<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lipper_Heide</id>
	<title>Lipper Heide - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lipper_Heide"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lipper_Heide&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T19:15:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lipper_Heide&amp;diff=2112448&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lipper_Heide&amp;diff=2112448&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-11T12:53:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Le Coq 1805 - Nordwestdeutschland - Oberhausen.png|miniatur|Das Gebiet der Lipper Heide auf der Karte von Le Coq 1805]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lipper Heide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eine [[Heide (Landschaft)|Heidelandschaft]] im westlichen [[Ruhrgebiet]], auf der ab 1850 die Kernbebauung der heutigen Stadt [[Oberhausen]] entstand. Das Gebiet wurde nördlich von der [[Emscher]] begrenzt und reichte westlich bis [[Meiderich]], östlich bis [[Borbeck (Oberhausen)|Borbeck]] und südlich bis [[Alstaden]], [[Styrum (Oberhausen)|Styrum]] und [[Dümpten]], umfasste also ungefähr den heute als [[Alt-Oberhausen]] bezeichneten Bereich. Das Heidegebiet ist nach der am Rand der Heide gelegenen Bauerschaft [[Lippern (Oberhausen)|Lippern]] benannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heidegebiet war bereits in vor- und frühgeschichtlicher Zeit besiedelt, mittelsteinzeitliche Überreste hat man unmittelbar nördlich des Gebietes in Lirich im Tal der Emscher gefunden, jungsteinzeitliche nördlich Alstadens im Bereich der Lipper Heide.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Eger: Vorgeschichtliche Funde aus Oberhausen. In: Historische Gesellschaft Oberhausen (Hg.): Ursprünge und Entwicklungen der Stadt Oberhausen. Quellen und Forschungen zu ihrer Geschichte. Bd. 2. Oberhausen: Laufen, 1992, Fundkarten S. 22–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter gehörte der größte Teil des Heidegebietes zum [[Stift Essen]], der südliche Randbereich zur [[Herrschaft Broich]]. In einer Urkunde vom 15. Januar 947 sind die Bauerschaften Lirich und Lippern erstmals erwähnt, sie gehören seitdem zum Stift Essen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Lindemann: &amp;#039;&amp;#039;Oberhausen im Spiegel der Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Oberhausen: Selbstverlag, 2006, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In frühneuzeitlichen Karten sind in dem zum Stift Essen gehörenden Gebiet zwei Bauerschaften verzeichnet: Lippern und [[Lirich]], die um 1500 zusammen 26 Hofstellen umfassten.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Lindemann: &amp;#039;&amp;#039;Oberhausen im Spiegel der Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Oberhausen: Selbstverlag, 2006, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem zu Broich gehörenden Teil entstand kurz vor 1700 eine weitere Bauerschaft, die Heider Höfe genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1815 gehörte das Heidegebiet verwaltungsmäßig zur [[Bürgermeisterei Borbeck]] innerhalb des [[Landkreis Essen|Kreises Essen]] wurde. Von 1823 bis 1859 gehörte Borbeck zum [[Kreis Duisburg]]. 1862 wurde das Gebiet an die neu gegründete Gemeinde Oberhausen abgetreten. Der südliche Rand der Lipper Heide gehörte verwaltungsmäßig zu den Gemeinden [[Alstaden]], Styrum und Dümpten. Bei der Gründung Oberhausens mussten auch diese Gemeinden einen etwa einen Kilometer breiten Streifen des Heidegebietes an die neu gegründete Gemeinde abtreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Magnus Dellwig: Wirtschaftspolitik in Oberhausen 1862 bis 1938. Bd. 1. Oberhausen: Verlag Laufen, 1996, S. 106; zugl. Diss. phil. TU Berlin 1995; Karte hierzu in Heinz Reif: Die verspätete Stadt. Industrialisierung, städtischer Raum und Politik in Oberhausen 1846 bis 1929. Textband. Köln: Rheinland-Verlag, 1993, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1863 wurde von der Stadtgemeinde Oberhausen der Beschluss gefasst, die Heidelandschaften zu parzellieren. Dazu wurde der Geometer Fuchs beauftragt, die nötigen Vermessungen vorzunehmen. 1865 schließlich bekam [[August Kind]] als Essener Kreisbaumeister und wegen seiner nachgewiesenen Befähigung zu Planungsarbeiten den Auftrag, die Parzellierungen umzusetzen.&lt;br /&gt;
Durch den Kind’schen Rasterplan von 1865 erhielt die junge Stadt eine größere Anzahl von heute noch existenten Alleen und Straßenzügen.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Günter: &amp;#039;&amp;#039;Im Tal der Könige. Ein Handbuch für Reisen zu Emscher, Rhein und Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; Essen 2000, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlaufe der Industrialisierung ist das Heidegebiet durch Bebauung und Ansiedlung von Industrie verschwunden, lediglich Gemarkungsnamen und Straßennamen wie „Lipperheidstraße“ erinnern noch daran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.48054234499416|EW=6.8358564376831055|type=city|dim=2000|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oberhausen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>