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	<title>Lina Hilger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: /* Leben */ Bild einen Abschnitt versetzt; versteckten Hinweis angebracht</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Bild einen Abschnitt versetzt; versteckten Hinweis angebracht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lina Hilger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1874]] in [[Kaiserslautern]]; † [[13. März]] [[1942]] in [[Frankfurt am Main]]) war eine deutsche Pädagogin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lina Hilger wurde als drittes Kind einer pfälzischen Familie geboren. Ihr Vater, Ludwig Hilger, war Leiter des Rentamtes der Katholischen Kirche. Die Mutter, Augusta Hilger (geb. Eberts) entstammte einer Lehrer- und Theologenfamilie und hatte eine Ausbildung als Sängerin absolviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch einer privaten Mädchenschule legte Lina Hilger in Bad Kreuznach, wohin die Mutter inzwischen übersiedelt war, ihre Reifeprüfung ab. Sie besuchte das Lehrerinnenseminar in [[Koblenz]], wo sie 1893 die Lehrerinnenprüfung für höhere und mittlere Mädchenschulen bestand. Zu Studienzwecken verbrachte sie ein Jahr in [[England]] und [[Frankreich]]. 1899 besuchte sie pädagogische Kurse in [[Bonn]], wo sie auch an der Universität als Gasthörerin immatrikuliert war. Dort war sie an der Gründung der [[Damenverbindung]] des „Clubs der Namenlosen“ beteiligt (ab 1904 „Hilaritas“, lat. „Frohsinn“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauenschule.Bad Kreuznach.JPG|mini|Anzeige der Städt. Frauenschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 übernahm sie eine Lehrtätigkeit an einer Mädchenschule in Bonn. 1903 wurde sie mit der Leitung  der städtischen Mädchenschule in [[Bad Kreuznach]] beauftragt. Im Frühjahr 1933 wurde von der Kreisleitung der [[NSDAP]] ihr vorzeitiger Ruhestand wegen antinationalsozialistischer Gesinnung beantragt. Durch einen eigenen Antrag auf Pensionierung, den sie am 19. Mai 1933 stellte, nachdem am Mittag dieses Tages auf dem Schulhof eine [[Bücherverbrennung]] durch die [[Hitlerjugend]] stattgefunden hatte, kam sie ihrer Entlassung zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Ausscheiden aus dem Schuldienst 1935 zog sich Lina Hilger mit ihrer Lebensgefährtin [[Elsbeth Krukenberg-Conze]] in die Abgelegenheit des Schwarzwaldes zurück, wo sie 1942 einem Krebsleiden erlag.&amp;lt;!-- † in Frankfurt? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihr wurde eines der drei [[Gymnasium|Gymnasien]] in Bad Kreuznach benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Margot Pottlitzer-Strauss: &amp;#039;&amp;#039;Lina Hilger. Ein Lebensbild&amp;#039;&amp;#039;. Bad Kreuznach 1961. - Die Autorin der einzigen Biographie über Lina Hilger, Margot Strauss verh. Pottlitzer (1909–1988), Tochter eines Kreuznacher Schuhhändlers, war Schülerin von Lina Hilger; sie wurde 1933 wegen ihrer jüdischen Herkunft bei der Kreuznacher Lokalzeitung als Journalistin entlassen. Nach der Verwüstung des elterlichen Geschäfts in der Reichs-Pogromnacht 1938 emigrierte sie 1939 nach England, die Mutter kam 1942 im [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]] um.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lina Hilger.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Claus Bernet]]: &amp;#039;&amp;#039;Quäker aus Politik, Wissenschaft und Kunst. Ein biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2. erweiterte und verbesserte Auflage. Bautz, Nordhausen 2008, ISBN 978-3-88309-469-4, S. 83–85.&lt;br /&gt;
* Horst Silbermann: &amp;#039;&amp;#039;Bad Kreuznach. 19. Mai 1933 auf den Schulhöfen des Gymnasiums und des Lyzeums.&amp;#039;&amp;#039; In: Julius H. Schoeps, Werner Treß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orte der Bücherverbrennungen in Deutschland 1933.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim 2008, S. 29–41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118704834}}&lt;br /&gt;
* [http://www.frauengeschichte.unibonn.de/ausstell/bios/bio021.htm Onlinebiographie]&lt;br /&gt;
* [http://lina-hilger.de Lina-Hilger-Gymnasium] mit Biographie&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-kreuznach.de/politik-und-verwaltung/haus-der-stadtgeschichte-und-stadtarchiv/neues/meldungsarchiv/januar-maerz-2024/lina-hilger-haelt-einzug-ins-lexikon-kreuznacher-persoenlichkeiten/ Lebenslauf mit Foto]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118704834|VIAF=77110442}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hilger, Lina}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Kreuznach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hilger, Lina&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Pädagogin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kaiserslautern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
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