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	<title>Linienamt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Linienamt&amp;diff=1944936&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-30T03:02:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Linienamt-Währinger-Gürtel-Währinger-Straße-(1880).jpg|mini|k.k. Linienamt Währing (um 1880), geschlossen mit 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1891]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linienamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz für k.k. Verzehrungssteuer-Linienamt, bezeichnete man jene mit Toren versehenen Kontrollpunkte, an denen in den meisten Teilen des [[Kaisertum Österreich|Kaisertums Österreich]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ausnahmen: [[Lombardisch-Venezianisches Königreich]], [[Kronland Dalmatien|Dalmatien]] und die [[Kvarner-Bucht|quarnerischen Inseln]], [[Königreich Ungarn|Ungarn]], [[Großfürstentum Siebenbürgen|Siebenbürgen]]. – Siehe: Einzelnachweis &amp;#039;&amp;#039;Regulirung der allgemeinen Verzehrungssteuer&amp;#039;&amp;#039;, S. 359.&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Verzehrungssteuer]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|pgs|00|00|1829|413|NAME=|Regulirung der allgemeinen Verzehrungssteuer|ZUSATZ=Nr. 1829/74|ALTSEITE=359–525.|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine indirekte Konsumsteuer mit zwei verschiedenen Tarifklassen, erhoben wurde. Aufgrund dieser Steuer waren die Lebenshaltungskosten im Kernbereich der städtischen Agglomeration erheblich höher als an der Peripherie.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die „Allgemeine Verzehrungssteuer“ – Einführung und Charakteristik&amp;#039;&amp;#039;. In: Hauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Verzehrungssteuer 1829–1913&amp;#039;&amp;#039;, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wien ==&lt;br /&gt;
Mit dem Gesetz zur &amp;#039;&amp;#039;Einführung der allgemeinen Verzehrungssteuer&amp;#039;&amp;#039; wurden mit 1. November 1829 die bis dahin in [[Österreich unter der Enns]] bestehenden &amp;#039;&amp;#039;Getränke- und Verzehrungsabgaben&amp;#039;&amp;#039; vereinigt und die Abgabe auf &amp;#039;&amp;#039;Genußmittel und Verbrauchsgegenstände&amp;#039;&amp;#039; in Wien sowie im Land und kleineren Städten wirksam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|pvs|00|00|1829|586|NAME=Sammlung der Gesetze für das Erzherzogthum Oesterreich unter der Ens. Eilfter Theil|Einführung der allgemeinen Verzehrungssteuer|ZUSATZ=Nr. 1829/158|ALTSEITE=487–573.|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zur Einhebung der allgemeinen Verzehrungssteuer bei der Einfuhr nach Wien bestimmten, einem &amp;#039;&amp;#039;Inspector&amp;#039;&amp;#039; unterstehenden &amp;#039;&amp;#039;Linienämter&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|pvs|00|00|1829|591|NAME=Sammlung der Gesetze für das Erzherzogthum Oesterreich unter der Ens. Eilfter Theil|Einführung der allgemeinen Verzehrungssteuer. (…) § 8|ZUSATZ=Nr. 1829/158|ALTSEITE=492.|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die zugehörigen, alle dem heiligen [[Johannes Nepomuk]] geweihten [[Linienwall#Linienkapellen|Linienkapellen]] standen zunächst am [[Linienwall]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|apr|09|08|1891|09|AUTOR=I.|Die Wiener Liniencapellen|ZUSATZ=Beilage &amp;#039;&amp;#039;Local-Anzeiger der „Presse“&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 217/1891 (XLIV. Jahrgang)|ALTSEITE=9, unten, f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Außenbefestigung Wiens, welche die der Inneren Stadt nahe gelegenen Vorstädte umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste bedeutende örtliche Veränderung bei der Einhebung der Verzehrsteuer war die Öffnung des nördlichen Linienwalls als Durchlass für die im November 1837 in Betrieb gegangene [[Kaiser Ferdinands-Nordbahn]]. Mit 1. September 1838 nahm im [[Wien Nordbahnhof|Nordbahnhof]] ein &amp;#039;&amp;#039;k.k. Gefällsamt&amp;#039;&amp;#039; (später: Linienamt &amp;#039;&amp;#039;Nordbahn&amp;#039;&amp;#039;) seine Arbeit auf,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|27|08|1838|05|NAME=|Circularien. Circulare der k.k. Landesregierung im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns|ZUSATZ=&amp;#039;&amp;#039;Amts-Blatt&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 196/1838|ALTSEITE=279, oben links.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgestattet mit denselben Befugnissen wie das Verzehrungssteuer-Linienamt &amp;#039;&amp;#039;Am Tabor&amp;#039;&amp;#039; (heute: [[Hausnummer|ON]] 7 bzw. Alliiertenstraße 2), das das Portal zu der in jener Zeit vom Tabor ausgehenden [[Liste der Straßennamen von Wien/Floridsdorf#P|Prager Straße]] bildete. Das Linienamt &amp;#039;&amp;#039;Am Tabor&amp;#039;&amp;#039; war bis dahin das frequentierteste (und populärste) Amt im Einzug der Verzehrungssteuer, da es den Großteil des aus dem Norden und Osten des [[Kaisertum Österreich|Kaisertums Österreich]] kommenden straßengebundenen Personen- und Wirtschaftsverkehrs beim Eintritt in die Stadt kontrollierte.&amp;lt;ref&amp;gt;St.j...vic: &amp;#039;&amp;#039;Am Tabor&amp;#039;&amp;#039;, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bedeutung des Amtes am Tabor schwand empfindlich weiter durch die in den Jahren 1870 bis 1875 vollzogene [[Wiener Donauregulierung]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwb|11|01|1888|09|AUTOR=H. Elf.|Die Taborlinie|ZUSATZ=Nr. 8/1888|ALTSEITE=9 (unpaginiert) unten.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der eine gravierende Änderung der städtischen Verkehrserschließung einherging. 1875 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Taborlinie&amp;#039;&amp;#039; aufgelassen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|21|01|1875|03|NAME=|Kleine Chronik. (…) Tabor-Linie|ZUSATZ=Nr. 16/1875|ALTSEITE=239, unten rechts}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Am Tabor&amp;#039;&amp;#039; wurde in der Folge vom Linienamt &amp;#039;&amp;#039;Nordbahn&amp;#039;&amp;#039; in seiner Stellung abgelöst, seine letzten Baureste wurden ab 1911 durch den neuen Liegenschaftseigentümer, die [[Gemeinde Wien]], abgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|krz|28|06|1911|04|NAME=Illustrierte Kronen-Zeitung|Die Taborlinie. Zur geplanten Demolierung des Linienamtes|ZUSATZ=Nr. 4127/1911 (XII. Jahrgang)|ALTSEITE=4.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Vororte eingemeindet und der Linienwall durch den [[Gürtel (Wien)|Gürtel]] ersetzt wurde (1890–94), verlegte man auf Basis des Gesetzes vom 10. Mai 1890 &amp;#039;&amp;#039;wegen Änderung der Wiener Linienverzehrungssteuer und wegen Einführung der Linienverzehrungssteuer in mehreren Vororten von Wien&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|rgb|00|00|1890|161|NAME=Reichsgesetzblatt für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder|RGBl. 1890/78|ZUSATZ=|ALTSEITE=125 ff.|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Verzehrungssteuergrenzen nach außen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|rgb|00|00|1890|161|NAME=Reichsgesetzblatt für die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder|Gesetz, wegen Änderung der Wiener Linienverzehrungssteuer und wegen Einführung der Linienverzehrungssteuer in mehreren Vororten von Wien|ZUSATZ=RGBl. 1890/78|ALTSEITE=125 ff.|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ämter an der Nussdorfer, Währinger sowie Hernalser Linie wurden mit 21. Dezember 1891 geschlossen, die 14 neu gebauten Linienämter&amp;lt;ref name=&amp;quot;bau|24|04|1891|04&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|bau|24|04|1891|04|NAME=|Baunachrichten. Wien. (…) Neue Linienamtsgebäude|ZUSATZ=Nr. 17/1891|ALTSEITE=252, Spalte 1.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie andere in der Durchführungsverordnung vom 5. Juli 1891 benannten &amp;#039;&amp;#039;Abfertigungsstellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|apr|07|08|1891|14|NAME=|Aenderung der Wiener Linien-Verzehrungssteur|ZUSATZ=Abendblatt, Nr. 215/1891 (XLIV. Jahrgang)|ALTSEITE=2, Mitte unten.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nahmen mit diesem Tag den Betrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Petermann: &amp;#039;&amp;#039;Der Währinger Gürtel seit seiner Vollendung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Auftrag der &amp;#039;&amp;#039;k.k. Finanz-Landes-Direction für Oesterreich unter der Enns&amp;#039;&amp;#039; zum Bau der 14 Amtshäuser (sowie von sechs zugehörigen Bauten) war an die &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Baugesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; (* 1869, ab Mitte 1934 in [[Liquidation]]) vergeben worden, die am 29. April 1891 mit den Herstellungsarbeiten beginnen konnte und die Baulichkeiten bezugsfertig am 1. Oktober des Jahres zu übergeben hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bau|24|04|1891|04&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1921 wurde im [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]] der Antrag zur Aufhebung der Verzehrungssteuer wegen geringer Einnahmen bei hohen Kosten gestellt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dvb|24|12|1921|05|AUTOR=|Was gibt es Neues? (…) Aufhebung der Linienverzehrungssteuer|ZUSATZ=Nr. 11838/1921 (XXXIII. Jahrgang)|ALTSEITE=5, Mitte unten.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die frei werdenden Linienämter wurden als Sitz von Sicherheitswachen&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|krz|22|10|1921|05|NAME=Illustrierte Kronen-Zeitung|Notizen. (…) Die bevorstehende Aufhebung der Linienverzehrungssteuer|ZUSATZ=Nr. 7828/1921 (XXII. Jahrgang)|ALTSEITE=5 Mitte.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie für Wohnungen vorgesehen. Die Verzehrungssteuer wurde 1923 durch die (Mehrphasen-)[[Umsatzsteuer]] ersetzt.&amp;lt;!---Nie Linienamt gewesen, sondern Wegemaut-Stelle---Von den älteren Linienamtsgebäuden ist nur mehr das an der Tabormaut erhalten ([[Leopoldstadt|2.]], Taborstraße/Ecke Am Tabor).---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etliche der 1891 in den ehemaligen Vororten erbauten Linienamtsgebäude sind erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Franz Sager Wien Linie 2.jpg|Ein Linienamt im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&amp;quot;Linienaaemter.JPG|Zwei Linienämter&lt;br /&gt;
Wien,-Linienamt-Am-Tabor,-Alliiertenstraße-2-(1911).jpg|Letztes – 1911 bestehendes, abzutragendes – Gebäude des Linienamts &amp;#039;&amp;#039;Am Tabor&amp;#039;&amp;#039;, Alliiertenstraße 2&lt;br /&gt;
Wien 02 Am Tabor a.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Altes Mauth-Amtsgebäude&amp;#039;&amp;#039;, Leopoldstadt Nr. 365 und 366, heute: Am Tabor 2, unter Denkmalschutz ({{BDA Objekt Ref|4523|WD-Item=Q38009026|Wien/Leopoldstadt|text=Listeneintrag}})&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Ab Einführung der Verzehrungssteuer, 1829, befand sich das zugehörige Linienamt 230 m weiter westlich, Am Tabor Nr. 361 (heute: Nr. 7, Caritas-Pflegeheim) und 360 (heute: Alliiertenstraße 2–4). – Siehe: [[Anton Ziegler (Verleger)|Anton Ziegler]] (Hrsg.), [[Carl Vasquez-Pinas von Löwenthal|Carl Vasquez]] (Hrsg.): [http://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/pageview/350294 &amp;#039;&amp;#039;Die kaiserl. königl. Haupt- und Residenzstadt Wien mit ihren Vorstädten und nächsten Umgebungen&amp;#039;&amp;#039;]. Schade, Wien 1830, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Noch erhaltene Linienamtsgebäude aus den 1890er-Jahren ===&lt;br /&gt;
{{Positionskarte+ |Österreich Wien |width=360 |float=right |maptype=relief |caption=Lagekarte der erhaltenen Linienämter in Wien |places=&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~ |Österreich Wien |position=10 |lat=48.163206 |long=16.279073 |region=AT-9 |mark=RM-1 (red).svg |marksize=14 |label=&amp;lt;small&amp;gt;Speising&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~ |Österreich Wien |position=10 |lat=48.150516 |long=16.471053 |region=AT-9 |mark=RM-1 (red).svg |marksize=14 |label=&amp;lt;small&amp;gt;Kaiser-Ebersdorf&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~ |Österreich Wien |position=3 |lat=48.203349 |long=16.241751 |region=AT-9 |mark=RM-1 (red).svg |marksize=14 |label=&amp;lt;small&amp;gt;Penzing&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~ |Österreich Wien |position=6 |lat=48.239921 |long=16.276201 |region=AT-9 |mark=RM-1 (red).svg |marksize=14 |label=&amp;lt;small&amp;gt;Neuwaldegg&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~ |Österreich Wien |position=4 |lat=48.275795 |long=16.355038 |region=AT-9 |mark=RM-1 (red).svg |marksize=14 |label=&amp;lt;small&amp;gt;Kahlenbergerdorf&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~ |Österreich Wien |position=4 |lat=48.256895 |long=16.309503 |region=AT-9 |mark=RM-1 (red).svg |marksize=14 |label=&amp;lt;small&amp;gt;Sievering&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~ |Österreich Wien |position=2 |lat=48.15734 |long=16.318742 |region=AT-9 |mark=RM-1 (red).svg |marksize=14 |label=&amp;lt;small&amp;gt;Neusteinhof&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~ |Österreich Wien |position=8 |lat=48.159322 |long=16.307976 |region=AT-9 |mark=RM-1 (red).svg |marksize=14 |label=&amp;lt;small&amp;gt;Atzgersdorf&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~ |Österreich Wien |position=4 |lat=48.153667 |long=16.339514 |region=AT-9 |mark=RM-1 (red).svg |marksize=14 |label=&amp;lt;small&amp;gt;Inzersdorf&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~ |Y=52 |X=47 |position=6 |label=[[Wien|&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#646464&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WIEN&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt;]]}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bild !! Name !! Standort !! Denkmalschutz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Linienamtkaiserebersdorf.jpg|130px]]||Linienamt [[Kaiser-Ebersdorf]]||11., Dreherstraße 77&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;{{Coordinate|name=Linienamt Kaiser-Ebersdorf|text=Koordinaten |NS=48.150516 |EW=16.471053 |type=landmark |region=AT-9}}&amp;lt;/small&amp;gt;||nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Commons-logo.svg|x16px|alt=|link=commons:Category:Linienamt Speising|Weitere Bilder auf Wikimedia Commons]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Datei:Linienamt Mauer.jpg|130px]]||Linienamt [[Speising]]||13., Speisinger Straße 104&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;{{Coordinate|name=Linienamt Mauer|text=Koordinaten |NS=48.163191 |EW=16.279102 |type=landmark |region=AT-9}}&amp;lt;/small&amp;gt;||{{BDA Objekt Ref||WD-Item=Q105516491|lemma=Wien/Hietzing|text=Listeneintrag}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Linienamtpenzing.jpg|130px]]||Linienamt [[Penzing (Wien)|Penzing]]||14., Linzer Straße 457&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;{{Coordinate|name=Linienamt Penzing|text=Koordinaten |NS=48.203349 |EW=16.241751 |type=landmark |region=AT-9}}&amp;lt;/small&amp;gt;||nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Commons-logo.svg|x16px|alt=|link=commons:Category:Linienamtsgebäude Neuwaldegg|Weitere Bilder auf Wikimedia Commons]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Datei:Linienamtsgebäude Neuwaldegg II.jpg|130px]]||Linienamt [[Neuwaldegg]]||17., Neuwaldegger Straße 59&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;{{Coordinate|name=Linienamt Neuwaldegg|text=Koordinaten |NS=48.239921 |EW=16.276201 |type=landmark |region=AT-9}}&amp;lt;/small&amp;gt;||{{BDA Objekt Ref|76065|WD-Item=Q38103139|lemma=Wien/Hernals|text=Listeneintrag}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Linienamtkahlenbergerdorfbaustelle.jpg|130px]]||Linienamt [[Kahlenbergerdorf]]||19., Heiligenstädter Straße 357&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;{{Coordinate|name=Linienamt Kahlenbergerdorf|text=Koordinaten|NS=48.275795|EW=16.355038|type=landmark|region=AT-9}}&amp;lt;/small&amp;gt;||nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Commons-logo.svg|x16px|alt=|link=commons:Category:Linienamt Sievering|Weitere Bilder auf Wikimedia Commons]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Datei:Linienamt Sievering II.jpg|130px]]||Linienamt [[Sievering]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Für das Erdgeschoß waren eine Amtskanzlei sowie zwei Wachzimmer vorgesehen, die beiden Obergeschoße hatten der [[Kaserne|Kasernierung]] von Wachen zu dienen.&amp;amp;nbsp;– Siehe: {{ANNO|apr|28|04|1891|13|NAME=|AUTOR=|Communal-Nachrichten. (…) Die neuen Linienämter|ZUSATZ=Beilage &amp;#039;&amp;#039;Local-Anzeiger der „Presse“&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 116/1891 (XLIV. Jahrgang)|ALTSEITE=15, Mitte links.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;||19., Sieveringer Straße 275&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;{{Coordinate|name=Linienamt Sievering|text=Koordinaten |NS=48.256895 |EW=16.309503 |type=landmark |region=AT-9}}&amp;lt;/small&amp;gt;||nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Linienamtaltmannsdorf1.JPG|130px]]||Linienamt [[Neusteinhof]]||&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;23., Altmannsdorfer Straße 138&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;{{Coordinate|name=Linienamt Altmannsdorfer Straße|text=Koordinaten |NS=48.15734 |EW=16.318742 |type=landmark |region=AT-9}}&amp;lt;/small&amp;gt;||nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Commons-logo.svg|x16px|alt=|link=commons:Category:Linienamt Atzgersdorf|Weitere Bilder auf Wikimedia Commons]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Datei:Breitenfurter Strasse 116.jpg|130px]]|| [[Linienamt Atzgersdorf]]||23., Breitenfurter Straße 116&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;{{Coordinate|name=Linienamt Atzgersdorf|text=Koordinaten |NS=48.159322 |EW=16.307976 |type=landmark |region=AT-9}}&amp;lt;/small&amp;gt;||{{BDA Objekt Ref|1603|WD-Item=Q37848490|lemma=Wien/Liesing|text=Listeneintrag}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Linienamtinzersdorf.JPG|130px]]||Linienamt [[Inzersdorf (Wien)|Inzersdorf]]||23., Triester Straße 167&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;{{Coordinate|name=Linienamt Inzersdorf|text=Koordinaten |NS=48.153667 |EW=16.339514 |type=landmark |region=AT-9}}&amp;lt;/small&amp;gt;||nein&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Graz ==&lt;br /&gt;
Auch in [[Graz]] gab es die, auf einem Patent des Jahres 1829 beruhende, Verzehrsteuer. Es handelte sich dabei um einen Aufschlag zu allen Verbrauchsabgaben, der an den &amp;#039;&amp;#039;k.k. Verzehrsteuer-Linienämtern&amp;#039;&amp;#039; einkassiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Linienämter waren nicht immer direkt an der Stadtgrenze, sondern dort, wo es praktikabel und verkehrstechnisch günstig war. Daher wanderten die Ämter an einigen Stellen mit der Bebauung weiter an den Stadtrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach Ende der Monarchie gab es bis zum [[Anschluss Österreichs]] 24 Mautstellen oder Linienämter an den Ausfallstraßen aus dem damaligen Stadtgebiet (nur I. bis VI. Bezirk). An diesen Stellen musste für in die Stadt einfahrende Fahrzeuge eine Straßenmaut namens „[[Pflasterzoll|Pflastermaut]]“ und für „importierte“ Lebensmittel die Verzehrsteuer bezahlt werden. Für Bahnreisende gab es eigene Ämter an den drei Bahnhöfen und für die Murschifffahrt eine Wassermautstelle. Auch jene Straßenbahnlinien, die die Stadtgrenze passierten, hatten an den Mautstellen Haltestellen. Notwendig war dies wegen der Verschuldung der Stadtgemeinde, die&lt;br /&gt;
die Lasten des [[Erster Weltkrieg|verlorenen Krieges]] und die Einrichtung der Republik brachten, dazu kam die Wirtschaftskrise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beamten, die die Kontrollen durchführten, hießen „provisorische, städtische Finanzwacht-Aufseher-Aushilfe“ und wurden wegen ihrer grünen Uniform im Volksmund „Spinatwachter“ genannt. Zwischen den Linienämtern gab es auch Streifen gegen [[Schmuggel]] über die Feld- und Schleichwege. 1921 gab es noch 231 Beamte, später wurde die Stärke auf 171 reduziert. Mit diesem Personalstand machten die Ämter in den 1920er- und 1930er-Jahren kaum Gewinn, sondern finanzierten sich mehr oder weniger selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.graz.at/cms/dokumente/10420333_7747759/b7b9aa41/BIGMai2024_Web.pdf Von den Einnahmen zu den Ausgaben] [[Karl A. Kubinzky]] in der BIG vom Mai 2024 S. 20–21&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mautämter hatten deneben auch ähnliche Aufgaben wie später die Bezirksämter. Darum sollten sie täglich möglichst lange besetzt sein und über einen Telefonanschluss verfügen. Die Gebäude hatten in der Regel zwei Stockwerke und ein Portal zur Straßenseite. Im ersten Stock befanden sich auch Dienstwohnungen. Daneben gab es auch kleinere Mauthäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurden die damaligen Randgemeinden von Graz eingemeindet, die Stadt erhielt die heutige Größe und die Mautstellen wurden abgeschafft. Heute sind die Gebäude meist Wohnhäuser, bei einigen (z.&amp;amp;nbsp;B. Hilmteich, Puchstraße, St. Peter Hauptstraße) wurde das Hauptportal zur Straße durch ein Fenster ersetzt. Zwei Stationsnamen von Straßenbahnlinien erinnern aber heute noch an sie. Dass viele dieser Häuser auf der heute stadtauswärtigen Straßenseite liegen, zeigt, dass bis 1938 in der Steiermark [[Links- und Rechtsverkehr|links gefahren]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der städtischen Mautämter ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand um 1935, angeführt gegen den Uhrzeigersinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bezirk !! Richtung !! Standort !! spätere Verwendung !! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[St. Leonhard (Graz)|St. Leonhard]] || [[Waltendorf]] || Plüddemanngasse 46 / Koßgasse || Neubau || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| St. Leonhard || Waltendorf, Ruckerlberg || Waltendorf 33 heute Plüddemanngasse 23 / Ruckerlberggasse || Uhrmacher, Wohnhaus, Atelier [[Gerhard Lojen]] || aufgestockt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.grazerbe.at/Pl%C3%BCddemanngasse_23_(Graz) Plüddemanngasse 23], Schutz-Kataster - Graz - Baugeschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;, Eckschalter noch sichtbar &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| St. Leonhard || Waltendorf, Ruckerlberg || Schützenhofgasse 55, heute Hallerschlossstraße 11 / Schillerplatz|| Wohnhaus || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geidorf]] || [[Ries (Graz)|Ries]] || Riesstraße 15 / Stiftingtalstraße 1 / [[LKH-Universitätsklinikum Graz|LKH]] || Gasthof || 3 goldene Kugeln&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geidorf || Kroisbach, [[Mariatrost]] || Hilmteichstraße 97 / Untere Schönbrunngasse || Wohnhaus || Portal entfernt, Haltestelle Schönbrunngasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geidorf || Kroisbach, Mariatrost || Heinrichstraße 141 / Kapuzinerkloster || Wohnhaus || kleines Mauthaus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.grazerbe.at/Heinrichstra%C3%9Fe_141 Heinrichstraße 144], Schutz-Kataster - Graz - Baugeschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geidorf || [[Mariagrün]], Mariatrost || Quellengasse 68 / Franzosenkreuz || Wohnhaus || Portal zu Balkon umgebaut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geidorf || [[Andritz]] || Grabenstraße 219, heute 222 / Andritzer Reichsstraße || Wohnhaus || Haltestelle Maut Andritz, Mautgasse, Steinbruchmaut, unter Denkmalschutz ({{BDA Objekt Ref|36128|WD-Item=Q37973807|Graz/Geidorf|text=Listeneintrag}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lend (Graz)|Lend]] || [[Gösting]]er Au || Augasse 145 || Abriss, Schrebergärten || Haltestelle Augasse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lend || Gösting || Wiener Straße 189 / Glasfabrikstraße || Neubau || ehem. Haltestelle Maut Gösting&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lend || Gösting, [[Plabutsch]] || Plabutscherstraße 30 / Anton-Gerstl-Straße|| Wohnhaus || kleines Mauthaus, gegenüber Hotel Bokan&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lend || [[Eggenberg (Graz)|Eggenberg]], Algersdorf || [[Alte Poststraße (Graz)|Alte Poststraße]] 107 / damalige Gaußgasse || Wohnhaus || heute neben Billa, Weg zur Wagner-Biro-Straße&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lend || [[Südbahn (Österreich)|Südbahn]] || beim [[Hauptbahnhof Graz|Hauptbahnhof]], heute Zollgasse || Neubau || neben Zollamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gries (Graz)|Gries]] || Eggenberg, Algersdorf || Eggenberger Straße 48 / Alte Poststraße || Wohnhaus, Café Pucher || Haltestelle Alte-Poststraße, vor 1914 gegenüber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gries || [[Köflacherbahn]] || Friedhofgasse 26 / [[Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb|GKB]]-Bahnhofsgelände || Kohlenhandel || Eckhaus, ggü. Steinfeldfriedhof&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gries || Eggenberg, Algersdorf || Friedhofgasse 85 / Alte Poststraße || Abriss || Mauthaus am Steinfeld, heute [[ÖAMTC]]-Stützpunkt &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gries || [[Wetzelsdorf]] || Lazarettgasse 96, heute Kärntner Straße 44 / Hohenstaufengasse || Abriss || SIXT&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Gries || [[Webling (Graz)|Webling]], heute [[Strassgang]] || Kapellenstraße 31 || Neubau || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gries || Schlachthof || Lagergasse 136 || Lebensmittelamt || Eines der beiden Eingangsgebäude zum Schlachthof, diese sind gemeinsam unter Denkmalschutz ({{BDA Objekt Ref|40552|WD-Item=Q37995360|Graz/Gries|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gries || [[Puntigam (Graz)|Puntigam]] || Wagram 23, heute Triester Straße 265 / Wagner-Jauregg-Straße || Wohnhaus || Haltestelle Maut Puntigam, Gasthaus „Alte Maut“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gries || Rudersdorf, heute Puntigam || Gottliebgasse 44, heute Puchstraße 124 / Tiergartenweg || Wohnhaus || Portal zu Fenster umgebaut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jakomini || [[Steirische Ostbahn|Ostbahn]] || im Ostbahnhof heute Conrad-von-Hötzendorf-Straße 104 || Bezirksamt Jakomini || Servicestelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jakomini || [[Liebenau (Graz)|Liebenau]] || Münzgrabenstraße 248 || Wohnhaus || Eckhaus, Portal zugemauert, Autobahnauffahrt/Stadion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jakomini]] || [[St. Peter (Graz)|St. Peter]] || St. Peter 1, heute St. Peter Hauptstraße 19 / Petersgasse || Wohnhaus || Portal zu Fenster umgebaut, ehem. Haltestelle Maut St. Peter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher endeten einige Straßen an der alten Stadtgrenze und wurden nach der Eingemeindung neu zugeordnet und daher umnummeriert. So gibt es z.&amp;amp;nbsp;B. die Hausnummern der Linienämter in der Lazarettgasse und Schützenhofgasse nicht mehr, da diese Gassen nun früher enden und ein Teil zur Kärntner Straße bzw. Hallerschloßstraße wurden. Die Grabenstraße biegt heute nicht mehr bei der Maut ab, sondern wurde über die Mautgasse zur Weinzöttlstraße fortgesetzt. Damit wechselte das Haus die Straßenseite und bekam eine neue Hausnummer, der Rest des alten Straßenverlaufs bis zur Andritzer Reichsstraße kam zur Körösistraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Graz-Linienamt Ruckerlbergg.jpg|Linienamt Waltendorf/Ruckerlberggasse&lt;br /&gt;
Graz-Linienamt Ries.jpg|Linienamt Ries/Stifting&lt;br /&gt;
Graz-Linienamt Hilmteich.jpg|Linienamt Hilmteich&lt;br /&gt;
Graz-Linienamt Heinrich.jpg|Mauthaus Heinrichstraße&lt;br /&gt;
Graz-Linienamt_Quellengasse.jpg|Linienamt Quellengasse&lt;br /&gt;
Andritzer Mauthaus 2011-07-12 18.46.59.jpg|Andritzer Mauthaus&lt;br /&gt;
Graz-Mauthaus Goesting.jpg|Mauthaus Gösting&lt;br /&gt;
Graz-Linienamt Goesting 2.jpg|Linienamt Eggenberg/Gaußgasse&lt;br /&gt;
Graz-Linienamt-Eggenberg.jpg|Linienamt Eggenberg&lt;br /&gt;
Graz-Linienamt-Gkb.jpg|Linienamt Köflacherbahnhof&lt;br /&gt;
Graz-Linienamt Schlachthof.jpg|Linienamt Schlachthof&lt;br /&gt;
Graz-Linienamt Puntigam.jpg|Maut Puntigam&lt;br /&gt;
Graz-Linienamt Rudersdorf.jpg|Linienamt in der Puchstraße&lt;br /&gt;
Graz-Linienamt Liebenau.jpg|Linienamt Liebenau&lt;br /&gt;
Graz-Linienamt St Peter.jpg|Maut St. Peter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ältere Mautstellen, die 1935 nicht mehr angeführt sind ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bezirk !! Richtung !! Standort !! spätere Verwendung !! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geidorf || Ries || Hilmteichstraße 1 / Schanzlgasse / Leonhardplatz || Gasthof Schanzlwirt || vor Errichtung des LKH, unter Denkmalschutz ({{BDA Objekt Ref|56855|WD-Item=Q38044461|Graz/Geidorf|text=Listeneintrag}})&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lend || Gösting || Wiener Straße 43 / Am Damm 54 || Gasthof, Abriss || heute AVL-Einfahrt  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gries || Eggenberg || Eggenberger Straße 61 / Alte Poststraße || Abriss || heute [[FH Joanneum]], nach 1914 gegenüber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gries || Rudersdorf, heute Puntigam || Herrgottwiesgasse 21, heute 119 / Schröderhofweg || Abriss || laut Plan um 1900&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gries || [[Mur (Fluss)|Mur]]-Schifffahrt || Wassermautstelle Gries||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Graz-Hilmteichstraße1-Gasthaus_Schanzelwirt.JPG|Mauthaus Schanzlgasse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sämtliche Linienämter zu umfahren, musste man in Nord-Süd-Richtung die [[Alte Poststraße (Graz)|Alte Poststraße]] benutzen, die bis 1938 westlich am damaligen Graz vorbeiführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Skene (Familie)|Alfred Skene]] (1815–1887): &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift des industriellen Club über die Einbeziehung der Wiener Vororte in den Verzehrungssteuer-Rayon&amp;#039;&amp;#039;. Konegen, Wien 1881. – [http://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/pageview/387894 Volltext online].&lt;br /&gt;
* {{ANNO|dvb|28|10|1892|01|NAME=|AUTOR=St.j...vic|Am Tabor|ZUSATZ=Morgen-Ausgabe, Nr. 1372/1892|ALTSEITE=1 ff.}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|wrz|05|10|1919|02|AUTOR=[[Reinhard E. Petermann|R(einhard) E. Petermann]]|Feuilleton. Der Währinger Gürtel seit seiner Vollendung. II. Von den Neunzigerjahren bis heute|ZUSATZ=Nr. 228/1919|ALTSEITE=2–5.}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|iwp|27|05|1938|05|NAME=„Illwo“. Illustrierte Wochenpost|AUTOR=Oskar Hinterberger|Der alte Liniengraben|ZUSATZ=Nr. 20/1938|ALTSEITE=5 f.}}&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2004, [http://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/pageview/1114910 Bd. 4, S 68], [http://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/pageview/1116110 Bd. 5, S. 536].&lt;br /&gt;
* Friedrich Hauer: {{Webarchiv | url=https://www.uni-klu.ac.at/socec/downloads/WP129_web.pdf | wayback=20160215121008 | text=&amp;#039;&amp;#039;Die Verzehrungssteuer 1829–1913 als Grundlage einer umwelthistorischen Untersuchung des Metabolismus der Stadt Wien&amp;#039;&amp;#039;.}}. Diplomarbeit. Universität Wien, Wien 2010, [https://permalink.obvsg.at/AC08273885 OBV].&lt;br /&gt;
* Robert Engele: [[Kleine Zeitung]] vom 19. Juni 2011, Serie „Damals in Graz“ „Mautstellen schotteten Graz ab – bis 1938“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Wien ===&lt;br /&gt;
* [https://www.buergmann.net/penzing/linien.htm Website mit nützlichen Abbildungen]&lt;br /&gt;
=== Graz ===&lt;br /&gt;
* [https://austria-lexikon.at/af/Wissenssammlungen/Damals_in_der_Steiermark/Mautstellen Damals in der Steiermark: Mautstellen], Austria-Forum&lt;br /&gt;
* [http://www.basilius.at/stadtplaene.html historische Stadtpläne 1843 und vor 1918] mit eingezeichneten Linienämtern&lt;br /&gt;
* [https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b53027650k/f1.zoom.r=Graz.langDE Stadtplan um 1900] mit eingezeichneten Linienämtern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Wiens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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