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	<title>Linn AG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Linn_AG&amp;diff=77287&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gallagher 00: Gemeindewappen Bözberg eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-03T08:26:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gemeindewappen Bözberg eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|AG|Aargau|Linn}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Linn&lt;br /&gt;
| BILD = Linn AG DJI 0418.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ansicht von Linn&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Linn AG.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Brugg&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Datei:CHE Bözberg COA.svg|20px|klasse=noviewer]] [[Bözberg AG|Bözberg]]&lt;br /&gt;
| BFS = 4103&lt;br /&gt;
| PLZ = 5224&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.47025&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.12907&lt;br /&gt;
| HÖHE = 566&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 2.53&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 129&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2012&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 8,5 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2012)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Linn 2010.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2013]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Es war bis Ende 2012 eine selbständige [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Bezirk Brugg]] und ging am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2013 in der neuen Gemeinde [[Bözberg AG|Bözberg]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Linn liegt etwas mehr als fünf Kilometer westlich des Bezirkshauptorts [[Brugg]], am Südrand einer sanft gewellten, sich verengenden Hochebene am Übergang zwischen [[Tafeljura]] und [[Faltenjura]]. Rund anderthalb Kilometer nördlich befindet sich der [[Bözberg (Pass)|Bözbergpass]]. Im Westen fällt die Ebene sanft ins Sagenmülital ab, in welchem einer der Quellbäche der [[Sissle]] entspringt. Im Osten geht die Hochebene abrupt in ein steiles und enges [[Tobel]] über, das sich bis nach [[Villnachern]] erstreckt. Im Süden erhebt sich der 757 Meter hohe [[Linnerberg (Aargau)|Linnerberg]], der eine natürliche Grenze zum [[Aare]]tal bildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1069, Swisstopo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des ehemaligen Gemeindegebiets betrug 254 [[Hektar]]en, Der höchste Punkt lag wenige Schritte vom Gipfel des Linnerbergs entfernt auf 720 Metern, die tiefste Stelle im Sagenmülital auf 472 Metern. Das ehemalige Gemeindegebiet von Linn ist Teil des [[Jurapark Aargau|Juraparks Aargau]], einem «Regionalen Naturpark von nationaler Bedeutung». Nachbargemeinden waren [[Gallenkirch]] im Norden, [[Unterbözberg]] im Nordosten, [[Villnachern]] im Osten, [[Schinznach-Dorf]] im Süden, [[Zeihen]] im Westen und [[Effingen]] im Nordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Linne&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1306 im [[Habsburger Urbar]]. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;(ze) lintahe&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «beim Lindengehölz».&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=255–256 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelalter gehörte das Dorf zum [[habsburg]]ischen Gericht Bözberg; dazu zählten neben Linn auch [[Oberbözberg]], [[Unterbözberg]], [[Lauffohr]], [[Mönthal]], [[Rein AG|Rein]], [[Remigen]], [[Riniken]], [[Rüfenach]], [[Stilli]] und [[Villigen]]. In diesen Dörfern übten die Habsburger die [[Blutgerichtsbarkeit]] aus, in Mönthal, Remigen und Villigen zusätzlich die [[niedere Gerichtsbarkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht wechselte ab 1348 durch Verpfändung mehrmals den Besitzer und kam 1377 schliesslich zur [[Amt Schenkenberg|Herrschaft Schenkenberg]]. Die Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]] besetzte 1460 die Herrschaft militärisch und fügte sie als neue [[Landvogt]]ei den übrigen Untertanengebieten im [[Berner Aargau]] an. 1528 führten die Berner die [[Reformation]] ein. 1566 erfolgte die Aufteilung des Gerichts in einen oberen Bezirk mit Bözberg und Linn sowie in einen unteren Bezirk mit den übrigen Dörfern. Bis 1649 war Linn Teil der Kirchgemeinde [[Elfingen]], kam dann aber zur Kirchgemeinde Bözberg. In dieser starben zwischen 1667 und 1669 zwei Drittel der Bevölkerung an der [[Pest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzoseneinfall]] im März 1798 entmachteten die Franzosen die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus, die 1803 aufgelöst wurde. Linn gehört seither zum Kanton Aargau. Ab Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts nahm die Bevölkerungszahl des landwirtschaftlich geprägten Dorfes kontinuierlich ab und hatte sich bis 1980 fast halbiert. Seither ist wieder eine Zunahme zu verzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Dezember 2011 stimmte die Gemeindeversammlung dem Fusionsvertrag mit den Nachbargemeinden Gallenkirch, Oberbözberg und Unterbözberg zu. Die Stimmberechtigten bestätigten diesen Beschluss am 11.&amp;amp;nbsp;März 2012 in einer Abstimmung mit 53 zu 31 Stimmen. Die vier Gemeinden schlossen sich zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2013 zur neuen Gemeinde [[Bözberg AG|Bözberg]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/brugg/linn-gallenkirch-ober-und-unterboezberg-fusionieren-zur-gemeinde-boezberg-122493284 | titel=Linn, Gallenkirch, Ober- und Unterbözberg fusionieren zur Gemeinde Bözberg | hrsg=[[Aargauer Zeitung]] | datum=2012-03-11 | zugriff=2012-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Bözberg}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Linde von linn.jpg|mini|[[Linner Linde]]]]&lt;br /&gt;
Die markante [[Linner Linde]], auf einer Anhöhe etwas ausserhalb des Dorfes gelegen, ist mit 25 Metern Höhe und 11 Metern Stammumfang einer der grössten Bäume der Schweiz. Sie wurde vor rund 500 bis 600 Jahren zum Gedenken an die Opfer der [[Pest]]epidemien gepflanzt, das genaue Datum ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des ehemaligen Gemeindewappens lautet: «In Weiss auf grünem Hügel grüne Linde mit braunem Stamm und Wurzeln.» Erstmals wurde das Wappen 1872 auf dem Gemeindesiegel verwendet und zeigt die markante Linner Linde. 2002 lehnte die Gemeindeversammlung eine Farbänderung des Stammes und der Wurzeln in ein heraldisch korrektes Rot oder Schwarz ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=204 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-09 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 137 || 171 || 130 || 114 || 113 || 111 || 102 || 91 || 106 || 112 || 137&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2012 lebten 129 Menschen in Linn, der Ausländeranteil betrug 8,5 %. Bei der Volkszählung 2000 bezeichneten sich 66,1 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 21,4 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 12,5 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Religion_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114619/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Religion_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-10 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 96,4 % gaben [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-10 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Linn liegt am Ende einer Stichstrasse, die nahe der [[Bözberg (Pass)|Bözberg]]-Passhöhe von der [[Hauptstrasse 3]] ([[Basel]]–[[Zürich]]) nach Süden abzweigt. Das Dorf wird vom [[Bahnhof Brugg]] her durch eine [[Postauto]]linie an das Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]], [[Emil Maurer]] |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmaeler des Kantons Aargau | Band=Band II: Die Bezirke Lenzburg und Brugg |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1953 |DNB=750561750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Linn, Switzerland|Linn AG}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|1695|Linn|Autor=Max Baumann}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0175|Linn|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.linnaargau.ch/ Verein ProLinn]&lt;br /&gt;
* [https://www.dorfverein-linn.ch/ Dorfverein Linn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Brugg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bözberg AG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1306]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2013]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gallagher 00</name></author>
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