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	<title>Linsenluxation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|1|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = H27.1&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Luxation der Linse&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Linsenluxation.png|mini|Linsenluxation beim Menschen: Die Linse ist nach unten luxiert. Die normalerweise nicht sichtbaren Ziliarkörperfasern sind oben sichtbar.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Feline lens luxation.JPG|mini|300px|Linsenluxation bei einer Katze. Die Linse ist als weißliches Gebilde im unteren Drittel des Auges erkennbar.]]Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linsenluxation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Luxatio lentis&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linsenektopie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Verlagerung ([[Ektopie]]) der [[Augenlinse]] in die [[vordere Augenkammer]] oder in den [[Glaskörper]]raum. Dies kann teilweise (&amp;#039;&amp;#039;Subluxatio lentis&amp;#039;&amp;#039;) oder vollständig geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Bei einer traumatischen Linsenluxation verlässt die Linse auf Grund von Gewalteinwirkung ihren angestammten Platz. Sie kann bei Einriss der [[Sklera|Lederhaut]] unter die [[Konjunktiva]] rutschen. Nach solch einem Trauma findet sich meist Blut im Auge – oft verbunden mit einem sekundären Glaukom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei großen Augen mit hoher [[Kurzsichtigkeit]], einem fortgeschrittenen [[Katarakt (Medizin)|grauen Star]] oder einem Tumor im [[Ziliarkörper]] kann eine Linsenluxation auch spontan auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeborene Linsenluxation ([[Latein|lat]].: &amp;#039;&amp;#039;Ektopia lentis congenita&amp;#039;&amp;#039;) treten in der Regel beidseitig auf. Sie entstehen, weil die [[Zonulafasern]] zu schwach sind, um die Linse in Position zu halten. Das ist unter anderem der Fall beim [[Marfan-Syndrom]] und beim [[Ehlers-Danlos-Syndrom]], sowie bei einigen erblichen Knochenfehlbildungen ([[Chondrodysplasia punctata]]&amp;lt;ref&amp;gt;A. Burk, R. Burk.: &amp;#039;&amp;#039;Checkliste Augenheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Syndrome, S. 521.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Auch beim [[Weill-Marchesani-Syndrom]], der [[Homocystinurie]] oder dem [[Walker-Dyson-Syndrom]] tritt eine Linsenluxation sehr früh auf. Siehe auch [[Ektopia lentis-Syndrom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
Eine leichte, unvollständige Luxation kann beschwerdefrei bleiben. Ein höherer [[Astigmatismus (Medizin)|Astigmatismus]]  ist jedoch die Regel. Bei größeren Verschiebungen bemerkt der Patient monokulare [[Doppelbilder]], die auch nicht verschwinden, wenn das andere Auge geschlossen ist.&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Traumatische Linsenluxationen rechts 75W - CT axial - 001.jpg|mini|Traumatische Linsenluxation in der Computertomographie: Rechts (im Bild links) ist die röntgendichtere (im Bild hellere) Linse nach hinten in den Glaskörper verlagert. Links bestand bereits ein Zustand mit Kunstlinse, die in der Computertomographie hier nicht sichtbar ist.]]&lt;br /&gt;
Die Linse ist durch den fehlenden Zug der Zonulafasern verkleinert und abgerundet. Sie ist im Bezug auf die optische Achse und der Pupillenmitte nicht mehr zentriert. Bei Syndromen (Marfan oder Marchesani) kann sie nach oben verlagert sein, bei primärer Zonulainsuffizienz (insbesondere beim [[Pseudoexfoliationssyndrom]]) eher nach unten. Bei Fehlen von Zonulafasern z.&amp;amp;nbsp;B. durch Traumata (insbesondere typisch sind Kuhschwanzverletzungen) bestehen Zitterbewegungen (Phakodonesis). Wenn die Linse vollständig luxiert ist, besteht ein Aphakiestatus mit einer [[Hyperopie]] (bei normaler Augapfellänge zwischen 10 und 16 Dioptrien). Die Linse findet man dann im [[Glaskörper]]raum, seltener auch in der Vorderkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Bei Komplikationen oder bei unbefriedigender Korrekturmöglichkeit durch Brillen oder Kontaktlinsen wird die Linse entfernt und durch eine künstliche ersetzt. Dies gelingt jedoch nur bei wenig ausgeprägter Ektopie problemlos. Bei größeren Ektopien muss nach Entfernung der gesamten Linse eine künstliche Linse eingenäht werden (sklerafixierte IOL) oder irisgestützt enklaviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komplikationen ==&lt;br /&gt;
Häufigere Komplikationen sind die Verschlechterung der Sehkraft und [[Glaukom|Sekundärglaukom]], bei kompletter Luxation der Linse in den Glaskörperraum droht [[Netzhautablösung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linsenluxation bei Tieren ==&lt;br /&gt;
Bei einigen Hunderassen tritt eine Linsenluxation vermehrt auf. Das betrifft vor allem [[Terrier]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gelatt&amp;quot;&amp;gt;Kirk N. Gelatt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Veterinary Ophthalmology.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Lippincott, Williams &amp;amp; Wilkins, 1999, ISBN 0-683-30076-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Simon M. Petersen-Jones: &amp;#039;&amp;#039;Conditions of the Lens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the 28th World Congress of the World Small Animal Veterinary Association.&amp;#039;&amp;#039; 2003. [http://www.vin.com/proceedings/Proceedings.plx?CID=WSAVA2003&amp;amp;PID=6686&amp;amp;O=Generic (online auf: &amp;#039;&amp;#039;vin.com&amp;#039;&amp;#039;)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Augenheilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AktiverKorrektor</name></author>
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