im 13. Jahrhundert die Herrschaft über Lippertsreute aus. Die [[Reichsabtei Salem]] erwarb 1217 Güter im Ort. 1280 gelangte Lippertsreute an die [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniterkommende]] aus Überlingen, die 1337 den Ort an die [[Mainau#Deutscher Orden|Deutschordenskommende Mainau]] veräußerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1805 blieb Lippertsreute im Besitz des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] auf der Mainau innerhalb der [[Deutschordenskommende Altshausen|Landkomturei Altshausen]]. Durch die lange Zeit im Besitz des Ordens trägt das heutige [[Wappen|Ortswappen]] noch das [[Johanniterkreuz]] im [[Wappenschild|Schild]]. Lippertsreute wurde 1806 eigenständige, [[Großherzogtum Baden|großherzoglich-badische]] Gemeinde im [[Bezirksamt Überlingen]] (ab 1939 [[Landkreis]]) und wurde schließlich am 1. April 1972 zur Stadt Überlingen [[Eingemeindung|eingemeindet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 wurde Lippertsreute als Erholungsort anerkannt. Beim [[Bundeswettbewerb Unsere Stadt blüht auf]] (&amp;#039;&amp;#039;Entente Florale&amp;#039;&amp;#039;) erhielt Überlingen im Jahr 2005 unter der Mitwirkung der Ortsteile Lippertsreute und [[Deisendorf]] eine Goldmedaille; 2008 feierte der Ort sein 850-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernatsreute ===&lt;br /&gt;
Wie bei Lippertsreute handelt es sich bei Ernatsreute um eine Rodungssiedlung, die bereits 1213 erstmals erwähnt wurde, als ein Adliger namens &amp;#039;&amp;#039;Conradus de Eradesriuti&amp;#039;&amp;#039; dort seinen Sitz hatte (später &amp;#039;&amp;#039;Herlansriuti&amp;#039;&amp;#039;). Der Ort kam 1408 an das &amp;#039;&amp;#039;Heilig-Geist-Spital Überlingen&amp;#039;&amp;#039; und war damit Teil des Spitalamtes Bambergen. Neben der Überlinger Herrschaft in Ernatsreute besaßen auch die Deutschordensritter von der Insel Mainau dort einen [[Lehnswesen|Lehnshof]]. Seit 1803 war Ernatsreute Teil der damals selbstständigen Gemeinde Bambergen, bis er 1924 nach Lippertsreute eingemeindet wurde. Durch Neubaugebiete erfuhr der einstige kleine Weiler seit den 1960er Jahren eine erhebliche Vergrößerung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/18404/Ernatsreute+-+Wohnplatz Geschichte von Ernatsreute] bei leo-bw.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2024&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08435059/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=3515&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;ebene=undefined&amp;amp;id=ebene_6_id_85265 Gemeinderatswahl 2024 Wahlbezirk Lippertsreute]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;Ergebnis der Wahl zum Gemeinderat Überlingen in Lippertsreute&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = FWV/ÜfA&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 39.1&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 39.6&lt;br /&gt;
| FARBE1       = 77cccc&lt;br /&gt;
| ANMERKUNG1 = Freie Wählervereinigung/Überlingen für Alle&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = AFD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 16.9&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 0.0&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = LBU/G&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 15.9&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 24.5&lt;br /&gt;
| FARBE3       = 228B22&lt;br /&gt;
| ANMERKUNG3 = Liste für Bürgerbeteiligung und Umweltschutz/[[Bündnis 90/Die Grünen|Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| PARTEI4      = CDU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS4    = 14.5&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 12.6&lt;br /&gt;
| PARTEI5      = FDP&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS5    = 7.3&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT5 = 10.7&lt;br /&gt;
| PARTEI6      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS6    = 6.6&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT6 = 6.0&lt;br /&gt;
| PARTEI7      = BÜB+&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS7    = 0.0&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT7 = 6.6&lt;br /&gt;
| FARBE7       = ab0&lt;br /&gt;
| ANMERKUNG7 = Bürger für Überlingen (Nicht mehr kandidiert)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Lippertsreute im Zuge der [[Gebietsreform in Baden-Württemberg|Gemeindereformen]] 1972 seine Selbstständigkeit verloren hatte, wurde (wie bei sämtlichen anderen Überlinger Ortsteilen) das Amt des [[Bürgermeister]]s und des [[Gemeinderat]]s durch einen [[Ortsvorsteher]] und den [[Ortschaftsrat]] ersetzt. Seit Juli 2019 ist Siegfried Hanßler Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Hilser |url=https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/Neue-Ortsvorsteher-in-ihre-AEmter-gewaehlt;art372495,10225542 |titel=Neue Ortsvorsteher in ihre Ämter gewählt |datum=2019-07-24 |abruf=2019-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Zahlen von 1852 bis 1970 beruhen auf [[Volkszählung]]sergebnissen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;font-size:.95em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Einwohnerzahlen&lt;br /&gt;
|tabelle=ja&lt;br /&gt;
|quelle0=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leograph-bw.de/public/doGraph.php?ONDB_ID=18426&amp;amp;T=V052&amp;amp;doTable Einwohnerentwicklung von Lippertsreute] bei leograph-bw.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|jahr1=1852 |zahl1=257&lt;br /&gt;
|jahr2=1871|zahl2=367&lt;br /&gt;
|jahr3=1880|zahl3=358&lt;br /&gt;
|jahr4=1890|zahl4=389&lt;br /&gt;
|jahr5=1900|zahl5=386&lt;br /&gt;
|jahr6=1910|zahl6=406&lt;br /&gt;
|jahr7=1925|zahl7=336&lt;br /&gt;
|jahr8=1933|zahl8=404&lt;br /&gt;
|jahr9=1939|zahl9=393&lt;br /&gt;
|jahr10=1950|zahl10=467&lt;br /&gt;
|jahr11=1956|zahl11=448&lt;br /&gt;
|jahr12=1961 |zahl12=474&lt;br /&gt;
|jahr13=1970 |zahl13=597&lt;br /&gt;
|jahr14=2014 |zahl14=931 |quelle14=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ueberlingen.de/,Lde/startseite/politik+_+verwaltung/ortsteile.html Übersicht der Ortsteile] auf ueberlingen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen von Lippertsreute zeigt in einem [[Silber (Heraldik)|silbernen]] Schild ein rotes Johanniterkreuz mit goldenem [[Herzschild]], in dem sich eine schwarze [[Lilie (Heraldik)|Lilie]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
In Lippertsreute befindet sich die [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirche &amp;#039;&amp;#039;[[Unsere Liebe Frau]]&amp;#039;&amp;#039;, die der [[Seelsorgeeinheit]] [[St. Nikolaus (Überlingen)|Überlingen]] im [[Dekanat Linzgau]] des [[Erzbistum Freiburg|Erzbistums Freiburg]] zugeordnet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.muenstergemeinde-ueberlingen.de/html/unsere_liebe_frau_lippertsreute413.html Unsere Liebe Frau] auf muenstergemeinde.de&amp;lt;/ref&amp;gt; In Ernatsreute steht die kleine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] St. [[Wendelin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur einstigen Pfarrei Lippertsreute gehörten Baufnang und Berghof bei Tüfingen sowie (zumindest um 1435) Hermannsberg (heute zu [[Heiligenberg (Bodenseekreis)|Heiligenberg]]/Hattenweiler).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gasthof Adler Lippertsreute.jpg|mini|Der &amp;#039;&amp;#039;Landgasthof Adler&amp;#039;&amp;#039; in der Lippertsreuter Ortsmitte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Unsere Liebe Frau Lippertsreute 01.jpg|mini|[[Unsere Liebe Frau (Lippertsreute)|Katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;Unsere Liebe Frau&amp;#039;&amp;#039;]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbild ===&lt;br /&gt;
Im Ort befinden sich mehrere sehenswerte [[Fachwerkhaus|Fachwerkbauten]], darunter der [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] &amp;#039;&amp;#039;Landgasthof Adler&amp;#039;&amp;#039; in der Ortsmitte, der reiches Zierfachwerk aus dem 18. Jahrhundert zeigt sowie das alte, 1668/69 errichtete [[Pfarrhaus]] mit [[Krüppelwalmdach]].&lt;br /&gt;
Auch das im [[Neobarock]] gehaltene und der [[Heimatschutzarchitektur]] zuzuordnende &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; von 1907/08 mit [[Arkade]]ngang im Erdgeschoss ist zu erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Liebe Frau ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Unsere Liebe Frau (Lippertsreute)}}&lt;br /&gt;
Das wohl auffälligste Bauwerk in Lippertsreute ist die katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;Unsere Liebe Frau&amp;#039;&amp;#039;, die auf dem höchsten Punkt in der Ortsmitte errichtet wurde und deren [[Kirchturm|Turm]] bzw. Turmspitze in der Umgebung des [[Linzgau]]s weithin sichtbar ist. Beim Bauwerk selbst handelt es sich um eine 1881/82 im Stil der [[Neugotik]] errichtete [[einschiffig]]e [[Saalkirche]] aus vier [[Joch (Architektur)|Jochen]] mit [[Spitzbogen|spitzbogigen]] Fenstern und einfachem [[Strebewerk]] aus [[Sandstein]]. Im Osten ist der niedrigere und eingezogene [[Chor (Architektur)|Chor]] mit [[Dreiachtelschluss]] angefügt, im Westen erhebt sich über der Eingangsfassade der Turm auf quadratischem Grundriss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maria im Stein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria im Stein - große Kapelle.jpg|mini|Wallfahrtsstätte &amp;#039;&amp;#039;Maria im Stein&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Im Naturschutzgebiet [[Aachtobel]] unterhalb der &amp;#039;&amp;#039;Steinhöfe&amp;#039;&amp;#039; befindet sich die [[Wallfahrtsstätte]] &amp;#039;&amp;#039;[[Maria im Stein]]&amp;#039;&amp;#039;, die bereits im Jahr 1550 erwähnt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lippertsreute.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=66&amp;amp;Itemid=100 Maria im Stein] auf Lippertsreute.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Höhepunkt der Wallfahrt erlebte die damalige Kapelle von 1720 bis 1750, ehe im 19. Jahrhundert die Stätte aufgehoben wurde und man das [[Gnadenbild]] in die Lippertsreuter Kirche verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1948 entstand am alten Ort eine neue Kapelle, die seitdem wieder für Wallfahrten genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Trotz des immer mehr zunehmenden [[Tourismus]] ist Lippertsreute heute immer noch überwiegend [[landwirtschaft]]lich geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Von Überlingen aus erreicht man den Ort über eine Abzweigung der L 200, die bereits im Stadtgebiet als &amp;#039;&amp;#039;Lippertsreuter Straße&amp;#039;&amp;#039; beginnt. Außerdem verläuft die L 205 durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippertsreute, das dem [[Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund]] (&amp;#039;&amp;#039;bodo&amp;#039;&amp;#039;) angehört, ist zwar nicht an das Stadtbusnetz angeschlossen, dafür aber mit der [[DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee|&amp;#039;&amp;#039;RAB&amp;#039;&amp;#039;]]-Buslinie nach Heiligenberg erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Ein [[Kindergarten]] und eine [[Grundschule]] befinden sich im Ort, wobei die Grundschule zusammen mit dem Überlinger Ortsteil Deisendorf betrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindeleben ==&lt;br /&gt;
Für das Gemeindeleben steht mit der [[Mehrzweckhalle]] &amp;#039;&amp;#039;Luibrechthalle&amp;#039;&amp;#039; ein größerer Versammlungsort zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als örtliches Informationsblatt erscheint monatlich das &amp;#039;&amp;#039;Lippertsreuter Blättle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Nesensohn]] (1748–1807), aus [[Hofen (Friedrichshafen)]], seit 1778 Pfarrer in Lippertsreute&lt;br /&gt;
* [[Eugen Walter (Theologe)|Eugen Walter]] (1906–1999) aus Karlsruhe, 1941–1948 und 1949–1951 Pfarrverweser und Pfarrer von Lippertsreute&lt;br /&gt;
* [[Josef Maier (Mechaniker)|Josef Maier]] (1921–1995), geboren in Lippertsreute, Mechaniker, Erfinder und Unternehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ortschaftsverwaltung Lippertsreute (Hrsg.):  &amp;#039;&amp;#039;Lippertsreute 1158 – 2008&amp;#039;&amp;#039;, Christiani GmbH &amp;amp; Co, Konstanz, 2008.&lt;br /&gt;
* [[Harald Derschka]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Lippertsreuter Chronik Johann Baptist Nesensohns für die Jahre 1800 bis 1806&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung]].&amp;#039;&amp;#039; Band 116, 1998, S. 65–100. [https://www.digishelf.de/objekt/bsz014854767_1998/86/ Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Michael Losse, Bürgersinn e. V. Überlingen (Hrsg.), Kulturamt Überlingen, Kur- und Touristik Überlingen GmbH: &amp;#039;&amp;#039;Überlingen am Bodensee – Kulturgeschichte und Architektur&amp;#039;&amp;#039;, Michael Imhof Verlag, 2010, ISBN 978-3-86568-575-9.&lt;br /&gt;
* Hans Schleuning (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Überlingen und der Linzgau am Bodensee.&amp;#039;&amp;#039; (Teilauflage auch als: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Überlingen&amp;#039;&amp;#039;). Theiss, Stuttgart 1972, ISBN 3-8062-0102-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://lippertsreute.de/ Internetauftritt von Lippertsreute]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Großen Kreisstadt Überlingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4227257-9|VIAF=239527224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Bodenseekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Überlingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatlich anerkannter Erholungsort in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1158]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bodenseekreis]]&lt;/div&gt;</summary>
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