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	<title>Linjowo (Kaliningrad) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:40:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Linjowo_(Kaliningrad)&amp;diff=2402091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2025-10-31T11:34:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|Status = Siedlung&lt;br /&gt;
|deutscher Name = Linjowo /&amp;lt;br /&amp;gt;I. Schönlinde, Kr. Gerdauen&amp;lt;br /&amp;gt;II. Jodeglienen (Wiedenau)&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache = Линёво&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet = Prawdinsk&lt;br /&gt;
|frühere Namen = I. Schönelinde (vor 1785),&amp;lt;br /&amp;gt;Groß Schönlinde (vor 1912),&amp;lt;br /&amp;gt;Schönlinde (bis 1947)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; II. Jodeglienen (bis 1938)&amp;lt;br /&amp;gt;Wiedenau (1938–1947)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; III. [[Budwischken]] (bis 1938)&amp;lt;br /&amp;gt;Oberndorf (1938–1947)&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl   = (+7) 40157&lt;br /&gt;
|Postleitzahl     = 238417&lt;br /&gt;
|lat_deg = 54 | lat_min = 30 | lat_sec = 00&lt;br /&gt;
|lon_deg = 21 | lon_min = 23 | lon_sec = 00&lt;br /&gt;
|OKATO = 27233813011&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linjowo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Линёво}}) ist heute ein Ort in der [[Russland|russischen]] [[Oblast Kaliningrad]] (Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Königsberg (Preußen)&amp;#039;&amp;#039;). Dieser Ortsname umfasst heute zwei ursprünglich bis 1947 eigenständige Orte, die nun vereint zur [[Mosyr (Kaliningrad)|Mosyrskoje selskoje posselenije]] (Landgemeinde Mosyr &amp;#039;&amp;#039;(Klein Gnie)&amp;#039;&amp;#039;) im [[Rajon Prawdinsk]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Friedland (Ostpr.)&amp;#039;&amp;#039;) gehören: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schönlinde, Kreis Gerdauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jodeglienen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von 1938 bis 1947 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiedenau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;). Im weiteren Sinne ist seit einigen Jahren auch das Areal des nicht mehr existenten Ortes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Budwischken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von 1938 bis 1947 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oberndorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) Bestandteil der Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;Linjowo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Linjowo liegt an beiden Ufern der [[Putilowka|Aschwöne]] (Swine, russisch: &amp;#039;&amp;#039;Putilowka&amp;#039;&amp;#039;), welche durch den Ort hindurch fließt. Die heutige Siedlung liegt an einer Nebenstraße der russischen [[R508 (Russland)|Fernstraße R 508]] (27A-027) im Streckenabschnitt zwischen [[Osjorsk (Kaliningrad)|Osjorsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Darkehmen&amp;#039;&amp;#039;, 1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Angerapp&amp;#039;&amp;#039;) und [[Snamensk (Kaliningrad)|Snamensk]] &amp;#039;&amp;#039;(Wehlau)&amp;#039;&amp;#039;. Die Nebenstraße zweigt an der R 508 ab und führt nach wenigen hundert Metern direkt in den Ort. Eine direkte Bahnanbindung besteht nicht. Der nächstgelegene Bahnhof befand sich knapp 11 Kilometer entfernt in [[Mosyr (Kaliningrad)|Klein Gnie]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Mosyr&amp;#039;&amp;#039;). Die dort verlaufende [[Bahnstrecke Toruń–Tschernjachowsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Thorn–Insterburg&amp;#039;&amp;#039;) wurde auf ihrem russischen Streckenabschnitt für den Personenverkehr im Jahr 2001 jedoch außer Betrieb gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis 1945 ===&lt;br /&gt;
==== Schönlinde ====&lt;br /&gt;
Der ehedem &amp;#039;&amp;#039;Schönlinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=60133 Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Schönlinde]&amp;lt;/ref&amp;gt; genannte Ort war zwischen 1874 und 1945 in den [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] [[Perewalowo (Kaliningrad)|Muldszen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot;&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/gerd/mulden.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Mulden]&amp;lt;/ref&amp;gt; (1936–1938 &amp;#039;&amp;#039;Muldschen&amp;#039;&amp;#039;, 1938–1946 &amp;#039;&amp;#039;Mulden&amp;#039;&amp;#039;, russisch: Perewalowo) eingegliedert und gehörte somit zum [[Landkreis Gerdauen]] im [[Regierungsbezirk Königsberg]] der [[preußisch]]en [[Provinz Ostpreußen]]. Im Jahre 1910 lebten in Schönlinde 267 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schubert&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/gerdauen.htm |titel=Der Landkreis Gerdauen im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-09-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230408191043if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/gerdauen.htm |archiv-datum=2023-04-08 |abruf=2025-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das frühere Schönlinde umfasste alle Gebiete nördlich der Swine/Aschwöne in der heutigen Siedlung Linjowo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jodeglienen / Wiedenau ====&lt;br /&gt;
Dieser Ort befand sich südlich der Swine/Aschwöne und bildete im Grunde, trotz Eigenständigkeit, mit Schönlinde faktisch ein gemeinsames Dorf. Die massive Stahlbetonbrücke über den Grenzfluss verband die beiden Orte. Sie teilten sich Postamt, Schule und Kaufmannsladen. Getrennt waren jedoch die Friedhöfe: So gab es jeweils einen in Schönlinde sowie in Jodeglienen/Wiedenau. Am 16. Juli 1938 wurde Jodeglienen in Wiedenau umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://files.bildarchiv-ostpreussen.de/files/fotoalbum/dokumente/ID053647_Schoenlinde_Schemmerling_HB_44_und_45.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Landgemeinde Schönlinde ====&lt;br /&gt;
Am 30. September 1928 erfolgte der Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Landgemeinden &amp;#039;&amp;#039;Jodeglienen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schönlinde&amp;#039;&amp;#039; sowie des weiter westlich gelegenen Ortes &amp;#039;&amp;#039;[[Budwischken]]&amp;#039;&amp;#039; zur neuen &amp;#039;&amp;#039;Landgemeinde Schönlinde&amp;#039;&amp;#039;. Am 3. Juni 1938 wurde Budwischken in „Oberndorf“ umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl der Landgemeinde stieg bis 1933 auf 515 und betrug 1939 noch 488&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=gerdauen.html|name=Landkreis Gerdauen (russ. Schelesnodoroschnyj)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kam das nördliche Ostpreußen und mit ihm auch die Landgemeinde Schönlinde zur [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde die Landgemeinde Schönlinde wieder aufgelöst. 1947 wurden Schönlinde und Jodeglienen/Wiedenau zusammengefasst und erhielten die gemeinsame Ortsbezeichnung „Linjowo“.&amp;lt;ref&amp;gt;Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR &amp;quot;Über die Umbenennung der Orte des Gebiets Kaliningrad&amp;quot; vom 17. November 1947)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Budwischken/Oberndorf wurde unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bystrjanka&amp;#039;&amp;#039; wieder ein eigenständiger Ort, aber als Siedlung bereits kurz darauf gänzlich aufgegeben. Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bystrjanka&amp;#039;&amp;#039; existiert gegenwärtig eine etwa drei Kilometer nordöstlich gelegene (früher &amp;#039;&amp;#039;[[Siedlung Mulden]]&amp;#039;&amp;#039; genannte) Siedlung. Laut &amp;#039;&amp;#039;Regionalatlas Kaliningradskaja oblast&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe von 2008, S. 41Г, ist die Ortsstelle Budwischkens eine Wüstung, wird aber dennoch zusätzlich zu Schönlinde mit „Linjowo“ bezeichnet, was inzwischen wieder eine administrative Zuordnung zu Linjowo belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 2009 war Linjowo innerhalb der russischen [[Oblast Kaliningrad]] in den [[Nowo-Bobruisk|Novo-Bobruiski Sowjet]] eingegliedert und ist seither – aufgrund einer Struktur- und Verwaltungsreform&amp;lt;ref&amp;gt;Nach dem &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über die Zusammensetzung und Territorien der munizipalen Gebilde der Oblast Kaliningrad&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Juni/1. Juli 2009, nebst Gesetz Nr. 476 vom 21. Dezember 2004, präzisiert durch Gesetz Nr. 370 vom 1. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; – eine als „Siedlung“ (possjolok) eingestufte Ortschaft innerhalb der [[Mosyr (Kaliningrad)|Mosyrskoje selskoje posselenije]] (Landgemeinde Mosyr &amp;#039;&amp;#039;(Klein Gnie)&amp;#039;&amp;#039;) im [[Rajon Prawdinsk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Obwohl ein großer Teil der Gebäude aus der Vorkriegszeit nicht mehr erhalten ist, sind noch einige Wohnhäuser aus dieser Zeit, teils mit Stallungen, zu finden. Erhalten geblieben ist die massive Brücke über die Aschwöne (Swine), welche die früher eigenständigen Orte &amp;#039;&amp;#039;Schönlinde&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Jodeglienen/Wiedenau&amp;#039;&amp;#039; verband. Auch die ursprüngliche Kopfsteinpflasterung an der Durchfahrtsstraße im Dorf ist an vielen Stellen noch sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Vor 1945 war die Bevölkerung von Schönlinde, Jodeglienen/Wiedenau sowie Budwischken/Oberndorfs überwiegend [[evangelisch]]er Konfession. Die Landgemeinde war in das [[Kirchspiel]] [[Perewalowo (Kaliningrad)|Muldszen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mogk.homepage.t-online.de/Mogk/muldszen.htm Kirchspiel Muldszen]&amp;lt;/ref&amp;gt; (1936–1938 &amp;#039;&amp;#039;Muldschen&amp;#039;&amp;#039;, 1938–1946 &amp;#039;&amp;#039;Mulden&amp;#039;&amp;#039;, russisch: Perewalowo) eingepfarrt und gehörte somit zum [[Schelesnodoroschny (Kaliningrad)#Kirchenkreis Gerdauen|Kirchenkreis Gerdauen]] (russisch: &amp;#039;&amp;#039;Schelesnodoroschny&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute liegt Linjowo im Bereich der in den 1990er Jahren neu entstandenen Stadtgemeinde [[Tschernjachowsk]] &amp;#039;&amp;#039;(Insterburg)&amp;#039;&amp;#039;, die sich der ebenfalls neu entstandenen [[Propstei Kaliningrad]] in der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland]] (ELKER) eingegliedert hat&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.propstei-kaliningrad.info/ |wayback=20110829063946 |text=Ev.-luth. Propstei Kaliningrad }}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtkreis Prawdinsk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rajon Prawdinsk|Linjowo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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