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	<title>Linotype - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;KenntnisseSchüler am 10. Februar 2026 um 13:54 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-10T13:54:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
| Logo = Linotype logo.svg&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 1890&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
| Sitz = [[Bad Homburg vor der Höhe]]&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
| Leitung = &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl = 46 &amp;lt;small&amp;gt;(2010, Bad Homburg)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LV2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
| Umsatz = 16,2 Mio. [[Euro]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;LV2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
| Stand  = 2008&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
| Branche = Software&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
| Homepage = [http://www.linotype.com/ www.linotype.com]&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linotype&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Marke (Recht)|Marken-]] und ehemaliger [[Firma|Firmenname]] aus dem Bereich des Schriftsatzes und der Drucktechnik. Der Name geht auf die [[Linotype-Setzmaschine]] und das dazugehörige, zuletzt als &amp;#039;&amp;#039;Linotype-Hell AG&amp;#039;&amp;#039; firmierende Unternehmen zurück, zu dessen Produktpalette auch [[Laserbelichter]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Friedrich Ebel|Hans F. Ebel]], [[Claus Bliefert]]: &amp;#039;&amp;#039;Vortragen in Naturwissenschaft, Technik und Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 1991; 2., bearbeitete Auflage 1994, VCH, Weinheim ISBN 3-527-30047-3, S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörten. Die aus dessen Typographiesparte hervorgegangene, mehr als 12.000 Schriften umfassende&amp;lt;ref name=&amp;quot;LV2010&amp;quot;&amp;gt;[[Florian Langenscheidt]], [[Bernd Venohr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der deutschen Weltmarktführer. Die Königsklasse deutscher Unternehmen in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Standards Editionen, Köln 2010, ISBN 978-3-86936-221-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bibliothek digitaler Schriften (sogenannter [[Font (Informationstechnologie)|Fonts]]) wird in Deutschland heute von der Monotype GmbH (bis 2013 &amp;#039;&amp;#039;Linotype GmbH&amp;#039;&amp;#039;), einer Tochtergesellschaft von [[Monotype Imaging]], vertrieben und lizenziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte der Linotype-Hell AG ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F011578-0010, Boppard, Druckerei.jpg|mini|Ein Setzer an einer Linotype-Setzmaschine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Linotype-Zeile.jpg|mini|Linotype-Matrizenzeile (jedoch ohne Wortabstandkeile) im „Sammler“ (seitenrichtig!)]]Anfänglich bezog sich „Linotype“ als Produktname auf die von [[Ottmar Mergenthaler]] entwickelte und erstmals 1886 vorgestellte Setzmaschine. 1890 erschien dann erstmals der Produktname „Linotype“ als Teil des neuen Unternehmensnamens [[Mergenthaler Linotype Company]] mit Sitz in Brooklyn [[New York City|New York]]. Ursprung dieses Unternehmens war die &amp;#039;&amp;#039;Mergenthaler Printing Co.&amp;#039;&amp;#039;, mit der mehrere amerikanische Zeitungsverleger Mergenthalers Entwicklungsarbeit finanzierten. Zweck des 1890 etablierten Unternehmens waren die Produktion und der Vertrieb von Linotype-Setzmaschinen; hierzu gehörten auch die [[Matrize (Druck)|Linotype-Schriftmatrizen]], die ein entscheidendes Merkmal der von Mergenthaler entwickelten Setzmaschine waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu Neugründungen der &amp;#039;&amp;#039;Linotype &amp;amp; Machinery Ltd.&amp;#039;&amp;#039;, [[Manchester]], England, und der &amp;#039;&amp;#039;Mergenthaler Setzmaschinen-Fabrik GmbH&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin]], Deutschland. In beiden Ländern (ebenso wie in den USA) wurden Linotype-Setzmaschinen und Schriftmatrizen hergestellt; finanziell waren beide europäischen Unternehmen mit der amerikanischen &amp;#039;&amp;#039;Mergenthaler Linotype Company&amp;#039;&amp;#039; verbunden. Nach 1945 wurden die Linotype-Aktivitäten in Deutschland unter der Firma &amp;#039;&amp;#039;Linotype GmbH&amp;#039;&amp;#039; (Sitz [[Frankfurt am Main]]; ab 1974 in [[Eschborn]] bei Frankfurt am Main) fortgeführt. Ab etwa 1965 wandelte sich das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Linotype&amp;#039;&amp;#039; schrittweise vom Hersteller bzw. Lieferanten der Linotype-Setzmaschinen zu einem Anbieter komplexer elektronischer Satzsysteme. Vor allem Linotype-Laserbelichter machten &amp;#039;&amp;#039;Linotype&amp;#039;&amp;#039; über viele Jahre zu einem Weltmarktführer der Druckvorstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionsreiche Schriftgießereien wie die [[D. Stempel]] AG, [[Haas’sche Schriftgiesserei]] und [[Deberny &amp;amp; Peignot]] gingen über die Jahre in dem Unternehmen Linotype auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 kam es zur Zusammenführung der amerikanischen, englischen und deutschen Linotype-Gesellschaften zur &amp;#039;&amp;#039;Linotype AG&amp;#039;&amp;#039; mit Hauptsitz [[Eschborn]] bei Frankfurt am Main. 1990 fusionierte dann die &amp;#039;&amp;#039;Linotype AG&amp;#039;&amp;#039; mit der Kieler Siemens-Tochter &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing. [[Rudolf Hell]] GmbH&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Linotype-Hell AG&amp;#039;&amp;#039; (Hauptsitz in Eschborn). Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte der Konzern weltweit rund 5250 Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 erfolgte die Übernahme der Linotype-Hell AG durch die [[Heidelberger Druckmaschinen AG]], nachdem eine mehrjährige negative Umsatzentwicklung einen eigenständigen Fortbestand des Unternehmens fraglich gemacht hatte. Der rapide zunehmende [[Computer to Plate|Einsatz von Computern bei Satzherstellung]] und Bildverarbeitung sowie vermehrte Konkurrenz bei Laserbelichtern führten zu einer generellen wirtschaftlichen Schwächung nahezu aller traditionellen Lieferfirmen der graphischen Industrie. Zu dieser Entwicklung gehört auch, dass viele Druckereien ihre Aktivitäten einstellen. Das geschrumpfte Kerngeschäft der bisherigen Linotype-Hell AG wurde in den [[Druckvorstufe|Prepress]]-Bereich der Heidelberger Druckmaschinen AG überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertrieb von Schriftarten unter Linotype ==&lt;br /&gt;
Die 1997 neu gegründete &amp;#039;&amp;#039;Linotype Library GmbH&amp;#039;&amp;#039; nutzte „Linotype“ als Teil des Firmennamens weiter und übernahm die Schriften- und Typographiesparte der früheren Linotype-Hell AG. Unternehmenssitz der Linotype Library GmbH wurde [[Bad Homburg vor der Höhe]]. Ende 2005 änderte die Linotype Library GmbH ihren Firmennamen in &amp;#039;&amp;#039;Linotype GmbH&amp;#039;&amp;#039;. Ein Bezug zur früheren Linotype-Hell AG (bis 1987 ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;Linotype GmbH&amp;#039;&amp;#039;) bestand lediglich darin, dass die „neue“ Linotype GmbH deren Schriftenkatalog vermarktete. Seit August 2006 gehört die Linotype GmbH zur [[Monotype Imaging|Monotype Imaging Holdings Inc.]], einem Unternehmen, das nach vorangegangenen Fusionen den Namen der einstigen [[Monotype-Setzmaschine]] fortführt. Im Jahr 2010 hatte die Linotype GmbH 46 Mitarbeiter und einen [[Jahresumsatz]] von 16,2 Mio. Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LV2010&amp;quot; /&amp;gt; Im März 2013 wurde die bisherige Linotype GmbH im Zuge einer Vereinheitlichung der [[Corporate Identity]] in Monotype GmbH umfirmiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.monotype.com/de/blog/re-introducing-the-monotype-brand |text=Vorstellung der neuen Marke Monotype |wayback=20150122221801 |archiv-bot=2019-04-25 23:04:32 InternetArchiveBot}} von Lisa Landa 11. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.monotype.com/de/blog/linotype-nimmt-den-namen-der-muttergesellschaft-an |text=Die Linotype GmbH nimmt den Namen ihrer Muttergesellschaft an und firmiert ab heute unter Monotype GmbH |wayback=20150122221849 |archiv-bot=2019-04-25 23:04:32 InternetArchiveBot}} von Rebecca Schalber 4. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit führt zwar kein Unternehmen mehr den traditionsreichen Firmennamen „Linotype“, es werden allerdings weiterhin Schriften dieser [[Marke (Recht)|Marke]] vertrieben und lizenziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.monotype.com/legal/trademarks |titel=Trademarks |datum=2020-02-10 |sprache=en |abruf=2022-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Ab 2024 wurde die  Verkaufsplattform „Linotype“ eingestellt; der Vertrieb bisheriger Linotype-Fonts erfolgt nun über &amp;#039;&amp;#039;Monotype&amp;#039;&amp;#039; oder die Monotype-Tochter &amp;#039;&amp;#039;MyFonts&amp;#039;&amp;#039; (Woburn/MA, USA).&lt;br /&gt;
[[Datei:Linotype Library Logo.svg|mini|Linotype-Library-Logo]][[Datei:Linotype logo.svg|mini|Linotype-Logo]]&lt;br /&gt;
Die umfangreiche Linotype-Schriftenbibliothek, die sich aus den über die Jahrzehnte gesammelten, z.&amp;amp;nbsp;T. sehr bekannten Schriften unterschiedlicher Herkunft zusammensetzte, ist seither Teil des [[Monotype Imaging|Monotype]]-Katalogs. Als Beispiele für bekannte Schriften von Linotype seien die Schriftfamilien [[Palatino]], die von [[Microsoft]] für das Betriebssystem [[Windows]] als &amp;#039;&amp;#039;Palatino Linotype&amp;#039;&amp;#039; übernommen wurde, [[Zapfino]], die von [[Apple]] in das [[Mac OS X]]-[[Betriebssystem]] integriert wurde, oder [[Frutiger]], [[Helvetica (Schriftart)|Helvetica]], [[Sabon (Schriftart)|Sabon]], [[Avenir]] und [[Univers]], aber auch [[Wiesbaden Swing]] genannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.linotype.com/de/5190-26759/scriptfonts.html|autor=Monotype GmbH|hrsg=|titel=Famous Linotype Fonts from the last decade – Linotype Font Feature|werk=linotype.com|archiv-url=|archiv-datum=|offline=|zugriff=2016-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Linotype pflegte gute Beziehungen zu vielen namhaften Schrift-Designern, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hermann Zapf]] oder [[Adrian Frutiger]]. Weiterhin richtete Linotype in der Vergangenheit immer wieder Tagungen zu den Themen Schrifttechnologie (z.&amp;amp;nbsp;B. TypoMedia, TypoTechnica, ITDC) und Schrift-Design (z.&amp;amp;nbsp;B. Kitabat) aus bzw. förderte diese. Das seit 2005 zunächst kostenlos, seit 2009 kostenpflichtig angebotene Font-Management-Programm &amp;#039;&amp;#039;FontExplorer X&amp;#039;&amp;#039; wurde 2022 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fontexplorerx.com/ |titel=Font Manager for Mac with Free Trial {{!}} FontExplorer® X Pro |abruf=2022-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Raether: „Linotype – Chronik eines Firmennamens“; E-Buch im Selbstverlag, Schöneck 2009&lt;br /&gt;
* Am 3. Februar 2012 hatte ein Film über Linotype-Setzmaschinen in New York Premiere. Ein Trailer ist im Internet zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Linotype. The film |language=englisch |url = http://vimeo.com/15032988| accessdate=2012-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Linotype}}&lt;br /&gt;
* [http://www.linotype.com/de/49-19653/history.html Geschichte der Linotype chronologisch] in Deutsch&lt;br /&gt;
* [http://www.typomedia.com/ Typomedia 2003 Web-Seite (engl.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.monotype.com/de/about/our-history Von den Anfängen bis zur heutigen Monotype]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftenhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Bad Homburg vor der Höhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Main-Taunus-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen im MDAX (ehemalig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1890]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KenntnisseSchüler</name></author>
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