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	<title>Lindener Berg - Versionsgeschichte</title>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Linden und Lindener Berg 1805.jpg|mini|hochkant=1.2|Der Lindener Berg und Linden, 1805]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lindener Berg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine {{Höhe|89|DE-NN|link=true}} hohe Erhebung in den [[hannover]]schen Stadtteilen [[Linden-Mitte]] und [[Linden-Süd]], die sich etwa 35 Meter über das umliegende Stadtgebiet erhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannover-1654-Merian-sw.jpg|mini|links|Blick vom Lindener Berg in Richtung Hannover, im Vordergrund der Lindener Turm; [[Kupferstich]] von [[Caspar Merian]] nach [[Conrad Buno]], um 1654]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lindener Turm.jpg|mini|links|Der [[Lindener Turm]], ein ehemaliger [[Wartturm]], heute Ausflugsgaststätte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1813-05-16 Wilhelm Strüver kolorierte Handzeichnung Charte von dem Lindener Berge.jpg|mini|„[[Karte (Kartografie)|Charte]] von dem Lindener Berge“ vom 16. Mai 1813;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;[[Kolorieren|kolorierte]] Handzeichnung von Wilhelm Strüver&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Lindener Berg entstand 1392 der [[Lindener Turm]] als [[Wartturm]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiN_10.2&amp;quot;  details=&amp;quot;118 &amp;quot;/&amp;gt; Er war Teil der [[Hannoversche Landwehr|Hannoverschen Landwehr]] und ist heute das älteste, noch erhaltene Bauwerk Lindens. Von der unbewaldeten Kuppe ließen sich im [[Mittelalter]] die Zufahrtsstraßen überwachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiN_10.2&amp;quot;  details=&amp;quot;118 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] schlug der Feldherr [[Johann T’Serclaes von Tilly|Tilly]] am 25. Oktober 1625 auf dem Lindener Berg sein Lager auf. Von hier aus sandte er einen Trompeter als Unterhändler nach Hannover, um Aufnahme in der Stadt zu verlangen – was der hannoversche [[Magistrat (Deutschland)|Magistrat]] jedoch verweigerte. Daraufhin kam es zu einem kleinen [[Scharmützel]] an der [[Benno-Ohnesorg-Brücke|Ihmebrücke]], nach dem die Tilly’schen Truppen zunächst in das Ricklinger Holz weiterzogen. 14 Tage später lagerte auf dem Berg wiederum das Tillysche Heer, dann jedoch zogen die Besatzer in Richtung [[Weser]] ab – ohne Hannover erobert zu haben. Die Lindener Bevölkerung aber – bis 1641 war der Lindener Berg mehrfach Schauplatz kriegerischer Ereignisse – war durch [[Brandschatzung]]en und [[Plünderung]]en bis zum [[Westfälischer Friede|Westfälischen Friede]] im Jahr 1648 völlig verarmt.&amp;lt;ref&amp;gt;A. E. Kruse: &amp;#039;&amp;#039;Ein Rundgang durch Alt-Linden&amp;#039;&amp;#039; (Teil 1), in A. König (Schriftleitung): &amp;#039;&amp;#039;[[Hanomag-Wegweiser]]. Werkzeitung für Angehörige der Hanomag&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von der Hannoverschen Maschinenbau-Actien-Gesellschaft, vormals Georg Egestorff, Hannover-Linden, Heft 114 (Jahrgang X) vom April 1923, S. 26–28; hier: S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Georg Wilhelm (Braunschweig-Lüneburg)|Herzog Georg Wilhelm]] ordnete nach Ende des Dreißigjährigen Krieges an, den Turm auf dem Lindener Berg in eine [[Windmühle|Holländerwindmühle]] mit drehbarer Kappe umzubauen. Die Technik dafür stammte aus Holland. Bereits ab 1651 waren die Landwirte Lindens und der umliegenden Dörfer verpflichtet, ihr Getreide dort mahlen zu lassen: Die Einrichtung folgte der Calenberger Amtsmühle als neue Zwangsmühle. 1856 wurde die Mühle schließlich privatisiert, ehe man sie 1927 außer Betrieb nahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiN_10.2&amp;quot;  details=&amp;quot;118 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Verteidigungsmaßnahme ließ [[Friedrich August (Braunschweig-Lüneburg-Oels)|Prinz Friedrich August von Braunschweig]] 1761 eine [[Schanze (Festungsbau)|Sternschanze]] um die Mühle aufwerfen. Sowohl im Dreißig- als auch im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] hatten feindliche Heere die königliche Residenz nämlich über den Lindener Berg angegriffen. Nach den [[Befreiungskriege]]n gegen Napoleon hätte der Lindener Berg zum Standort eines Waterloo-Monumentes werden sollen, dieser Vorschlag von [[Georg Ludwig Friedrich Laves|Georg L. F. Laves]] wurde allerdings nicht verwirklicht. Man errichtete das [[Waterloosäule|Monument]] schließlich auf dem [[Waterlooplatz]]. 1825 konnte Laves jedoch ein anderes Vorhaben umsetzen: Im Auftrage des Unternehmers [[Johann Egestorff]] entwarf er 1825 das „Berghaus“, ein Ausflugslokal für hannoversche Bürger. Das Lokal bestand bis 1876, als man es für den Bau des Wasserhochbehälters wieder abriss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiN_10.2&amp;quot;  details=&amp;quot;118 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1840er Jahre circa Georg Osterwald Gouache auf Papier Ansicht von Hannover vom Lindener Berge.jpg|mini|links|Blick vom Lindener Berg über den [[Von-Alten-Garten]] um 1840;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;[[Gouache]] von [[Georg Osterwald]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hannover Lindener Berg Von Alten Garten 6009. P.Z. 00446u.jpg|mini|Blick vom Lindener Berg über den Von-Alten-Garten um 1895–1905;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;[[Photochromdruck]] von [[Photochrom Zürich]] (P.Z.), Nr. 6009&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war der Lindener Berg eine öde Steinbruchlandschaft geworden, in der [[Kalkofen|Kalköfen]] rauchten. Um 1830 hatte Johann Egestorff fast den gesamten Berg in seinem Besitz und betrieb dort seine Unternehmungen zur Herstellung des Baustoffs Kalk. Der dort abgebaute Kalkstein diente vermutlich seinerzeit auch zum Bau des Wartturmes. Zum Ende des 19. Jahrhunderts lohnte sich der Kalkabbau nicht mehr, die Steinbrüche wurden zugeschüttet. Auf dem Areal entstanden Grünanlagen und ein Sportplatz, 1922 als „Volkspark Linden“ eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiN_10.2&amp;quot;  details=&amp;quot;118 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts schenkte der Bettfedernfabrikant [[August Werner (Fabrikant)|August Werner]] der&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL Werner 1&amp;quot;&amp;gt;[[Waldemar R. Röhrbein]]: &amp;#039;&amp;#039;WERNER, (1) August.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 385.&amp;lt;/ref&amp;gt; – seinerzeit noch selbständigen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Mlynek]]: &amp;#039;&amp;#039;Eingemeindungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Hannover&amp;#039;&amp;#039;, S. 153&amp;lt;/ref&amp;gt; – Stadt Linden „das Gebäude für ein [[Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung|Jugendheim]] auf dem Lindener Berg“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL Werner 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Geologisch ist der Lindener Berg an der [[Mittelgebirgsschwelle]] der letzte Ausläufer des [[Niedersächsisches Bergland|Niedersächsischen Berglandes]], das hier in das [[Norddeutsches Tiefland|norddeutsche Flachland]] übergeht. Es stehen Kalksteine aus dem oberen Jura an ([[Korallenoolith]] des [[Malm]]), deren Fossilien insbesondere von [[Carl Struckmann]] gesammelt wurden und sich heute im Niedersächsischen Landesmuseum befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berg ist die einzige größere Erhebung im engeren Stadtgebiet Hannovers. Weiter außerhalb liegende Berge, aber noch zur Stadt gehörend, sind der 118&amp;amp;nbsp;m hohe [[Kronsberg]] im Südosten und der 122&amp;amp;nbsp;m hohe &amp;#039;&amp;#039;Nordberg&amp;#039;&amp;#039; im Nordosten auf dem Gelände der [[Deponie Hannover|Mülldeponie Lahe]]. Weitere als Berge bezeichnete Erhebungen sind im Stadtbezirk [[Ricklingen (Stadtbezirk)|Ricklingen]] der [[Tönniesberg (Hannover)|Tönniesberg]] und der [[Mühlenberg (Hannover)|Mühlenberg]], die sich aber nur etwa 10 bis 20 Meter über das umliegende Stadtgebiet erheben. Der Schneiderberg in der Nordstadt liegt sogar weniger als 5 Meter über der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich auf dem Lindener Berg:&lt;br /&gt;
* [[Wasserhochbehälter auf dem Lindener Berg|Wasserhochbehälter]], in Verbindung mit dem Wasserwerk in [[Hannover-Ricklingen]] erbaut 1876 bis 1878 von dem [[Wasserbau]]-[[Ingenieur]] [[Rudolph Berg]] und dem Architekten [[Otto Wilsdorff]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Knocke]]: &amp;#039;&amp;#039;Berg, Theodor F. Rudolph&amp;#039;&amp;#039;, n: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, S. 51 und öfter; ([http://books.google.de/books?id=ShneE5mxmEUC&amp;amp;pg=PA16&amp;amp;lpg=PA16&amp;amp;dq=hannoversches+biographisches+lexikon&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=iHo__UPnrL&amp;amp;sig=LHzolWc0IHQstPqFWy-NGWl-cGQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=OzExT4e5H82h-QbZoZTqBQ&amp;amp;ved=0CE0Q6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=berg&amp;amp;f=false online bei &amp;#039;&amp;#039;Google-Bücher&amp;#039;&amp;#039;])&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anlage wurde nach einer um 1980 erfolgten umfangreichen Sanierung wieder in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ilse Rüttgerodt-Riechmann: &amp;#039;&amp;#039;Lindener Berg&amp;#039;&amp;#039; (siehe Literatur)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Volkssternwarte Hannover]] auf dem Dach des Wasserhochbehälters&lt;br /&gt;
* [[Lindener Turm]] von 1392, bis etwa 1650 [[Wartturm]] der [[Hannoversche Landwehr|Hannoverschen Landwehr]] (Reste noch in der [[Eilenriede]]), danach Windmühle bis 1927 mit Biergarten „Lindener Turmgarten“&lt;br /&gt;
* [[Jazz Club Hannover]] und „Mittwoch-Theater“&lt;br /&gt;
* Lindener Bergfriedhof, der nicht mehr in Betrieb ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Fuße liegen:&lt;br /&gt;
* [[Von-Alten-Garten]]&lt;br /&gt;
* [[St. Martin (Linden)|St. Martinskirche]]&lt;br /&gt;
* [[Stadion am Lindener Berg]] des [[SV Linden 07]]&lt;br /&gt;
* [[IGS Linden]] (Hannovers erste [[Integrierte Gesamtschule|IGS]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die über den Berg verlaufende Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Lindener Berge&amp;#039;&amp;#039; stellt die Grenze zwischen den Stadtteilen Linden-Mitte und Linden-Süd dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Gebäude auf und am Lindener Berg stehen unter [[Denkmalschutz]], darunter der Friedhof, der [[Küchengarten-Pavillon]], der Wasserhochbehälter, der Wehrturm und Teile des IGS-Gebäudes. &amp;#039;&amp;#039;Siehe dazu: [[Liste der Baudenkmale in Linden-Limmer]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergfriedhof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scilla 2009 Hannover Pavillon.jpg|mini|hochkant=1.4|[[Blausterne|Scilla]]-Blüte auf dem Lindener Bergfriedhof mit dem [[Küchengarten-Pavillon]] im März 2009]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Stadtteilfriedhof Lindener Berg}}&lt;br /&gt;
Der heute unter [[Denkmalschutz]] stehende [[Friedhof]] wurde ab 1862 eingerichtet und im Laufe der Zeit auf 6&amp;amp;nbsp;ha vergrößert. Nachdem 1908 der neue [[Hauptfriedhof Linden]] eröffnet worden war, verlor der Bergfriedhof an Bedeutung und wurde 1965 außer Dienst gestellt. Aufgrund alter bestehender Beisetzungsrechte finden hier heute noch vereinzelt Bestattungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wurde der 1741 errichtete [[Küchengarten-Pavillon]] nach hier [[Translozierung|transloziert]]. Das Bauwerk war ursprünglich ein Aussichtspunkt und [[Lusthaus]] in einem herrschaftlichen Garten der [[Welfen]], dem [[Küchengarten (Linden)|Küchengarten]], an der heutigen Fössestraße. Der Garten wurde um 1870 beseitigt, um einen Güterbahnhof einzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserhochbehälter ==&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel siehe [[Wasserhochbehälter auf dem Lindener Berg]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Water tank Am Lindener Berge Linden-Sued Hannover Germany.jpg|mini|Abweisende Seiten- und Rückfront des Behälters]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wasserhochbehälter auf dem Lindener Berg]] diente Hannovers erster Frischwasserleitung als Reservoir. Das Wasser kam aus der Ricklinger Masch und wurde von dort auf den Lindener Berg gepumpt; das zugehörige Pumpenhaus existierte bis 1974 in der Stammestraße ([[Ricklingen (Stadtbezirk)#Ricklingen|Ricklingen]]). Der Hochbehälter speiste sein Wasser zentral in das Hannoversche Leitungsnetz, einige Lindener Straßen erhielten ihr Wasser ebenfalls von hier. Das Gebäude leitete die lokale Entwicklung des Wasserbaus ein (Flusswasserkunst, Misburger und Vahrenwalder Wassertürme, Wasserwerke in Ricklingen und Misburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der massive, rechteckige Baukörper entstand zwischen 1876 und 1878 nach Plänen des Architekten [[Otto Wilsdorff]]. Wilsdorff orientierte sich bei der Gestaltung an der [[Hannoversche Architekturschule|Hannoverschen Architekturschule]], deutlich sowohl an der Wahl des Backsteins als Baumaterial als auch an den verwandten Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wasserhochbehälter zählt noch immer zu den wichtigsten Wasserversorgungsbauwerken in Norddeutschland und prägt neben der benachbarten &amp;#039;&amp;#039;Villa Osmers&amp;#039;&amp;#039; die östliche und südöstliche Ansicht des Lindener Berges, wenn auch seine Fernwirkung durch hohe Bäume eingeschränkt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiN_10.2&amp;quot;  details=&amp;quot;118–119 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Villa Osmers ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Osmers Am Lindener Berge Linden-Mitte Hannover Germany 02.jpg|mini|hochkant=0.7|Zahlreiche Schmuckformen an der &amp;#039;&amp;#039;Villa Osmers&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Villa Osmers&amp;#039;&amp;#039; steht nördlich der Straße Am Lindener Berg und kontrastiert in ihrer Erscheinung mit dem gegenüberliegenden Wasserbehälter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiN_10.2&amp;quot;  details=&amp;quot;119 &amp;quot;/&amp;gt; [[Carl Arend]] entwarf das Haus um 1900 für den Mittelschuldirektor Hinrich Osmers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lebensraum-Linden&amp;quot; /&amp;gt; Die detailreiche Ausarbeitung der Villa stellt in Linden etwas Besonderes dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiN_10.2&amp;quot;  details=&amp;quot;119 &amp;quot;/&amp;gt; An der Fassade wechselt sich Backstein mit verputzten Flächen ab, ebenso gibt es Zierfachwerk und einen Natursteinsockel. Die Dachlandschaft zeigt verschiedene Schmuckformen, bei denen sich Elemente des [[Jugendstil]]s mit Neuinterpretationen älterer Stile mischen. Kennzeichnend für das Haus ist eine Art Aussichtsturm. Dieser Turm und die asymmetrische Aufteilung des Baukörpers verleihen dem Gebäude eine „märchenhafte“ Erscheinung. In ihrer prominenten Lage am Hang ist die Villa Osmers auch aus größerer Entfernung gut zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt entstanden nur wenige Wohnhäuser auf dem Lindener Berg, von denen die meisten erst im 20. Jahrhundert gebaut wurden (östliche Seite der Straße Am Spielfelde und zwischen Am Lindener Berge und Am Steinbruch).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiN_10.2&amp;quot;  details=&amp;quot;119 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Im März findet wegen der leuchtend blauen Blüte der [[Blausterne|Scilla]] (&amp;#039;&amp;#039;Das blaue Wunder&amp;#039;&amp;#039; von Linden) auf dem Lindener Bergfriedhof ein Scilla-Fest mit zahlreichen Veranstaltungen, wie Lesungen, Besichtigungen, statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jährlich am 1. Mai wird das Radrennen „Lindener Berg Kriterium“ um den Lindener Berg durchgeführt. Es führt über 80&amp;amp;nbsp;km (40 Runden mit je 2&amp;amp;nbsp;km) und findet starkes Publikumsinteresse. Die kurze, aber starke Steigung des Lindener Bergs macht das Rennen so schwer, dass es auch für Profimannschaften der dritten Kategorie (Continental Teams, früher: GS3-Teams) eine Herausforderung ist. In den Jahren 2004 und 2005 gewann Tilo Schüler vom Dessauer RC, der 2006 für das [[Continental Team|Continental]] Team Milram fuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank Zadach-Buchmeier: &amp;#039;&amp;#039;Lindener Berg und Bella Vista. Städtische Jugendheime zur Freizeitgestaltung Jugendlicher&amp;#039;&amp;#039;, in [[Adelheid von Saldern]] [[et al.]]: &amp;#039;&amp;#039;Alltag zwischen Hindenburg und Haarmann. Ein anderer Stadtführer durch das Hannover der 20er Jahre&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Geschichtswerkstatt Hannover, Hamburg: VSA-Verlag, 1987, ISBN 3-87975-397-0, S. 47–54&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Lindener Berg ruft&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1 der Quartier-Reihe „Rundgänge“, Hrsg.: Quartier e. V., Hannover-Linden 2004, {{ISSN|1614-2926}}&lt;br /&gt;
* Arbeitsgemeinschaft Mensch-Natur-Geschichte (Hannover): &amp;#039;&amp;#039;Linden: Ortsgeschichte, Martinskirche, von Altensches Rittergut, Landesherrlicher Küchengarten, Herzogliches Jagdzeughaus, Villa auf dem Lindener Berg, Herrschaftlicher Speicher, Windmühle / AG Mensch-Natur-Geschichte. Nach den Bearbeitungen von [[Arnold Nöldeke (Denkmalpfleger)|Arnold Nöldeke]] aus dem Jahre 1932,&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe „Zur Geschichte Lindens“, Bd. 13; Hannover 2003&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriege auf dem Lindener Berg&amp;#039;&amp;#039;, Heft 3 der Quartier-Reihe „Lindener Geschichtsblätter“, Hrsg.: Quartier e. V., Hannover-Linden 2005, {{ISSN|1614-0664}}&lt;br /&gt;
* Hans-Jörg Hennecke: &amp;#039;&amp;#039;Lindentod&amp;#039;&amp;#039;, Kriminalroman, Zu Klampen, 2010, ISBN 978-3-86674-068-6&lt;br /&gt;
* Ilse Rüttgerodt-Riechmann: &amp;#039;&amp;#039;Lindener Berg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Herbert Möller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], [[Baudenkmal]]e in Niedersachsen, Stadt Hannover, Teil 2, [Bd.] 10.2.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg, Braunschweig / Wiesbaden 1985, ISBN 3-528-06208-8, S. 118f., sowie &amp;#039;&amp;#039;Linden-Mitte&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Linden-Süd&amp;#039;&amp;#039;, in [[Addendum|Anlage]]: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege), Stand 01.07.1985, Stadt Hannover&amp;#039;&amp;#039;, [[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Veröffentlichungen des Instituts für Denkmalpflege]]&lt;br /&gt;
* Kaspar Klaffke, Gesa Klaffke-Lobsien: &amp;#039;&amp;#039;Hannover – Stadt der Gärten. Gärten einer Stadt&amp;#039;&amp;#039; (englische Ausgabe unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hannover – city of gardens&amp;#039;&amp;#039;), 1. Auflage, Seelze-Velber: Kallmeyer, 2000, ISBN 3-7800-5265-2, S. 167, 170&lt;br /&gt;
* [[Julius Trip]]: &amp;#039;&amp;#039;Konkurrenzentwurf für den Bebauungsplan für die südwestliche Gemarkung Lindens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenkunst]]&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 4 (1902), Heft 3, S. 49f.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Kube]]: &amp;#039;&amp;#039;Die gärtnerischen Anlagen und Friedhöfe der Stadt.&amp;#039;&amp;#039; In: Fritz Stadelmann: &amp;#039;&amp;#039;Hannover. Die Grossstadt im Grünen&amp;#039;&amp;#039;, im Einvernehmen mit dem Magistrat der Stadt Hannover, hrsg. vom Verkehrs-Verein Hannover e. V., bearbeitet von Fritz Stadelmann, Buchschmuck nach Entwürfen von Hans-Günther Reinstein, Kunstbeilage nach originalen Zeichnungen von [[Georg Tronnier]] und H. Flecke, Hannover: Verkehrs-Verein Hannover e. V.; Hannover: Schmorl &amp;amp; von Seefeld Nachfolger, 1927, S. 84&lt;br /&gt;
* [[Franz Rudolf Zankl]]: &amp;#039;&amp;#039;Blick vom Lindener Berg auf Hannover. Farbige Lithographie von Wilhelm Kretschmer. Um 1860&amp;#039;&amp;#039;, in ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Hannover Archiv]]&amp;#039;&amp;#039;, Blatt &amp;#039;&amp;#039;S 36&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Helmut Knocke]], [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;Lindener Berg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannover Kunst- und Kultur-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, [[passim]]&lt;br /&gt;
* [[Eva Benz-Rababah]]: &amp;#039;&amp;#039;Lindener Berg.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 409.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schöndorf (Geologe)|Friedrich Schöndorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Lindener Berg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geologisches Wanderbuch für die nähere Umgebung von Hannover&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl. Hannover 1919, S. 107–115.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lindener Berg (Hannover)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadthistorie.info/rundgang/5/Lindener%20Berg Interaktiver Rundgang Lindener Berg auf Basis der vorhandenen Stadttafeln]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |offline=ja |abruf=2023-09-11 |url=http://www.quartier-ev.de/7628.html |titel=Fotos von Sehenswürdigkeiten des Lindener Bergs}}&lt;br /&gt;
* [https://punkt-linden.de/stadtteil/stadtteilrundgaenge/mixtour-entdecke-den-lindener-berg/ MixTour – Entdecke den Lindener Berg]&lt;br /&gt;
* [https://punkt-linden.de/stadtteil/stadtteilrundgaenge/butjer-route/ Lindener Bergfriedhof und Lindener Turm]&lt;br /&gt;
* [https://punkt-linden.de/4847/scilla-bluetenfest-auf-dem-lindener-berg/ Scilla-Blüte auf dem Berg]&lt;br /&gt;
* [http://www.postkarten-archiv.de/linden.Lindenerberg/ Historische Postkarten vom Lindener Berg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiN_10.2&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Neß, Ilse Rüttgerodt-Riechmann, Gerd Weiß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Baudenkmale in Niedersachsen. 10.2. Stadt Hannover, Teil 2.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig / Wiesbaden, 1985, ISBN 3-528-06208-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lebensraum-Linden&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lebensraum-linden.de/internet/page.php?naviID=902000161&amp;amp;site=902000485&amp;amp;brotID=902000161&amp;amp;typ=2 |wayback=20150402121852 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Lindener Berg&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2018-12-11 13:28:25 InternetArchiveBot }}, Eintrag auf lebensraum-linden.de, veröffentlicht 2013 von Torsten Bachmann. Abgerufen am 1. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4791139-6|VIAF=237027306}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/21/45/N |EW=9/42/20/E |type=mountain |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg unter 1000 Meter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Region Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linden-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linden-Süd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
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