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	<title>Lindenstumpf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T05:44:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lindenstumpf&amp;diff=1680938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor Beleg entfernt</title>
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		<updated>2026-04-04T19:14:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Beleg entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= &lt;br /&gt;
|BILD= -Lindenstumpf,Panorama.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Basaltsäulen in &amp;#039;&amp;#039;Meilerstellung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|HÖHE= 527&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= &lt;br /&gt;
|LAGE= [[Landkreis Bad Kissingen]], [[Bayern]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Brückenauer Kuppenrhön]], [[Rhön]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50.278265&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9.860506&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-BY&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE= &lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|TYP= [[Schlotfüllung]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Basalt]]&lt;br /&gt;
|ALTER= &lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION= &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG= &lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG= &lt;br /&gt;
|NORMALWEG= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
|BILD2= &lt;br /&gt;
|BILD2-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|BILD3= &lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lindenstumpf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Berg in der südlichen [[Rhön]], etwa einen Kilometer nördlich der [[Bayern|bayerischen]] Gemeinde [[Schondra]] und 500&amp;amp;nbsp;Meter südwestlich der [[Bundesautobahn 7]] im [[Landkreis Bad Kissingen]]. Der Lindenstumpf hat eine Höhe von 500&amp;amp;nbsp;Meter über [[Normalnull]], überragt die Umgebung aber nur um etwa 40 Meter. Sein Gipfel weist eine etwa 350&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;200 Meter weite und 25 Meter tiefe Grube auf, die auf einen ehemaligen Basaltsteinbruch zurückgeht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lfu geotop&amp;quot;&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Umwelt: &amp;#039;&amp;#039;Basaltbruch am Lindenstumpf.&amp;#039;&amp;#039; Geotopkataster Bayern ([https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=672R003 PDF]; 172&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das gesamte Areal mit etwa 9,8&amp;amp;nbsp;Hektar&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lfu.bayern.de/natur/daten/schutzgebietslisten/doc/gruene_liste_landschaftsbestandteile.xls |titel=Grüne Liste Landschaftsbestandteile |hrsg=Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) |datum=2009-03-17 |abruf=2009-06-12 |format=Excel-Datei |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde am 8.&amp;amp;nbsp;Februar 1994 als [[Geschützter Landschaftsbestandteil]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kreisrecht Bad Kissingen.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Landratsamt Bad Kissingen ({{Webarchiv |url=http://www.lkkissingen.rhoen-saale.net/fileServer/LKKG/2000/23813/Kreisrecht.pdf |wayback=20151205230720 |text=PDF |archiv-bot=2018-12-11 13:28:30 InternetArchiveBot}} 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Von März bis Mai ist das Betreten zum Schutze der brütenden Vögel verboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lindenstumpf, 5.jpg|mini|Basaltwand mit überwiegend horizontal liegenden Basaltprismen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lindenstumpf, 6.jpg|mini|Ehemalige Steinbruchwand]]&lt;br /&gt;
Der Lindenstumpf ist nur eine der zahlreichen Basaltkuppen der Rhön. Der Rhön-Vulkanismus währte vom späten Oligozän (ca. 25 [[Mya (Zeitskala)|mya]]) bis ins frühe Pliozän (ca. 5 mya). Der Basalt, der heute im ehemaligen Steinbruch [[Aufschluss (Geologie)|aufgeschlossen]] ist, stammt von Magma, das nicht bis an die Erdoberfläche gelangte, sondern im [[Schlot (Geologie)|Schlot]] des Lindenstumpf-Vulkans erkaltete. Durch den Steinbruchbetrieb wurde dieser Schlot angeschnitten. Daher sind dort heute deutlich ausgeprägte Basaltsäulen zu beobachten, die durch die relativ langsame Abkühlung der basaltischen Lava entstanden. Sie sind radialstrahlig angeordnet und steigen zur Mitte hin immer flacher an, ähnlich wie bei einem [[Kohlenmeiler]] – man spricht hier deshalb auch von &amp;#039;&amp;#039;Meilerstellung&amp;#039;&amp;#039;. Da Basaltsäulen immer senkrecht zum Temperaturgradienten orientiert sind, deutet diese Stellung darauf hin, dass hier der Schlot in einen [[Lavadecke|Deckenerguss]] überging, der bereits lange vor Einrichtung des Steinbruches auf natürlichem Weg wieder [[Erosion (Geologie)|erodiert]] worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lindenstumpf ist von parallel zum Hang verlaufenden Hecken auf [[Lesesteinwall|Lesesteinwällen]] und dazwischen liegenden Wiesen umgeben. Die relativ ebene ehemalige Steinbruchsohle ist fast vollständig von der etwa 25 Meter hohen, künstlichen [[Abbruchkante]] aus Basalt umschlossen. Nur an der Südseite befindet sich eine wenige Meter breite Öffnung, durch die seinerzeit der frisch gebrochene Basalt abtransportiert wurde. Auf der ehemaligen Steinbruchsohle gibt es kleine Schuttkegel und Mulden. Dort breiten sich [[Trockenrasen]] und [[Moose|moos]]- und [[flechte]]nbewachsene Flächen mit aufkommenden Gehölzen aus. Auf staunassen Flächen befinden sich [[Amphibien]]laichplätze. Oberhalb der Abbruchkante, auf dem Grubenrand, wachsen [[Buchen]] und [[Hainbuchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basaltabbau ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1965 wurde am Lindenstumpf beim Bau der [[Bundesautobahn 7|A&amp;amp;nbsp;7]] von [[Fulda]] nach [[Würzburg]] ein Basaltsteinbruch mit Aufbereitungsanlagen für [[Gebrochene Mineralstoffe|Splitt und Edelsplitt]] eingerichtet. Innerhalb von zwei Jahren wurden etwa 1,8&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen Basalt abgebaut und verarbeitet. Das entspricht einer durchschnittlichen täglichen Leistung von mehr als 5000&amp;amp;nbsp;Tonnen. Betreiber der Anlage war die [[Arbeitsgemeinschaft|Arge]] Autobahn-Deckenlos F21 in [[Riedenberg|Unterriedenberg]]. Nach der Stilllegung 1967 wurde die Aufbereitungsanlage demontiert. Da eine zunächst vorgesehene Verfüllung des Steinbruchs mit [[Bauschutt]] unterblieb, zeugt noch heute die Grube vom ehemaligen Steinbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geotop ==&lt;br /&gt;
Der Basaltbruch ist vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] als Geotop (672R003) ausgewiesen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lfu geotop&amp;quot; /&amp;gt; und gehört zu den [[Liste der schönsten Geotope in Bayern|100 schönsten Geotopen Bayerns]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lfu.bayern.de/geologie/bayerns_schoenste_geotope/7/index.htm Basaltbruch am Lindenstumpf] in der Rubrik „Bayerns Schönste Geotope“ auf der Homepage des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (abgerufen am 12. Oktober 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Geotope im Landkreis Bad Kissingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergen in der Rhön]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hans Dieter Nüdling |Titel=Rhönbasalt: Erschließung, Abbau, Geotope |Verlag=Parzeller |Ort=Fulda |Datum=2006 |ISBN=3-7900-0381-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie |Titel=Von Bergwerken, Hütten und Hämmern: Besucherbergwerke, Museen mit Bergbauausstellungen, Geotope, Lehrpfade, Besucherhöhlen |Ort=München |Datum=2008 |Online=https://web.archive.org/web/20141206014236/http://www.stmwi.bayern.de/fileadmin/user_upload/stmwivt/Publikationen/Broschuere_von_Bergwerken-Huetten_Haemmern.pdf |Format=PDF |KBytes=3200}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz |Titel=449 x Bayernschatz Natur |Ort=München |Datum=2006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lindenstumpf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlotfüllung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lavasäule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Rhön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schondra)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanismus in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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