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	<title>Lindencorso - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:37:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lindencorso&amp;diff=2195572&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Primavera2023: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-14T10:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lindencorso, 2024 (01).jpg|mini|hochkant=1.3|Neuer Lindencorso, 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lindencorso&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gebäude an der Kreuzung des Boulevards [[Unter den Linden]] mit der [[Friedrichstraße]] im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Mitte|Mitte]] des [[Bezirk Mitte|gleichnamigen Bezirks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich lag das &amp;#039;&amp;#039;[[Café Bauer (Berlin)|Café Bauer]]&amp;#039;&amp;#039; an der Kreuzung. Es wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört. Zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeiten war 1961 geplant, die Friedrichstraße zu einer 60 Meter breiten [[Fußgängerzone]] aufzuweiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Planung von 1961/1962 siehe: Hans Gericke: &amp;#039;&amp;#039;Berlin – Unter den Linden&amp;#039;&amp;#039;. In: Deutsche Bauakademie und Bund Deutscher Architekten (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Architektur&amp;#039;&amp;#039;, XI.&amp;amp;nbsp;Jg., Berlin, November 1962, S.&amp;amp;nbsp;635–640&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-L1124-0301, Berlin, &amp;quot;Lindencorso&amp;quot;.jpg|mini|Das ursprüngliche Lindencorso, gesehen von der Mittelpromenade des Boulevards [[Unter den Linden]], November 1972]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend der Aufweitung entstanden bis 1966 am Boulevard Unter den Linden/Ecke Friedrichstraße das &amp;#039;&amp;#039;[[Hotel Unter den Linden]]&amp;#039;&amp;#039; und gegenüberliegend der Gaststättenkomplex &amp;#039;&amp;#039;Lindencorso&amp;#039;&amp;#039;, dieser nach Plänen eines Architektenkollektivs unter [[Werner Straßenmeier (Architekt)|Werner Straßenmeier]]. Dann wurde die Aufweitung der Friedrichstraße fallengelassen. Damit hatte der Boulevard Unter den Linden an der Friedrichstraße unbeabsichtigt einen viereckigen Platz bekommen und die beiden Gebäude erschienen wie dessen Randbebauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1993 setzte mit dem Abriss des Lindencorsos der Rückbau auf den historischen Straßengrundriss ein, der nach 2006 mit dem Abriss des Hotels &amp;#039;&amp;#039;Unter den Linden&amp;#039;&amp;#039; und der Errichtung des &amp;#039;&amp;#039;Upper Eastside Berlin&amp;#039;&amp;#039; abgeschlossen wurde. Der in den Jahren 1994–1997 nach Plänen des Architekten [[Christoph Mäckler]] errichtete Neubau erhielt den Namen des Vorgängers. Der Neubau kostete rund 500&amp;amp;nbsp;Millionen [[Deutsche Mark|Mark]] (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund {{Inflation|DE|500|1997|r=1}}&amp;amp;nbsp;Millionen Euro). Bauherren waren der französische Investor [[Vinci (Unternehmen)|SGE]] und die Berliner David Katz und Klaus Marks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassade besteht aus [[Naturstein]]sockel, die nach traditionellen Handwerksmethoden gemauert wurden. Damit ist das Gebäude einer der wenigen Neubauten in Deutschland, die nicht eine vorgehängte Steinplattenfassade haben. Mäckler geht sogar davon aus, dass es der erste traditionell gefertigte Bau seit dem Zweiten Weltkrieg sei. Für die Fassade wurde [[Elmkalkstein]] aus dem [[Elm (Höhenzug)|Elm]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eröffnung des Baus wurde mit Kunstwerken von [[Stefan Szczesny]] ausgestattet. Hierzu entwarfen neun deutsche und acht französische Künstler Motive für Fahnen, die an der Fassade des Gebäudes installiert wurden. Unter den Künstlern waren Jean-Michel Alberola, Jean-Charles Blais, François Boisrond, Robert Combas, Hélène Delprat, Gérard Garouste, [[Jean Le Gac]], François Rouan, [[Ben Vautier]] sowie [[Hans Peter Adamski]], [[Elvira Bach]], [[Walter Dahn]], [[Jiří Georg Dokoupil]], [[Rainer Fetting]], [[Dieter Hacker]], [[Andreas Schulze (Künstler, 1955)|Andreas Schulze]] und [[Bernd Zimmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss des Gebäudes wurde am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 1999&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/letzte-vorbereitungen-im-automobil-forum-vw-eroeffnet-repraesentanz-am-sonntag-li.34559 &amp;#039;&amp;#039;Letzte Vorbereitungen im Automobil Forum – VW eröffnet Repräsentanz am Sonntag.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. April 1999&amp;lt;/ref&amp;gt; das &amp;#039;&amp;#039;Automobil Forum&amp;#039;&amp;#039; der [[Volkswagen AG]] eröffnet, das seit Mai 2015 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Drive. Volkswagen Group Forum&amp;#039;&amp;#039; trägt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ausstellungen/galerie/3847959-2908893-drive-das-volkswagen-group-forum.html |titel=Drive - Volkswagen Group Forum |sprache=de |abruf=2023-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewertung des Baus ==&lt;br /&gt;
Der Bau gilt als Musterbeispiel der Architektur des Senatsbaudirektors [[Hans Stimmann]]. Stimmann lobte den Bau als „Wiederaufnahme unserer Stadtbautradition, die durch den [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] und die [[Deutsche Teilung|Teilung]] abgerissen war“. Der Architekturkritiker [[Gerhard Matzig]], der in einer Debatte dem Gebäude bescheinigt hatte, von „[[Teutonen|neu-teutonischer]] Natur“ zu sein, „die auch dem [[Führer]] gefallen hätte“, schrieb später in einem Artikel in der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; zum 70.&amp;amp;nbsp;Geburtstag des Architekten: „Das war eine Beleidigung, die einem bis heute leidtut, obwohl man zum Lindencorso immer noch kein entspanntes Verhältnis pflegt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20210419063236/https://www.sueddeutsche.de/kultur/architektur-christoph-maeckler-1.5267029 &amp;#039;&amp;#039;Christoph Mäckler wird 70 – Haltungsfragen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker wie [[Wolfgang Kil]] bemängelten zudem, dass das Lindencorso aus DDR-Zeiten ein beliebter Treffpunkt war, das neue Lindencorso aber in erster Linie ein „totes“ Geschäftshaus sei. Die Anknüpfung an die traditionelle Straßenbreite wurde ebenfalls [[Kontroverse|kontrovers]] beurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2. Platz des Deutschen Naturstein-Preises 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Bahr: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Berlin. Veränderungen im Stadtbild.&amp;#039;&amp;#039; Jaron-Verlag, 1999, S.&amp;amp;nbsp;61–62.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die eigentliche Veränderung der Stadt ist unsichtbar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gründerparadiese Vom Bauen in Zeiten des Übergangs.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bauwesen, Berlin 2000, S.&amp;amp;nbsp;59–62.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schäche]]: &amp;#039;&amp;#039;Ist Rekonstruktion unmoralisch? Lindencorso.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Bauzentrum.&amp;#039;&amp;#039; 3/1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52.516667 |EW=13.389567 |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unter den Linden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1990er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1990er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Postmoderne in Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
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