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	<title>Linus Memmel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T04:43:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Linus_Memmel&amp;diff=807549&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben und Beruf */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-12-05T20:30:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Beruf: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linus Memmel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juli]] [[1914]] in [[Rothenburg ob der Tauber]]; † [[22. Juli]] [[2004]] in [[Würzburg]]) war ein deutscher [[Jurist]] und Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Linus Memmel war Sohn von Caroline Memmel, geborene Koch, und des Bierbrauers Oskar Memmel. Nach dem Besuch des [[Progymnasium]]s in Rothenburg ob der Tauber und dem Abitur 1933 am [[Wirsberg-Gymnasium|Alten Gymnasium]] in [[Würzburg]] nahm Linus Memmel ein Studium der Rechtswissenschaften an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]] auf, das er 1937 mit dem ersten und 1941 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen ([[Assessorexamen]]) beendete. Nach dem Studium schloss er sich der [[KStV Normannia Würzburg]] als [[Philister (Studentenverbindung)|Philistersenior]] an. Anschließend war er für die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Rothenburg und beim [[Landgericht Nürnberg-Fürth]] tätig. Von 1939 bis 1945 war er als Infanterieoffizier auch im Kriegseinsatz. 1944 wurde er zum Amtsgerichtsrat ernannt. Zwischenzeitlich nahm er als Infanterieoffizier am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil und wurde mehrfach verwundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Memmel war von 1947 bis 1951 Staatsanwalt am [[Landgericht Würzburg]] und wurde 1951 erneut als Amtsgerichtsrat tätig. Von 1954 bis 1957 war er als Strafrichter Vorsitzender des Jugendschöffengerichts Würzburg. Ferner war er Mitglied des Präsidiums des [[Deutsches Atomforum|Deutschen Atomforums]] und Vorsitzender des [[Deutsche Jugendkraft|DJK]]-Verbandes für Würzburg. Er wurde am 5. Juni 1968 mit dem [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerischen Verdienstorden]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linus Memmel war katholisch, zweimal verheiratet und lebte in [[Höchberg]]. Aus seiner ersten, 1937 geschlossenen Ehe mit Käthe Memmel, geborene Pfadenhauer, stammen fünf Kinder (Annemarie, Johannes, Peter, Ursula und Anton).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.mainpost.de/regional/franken/linus-memmel-gestorben-art-2741007|title=Linus Memmel gestorben|publisher=Main-Post|date=2006-12-03|accessdate=2017-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteien ==&lt;br /&gt;
Memmel beantragte am 23. November 1937 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.629.621).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/28251134&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolf Stegemann |url=http://www.rothenburg-unterm-hakenkreuz.de/linus-memmel-der-gebuertige-rothenburger-jutist-wollte-als-bundestagsabgeordneter-die-todesstrafe-wieder-einfuehren-das-politische-raubein-scheiterte-klaeglich/ |titel=Rothenburg unterm Hakenkreuz |hrsg=Ev. Bildungswerk Rothenburg/Tbr. |datum=2014-01-19 |abruf=2016-12-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Otto Köhler |url=https://www.jungewelt.de/2016/12-01/055.php |titel=&amp;quot;Juden raus&amp;quot; |hrsg=Tageszeitung junger Welt |datum=2016-12-01 |abruf=2016-12-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Gewalt: {{Webarchiv|text=Angehörige des Bundestags / I. - X. Legislaturperiode ehemaliger NSDAP- &amp;amp; / oder Gliederungsmitgliedschaften |url=http://www.niqel.de/bredel/news/mdb.pdf |wayback=20160103123739}} (PDF-Datei, abgerufen am 19. November 2011; 61&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Vorsitzender der [[Bayernpartei]] in Unterfranken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41758711.html|title=Linus Memmel|publisher=Der Spiegel|date=1957-09-25|accessdate=2017-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1954 wurde er Mitglied der [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] an und war von 1963 bis 1968 Mitglied des Landesvorstands der Partei in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Memmel war von 1952 bis 1957 Ratsmitglied der [[Würzburg|Stadt Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] gehörte Memmel von [[Bundestagswahl 1957|1957]] bis 1976 an. Von 1961 bis 1969 war er Vorstandsmitglied der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Im Parlament vertrat er den Wahlkreis Würzburg. In der dritten [[Legislaturperiode]] brachte er mit seinen Parteikollegen [[Friedrich Bauereisen]], [[Richard Jaeger]], [[Franz Xaver Unertl]] und [[Albrecht Schlee]] einen Antrag zur Wiedereinführung der Todesstrafe bei Mord ein, der aber nicht beraten wurde. Von 1961 bis 1965 war er Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Familien- und Jugendfragen. Vor der Abstimmung über die 26. Änderung des Grundgesetzes gab er im Juni gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen [[Friedrich Kempfler]] und dem SPD-Abgeordneten [[Klaus-Peter Schulz]] eine Erklärung ab, dass er sich der Stimme enthalten müsse, weil er zwar die künftige Zuständigkeit des Bundes für den Hochschulbau unterstütze, aber die Herabsetzung des Wahlalters von 21 auf 18 Jahre ablehne. Er kritisierte in der Erklärung die aus seiner Sicht unsinnige Verquickung zweier Gegenstände, die keinen Bezug zueinander hätten. Im März 1974 stimmte er dann (entgegen der Mehrheit der CDU/CSU-Fraktion) gemeinsam mit Kempfler und dem zwischenzeitlich zur Unionsfraktion übergetretenen Schulz auch gegen die Herabsetzung des Volljährigkeitsalters auf 18 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Memmel war von 1963 bis 1965 Mitglied der Beratenden Versammlung des [[Europarat]]s und der [[Westeuropäische Union|Westeuropäischen Union]]. Von 1966 bis 1977 war er Mitglied des [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlaments]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1968: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1968: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1973: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|GrVK|159/1973}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 826.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129315478|VIAF=62624862}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Memmel, Linus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayernpartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der WEU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Deutschland vor 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rothenburg ob der Tauber)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Memmel, Linus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (CSU), MdB, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juli 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rothenburg ob der Tauber]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juli 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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