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	<title>Lin Yi-hsiung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:01:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-03-31T10:59:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:20140422 落實民主 停建核四 林義雄禁食行動 IMG 0173 (13972407175) (cropped).jpg|mini|Lin Yi-hsiung während eines Protests gegen Atomkraft (2014)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lin Yi-hsiung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|c=林義雄|p=Lín Yìxióng}}; * [[24. August]] [[1941]] in der Gemeinde [[Wujie (Yilan)|Wujie]], [[Landkreis Ilan]], [[Republik China (Taiwan)|Taiwan]]) ist ein ehemaliger Politiker und Vorsitzender der [[Demokratische Fortschrittspartei (Taiwan)|Demokratischen Fortschrittspartei]] (DPP) Taiwans. In den 1970er Jahren engagierte er sich in der [[Dangwai]]-Bewegung, die sich gegen die Einparteiendiktatur der [[Kuomintang]]-Regierung wandte und wurde im Anschluss an den [[Kaohsiung-Vorfall]] zu einer Haftstrafe von 12 Jahren verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe politische Betätigung  ==&lt;br /&gt;
Nach Abschluss seines Jurastudiums an der [[Nationaluniversität Taiwan]] (1964) wurde Lin Anwalt. Er kam mit der Politik in Berührung, als er 1976 als Anwalt für den Oppositionellen [[Kuo Yu-hsin]] tätig wurde, der die Regierungspartei Kuomintang wegen Wahlbetrugs verklagt hatte. 1977 wurde Lin in Kuos ehemaligem Wahlkreis [[Landkreis Ilan|Ilan]] in die taiwanische [[Provinzversammlung (Taiwan)|Provinzversammlung]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 beteiligte sich Lin an der neugegründeten oppositionellen Zeitschrift &amp;quot;Formosa&amp;quot;. Nach einer von der Zeitschrift organisierten prodemokratischen Kundgebung und Zusammenstößen mit der Polizei am 10. Dezember 1979, dem [[Kaohsiung-Vorfall]], wurde Lin zusammen mit weiteren prominenten Dissidenten (gemeinsam die &amp;quot;Acht von Kaohsiung&amp;quot; genannt) verhaftet und im April 1980 von einem Militärgericht zu einer Freiheitsstrafe von 12 Jahren verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Morde an der Familie Lin ==&lt;br /&gt;
Als Lin Yi-hsiung im Gefängnis misshandelt wurde, richtete seine Frau, die ihn besucht hatte, am 27. Februar 1980 einen Hilferuf an das Büro der Organisation [[Amnesty International]] in [[Ōsaka]]. Am nächsten Tag wurden Lins Mutter und seine zwei sieben Jahre alten Zwillingstöchter in ihrer Wohnung von Unbekannten erstochen. Lins älteste Tochter Lin Ting-chun (林亭均), zu dieser Zeit neun Jahre alt, überlebte das Massaker, von sechs Messerstichen verletzt. Auch Lins Frau, die zur Zeit der Tat nicht zu Hause war, entging dem Anschlag. Die Behörden gaben an, nichts über den Tathergang zu wissen, obwohl das Haus der Familie zum Zeitpunkt der Tat unter 24-stündiger polizeilicher Überwachung stand.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taiwandc.org/twcom/tc18-int.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.judylinton.com/judytest.html |wayback=20141021053441 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2026-03-31 10:59:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.taipeitimes.com/News/taiwan/archives/2013/03/01/2003555993|titel=The 228 Incident: Lin I-hsiung’s family tragedy commemorated|hrsg=Taipei Times|autor=Loa Iok-sin|datum=2013-03-01|abruf=2019-08-24|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Morde an der Familie Lin, über die sowohl in Taiwan als auch im Ausland berichtet wurde, riefen Bitterkeit und Empörung hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studienaufenthalte und politische Karriere ==&lt;br /&gt;
1984 wurde Lin auf Bewährung freigelassen und begab sich in die USA, wo er sich an der [[Harvard University]] einschrieb und 1987 einen Mastertitel im Fach Öffentliche Verwaltung erwarb. Es folgten Studienaufenthalte an den Universitäten von [[Universität Cambridge|Cambridge]] und [[Universität Tsukuba|Tsukuba]] (Japan).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 kehrte Lin nach Taiwan zurück und gründete die [[Chilin-Stiftung]] für politische Bildung. Gemeinsam mit [[Shih Ming-teh]] und [[Hsu Hsin-liang]] organisierte er 1992 eine Kampagne, in der die direkte und freie Wahl des Präsidenten [[Republik China (Taiwan)|Taiwans]] gefordert wurde. 1994 trat er in die [[Demokratische Fortschrittspartei (Taiwan)|Demokratische Fortschrittspartei]] (DPP) ein und nahm 1995 an den parteiinternen Vorwahlen zur Bestimmung ihres Kandidaten für die [[Präsidentenwahl in der Republik China (Taiwan) 1996|Präsidentenwahl]] 1996 teil, konnte sich jedoch nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurde Lin zum 8. DPP-Parteivorsitzenden gewählt und unterstützte den DPP-Kandidaten [[Chen Shui-bian]] bei der Präsidentenwahl 2000. Nachdem Chen im Mai 2000 zum Präsidenten gewählt worden war, zog sich Lin von seinem Amt als Parteivorsitzender zurück, indem er in Anlehnung an ein Gedicht von [[Robert Frost]] erklärte, er wolle &amp;quot;lieber die weniger begangenen Wege gehen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;http://chilin.typepad.com/founder/5/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteiaustritt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl des Vorsitzenden der DPP im Januar 2006 unterstützte Lin die Kandidatin [[Wong Chin-chu]], die innerparteiliche Reformen anstrebte. Wong konnte nur weniger als 10 % der Stimmen auf sich vereinigen und unterlag damit deutlich dem von Präsident Chen favorisierten Kandidaten [[You Si-kun]]. Nur wenige Tage später verkündete Lin seinen Austritt aus der DPP. Er kritisierte, dass sich die Partei zuletzt nur noch in inneren Grabenkämpfen verstrickt habe und die nationalen Wahlen nur zur Vertiefung des Gegensatzes zwischen den Volksgruppen auf Taiwan geführt hätten. Er sehe deshalb keinen Sinn darin, in der Partei zu verbleiben, geschweige denn in irgendwelchen Funktionen für die Partei tätig zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://dailynews.sina.com/bg/tw/phoenixtv/file/20060124/01191071338.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch unterstützte Lin als Parteiloser auch weiterhin ehemalige Parteigenossen, wie zum Beispiel [[Frank Hsieh]] und [[Chen Chu]] in den Bürgermeisterwahlkämpfen für [[Taipeh]] bzw. [[Kaohsiung]] im Jahr 2006 sowie [[Tsai Ing-wen]], die DPP-Kandidatin in der [[Präsidentenwahl in der Republik China (Taiwan) 2012|Präsidentenwahl]] 2012, da die DPP seiner Meinung nach immer noch die fortschrittlichste Partei in Taiwan sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.taipeitimes.com/News/taiwan/archives/2006/12/07/2003339427 Taipeitimes.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Engagement gegen Kernkraft ==&lt;br /&gt;
Seit den 1990er Jahren engagiert sich Lin Yi-hsiung in Bürgerbewegungen gegen Kernkraft. Wiederholt beteiligte er sich an Demonstrationen gegen das umstrittene taiwanische [[Kernkraftwerk Lungmen|Kernkraftwerk Nummer 4]] und forderte einen Bürgerentscheid zur Frage der Inbetriebnahme des Kraftwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.taipeitimes.com/News/taiwan/archives/2003/03/24/199294&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. April 2014 trat Lin in einen einwöchigen Hungerstreik, den er nach der Ankündigung der Regierung, den Bau des Kraftwerks vorerst zu stoppen, beendete.&amp;lt;ref&amp;gt;http://focustaiwan.tw/news/aipl/201404300014.aspx Focus Taiwan, 30. April 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* http://chilin.typepad.com/founder/5/ Kurzbiografie auf der Webseite der Chilin-Stiftung (chinesisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Chinesischer Name|Lin|Yi-hsiung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1282810413|LCCN=n81032556|VIAF=85300816}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lin, Yihsiung}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Taiwan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Demokratischen Fortschrittspartei (Taiwan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Republik China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taiwaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lin, Yi-hsiung&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=林義雄 (chinesisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=taiwanischer Politiker und Bürgerrechtler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. August 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wujie (Yilan)|Wujie]], [[Republik China (Taiwan)|Taiwan]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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