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	<title>Linoxin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T06:11:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Linoxin&amp;diff=1434909&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zyirkon: Defekter Web-Link geprüft und Hinweis entfernt</title>
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		<updated>2024-08-09T20:01:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Defekter Web-Link geprüft und Hinweis entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linoxin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Linoxyn&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Linoxid&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;getrocknetes Leinöl&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man ein [[Stoffgemisch]], das durch [[Oxidation|oxidative]] [[Polymerisierung]] von [[Leinöl]] entsteht. Bei der Reaktion des Leinöls mit [[Sauerstoff]] geht das flüssige Öl über mehrere Zwischenstufen in einen festen, elastischen und [[kautschuk]]artigen Film über, wobei weder der genaue Ablauf der chemischen Reaktionen noch der Aufbau des Linoxins abschließend geklärt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian-Heinrich Wunderlich, Uwe Hilfrich: &amp;#039;&amp;#039;Leinöl mit Trocknungsprozess und Empfindlichkeiten sowie komplexe Firnisse.&amp;#039;&amp;#039; Restauro, 2003. ([http://d-nb.info/971648239/34]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung, vermutete Struktur und Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Die großtechnische Synthese des Linoxins als Hauptbestandteil von [[Linoleum]] geht aus von Leinöl, das zunächst durch Entfernung von Wasser und Verunreinigungen vorbereitet wird. In Oxidationstrommeln wird das gereinigte, mit [[Sikkativ|Sikkativen]] durchmischte Öl bei 80–120&amp;amp;nbsp;°C von Luftsauerstoff durchströmt, wobei das Linoxin als halbfester, [[Polymer|polymerer]] Stoff entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Bauladen: {{Webarchiv |url=http://www.bauladen-kirchheim.de/tboden/tlino3.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Linoleuminfo: Herstellung&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20080219214755 |archiv-bot=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der teilweisen Oxidation der im Leinöl als [[Acylglycerine|Glycerid]] gebundenen [[Linolsäure]], einer [[Ungesättigte Verbindungen|ungesättigten]] [[Fettsäuren|Fettsäure]], entstehen über teils [[Radikal (Chemie)|radikalische]] Zwischenstufen polymere, vernetzte Strukturen, die auch noch nicht oxidiertes Leinöl in Form einer Emulsion enthalten. Das oxidierte Linoxin löst sich im Gegensatz zum Leinöl schon in kalten, schwach alkalischen Lösungen unter [[Verseifung]], wobei [[Glycerin]] und Alkalisalze der Fettsäuren entstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;paintmat&amp;quot;&amp;gt;R. J. Gettens, G. L. Stout: &amp;#039;&amp;#039;Painting Materials: A Short Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039;, Courier Dover Publications, 1966, ISBN 9780486215976.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Weiteroxidation (&amp;#039;&amp;#039;Trocknung&amp;#039;&amp;#039;) sinkt der Anteil der enthaltenen Linolsäure immer weiter ab, was per [[Infrarotspektroskopie]] sehr genau verfolgt werden konnte, während der Vernetzungsgrad zunimmt.&amp;lt;ref name=hilfrich&amp;gt;Uwe Hilfrich: [http://d-nb.info/971648239/34 &amp;#039;&amp;#039;Bioanorganische Chemie in der Restaurierung: Zur Reaktivität von Metallkomplexbildnern auf historischen Gemäldeoberflächen.&amp;#039;&amp;#039; (PDF)] Dissertation, 2004, [[Eberhard-Karls-Universität Tübingen]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Lincrusta 3.jpg|mini|Lincrusta-Tapete in einer Jugendstil-Apotheke in Stuttgart (floraler Dekor, Original von 1901)]]&lt;br /&gt;
Linoxin findet als fester Stoff Verwendung als Hauptbestandteil von Linoleum und [[Linkrusta]]. Für Linoleum wird es mit [[Kork]]mehl und anderen Materialien vermischt und auf ein Trägergewebe aus [[Jute]] aufgetragen. Linkrusta besteht aus Linoxin, [[Kolophonium]], [[Copal (Baumharz)|Kopalharz]], [[Holzmehl]] sowie [[Farbstoff|Farb-]] und [[Füllstoff]]en. Die Herstellung beider Materialien wurde 1860 bzw. 1877 von dem britischen Erfinder [[Frederick Walton]] patentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Pamela H. Simpson: &amp;#039;&amp;#039;Comfortable, Durable, and Decorative: Linoleum&amp;#039;s Rise and Fall from Grace.&amp;#039;&amp;#039; APT Bulletin 30 (2/3), 1999; Seiten 17–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung hat es seit langem in der [[Ölmalerei]]: zum einen indirekt, insofern es gerade seine Eigenschaften sowohl während der Bildung im [[Trocknung (Druckfarben)#Oxidative Verfilmung|Trocknungsprozess]] als auch die nach dessen (weitestgehenden) Abschluss sind, denen Leinöl seine Stellung als einem der wichtigsten und häufigsten Bindemittel für [[Pigmente|Farbpigmente]] zur Herstellung von [[Ölfarbe|Ölfarben]] verdankt. Zum anderen findet es, neben Leinöl selbst, auch direkt Anwendung als ein Zusatzstoff in [[Malmittel|Malmitteln]], dort hauptsächlich zur [[Verdickungsmittel|Verdickung]] und Trocknungsbeschleunigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linoxin spielt zudem im Handwerk als [[Bindemittel]] für Ölfarbenanstriche eine Rolle. Entsprechende [[Leinölfarbe|Leinölfarben]] sind mit [[Leinölfirnis]] versetzt. Durch darin enthaltene [[Sikkativ]]e wird die Oxidation des Leinöls zu Linoxin beschleunigt. Durch die Oxidation trocknet die Farbe, wobei das entstehende Linoxin die Farbstoffe in seiner Matrix bindet bzw. verklebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Wolfram Hiese (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Baustoffkenntnis. Begründet von Wilhelm Scholz.&amp;#039;&amp;#039; 13. Auflage, Werner Verlag, Düsseldorf 1995; Seite 552.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgemisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biopolymer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beschichtungswerkstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenprodukt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zyirkon</name></author>
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