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	<title>Lionel Jospin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M Huhn: Quellennachweis; Vornamen hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-08T12:26:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quellennachweis; Vornamen hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lionel Jospin, mai 2014, Rennes, France (cropped).jpg|mini|hochkant=0.85|Lionel Jospin, 2014]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lionel Jospin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ljɔˌnɛl ʒɔsˈpɛ̃}}] (* [[12. Juli]] [[1937]] in [[Meudon]]; † [[22. März]] [[2026]] in [[Paris]]) war ein [[Frankreich|französischer]] [[Politiker]] der [[Parti socialiste (Frankreich)|Sozialistischen Partei &amp;#039;&amp;#039;(Parti socialiste)&amp;#039;&amp;#039;]]. Er war während der dritten [[Cohabitation]] von 1997 bis 2002 [[Premierminister]] der [[Fünfte Französische Republik|Fünften Republik]] unter dem [[Staatspräsident (Frankreich)|Staatspräsident]]en [[Jacques Chirac]]. Außerdem war Jospin Kandidat der Sozialistischen Partei bei den Präsidentschaftswahlen 1995 und 2002, unterlag aber beim ersten Mal Chirac und schied 2002 bereits im ersten Wahlgang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Familie ===&lt;br /&gt;
Lionel Jospin wurde 1937 als zweites von vier Kindern in Meudon, einem südwestlichen Vorort von [[Paris]], geboren. Er stammt aus einer [[Reformierte Kirche von Frankreich|protestantischen]] Familie mit politisch linker Orientierung. Sein Vater Robert Jospin, ein [[Pazifismus|Pazifist]], Professor für [[Philosophie]] und später Leiter einer Schule für schwer erziehbare Jugendliche, war vor der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutschen Besatzung]] aktives Mitglied der sozialistischen Partei &amp;#039;&amp;#039;SFIO&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([[Section française de l’Internationale ouvrière]])&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[François Broche]] |Titel=La cavale des collabos |Verlag=Nouveau Monde éditions |Ort=Paris |Datum=2023 |ISBN=978-2-38094-444-0 |Seiten=438 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Vorgängerpartei der sozialistischen Partei &amp;#039;&amp;#039;(Parti socialiste, PS)&amp;#039;&amp;#039;, und wurde wegen seiner ambivalenten Haltung zum [[Vichy-Regime]] erst zehn Jahre nach der [[La Libération|Befreiung]] wieder in die &amp;#039;&amp;#039;SFIO&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Seine Mutter Mireille Dandieu war [[Hebamme]] und [[Krankenschwester]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Werdegang ===&lt;br /&gt;
Von 1956 bis 1959 studierte Jospin [[Politologie]] am &amp;#039;&amp;#039;[[Institut d’études politiques de Paris]]&amp;#039;&amp;#039;. 1961 schaffte er den Aufnahmewettbewerb an der Verwaltungshochschule [[École nationale d’administration|ENA]] &amp;#039;&amp;#039;(École nationale d’administration)&amp;#039;&amp;#039;, einer weiteren [[Grande école]]. Unmittelbar nach Erhalt des Aufnahmebescheids leistete er den Wehrdienst ab, mit Ausbildung in [[Trier]] und an der Reserveoffizierschule in [[Saumur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 nahm er das Studium an der &amp;#039;&amp;#039;ENA&amp;#039;&amp;#039; auf, im Jahrgang [[Stendhal]] &amp;#039;&amp;#039;(Promotion Stendhal)&amp;#039;&amp;#039;, dem auch [[Jean-Pierre Chevènement]] und [[Jacques Toubon]] angehörten. Sein [[Praktikum]] leistete er an der [[Präfektur (Frankreich)|Präfektur]] [[Bourges]], das Betriebspraktikum in [[Bergbau]]betrieben in den Departements [[Département Nord|Nord]] und [[Département Pas-de-Calais|Pas-de-Calais]]. Nach dem ENA-Abschluss wurde Jospin 1965 [[Legationsrat]] beim [[Außenministerium]] in der Abteilung für [[wirtschaft]]liche Angelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1970 ließ sich Jospin vom [[Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung|Außenministerium]] beurlauben, um eine Professur für Wirtschaft an der [[Universität Paris-Süd|Universität Paris XI]] zu übernehmen. Später wurde er Leiter des dortigen &amp;#039;&amp;#039;Institut Universitaire de Technologie&amp;#039;&amp;#039; (IUT), eine Position, die er bis zum Einzug in die [[Nationalversammlung (Frankreich)|Nationalversammlung]] Mitte 1981 innehatte.&amp;lt;ref&amp;gt;siebte Wahlperiode ({{FrS|&amp;#039;&amp;#039;VIIe législature&amp;#039;&amp;#039;}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Parteitag von Epinay]] im Juni 1971 trat er in die PS ein,&amp;lt;ref&amp;gt;zum Kontext siehe z.&amp;amp;nbsp;B. Christine Pütz: &amp;#039;&amp;#039;Parteienwandel in Frankreich: Präsidentschaftswahlen und Parteien zwischen Tradition und Anpassung&amp;#039;&amp;#039;, VS 2004, S. 138 ff. ([https://books.google.de/books?id=IqcdBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA138 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; davor war er einige Jahre Mitglied der trotzkistischen &amp;#039;&amp;#039;Organisation communiste internationaliste&amp;#039;&amp;#039; (OCI).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michaela Wiegel]]: &amp;#039;&amp;#039;Lionel Jospin gestorben&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 24. März 2026, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jospin machte eine rasante Karriere in der PS und wurde ein Protegé von [[François Mitterrand]]. 1981 wurde Jospin als Nachfolger Mitterrands Vorsitzender &amp;#039;&amp;#039;(Premier secrétaire)&amp;#039;&amp;#039; der PS. Von [[Europawahl 1984#Frankreich|1984 bis 1988]] gehörte er als gewählter Abgeordneter dem [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MdEP|1715}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F065127-0013, Köln, SPD Wahlveranstaltung, Jospin.jpg|mini|Lionel Jospin im Bundestags&amp;amp;shy;wahlkampf 1983 für die SPD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 wurde Jospin Bildungsminister im [[Kabinett Rocard I]]. Er hatte dieses Amt auch im [[Kabinett Rocard II]] und im [[Kabinett Cresson]] (Mai 1991 bis April 1992) inne. Er reformierte die Lehrerausbildung und gestaltete die Hochschullandschaft neu. Der Protest der Gymnasien von 1990 schwächte ihn allerdings. Seine Rivalität mit [[Laurent Fabius]], die sich auf dem PS-Parteitag 1990 in Rennes verschärft hatte, entzweite die PS. Jospin wandte sich von Mitterrand ab; im [[Kabinett Bérégovoy]] erhielt er kein Ministeramt mehr. Nach seiner Niederlage bei der [[Parlamentswahl in Frankreich 1993|Parlamentswahl 1993]] legte er alle Funktionen innerhalb der PS nieder und dachte über einen Rückzug aus der Politik nach, vor allem indem er einen Posten als Botschafter einforderte, wogegen sich jedoch der damalige Außenminister [[Alain Juppé]] stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 meldete er sich nach dem Verzicht von [[Jacques Delors]] auf eine Präsidentschaftskandidatur zurück und behauptete sich gegen den Parteivorsitzenden [[Henri Emmanuelli]] als Präsidentschaftskandidat der Sozialisten. Obwohl er schon als Verlierer gehandelt wurde, schaffte er die Überraschung und setzte sich in der ersten Runde an die Spitze vor die Rivalen des [[Rassemblement pour la République|RPR]] Jacques Chirac und [[Édouard Balladur]] und erreichte in der zweiten Runde ein akzeptables Ergebnis (47,4 gegenüber 52,6 % für Jacques Chirac). Jospin wurde so wieder Parteivorsitzender und führte die [[Opposition (Politik)|Opposition]]. Er verbündete sich mit der Kommunistischen Partei, den Grünen, den Linksliberalen ([[Mouvement des Radicaux de Gauche (Frankreich)|Mouvement des Radicaux de Gauche]]) und der Bürgerbewegung &amp;#039;&amp;#039;([[Mouvement des citoyens]])&amp;#039;&amp;#039;, um eine pluralistische Linke &amp;#039;&amp;#039;([[Gauche plurielle]])&amp;#039;&amp;#039; zu schaffen, die sich in den Parlamentswahlen von 1997 nach der Parlamentsauflösung vom April 1997 durch den Präsidenten Chirac durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Premierminister ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kabinett Jospin}}&lt;br /&gt;
Mit der Ernennung Jospins zum Premierminister durch den zum bürgerlichen Lager gehörenden Staatspräsidenten Chirac im Juni 1997 begann die dritte sogenannte [[Cohabitation]]. Der als rigide geltende Jospin formte eine Regierung um einen Kern von Vertrauten wie [[Dominique Strauss-Kahn]] (Wirtschaft und Finanzen), [[Claude Allègre]] (Bildung und Forschung) sowie [[Martine Aubry]] (Arbeit und Soziales). Aubry war es dann auch, die mit der [[35-Stunden-Woche]] das wichtigste Wahlversprechen der Sozialisten einlöste. Obwohl Jospin hohes Ansehen genoss, musste er sich vom harten Kern seiner Regierung trennen: Strauss-Kahn kam einer Untersuchung in einem [[Justizskandal]] durch Rücktritt zuvor, Claude Allègre gab auf Druck der Erziehungsgewerkschaften das Bildungsministerium auf. Während der umfassenden Kabinettsumbildung im März 2000 holte Jospin schließlich doch die sogenannten Elefanten der Sozialistischen Partei in die Regierung, seinen Rivalen [[Laurent Fabius]] als Wirtschaftsminister und [[Jack Lang]] als Bildungsminister. Im Juni 2001 sorgte Jospins Eingeständnis seiner [[Trotzkismus|trotzkistischen]] Vergangenheit für eine internationale Debatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theguardian.com/world/2001/jun/06/jonhenley |autor=Jon Henley |titel=Jospin admits Trotskyist past |werk=The Guardian |datum=2001-06-06 |zugriff=2020-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://edition.cnn.com/2001/WORLD/europe/06/05/france.jospin/ |titel=Jospin admits Trotskyist past |werk=CNN.com World |datum=2001-06-06 |zugriff=2020-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wsj.com/articles/SB991771628100248586 |titel=Shades of Trotsky |werk=The Wall Street Journal |datum=2001-06-06 |zugriff=2020-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/article7FX8X-1.505905?reduced=true |titel=Jospin als früherer Trotzkist |werk=Neue Zürcher Zeitung |datum=2001-06-07 |zugriff=2020-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/print-welt/article455551/Trotzkistische-Vergangenheit-belastet-Jospin.html |autor=Jochen Hehn |titel=Trotzkistische Vergangenheit belastet Jospin |werk=Welt |datum=2001-06-07 |zugriff=2020-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wsws.org/de/articles/2001/06/josp-j23.html |autor=[[Peter Schwarz (Journalist, I)|Peter Schwarz]] |titel=Lionel Jospin und der Trotzkismus |werk=World Socialist Web Site |datum=2001-06-23 |zugriff=2020-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Amtszeit folgte aus dem Scheitern Jospins bei einem erneuten Anlauf zur Präsidentschaft. Im April 2002 hatte Jospin erneut [[Präsidentschaftswahl in Frankreich 2002|für das Präsidentenamt kandidiert]], dabei jedoch im ersten Wahlgang hinter dem Amtsinhaber Jacques Chirac (19,9 %) und [[Jean-Marie Le Pen]] (17,9 %) mit 16,2 % der Wählerstimmen lediglich den dritten Platz erreicht. Da es gleich mehrere Kandidaten aus dem linken Lager gab und somit keiner ausreichend Stimmen im ersten Wahlgang auf sich vereinen konnte, erreichte erstmals seit 1969 kein Sozialist die Stichwahl. Es kam zu erheblichen Protesten gegen den rechtsextremen Kandidaten Le Pen, so dass Jacques Chirac schließlich mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt wurde. Jospin trat daraufhin vom Amt des Premierministers zurück und gab seinen Abschied aus der aktiven Politik bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 2002 ===&lt;br /&gt;
Obwohl er nach dem Scheitern bei der Präsidentschaftswahl seinen Ausstieg aus der Politik verkündet hatte, mischte Jospin sich doch immer wieder in die politische Debatte innerhalb und außerhalb der Sozialistischen Partei ein. Zum ersten Mal nach drei Jahren seit seinem Rückzug nahm er die Einladung des Senders [[France 2]] zu der Sendung &amp;#039;&amp;#039;Question ouverte&amp;#039;&amp;#039; im April 2005 an, um seine Zustimmung zur [[Referendum|Volksabstimmung]] über die [[Europäische Verfassung]] zu begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 erschien sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Welt wie ich sie sehe&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Le monde comme je le vois)&amp;#039;&amp;#039;, das eine polemische Abrechnung mit den Kritikern der europäischen Verfassung enthält und Spekulationen über eine neue Kandidatur auslöste. Im November 2005 schränkte Jospin auf Radio [[Europe 1]] jedoch ein, er werde im Hinblick auf die Präsidentschaft nicht „Kandidat für die Kandidatur“ &amp;#039;&amp;#039;(candidat à la candidature)&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der PS sein und er habe sich im April 2002 endgültig aus der aktiven Politik zurückgezogen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lionel Jospin Sylviane Agacinski Césars 2011.jpg|mini|Jospin mit seiner Ehefrau Sylviane Agacinski bei der [[César 2011|César-Verleihung 2011]]|hochkant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der im November 2006 erfolgten Nominierung von [[Ségolène Royal]] ([[Region (Frankreich)|Regionalratspräsidentin]] von [[Poitou-Charentes]]) zur Präsidentschaftskandidatin der PS verweigerte er ihr die Unterstützung. Danach revidierte er seine Position in seinem persönlichen [[Blog|Weblog]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://lioneljospin.parti-socialiste.fr/2006/11/22/154/ |wayback=20080103073902 |text=Lionel Jospin}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2014 wurde Jospin vom Präsidenten der Nationalversammlung, [[Claude Bartolone]], zum Mitglied des [[Conseil constitutionnel (Frankreich)|Conseil constitutionnel]] ernannt. Er absolvierte dort die verbleibende Amtszeit des verstorbenen [[Jacques Barrot]] bis zum Jahr 2019.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.20minutes.fr/politique/1497523-20141209-lionel-jospin-remplace-jacques-barrot-conseil-constitutionnel Conseil constitutionnel: Lionel Jospin va remplacer Jacques Barrot]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außerhalb der Politik ==&lt;br /&gt;
Jospin spielte sich selbst im französischen Film von Michel Leclerc aus dem Jahre 2010, &amp;#039;&amp;#039;[[Der Name der Leute]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dernamederleute.x-verleih.de/ |wayback=20180308061955 |text=Website zum Film}}&amp;lt;!-- Automatisch generierter titel --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem 2014 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Le mal napoléonien&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Das napoleonische Übel)&amp;#039;&amp;#039; kritisiert er die „goldenen Legenden“ um [[Napoléon Bonaparte]], die dessen Bild bis heute bei seinen Landsleuten bestimmten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Myriam Thibault |url=https://www.lefigaro.fr/livres/2014/01/31/03005-20140131ARTFIG00111-quand-lionel-jospin-critique-bonaparte.php |titel=Quand Lionel Jospin critique Bonaparte |werk=[[Le Figaro]] |datum=2014-01-31 |abruf=2022-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wirklichkeit habe dieser im modernen Sinne ein totalitäres Regime mit Zensur und Propaganda geschaffen. Überdies hätten seine Feldzüge in ganz Europa für Frankreich nur negative Folgen gehabt. Sie hätten das Verhältnis zwischen den Franzosen und den anderen Nationen für Generationen vergiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Jospin bekam mit seiner ersten Frau zwei Kinder. In zweiter Ehe war er ab 1994 mit der Schriftstellerin [[Sylviane Agacinski]] verheiratet. Jospin starb im März 2026 im Alter von 88 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.rtl.fr/actu/politique/lionel-jospin-est-mort-a-l-age-de-88-ans-7900615502 |titel=Lionel Jospin est mort à l’âge de 88 ans |werk=rtl.fr |datum=2026-03-23 |sprache=fr |abruf=2026-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le temps de répondre&amp;#039;&amp;#039;, entretiens avec Alain Duhamel, 2002.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le monde comme je le vois&amp;#039;&amp;#039;, Paris 2005.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’impasse&amp;#039;&amp;#039;, Paris 2007.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lionel raconte Jospin. Entretiens avec Pierre Favier et Patrick Rotman&amp;#039;&amp;#039;, Paris 2010.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le mal napoléonien&amp;#039;&amp;#039;, Paris 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://lioneljospin.parti-socialiste.fr/ |wayback=20090117021940 |text=Lionel Jospins persönlicher Weblog}}, beendet 26. November 2007 (französisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.archives.premier-ministre.gouv.fr/jospin_version3/de/ie4/contenu/15381.htm |wayback=20040621220654 |text=Biografie auf premier-ministre.gouv.fr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Premierminister Frankreichs 5. Republik&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bildungsminister Frankreichs 5. Republik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119105004|LCCN=n83149532|VIAF=79028145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jospin, Lionel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Premierminister (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungsminister (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nationalversammlung (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kandidat für das Präsidentenamt (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Paris-Süd XI)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der PS (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offizier des Ordre national du Québec]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Conseil constitutionnel (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des französischen Nationalverdienstordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Republik Polen (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Republik Ungarn (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns von Rumänien (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des norwegischen Verdienstordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des litauischen Großfürst-Gediminas-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Freiheit (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der École nationale d’administration]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Meudon)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2026]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jospin, Lionel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Politiker (PS), Mitglied der Nationalversammlung, Premierminister, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juli 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meudon]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 2026&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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