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	<title>Linbasta von Lerkaka - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JEW am 31. August 2023 um 07:12 Uhr</title>
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		<updated>2023-08-31T07:12:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lerkaka - Linbasta 21.08.2015 AP.JPG|mini|Linbasta von Lerkaka]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Linbasta von Lerkaka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Linbastun&amp;#039;&amp;#039;) ist die einzige erhaltene Flachs[[darre]] auf [[Öland]]. „Lin“ bedeutet Leinen und der Wortteil „basta“ ist eine Verkürzung für „badstuga“ (Badehaus). Die Linbasta von [[Lerkaka]] gehört dem Heimatverein von [[Runsten]] und ist während des Hochsommers geöffnet. Innen sind Gegenstände und Werkzeuge ausgestellt, die mit der Flachsbehandlung und der Leinenherstellung zu tun haben. Linbastorna bestehen aus einem vorderen, äußeren oder separaten Teil, genannt brydestuan, und einen hinteren Bereich, genannt die Sauna, wo der Ofen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Festland gibt es unter anderem die Flachsdarren oder Brydestuorna (oder deren Ruinen) in Christtinehofs Slott, Dammtorp, Eljaröd, Finnerödja, Förslöv, Illstorp, Ingelstad, Ljungsåkra, Mästocka und Tånga, die auch von Heimatvereinen betreut werden und eine Darrenruine bei der [[Vårkumla kyrka|Kirche von Vårkumla]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Darre ==&lt;br /&gt;
Die Darre wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut und war bis etwa 1920 in Betrieb. Es ist ein langer niedriger Bau mit torfgedecktem Dach. Der nördliche Teil ist aus Stein, während der südliche in Art einer Blockhütte errichtet wurde. Im südlichen Raum befindet sich der große Trockenofen. Der Ofen wurde von einem Bastawächter beaufsichtigt. Da ein Abzug fehlt, sind die Wände verrußt. Der Flachs wurde auf Stangen unter die Decke gehängt. In die Linbasta kam das Landvolk aus der Umgebung, um ihr Leinen zu bereiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;175&amp;quot; caption=&amp;quot;Andere erhaltene Darren&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Linbasta Finnerödja.jpg|Finnerödja&lt;br /&gt;
File:Linbasta i Förslöv 2009.jpg|Förslöv &lt;br /&gt;
File:Linbasta i Förslöv interiör 2009.jpg|Förslöv &lt;br /&gt;
File:Linbasta i Förslöv 2009 2.jpg|Förslöv &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das alte Verfahren der Leinenherstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lerkaka - Runenstein 21.08.2015 AP.JPG|mini|hochkant|Der Runenstein Öl 37 in Lerkaka]]&lt;br /&gt;
Die Leinenherstellung war eine mit vielen Arbeitsgängen verbundene Prozedur. Nachdem der [[Flachsfaser|Flachs]] getrocknet war, entfernte man die [[Same (Pflanze)|Samen]], die als Aussaat, Futter oder zur [[Medizin]]herstellung verwendet wurden. Dann breitete man den Flachs auf der befeuchteten Erde aus, oder legte ihn, bis die Fäulnis eingetreten war, ins Wasser. Danach wurde er in der Flachsdarre getrocknet. Dadurch konnte er in einer speziellen Anordnung (bräka) gebrochen werden. Mit einem Schwingmesser aus Holz trennte man den [[Bast (Pflanze)|Bast]] aus den Stängeln. Danach wurde das Material gehächelt, indem man es bündelweise durch einen Eisenkamm zog, anschließend konnte es versponnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Leinenherstellung ==&lt;br /&gt;
Die ältesten Anzeichen für Flachsanbau in [[Schweden]] stammen aus der [[Wikinger]]zeit (800–1150 n. Chr.). Auf Öland wurden Leinenwaren bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] hergestellt. Man baute Flachs oft nur für den Privatgebrauch an. Eine Ausweitung des Anbaus scheiterte laut [[Carl von Linné|Linné]], daran, dass auf der unter Wassermangel leidenden Insel wenig Möglichkeiten bestanden den Flachs durch Wässern zum Faulen zu bringen und die unter Schutz stehenden [[Hirsche]] den Flachs zerstörten, sobald er auszutreiben begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine relativ gut erhaltene Flachsdarre ist die [[Flachsdarre von Kirchhorst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung der Darre ==&lt;br /&gt;
Gleich südlich der Linbasta steht ein [[Runenstein]] (Öl 37), zum Gedenken an den wohlhabenden Bauern mit Namen Rike Unn. Auf der gegenüberliegenden Seite der Landstraße steht die [[Lerkaka-Mühlenreihe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Austrup: &amp;#039;&amp;#039;Schweden&amp;#039;&amp;#039;, Iwanowski’s Reisebuchverlag, 2011, ISBN 978-3-861970-08-8, S. 261 [https://books.google.de/books?id=AHsdhwiDouQC&amp;amp;pg=PA21&amp;amp;dq=linbasta&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=hlRhUvCkNsjEtQbJr4GIBg#v=onepage&amp;amp;q=linbasta&amp;amp;f=false Online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=56.719308|EW=16.709802|type=landmark|region=SE-H}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Schweden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Gemeinde Borgholm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Gemeinde Borgholm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaft (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Kalmar län)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JEW</name></author>
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