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	<title>Lindcar Auto - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lindcar_Auto&amp;diff=1878644&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: Revert, Zeit beachten</title>
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		<updated>2025-08-24T13:17:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert, Zeit beachten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Lindcar-Auto AG&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1920&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1926 / 1936&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = &lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Berlin]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Wilhelm Kulp&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Kraftfahrzeughersteller]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lindcar-Auto AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches [[Unternehmen]] zur Herstellung von [[Automobil]]en, dessen [[Sitz (juristische Person)|Sitz]] sich in [[Berlin]], Mohrenstraße 57, befand. Es wurde 1920 gegründet und stellte von 1921 bis 1925 Automobile unter der Marke &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lindcar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; her, ab 1922 auch Fahrräder. Ab 1926 wurden unter der geänderten [[Firma]] [[Lindcar Fahrradwerk AG]] ausschließlich Fahrräder produziert, 1936 wurde das Unternehmen aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lindcar-Auto 1000 Mk 1922.jpg|mini|Aktie über 1000 Mark der Lindcar-Auto AG vom 12. Oktober 1922]]&lt;br /&gt;
Die Automobilproduktion von Lindcar begann im Gewerbehof [[Kochstraße (Berlin)|Kochstraße]] 37 in der südlichen [[Friedrichstadt (Berlin)|Friedrichstadt]] (später zum Stadtbezirk [[Bezirk Kreuzberg|Kreuzberg]] gehörig). Im Jahr 1922 verlegte das Unternehmen die Produktion in die Anlagen der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Lichtenrader Metallwaren-Fabrik GmbH&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Lichtenrade]]. Unter dem Direktor Wilhelm Kulp, der zuvor in leitender Position beim Werk [[Berlin-Wittenau|Wittenau]] der [[Metallpatronen AG|Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG]] und beim Werk [[Berlin-Haselhorst|Haselhorst]] der [[Deutsche Werke|Deutsche Werke AG]] war, begann Lindcar 1922 auch mit der Herstellung von Fahrrädern. Der [[Unternehmenszweck]] wurde nun mit „Herstellung und Vertrieb von Kraftwagen jeder Art und Fahrrädern sowie Handel mit Motoren und allen sonstigen einschlägigen autotechnischen Artikeln“ beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion eigener Kleinwagen-Modelle wurde 1925 eingestellt, die Unternehmensleitung hatte die Absicht, künftig als Montagewerk und Vertriebsorganisation eines ausländischen Automobilherstellers zu arbeiten. Bis zum Herbst 1925 konnte diese Neuausrichtung jedoch wegen „Einfuhrschwierigkeiten“ nicht umgesetzt werden. Kurze Zeit später übernahm die gewerkschaftseigene [[Bank der Deutschen Arbeit|Bank der Arbeiter, Angestellten und Beamten AG]] die Aktienmehrheit, die Automobilproduktion wurde nun endgültig aufgegeben und das Unternehmen mit der geänderten Firma &amp;#039;&amp;#039;Lindcar Fahrradwerk AG&amp;#039;&amp;#039; unter Direktor Kulp weiterführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen Mehrheitsaktionäre der Lindcar-Auto AG, die Brüder Carl und Gustav Lindemann, wurden 1927 wegen betrügerischer Kursmanipulation verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Magazin der Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 17. Februar 1927, Nr. 7, S. 251.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflösung der Gewerkschaften und ihrer Eigenbetriebe durch die Nationalsozialisten entzog auch der Lindcar Fahrradwerk AG die Grundlage und das Unternehmen wurde 1936 aufgelöst. Ob sich keine Interessenten für eine Übernahme der Fahrrad-Produktion fanden, ist unklar; stattdessen wurden die Lichtenrader Betriebsanlagen von der Briefordnerfabrik &amp;#039;&amp;#039;Herm. Herdegen&amp;#039;&amp;#039; erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeuge ==&lt;br /&gt;
Die zwei- oder dreisitzigen [[Roadster]] mit Bootsheck waren aus [[Sperrholz]] gefertigt. Außerdem wurde ein Geschäftswagen mit 300&amp;amp;nbsp;kg Tragfähigkeit angeboten. Dem Antrieb dienten vorne eingebaute Motoren verschiedener Hersteller, deren Leistung mit 4/14 PS und 5/15 PS angegeben war. Auf Wunsch gab es ein Soden-Vorwahlgetriebe der [[ZF Friedrichshafen|Zahnradfabrik Friedrichshafen AG]], benannt nach dem Konstrukteur Alfred Graf von Soden-Fraunhofen († 1944). Lindcar-Fahrzeuge beteiligten sich am &amp;#039;&amp;#039;Rennen der Deutschen Automobilindustrie&amp;#039;&amp;#039; auf der [[AVUS]] am 11. Juni 1922 und am &amp;#039;&amp;#039;Kleinautorennen&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls auf der Avus am 30. September 1923, erreichten jedoch keine vorderen Plätze.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vossische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 274 vom 12. Juni 1922 und Nr. 264 vom 1. Oktober 1923&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens ein Fahrzeug nahm 1923 am Kleinautorennen auf der Berliner AVUS teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die deutsche Automobilindustrie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften]]&amp;#039;&amp;#039;. 32. Ausgabe. Band 3. 1925, S. 4860 f.&lt;br /&gt;
* [[Werner Oswald (Automobilhistoriker)|Werner Oswald]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Autos 1920–1945.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-87943-519-7, Seite 449.&lt;br /&gt;
* Matthias Heisig: &amp;#039;&amp;#039;Motoren, Karossen, Ingenieure. Das mobile Tempelhof.&amp;#039;&amp;#039; In: Bezirksamt Tempelhof von Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Eisen bis Pralinen. Der Bezirk Tempelhof und seine Industrie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2000, S. 181–184.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die deutsche Automobilindustrie&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3421022844|Seite=235}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche Automobilmarken von 1919 bis 1945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Pkw-Hersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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