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	<title>Lin Yutang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T17:08:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-04-21T00:05:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Linyutang.jpg|mini|hochkant=0.85|Lin Yutang (1939)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lin Yutang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=林語堂|v=林语堂|p=Lín Yǔtáng|w=Lin Yü-t&amp;#039;ang|kj=Lam4 Jyu5tong4|poj=Lîm Gí-tông}}; * [[10. Oktober]] [[1895]], [[Zhangzhou]]; † [[26. März]] [[1976]], [[Hongkong]]) war ein [[China|chinesischer]] Schriftsteller, dessen Texte über die [[chinesische Kultur]] und dessen Übersetzungen der chinesischen Klassiker (siehe [[Fünf Klassiker]], [[Dreizehn Klassiker]], [[Vier klassische Romane]]) in Europa und Amerika sehr populär waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;umassedu&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.umass.edu/wsp/sinology/persons/lin.html |titel=Sinologists – Lin Yutang, 10 Oct 1895 (Amoy) – 25 Mar 1976 (Hong Kong) |werk=umass.edu |hrsg=[[University of Massachusetts Amherst]] |datum=2004-06-09 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130809193313/http://www.umass.edu/wsp/sinology/persons/lin.html |archiv-datum=2013-08-09 |abruf=2021-07-16 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;edutw&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=林萬義 – LIN Manyi |url=https://pedia.cloud.edu.tw/Entry/Detail/?title=%E6%9E%97%E8%AA%9E%E5%A0%82 |titel=林語堂 ㄌㄧㄣˊ　ㄩˇ　ㄊㄤˊ lín yǔ táng – Lin Yutang |werk=pedia.cloud.edu.tw |hrsg=[[Bildungsministerium]] Taiwan – MoE (Taiwan) |datum=2000-12 |offline=0 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201217163840/https://pedia.cloud.edu.tw/Entry/Detail/?title=%E6%9E%97%E8%AA%9E%E5%A0%82 |archiv-datum=2020-12-17 |abruf=2021-07-16 |sprache=zh |kommentar=Autorname mittels Pinyin-Umschrift erzeugt und muss nicht der amtliche Namensschreibung des Autors entsprechen |zitat=林語堂(1895~1976)，原名和樂，進大學時易名為玉堂，再改為語堂。筆名有：毛驢、宰予、宰我等，福建省龍溪縣人。– Lin Yutang (1895~1976). Geburtsname „Hele – 和樂“, [[Chinesischer Name#Zì|Großjährigkeitsname]] beim Eintritt ins Studium „Yutang – 玉堂“ – Namen danach geändert in „Yutang – 語堂“, [[Pseudonym]]: „Maolu – 毛驢“, „Zaiyu – 宰予“, „Zaiwo – 宰我“, etc. Stammt aus dem „Kreis Longxi – 龍溪縣“ (heute Stadtbezirk [[Longhai]] der Stadt [[Zhangzhou]]) in der Provinz [[Fujian]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lin Yutang wurde in [[Pinghe]] bei Zhangzhou in der Provinz [[Fujian]] als Sohn eines chinesischen presbyterianischen Geistlichen geboren. Er besuchte ab 1908 eine moderne Mittelschule in Zhangzhou. Von der Familie zum Geistlichen bestimmt, trat er 1910 in das Protestantische College in [[Xiamen]] ein. 1911 wechselte er an die St. John’s Universität in Shanghai, wo er zwei Jahre Theologie studierte. Im Alter von 18 Jahren erlebte er eine Krise, die seine Abkehr vom Christentum zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 beschloss Lin Yutang, seine Studien in den Vereinigten Staaten fortzusetzen. Er machte an der [[Harvard-Universität]] seinen [[Magister]]. Anschließend arbeitete er für den [[Christlicher Verein Junger Menschen|YMCA]] in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1921 studierte Lin Yutang in Deutschland, ein Semester an der Universität Jena, dann an der Universität Leipzig, wo er 1923 mit einer Arbeit über das Thema &amp;#039;&amp;#039;[[Altchinesische Sprache|Altchinesische]] Lautlehre&amp;#039;&amp;#039; promovierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lin Yutang kehrte aus Leipzig nach China zurück und wurde Professor an der Englisch-Abteilung der [[Peking-Universität]]. 1926 übernahm er die Leitung der Englisch-Abteilung an der Lehrerinnen-Hochschule Pekings. Er schloss sich einer Gruppe liberaler Dozenten an und wurde deswegen gezwungen, Peking zu verlassen. Er kehrte in seine Heimatprovinz zurück, wo er Dekan am College für Kunst und Literatur der [[Xiamen-Universität]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1927 nahm Lin Yutang den einzigen politischen Posten seines Lebens an und wurde Sekretär des Außenministers der Nationalregierung in Wuhan. Das war er allerdings nur wenige Monate lang. Nach 1927 lehrte Lin Yutang an der Dongwu-Universität von [[Suzhou (Jiangsu)|Suzhou]] und am Juristischen College von [[Shanghai]]. 1930 wurde er zum Direktor der Abteilung für Fremdsprachen an der Akademie der Wissenschaften berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1935 veröffentlichte Lin Yutang in den USA sein erstes Buch &amp;#039;&amp;#039;Mein Land und mein Volk&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|My Country and My People}}). Dieses Buch wurde zu einem Bestseller, der 1936 ins Deutsche, 1937 ins Französische und 1938 ins Chinesische ({{lang|zh-Hant|吾國與吾民}} bzw. {{lang|zh-Hant|中國人}}) übersetzt wurde. Damit war Lin Yutang der erste Literat Chinas, der seinen Ruhm im Ausland begründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten Lebensjahre verbrachte Lin Yutang hauptsächlich in den [[Vereinigte Staaten|USA]]. In seinen Werken versuchte er, die kulturelle Kluft zwischen [[China]] und dem Westen zu überbrücken. Er ist begraben in [[Yangmingshan-Nationalpark|Yangmingshan]], [[Taipei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat (Beispielstext) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Was ist eine Erzählung anderes als ein Geplauder - ein kleines Gespräch wie schon der Name „xiao shuo“ ({{lang|zh-Hant|小說|, xiǎo shuō}}) besagt? So, Leser, leih dein Ohr diesem Geplauder, wenn du nichts Besseres zu tun hast.&amp;lt;br /&amp;gt;Diese Erzählung ist weder eine Apologie des zeitgenössischen Lebens in China noch ein Exposé darüber, wie es so viele der neuerdings erscheinenden Romane des ‚Dunkeln Vorhangs‘ zum Inhalt haben. Weder ist sie eine Verherrlichung unserer alten Lebensformen noch eine Verteidigung unserer neuen. Es ist lediglich eine Erzählung von der Art und Weise, wie Männer und Frauen unserer Tage aufwachsen und miteinander zu leben lernen, wie sie lieben und hassen, streiten und vergeben, leiden und sich freuen; wie sich gewisse Lebensgebräuche und Denkformen gebildet haben, und wie sie alle - darüber hinaus - sich den Umständen dieses irdischen Lebens anpassen, in dem die Menschen streben und ringen, aber die Götter herrschen. L. Y.|aus: &amp;#039;&amp;#039;Peking, Augenblick und Ewigkeit&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;My Country and My People.&amp;#039;&amp;#039; – {{lang|zh-Hant|吾國與吾民}} (1935)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Mein Land und mein Volk.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Engl. von [[Wilhelm Süskind]]. Hrsg. und bearb. von [[Thomas Heberer (Politikwissenschaftler)|Thomas Heberer]], unter Mitarb. von Nora Frisch. Drachenhaus-Verlag, Esslingen 2015.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Importance of Living.&amp;#039;&amp;#039; – {{lang|zh-Hant|生活的藝術}} (1937)&lt;br /&gt;
** deutsch von [[W. E. Süskind]]: &amp;#039;&amp;#039;Weisheit des lächelnden Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Als ro-ro-ro-Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 1960.&lt;br /&gt;
** Neuauflage mit einem Nachwort von [[Gabriele Goldfuß]]: Insel, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-458-34752-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Between Tears and Laughter.&amp;#039;&amp;#039; – {{lang|zh-Hant|啼笑皆非}} (1943)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Chinese Theory of Art.&amp;#039;&amp;#039; 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moment in Peking.&amp;#039;&amp;#039; – {{lang|zh-Hant|京华烟云}} (1939)&lt;br /&gt;
** deutsch von Lino Rossi (Lucy von Jacoby): &amp;#039;&amp;#039;Moment in Peking.&amp;#039;&amp;#039; Büchergilde Gutenberg, Zürich, 1943; Fischer, Frankfurt 1950; 2 Bände.&lt;br /&gt;
** in der gleichen Übersetzung und in einheitlicher Ausstattung in drei Bänden auch als: &amp;#039;&amp;#039;Peking - Augenblick und Ewigkeit.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Büchergilde Gutenberg, Zürich 1943 und &amp;#039;&amp;#039;Peking - Blatt im Sturm, Roman aus dem kriegverheerten China.&amp;#039;&amp;#039; (dieses im englischen Original: &amp;#039;&amp;#039;A Leave in the Storm&amp;#039;&amp;#039;) Büchergilde Gutenberg, Zürich 1944.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Vermillion Gate.&amp;#039;&amp;#039; – {{lang|zh-Hant|朱門}} (1953)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chinese-English Dictionary of Modern Usage.&amp;#039;&amp;#039; – {{lang|zh-Hant|當代漢英辭典}} (1973).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Importance of Understanding.&amp;#039;&amp;#039; 1960.&lt;br /&gt;
** deutsch von [[Liselotte Eder]] und Wolff Eder: &amp;#039;&amp;#039;Glück des Verstehens.&amp;#039;&amp;#039; Ernst Klett Verlag, 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Wisdom of Laotse.&amp;#039;&amp;#039; 1948.&lt;br /&gt;
** deutsch von [[Gerolf Coudenhove]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Weisheit des Laotse.&amp;#039;&amp;#039; Buchclub Ex Libris, Zürich.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Courtesan&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Miss Tu&amp;#039;&amp;#039;). (1950)&lt;br /&gt;
** deutsch von Leonore Schlaich: &amp;#039;&amp;#039;Die Kurtisane.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Erbes (Mitverf): &amp;#039;&amp;#039;Drei Studien über Lin Yutang: (1895–1976).&amp;#039;&amp;#039; Studienverlag Brockmeyer, Bochum 1989, ISBN 3-88339-733-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118896172}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cbi.gov.cn/en/info/infodetail.jsp?ID=3514 China&amp;#039;s Best Bilingual Writer Commemorated]&lt;br /&gt;
* [http://www.linyutang.org.tw/ Liste seiner Veröffentlichungen]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://xiucai.oai.de/XiuCai/XiuCaiNo83.pdf |titel=林语堂 Lin Yutang über den chinesischen Nationalcharakter |titelerg=秀才 – Xiù Cai  |werk=oai.de |hrsg=Jörg-M. Rudolph, [[Ostasieninstitut der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen|Ostasieninstitut der FH Ludwigshafen]] |datum=2006-09-26 |seiten=19 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160917163336/http://xiucai.oai.de/XiuCai/XiuCaiNo83.pdf |archiv-datum=2016-09-17 |abruf=2021-07-16 |abruf-verborgen=1 |format=[[pdf]]-Datei; 918&amp;amp;nbsp;kB}}&lt;br /&gt;
* [http://humanum.arts.cuhk.edu.hk/Lexis/Lindict/ Lin YuTang&amp;#039;s Chinese-English Dictionary of Modern Usage] – {{lang|zh-Hant|林語堂當代漢英辭典}} – in der [[Chinesische Universität Hongkong|CUHK]]&lt;br /&gt;
* [https://konfuzius-institut-heidelberg.de/online-podiumsgespraech-typisch-chinesisch/ Online-Podiumsgespräch: Typisch Chinesisch?] - konfuzius-institut-heidelberg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Chinesischer Name|Lin|Yutang}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118896172|LCCN=n/79/147999|NDL=00315981|VIAF=66481926}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lin, Yutang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem klassischen Chinesisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Englische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lin, Yutang&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lín, Yǔtáng (Pinyin); Lin, Yü-t&amp;#039;ang (Wade-Giles); Lîm, Gí-tông (Pe̍h-ōe-jī); Lam4, Jyu5tong4 (Jyutping); 林語堂 (chinesisch, Langzeichen); 林语堂 (chinesisch, Kurzzeichen); Lín, Yùtáng (Großjährigkeitsname, Pinyin); Lin, Yü-t&amp;#039;ang (Wade-Giles); Lîm, Gio̍k-tông (Pe̍h-ōe-jī); Lam4, Juk6tong4 (Jyutping); 林玉堂 (Großjährigkeitsname, chinesisch, Lang- und Kurzzeichen); Lín, Hélè (Geburtsname, Pinyin); 林和樂 (Geburtsname, chinesisch, Langzeichen); 林和乐 (Geburtsname, chinesisch, Kurzzeichen)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=chinesischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Oktober 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zhangzhou]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. März 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hongkong]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dompfäffin</name></author>
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