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	<title>Linzer Schloss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T10:50:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Linzer_Schloss&amp;diff=694746&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel); form</title>
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		<updated>2025-04-20T16:37:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel); form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Linzcastle20050926.jpg|mini|Linzer Schloss]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verstärkung der Fortifikation beim Linzer Schloss.jpg|mini|Fortifikation beim Linzer Schloss – Zinnfigurendiorama aus dem Peuerbacher Bauernkriegsmuseum]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linzer Schloss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich auf einer Anhöhe über dem [[Altstadtviertel (Linz)|Altstadtviertel]] von [[Linz]] direkt an der [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Das Schloss entstand an der Stelle des früheren römischen [[Kastell Lentia|Kastells Lentia]]. Die erste bekannte Erwähnung stammt vom 20. Juni 799.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt20&amp;quot;&amp;gt;Schmidt 1963, S.&amp;amp;nbsp;20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis um 1150 waren hier die Herren von Linz als Lehensleute des [[Hochstift Passau]] ansässig, unter der Oberlehnsherrschaft der [[Stammesherzogtum Baiern|Baiernherzöge]]. Um die Mitte des 12. Jahrhunderts baute Passau das [[Schloss Ebelsberg]] zu seinem Stützpunkt im Linzer Raum aus. Um diese Zeit dürften die [[Haunsperger (Adelsgeschlecht)|Haunsperger]] als Nachfolger der Herren von Linz das passauische Lehen Linz übernommen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Pfeffer (Historiker)|Franz Pfeffer]]: &amp;#039;&amp;#039;Altwege und Altgrenzen auf dem Pöstlingberg und Lichtenberg bei Linz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines.&amp;#039;&amp;#039; Band 100, Linz 1955, S.&amp;amp;nbsp;176 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/JOM_100_0153-0189.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1205/1206 erwarb der [[Babenberger]] Herzog [[Leopold VI. (Österreich)|Leopold VI. von Österreich und Steiermark]] von Gottschalk&amp;amp;nbsp;II. von Haunsperg die im Werden begriffene Stadt Linz mit ihrer Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserliche Residenz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Linz Schloss Friedrichstor-3732.jpg|mini|Friedrichstor mit dem Wappenstein und der Inschrift „[[A.E.I.O.U.]]“]]&lt;br /&gt;
Unter [[Friedrich III. (HRR)|Kaiser Friedrich III.]] wurde 1477 die Burg zu einem Schloss umgebaut, und es diente ihm von 1489 bis 1493 als [[Regierungssitz|Residenz]]. Aus dieser Zeit stammt das heute noch erhaltene Friedrichstor. Sein Sohn [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] hielt sich öfter in Linz und im Schloss auf. Dessen Enkel, der spätere [[Ferdinand I. (HRR)|Kaiser Ferdinand I.]], ließ nach der in [[Linzer Hochzeit|Linz gefeierten Hochzeit]] das Schloss für seine Frau [[Anna von Böhmen und Ungarn]] ausbauen und kostbar ausstatten. Ihre Kinder [[Elisabeth von Österreich (1526–1545)|Elisabeth]] (1526) und [[Ferdinand II. (Tirol)|Ferdinand II.]] (1529) wurden im Linzer Schloss geboren. Ihre Tochter [[Katharina von Österreich (1533–1572)|Katharina]] wohnte nach der Trennung von ihrem Gemahl, dem polnischen König [[Sigismund II. August]], vom Oktober 1567 bis zu ihrem Tod im Jahr 1572 mit ihrer Dienerschaft im Linzer Schloss.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Pillich: &amp;#039;&amp;#039;Königin Katharina von Polen in Linz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Archiv der Stadt Linz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Jahrbuch der Stadt Linz]] 1966.&amp;#039;&amp;#039; Linz 1967, S.&amp;amp;nbsp;169–198 ({{OoeGeschichte|pdf=hjstl_1966_0169-0198.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolfinisches Schloss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen mit Kaiserkrone.jpg|mini|hochkant|Wappen mit Kaiserkrone Rudolfs II. in der Durchfahrt des ehemaligen Kapellentraktes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Linzer Schloss - Rudolfstor.jpg|mini|Rudolfstor]]&lt;br /&gt;
Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf II.]] ließ 1600 das Schloss nach Plänen des niederländischen Baumeisters Anton de Moys aus [[Antwerpen]], ab 1581 [[Hofbaumeister]] in [[Wien]], abreißen und neu aufbauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmidt 1963, S.&amp;amp;nbsp;47 (in Oberösterreich baute Anton de Moys auch noch 1589 an der [[Burg Altpernstein]] und 1595 an der [[Burg Wels]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem mächtigen viergeschoßigen Blockbau mit zwei Innenhöfen entstand nun auch das Haupttor zur Stadt (Rudolfstor, 1604). Hofbaumeister [[Marco Martino Spazzio]] reiste 1607 mit Plänen zur Schlosskapelle nach Prag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{stadtgeschichte.linz |typ=kuenstler |id=282 |titel=Marx Martin Spaz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der bayrischen Pfandherrschaft 1620 bis 1628 residierte [[Adam Graf von Herberstorff]] als Statthalter im Schloss. Er verstärkte im Hinblick auf eine drohende Belagerung durch die Bauern die Befestigungsanlagen rund um das Schloss. Im Jahr 1626 kam es zur Belagerung durch die [[Oberösterreichischer Bauernkrieg|aufständischen Bauern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Pest in Wien hielt sich Kaiser [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]] mit dem Hof 1644 bis 1646 im Linzer Schloss auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmidt 1963, S.&amp;amp;nbsp;58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|Zweiten Wiener Türkenbelagerung]] Wiens von 1683 residierte Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] dort.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmidt 1963, S.&amp;amp;nbsp;60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1783 übersiedelte der Landeshauptmann mit seinen Ämtern vom Schloss in das [[Linzer Landhaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schmidt 1963, S.&amp;amp;nbsp;64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Koalitionskriege|Franzosenkriege]] diente das Schloss als [[Lazarett]]. Der Stadtbrand im Jahr 1800 ging von hier aus. Bei diesem wurden der Südflügel und ein Teil des Quertraktes zerstört. Angesichts der Frage, was mit dem schwerbeschädigten Gebäude geschehen sollte, wurde beschlossen, das Strafhaus im aufgelassenen Stift Baumgartenberg hierher zu verlegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brachmann&amp;quot;&amp;gt;Gustav Brachmann: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Linzer Schlosses. Das Schloß als Strafanstalt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Jahrbuch der Stadt Linz 1963.&amp;#039;&amp;#039; Linz 1964, S.&amp;amp;nbsp;155, 158 und 165, gesamter Artikel S.&amp;amp;nbsp;151–170 ({{OoeGeschichte|pdf=hjstl_1963_0151-0170.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1811 wurde ein modernes Provinzialstrafhaus in Betrieb genommen, in welchem die Sträflinge mit der Erzeugung von Tüchern, [[Zwillich]], [[Drillich]] und Tüchern verschiedener Art beschäftigt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brachmann&amp;quot;/&amp;gt; Die Schließung der [[Linzer Wollzeugfabrik]] und der damit verbundene Wegfall der im Strafhaus betriebenen Wollkämmerei und -spinnerei mag dazu beigetragen haben, die Strafanstalt 1851 in das ebenfalls von [[Joseph II.]] aufgehobene [[Stift Garsten]] zu verlegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brachmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1851 bis 1945 diente das Schloss als [[Kaserne]] für Soldaten. Zwischen 1953 und 1963 erfolgte der Ausbau und die Restauration des Gebäudes zum Schlossmuseum der [[Oberösterreichische Landesmuseen|oberösterreichischen Landesmuseen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlossberg ==&lt;br /&gt;
Der Schlosspark westlich der Befestigungsmauer und oberhalb des Schlosses wird gemeinhin als Schlossberg bezeichnet. Dieser ist Teil des [[Römerberg (Linz)|Römerbergs]], nach dem der [[Römerbergtunnel|Straßentunnel]] von der Sandgasse zur Donau benannt ist, und der als Rücken westwärts zum [[Freinberg (Linz)|Freinberg]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue [[Musiktheater Linz|Linzer Musiktheater]] hätte ursprünglich beim Schloss donauseitig in den Berg gebaut werden sollen. Das Projekt wurde mit einer von der [[FPÖ]] initiierten oberösterreichischen [[Volksbefragung (Österreich)|Volksbefragung]] am 26. November 2000 abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Wojciech Czaja]] |url=https://www.derstandard.at/story/3355004/aufbruchstimmung-in-der-kulturhauptstadt |titel=Aufbruchstimmung in der Kulturhauptstadt |werk=[[Der Standard]] |datum=2008-05-29 |abruf=2023-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
=== Schloss ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Linz Brunnen im Schloss-3908.jpg|mini|Brunnen im großen Hof]]&lt;br /&gt;
Zum ansteigenden Schlossbergplateau hin steht eine gewaltige geschütztaugliche Bastionierung, die aus vorgelegten Wällen sowie tiefem Graben und turmflankierten [[Kurtine]]n besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebidat&amp;quot;&amp;gt;{{ebidat|1559|Linzer Schloss}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Rondell beschützt das erste Tor, dahinter führt ein abgewinkelter Weg durch das spitzbogige Friedrichstor mit einem Wappenstein, der die Jahreszahl 1481 und die bekannte Inschrift [[A.E.I.O.U.]] trägt (das Original befindet sich im Nordtrakt des Schlossmuseums).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der viergeschoßige Blockbau besitzt zwei Innenhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1604 erbaute Rudolftor führt in die Linzer Altstadt hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südflügel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Linz - Schlossmuseum Neubau.jpg|mini|Neubau des Südflügels (Emmerer und Luser, 2011)]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 fand ein Architektenwettbewerb für den Neubau des 1800 abgebrannten Südflügels statt (dieser ist dem Südosten zugewandt und stellt eine am Steilabfall des Bergs leicht angeschnittene Rechtecklängsseite des Grundrisses des Schlosses dar). Von den 109 eingereichten Projekten gewann jenes des Grazer Architekturbüros &amp;#039;&amp;#039;HoG architektur&amp;#039;&amp;#039; (Martin Emmerer, Clemens Luser und Hansjörg Luser). Der neue, als Stahl-Glas-Konstrukt realisierte Südflügel, dessen Errichtung 24 Millionen Euro kostete, wird für eine Erweiterung des Schlossmuseums genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/SID-3DCFCFC3-4F1DBD8F/ooe/hs.xsl/44386_DEU_DRUCK.htm#Sub}} Land Oberösterreich: Landeskorrespondenz vom 12. Jänner 2006. Neuerrichtung des Südflügels Schlossmuseum Linz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 2006 fanden auf dem künftigen Baugelände archäologische Grabungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ooev1.orf.at/stories/207166 |titel=Spatenstich für Südflügel des Linzer Schlosses |werk=ORF Oberösterreich |datum=2007-07-13 |abruf=2023-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein nach dem großen Brand vom 18. August 1800 mit Sand und feinem Schutt bis auf einen Fluchtstollen verfüllter Raum&amp;lt;!-- im sog. Südtrakt, der nach Südost orientiert ist oder im sog. Westtrakt, der nach SW orientiert ist – geht aus dem zitierten BDA-Artikel „verschüttet …“ nicht klar hervor --&amp;gt; wurde ab Sommer 2006 ergraben und erforscht. In der nun bis zu 9&amp;amp;nbsp;m hohen Halle befinden sich die Reste eines Rundturm mit 9,5&amp;amp;nbsp;m Durchmesser aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts und somit vor dem Neubau des Schlosses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bda1&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |url=https://bda.gv.at/de/denkmal-aktuell/artikel/2011/09/verschuettet-nicht-vergessen/}} bda.at, &amp;#039;&amp;#039;Verschüttet, nicht vergessen.&amp;#039;&amp;#039; 2009/2011, abgerufen am 20. September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlossmuseum ==&lt;br /&gt;
=== Museumsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Das Schlossmuseum wurde im Nordflügel des alten Schlosses 1963 teileröffnet, die Gesamteröffnung erfolgte 1966. Es wurden zunächst historische und volkskundliche Sammlungen untergebracht. Dauerausstellungen sind auch historische Waffen und historische Musikinstrumente und alte Münzen. Zusätzlich finden auch immer wieder Sonderausstellungen statt. Im Schlosshof wurden und werden gelegentlich Open-Air-Veranstaltungen durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Südflügel (Neuerrichtung des 1800 abgebrannten Teiles des Schlosses) beherbergt nach Fertigstellung Juli 2009 die technikgeschichtlichen und naturwissenschaftlichen Sammlungen des Schlosses.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nachrichten.at/archivierte-artikel/linz09/Huellen-fuer-die-Linz09-Inhalte;art470,86945 |titel=Hüllen für die Linz09-Inhalte |werk=nachrichten.at |hrsg=[[Oberösterreichische Nachrichten]] |datum=2008-12-23 |abruf=2023-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der damals freigelegte sog. „verschüttete Raum“ wurde am 3./4. November 2011 mit dem Symposion „Dem Verschütteten Raum geben – Ein Erinnerungs-Update“ eröffnet und beherbergt die Dauerausstellung über das Schicksal von Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bda1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Südflügel des Schlosses und im Erdgeschoß des Nordflügels gibt es seit deren Neugestaltung bzw. Neuerrichtung 2009 auch Raum für Kunstausstellungen, der seit damals vielfältig genutzt wird, 2022 etwa für eine Ausstellung von [[Brigitte Kowanz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ooekultur.at/exhibition-detail/istr-i-seem-to-recall |titel=Brigitte Kowanz. ISTR |werk=ooekultur.at |datum=2022 |abruf=2023-12-02 |kommentar=Ausstellung im Linzer Schlossmuseum vom 29. April bis 2. Oktober 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sammlungen ===&lt;br /&gt;
* Kunstsammlung Kastner: Den Grundstock legte 1975 die Schenkung des Juristen [[Walther Kastner]] mit der Auflage, sie geschlossen zu präsentieren. Im Die Sammlung wuchs im Lauf der Zeit von ursprünglich 323 Werken auf über 1400 Objekte. Sie umfasst Skulpturen des Mittelalters, Gemälde der Niederländer des 17. Jahrhunderts und österreichische Malerei zwischen [[Biedermeier]] und [[Expressionismus]]. Die Sammlung wird in drei Sälen präsentiert, der Vorraum enthält eine Einführung.&lt;br /&gt;
* Kunstsammlung 12.–18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Münzkabinett: Die Münzsammlung bietet einen Überblick über die [[Numismatik]] Oberösterreichs. Präsentiert werden Fundmünzen der keltischen Siedlungen, mittelalterliche Münzen wie etwa aus der [[Münzstätte Linz]], Medaillen in Oberösterreich ab dem 16. Jahrhundert und auch Schatzfunde wie der 1997 entdeckte [[Schatzfund von Fuchsenhof]].&lt;br /&gt;
* Musikinstrumentensammlung&lt;br /&gt;
* Natur Oberösterreich: In dieser Ausstellung wird die Entstehung der Landschaften Oberösterreichs und die Vielfalt ihrer Lebewesen präsentiert.&lt;br /&gt;
* Online Collections: Über 200.000 Fotografien, historische Ortsansichten usw. sind online verfügbar.&lt;br /&gt;
* Technik Oberösterreich: Neben der technikgeschichtlichen Sammlung (Astronomie, Museum Physicum und Studiensammlung) wird die oberösterreichische Industrie-, Wirtschafts- und Technikgeschichte thematisiert.&lt;br /&gt;
* Traditionelle Krippen: Aus der Sammlung von rund 70 verschiedenen Krippen ragen die Krippe aus [[Stift Garsten]] mit beinahe lebensgroßen Figuren aus der Zeit um 1730 sowie eine mechanische Krippe aus der Werkstatt des [[Johann Georg Schwanthaler]] hervor.&lt;br /&gt;
* Volkskunde &amp;amp; Alltagskultur: Es wird Querschnitt über das kunsthandwerkliche und volkskünstlerische Schaffen vorwiegend des 18. und 19. Jahrhunderts gegeben. Zu sehen ist auch [[Hinterglasmalerei in Sandl|Hinterglasmalerei aus Sandl]].&lt;br /&gt;
* Waffensammlung: historische Hieb- und Stich- als auch Feuerwaffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutende Exponate ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Linz Schlossmuseum - Uttendorf Halsreifen (cropped).jpg|mini|Goldhalsreifen aus Uttendorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Linz Schlossmuseum - Venus von Ölkam.jpg|mini|Venus von Ölkam]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hans Makart 006.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die Japanerin&amp;#039;&amp;#039; von [[Hans Makart]]]]&lt;br /&gt;
Zu den bedeutendsten Exponaten des Museums zählen (nach Entstehungsdatum):&lt;br /&gt;
* Frauenstatuette aus der [[jungsteinzeit]]lichen Siedlung von [[Ölkam]], um 4800 v.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jutta Leskovar]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Frauenstatuette von Ölkam.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;78–79 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0078-0079.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Goldhalsreifen aus der [[hallstattzeit]]lichen Siedlung von [[Helpfau-Uttendorf|Uttendorf]], um 550 v.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;Jutta Leskovar: &amp;#039;&amp;#039;Der Goldhalsreifen von Uttendorf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;80–81 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0080-0081.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[latènezeit]]liche Schnabelkanne von [[Mining]]-Sunzing, um 450 v.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;Jutta Leskovar: &amp;#039;&amp;#039;Die Schnabelkanne von Mining-Sunzing.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;82–83 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0082-0083.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schatzfund von Fuchsenhof]], 1. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr., vergraben um 1275/78, entdeckt 1997&lt;br /&gt;
* Kreuzritterschwert des Kalhoch (Chadeloh) von [[Burgruine Falkenstein (an der Ranna)|Falkenstein]], 4. Viertel des 12. Jahrhunderts&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Streitt: &amp;#039;&amp;#039;Wehrkunde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;247 (Abb. 84a, b „Kreuzritterschwert des Chadeloh I. von Falkenstein“, {{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0244-0247.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eggelsberger Altar&amp;#039;&amp;#039; aus der ehemaligen [[Pfarrkirche Eggelsberg|Wallfahrtskirche Eggelsberg]], datiert 1481&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lothar Schultes]]: &amp;#039;&amp;#039;Eggelsberger Altar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;90–91 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0090-0091.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Anbetung der Könige des [[Meister von Mondsee|Meisters von Mondsee]], um 1490/93 (weitere Flügelbilder des ehemaligen [[Kloster Mondsee|Mondseer]] Altares befinden sich im [[Österreichische Galerie Belvedere|Belvedere]])&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Schultes: &amp;#039;&amp;#039;Anbetung der Könige.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;92–93 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0092-0093.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johannesschüssel des [[Meister des Kefermarkter Altars|Meisters des Kefermarkter Altars]], um 1500&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Schultes: &amp;#039;&amp;#039;Johannesschüssel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;94–95 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0094-0095.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kachelofen aus [[Schloss Würting]], um 1560&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Schultes: &amp;#039;&amp;#039;Kunstgewerbe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S. 220 (Ofen aus Schloss Würting, {{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0218-0221.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schwerter der Linzer [[Stadtrichter]], 1598 und 1659&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Streitt: &amp;#039;&amp;#039;Die Linzer Stadtrichterschwerter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;144–145 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0144-0145.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Marchtrenker Wiege]], 1702&lt;br /&gt;
* Portal aus [[Schloss Hartheim]], nach 1598&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Schultes: &amp;#039;&amp;#039;Kunstgewerbe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;219 (Portal aus Schloss Hartheim, {{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0218-0221.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Franz Nikolaus Pernlohner: &amp;#039;&amp;#039;Karte der [[Traun (Donau)|Traun]] von ihrem Ursprung bis zur Mündung in die Donau.&amp;#039;&amp;#039; Um 1688 (Maßstab 1:4.400, 2264(!)cm lang und 38&amp;amp;nbsp;cm hoch).&amp;lt;ref&amp;gt;Magdalena Wieser: &amp;#039;&amp;#039;Karte der Traun.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;160–161 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0160-0161.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* barocke Apotheke aus [[Schloss Weinberg (Österreich)|Schloss Weinberg]], um 1700&amp;lt;ref&amp;gt;Ute Streitt: &amp;#039;&amp;#039;Weinberger Schlossapotheke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;142–143 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0142-0143.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hammerflügel von [[Ludwig van Beethoven]], gebaut 1803 von [[Sébastien Érard]] Frères, Paris&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Gschwendtner: &amp;#039;&amp;#039;Hammerflügel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;158–159 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0158-0159.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Reiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Emanzipierte.&amp;#039;&amp;#039; Bildnis von [[Louise Aston]]. Öl auf Leinwand, um 1847&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Schultes: &amp;#039;&amp;#039;Die Emanzipierte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;106–107 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0106-0107.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hans Makart]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Japanerin.&amp;#039;&amp;#039; Öl auf Mahagoni, um 1873/75&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Schultes: &amp;#039;&amp;#039;Die Japanerin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;108–109 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0108-0109.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Meteorit von [[Prambachkirchen]], 5. November 1932&amp;lt;ref&amp;gt;Björn Berning: &amp;#039;&amp;#039;Der Meteorit von Prambachkirchen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz.&amp;#039;&amp;#039; 2016, S.&amp;amp;nbsp;68–69 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_2016_0068-0069.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Justus Schmidt (Kunsthistoriker)|Justus Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeschichte des Linzer Schlosses.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Museum im Linzer Schloß.&amp;#039;&amp;#039; Festkatalog, Linz 1963, S.&amp;amp;nbsp;19–69 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_1963_0019-0070.pdf}}).&lt;br /&gt;
* Justus Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Schlosses.&amp;#039;&amp;#039; Linz 1978, S.&amp;amp;nbsp;21–26 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Fuehrer_1978_0021-0026.pdf}}).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Benno Ulm]] |Titel=Das Schloßmuseum zu Linz. Von der Burg zum Museum |Sammelwerk=Sonderband 150 Jahre Oberösterreichisches Landesmuseum, Oberösterreichischer Musealverein |Ort=Linz |Datum=1983 |Seiten=55–70 |Online={{ZOBODAT/URL |pdf/BZS_SB150_0055-0070.pdf}} |Format=PDF}}&lt;br /&gt;
* [[Gerda Ridler]] (Hrsg.), [[Bernhard Prokisch]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Schlossmuseum Linz. Schätze aus Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Linz 2016, ISBN 978-3-99028-534-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Linz Castle|Linzer Schloss}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ooelkg.at/de/standorte/schlossmuseum-linz.html Website des Schlossmuseums]&lt;br /&gt;
* {{ebidat|1559|Linzer Schloss}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=550|name=Linz – Schloss}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|Heimatlexikon/Schloss_Linz|Schloss Linz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/18/18/N |EW=14/16/57/E |type=building |region=AT-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste k.u.k. Residenzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4467957-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Oberösterreich|Linz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Linz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Manierismus in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Oberösterreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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