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	<title>Linthebene - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T11:18:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-01T06:23:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Linthebene.JPG|mini|Linthebene mit dem [[Benkner Büchel]], vom [[Bachtel]] aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linthebene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine geographische Region in der [[Ostschweiz]] zwischen dem [[Zürichsee]] und dem [[Walensee]], die nach dem Fluss [[Linth]] benannt ist. Politisch gehört die Region zu den Kantonen [[Kanton Schwyz|Schwyz]], [[Kanton St. Gallen|St. Gallen]] und [[Kanton Glarus|Glarus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rechtsseitige Linthebene gehört zum Kanton [[Kanton St. Gallen|St. Gallen]] und bildet einen Teil der Region [[Bezirk Gaster|Gaster]] und [[Seebezirk (St. Gallen)|See]]. Zum Gaster gehören die Dörfer [[Weesen SG|Weesen]], [[Schänis]], [[Rufi]], [[Maseltrangen]], [[Kaltbrunn SG|Kaltbrunn]], [[Benken SG|Benken]]. Nicht zum Gaster gezählt werden [[Uznach]] und [[Schmerikon]], sie liegen teilweise in der Linthebene und gehören zum ehemaligen [[Seebezirk (St. Gallen)|Bezirk See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die linksseitige Linthebene gehört im unteren Teil zum [[Kanton Schwyz]] und ist Teil der Region [[Bezirk March|March]]. Sie umfasst die Dörfer [[Tuggen]], [[Schübelbach]], [[Buttikon]] und [[Reichenburg]]. Der obere Teil der linksseitigen Linthebene mit den Dörfern [[Bilten]], [[Niederurnen]], [[Oberurnen]], [[Näfels]] und [[Mollis]] gehört zum Kanton [[Kanton Glarus|Glarus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Würmeiszeit|letzten Eiszeit]] waren der Zürichsee und der Walensee miteinander verbunden, die heutige Linthebene war mit Wasser bedeckt. Als Inseln existierten damals schon die heutigen Hügel [[Buchberg (Tuggen)|Buchberg]], Gasterholz und [[Benkner Büchel]]. Durch [[Geschiebe]]ablagerungen der verschiedenen seitlich in die Ebene fliessenden Gewässer, vor allem des Flusses Linth, verlandete die Linthebene zunehmend. Im [[Frühmittelalter]] waren Zürich- und Walensee bereits getrennt. Der Obersee ragte jedoch noch weit in die Ebene hinein und bildete zwischen Tuggen und Benken den [[Tuggenersee]], der um 1550 endgültig verlandete.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stich Linthebene 1811.jpg|mini|Stich der Linthebene um 1811; nachkoloriert der alte Linthlauf]]&lt;br /&gt;
Die Linth floss ursprünglich direkt von [[Mollis]] nach [[Ziegelbrücke (Schweiz)|Ziegelbrücke]], wo sie mit der [[Maag]], dem natürlichen Abfluss des Walensees, zusammentraf. Seit der [[Linth#Linthkorrektion|Linthkorrektion]] von 1807–1822 unter [[Hans Conrad Escher von der Linth]] mündet die Linth nun über den [[Escherkanal]] in den Walensee. Der Abfluss des Walensees wird über den Linthkanal direkt in den [[Zürichsee]] geleitet. Die Linth verzweigte sich ursprünglich in der Ebene nach [[Niederurnen]] und Mollis in zahlreiche Seitenarme. Daher konnte sie zur Herstellung der in der Industrie benötigten Energie nicht genutzt werden. Aus diesem Grund beschränkte sich die frühe [[Industrialisierung]] auf das Glarnerland. Die Linthebene blieb eher landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaltbrunner Riet01.JPG|mini|Kaltbrunner Riet]]&lt;br /&gt;
Ab dem 18. Jahrhundert wurde immer wieder erwähnt wie fruchtbar die Linthebene früher war. Durch immer wiederkehrende enorme Überschwemmungen sei die Ebene versumpft. Dies führte zu Ernteausfällen, Armut und Krankheiten. Diese Aussagen waren Halbwahrheiten und sollten dem breiten Publikum die Not der Gegend und ihrer Bewohner vor Augen führen, um die geplante Linthkorrektion realisieren zu können&amp;lt;ref&amp;gt;Linthrat: Beschluss der Tagsatzung zur Linthkorrektion vor 200 Jahren: [https://web.archive.org/web/20050406115720/http://linthrat.ch/Aktuell/Berichte/2004-Tagsatzungsbeschluss1804.pdf Aus dem Sumpf der alten Eidgenossenschaft], von Stefan Paradowski. Abgerufen am 25. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;. Tatsächlich kann die Ebene der Linth schon wegen ihrer Entstehungsgeschichte als verlandeter See und den damit verbundenen schlechten Böden nicht für die Landwirtschaft genutzt worden sein. Auch nach der Korrektion der Linth wurde die Ebene nicht trockengelegt, sondern weiter zur Gewinnung von Streu aus Schilf sogar künstlich bewässert. Der Bau der Linthdämme diente ausschliesslich dem Schutz vor unkontrollierten Überschwemmungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Linth.net: {{Webarchiv|url=http://www.linth.ch/regional/geschichte/linth.htm |wayback=20220815012643 |text=Das Linthwerk |archiv-bot=2026-04-01 06:23:34 InternetArchiveBot }}, Geschichte. 2003. Abgerufen am 15. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reste der ursprünglichen Riedlandschaft sind das &amp;#039;&amp;#039;Kaltbrunner Riet&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Grosse Allmeind&amp;#039;&amp;#039; in Schmerikon.&lt;br /&gt;
[[Datei:Linth 2000 Giessen.JPG|mini|Hochwasserschutz Linth 2000: Bauarbeiten bei der alten Brücke Benken-Giessen von 1888]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die militärische [[Überflutung der Linthebene]] vorbereitet, weil die Linthebene ein strategisch wichtiger Teil der militärischen Verteidigungslinie der Schweizer Armee gegen einen gegnerischen Einfall von Norden war. Die geplante Überschwemmung und Versumpfung hätte den mittelalterlichen [[Tuggenersee]] wieder entstehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trockenlegung der Linthebene im Rahmen der Linth[[melioration]] ab 1937 sollte der Gewinnung von fruchtbarem Ackerland dienen. Insbesondere während des Zweiten Weltkriegs genoss nämlich die Erschliessung von zusätzlichem Land für die Landwirtschaft im Rahmen der „[[Plan Wahlen|Anbauschlacht]]“ eine hohe Priorität, um die Versorgung der Schweiz mit Nahrungsmitteln sicherzustellen. Die erhofften Wundererträge stellten sich jedoch nie ein, da die durch [[Drainage (Boden)|Drainage]] trockengelegten Böden sich nicht für Ackerbau eignen. Bis heute wird das gewonnene Landwirtschaftsland deshalb nur zur Beweidung, zur Grasgewinnung oder für den Anbau von Futtergetreide genutzt. Die Schattenseiten der Melioration sind die allerorten auftretende Bodenverdichtung als Folge der Senkung des Grundwasserspiegels – teilweise senkte sich der Boden um bis zu 2&amp;amp;nbsp;m – und das Artensterben. Seit den 1980er Jahren hat sich der Boden soweit gesenkt, dass eine neuerliche Versumpfung droht. Eine weitere Verstärkung der Grundwasser-Abpumpstationen wird das Problem kaum beheben können, da die Ebene unter das Niveau des Zürichsees abzusinken droht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sanierung des &amp;#039;&amp;#039;Linthwerks&amp;#039;&amp;#039; (Linthkorrektion 1807–1822) fand unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Projekt Hochwasserschutz Linth 2000&amp;#039;&amp;#039; von 2008 bis Ende 2013 statt. Das Projekt umfasste Arbeiten im Dienste der Sicherheit von Mensch und Tier, der Entfaltung der Natur und der Naherholung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.linthwerk.ch/index.php/projekt-linth-2000/planung-und-bau |titel=Projekt Hochwasserschutz Linth 2000 |hrsg=Linthwerk |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190902104258/https://www.linthwerk.ch/index.php/projekt-linth-2000/planung-und-bau |archiv-datum=2019-09-02 |abruf=2020-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Melioration der Linthebene. Schlussbericht&amp;#039;&amp;#039;. Uznach, 1965, {{DNB|577413619}}.&lt;br /&gt;
* [[Daniel Speich Chassé]]: &amp;#039;&amp;#039;Linth Kanal. Die korrigierte Landschaft – 200 Jahre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Baeschlin, Glarus 2002, ISBN 3-85546-142-2.&lt;br /&gt;
* Daniel Speich Chassé: &amp;#039;&amp;#039;Die Neuordnung der gesellschaftlichen Naturverhältnisse an der Linth (1783–1823)&amp;#039;&amp;#039;. (= Helvetische Meliorationen, Band 6). Chronos, Zürich 2003, ISBN 3-0340-0664-0.&lt;br /&gt;
* Städler Guido: „Walensee-Schifffahrt / Linth-Schifffahrt“, 175 Jahre Dampf- und Motorschifffahrt auf dem Walensee 1837–2012, Sarganserländer Verlag 2012, ISBN 3-907926-60-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Homepage der [http://www.linth-escher.ch/de/default_1.htm Linth-Escher-Stiftung]&lt;br /&gt;
* Tec 21: Daniel Speich: [https://web.archive.org/web/20090624135211/http://www.tg.ethz.ch/dokumente/pdf_files/SpeichTEC21.pdf Die Linthkorrektion]. Sonderdruck aus Heft 16-17 2003 (PDF-Datei; 503&amp;amp;nbsp;kB). Abgerufen am 25. Februar 2020&lt;br /&gt;
* SF Netz Natur: [https://www.srf.ch/play/tv/netz-natur/video/netz-natur-bagger-und-biber-hochdeutsch?id=9ded0d75-fe25-45af-814f-d3cf3b19b444 Fernsehfilm mit Schwerpunkt zu Geschichte und aktueller Situation in der Linthebene]. Ab Minute 19.45. Abgerufen am 25. Februar 2020&lt;br /&gt;
* ETH Zürich: von Manuel Krähenbühl, Rahel Künzle, Evelyn Mächler, Lena Mutzner:  [http://www.ika.ethz.ch/studium/projektarbeit/2006_linthebene_bericht.pdf Landschaftswandel im Linthgebiet als Folge der Kanalisierung]. Juli 2006. Abgerufen am 25. Februar 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.126097|EW=9.086552|type=landmark|region=CH-GL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4356814-2|VIAF=246261797}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton Glarus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton Schwyz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linthgebiet| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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