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	<title>Limperich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Limperich&amp;diff=209398&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten</title>
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		<updated>2024-02-27T09:15:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Ortsteil                        = Limperich&lt;br /&gt;
|Gemeindeart                     = Bundesstadt&lt;br /&gt;
|Gemeindename                    = Bonn&lt;br /&gt;
|Alternativanzeige-Gemeindename  = &lt;br /&gt;
|Breitengrad                     = 50/43/36.91483740808053/N&lt;br /&gt;
|Längengrad                      = 07/08/2.67059326171875/E&lt;br /&gt;
|Bundesland                      = DE-NW&lt;br /&gt;
|Höhe                            = 57&amp;lt;!--Höhe Pfarrkirche und Königswinterer Straße--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug                      = DE-NHN&lt;br /&gt;
|Fläche                          = &lt;br /&gt;
|Einwohner                       = 5597&lt;br /&gt;
|Einwohner-Stand-Datum           = 2022-12-31&lt;br /&gt;
|Einwohner-Quelle                = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Einwohnerstatistik Bonn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eingemeindungsdatum             = 1969-08-01&lt;br /&gt;
|Postleitzahl1                   = 53227&lt;br /&gt;
|Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
|Vorwahl1                        = 0228&lt;br /&gt;
|Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
|Lagekarte                       = Bonn Ortsteil Limperich.svg&lt;br /&gt;
|Lagekarte-Beschreibung          = Lage des Ortsteils Limperich im [[Bonn]]er Stadtbezirk [[Beuel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonn Limperich wineyards.JPG|mini|„Nördlichster Weinberg des Rheinlands“ an den Hängen des Finkenbergs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bonn Limperich Greek Orthodox church.JPG|mini|hochkant|[[Metropolitankirche Agia Trias]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Limperich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Bundesstadt [[Bonn]] im Stadtbezirk [[Beuel]]. Er gehört zu den statistischen Bezirken &amp;#039;&amp;#039;Li-Kü-Ra&amp;#039;&amp;#039;, bestehend aus Limperich, [[Küdinghoven]] und [[Ramersdorf (Bonn)|Ramersdorf]], sowie &amp;#039;&amp;#039;Beuel-Süd&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Limperich grenzt im Norden an [[Beuel-Mitte]], im Osten an Küdinghoven, im Südwesten an Ramersdorf, im Süden an [[Oberkassel (Bonn)|Oberkassel]] und im Westen an den [[Rhein]]. Limperich und Küdinghoven bilden zu Beuel hin die [[Terrasse (Geologie)|Mittelterrasse]] des [[Siebengebirge]]s. Die höchste Erhebung ist der [[Finkenberg (Bonn)|Finkenberg]]. Der Boden im Limpericher Raum ist im Allgemeinen [[lehm]]ig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort Limperich gehört zu den ältesten seiner Region. Seine erste urkundliche Erwähnung stammt schon aus dem Jahre 922&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. in Form einer Schenkungsurkunde von Erzbischof [[Hermann I. (Köln)|Hermann&amp;amp;nbsp;I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert stand Limperich unter der Herrschaft der [[Ritter]] der [[Löwenburg (Bad Honnef)|Löwenburg]] (heute [[Bad Honnef]]). Im 16. Jahrhundert war das [[Täufertum]] auf der Beuler Rheinseite in einigen Teilen stark verbreitet, unter anderem in Limperich. Am 27. Februar 1784 gab es eine große [[Hochwasser|Rheinüberschwemmung]], von der unter anderem Limperich stark betroffen war. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war der Steinbruch auf dem Finkenberg Hinrichtungsstätte für [[Polen|polnische]] [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1970er- und 1980er-Jahre waren weite Flächen Limperichs Ackerland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Der Name Limperich hat eine interessante Entstehungsgeschichte. Zunächst ist der Ort bekannt als „Lintberg“ oder „Limberg“, was heute als Lindenberg gedeutet werden kann. Lindenberg kann in diesem Falle mehrere Bedeutungen haben: Erstens die in der Region verbreitete [[Linden (Botanik)|Lindenpopulation]] und zweitens „gelinder“ bzw. kleiner Berg. Dies lässt sich dadurch erklären, dass der Finkenberg dem Siebengebirge gegenüber viel kleiner ist. 1297 hieß der Ort „Limperg“, 1436 dann „Lympurch“. Für jemanden, der des Rheinischen mächtig ist, ist es dann nur noch ein kleiner Schritt zum Ortsnamen „Limperich“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon Preußen&amp;#039;&amp;#039;, 1871 und 1905; &amp;#039;&amp;#039;Übersicht … des Regierungs-Bezirks Köln&amp;#039;&amp;#039;, 1816 und 1843.&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816&lt;br /&gt;
| 271&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843&lt;br /&gt;
| 316&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871&lt;br /&gt;
| 411&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905&lt;br /&gt;
| 941&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961&lt;br /&gt;
| 3.178&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Statistik des Landes Nordrhein-Westfalen, Sonderreihe Volkszählung 1961.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2 b, Düsseldorf 1963, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Limperich ist überwiegend bewohntes Gebiet. Vorhanden sind [[Ressource]]n für den täglichen Bedarf. Ansonsten orientiert sich Limperich nach Beuel-Mitte, vor allem aber nach Bonn-Innenstadt. Es finden sich in Limperich eine [[Römisch-katholische Kirche|katholische]], eine [[evangelisch]]e und eine [[Orthodoxe Kirchen in Deutschland|griechisch-orthodoxe]] [[Kirchengebäude|Kirche]] (Sitz der [[Griechisch-orthodoxe Metropolie von Deutschland|Griechisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland]]). Der Stadtteil verfügt über eine recht gute Verkehrsanbindung, zum einen durch die durch Limperich verlaufende [[Siebengebirgsbahn]] (Straßenbahnlinie 62) und die Buslinien 606 und 607 und zum anderen durch die Bundesautobahnen [[Bundesautobahn 59|A&amp;amp;nbsp;59]] und [[Bundesautobahn 562|A&amp;amp;nbsp;562]]. Direkt angrenzend an den Rhein befindet sich der [[Rheinaue (Bonn)|Freizeitpark Rheinaue]], der auf der Beueler Seite größtenteils aus Wiesenfläche besteht. Mit der Ansiedlung von [[Telekom Deutschland|T-Mobile]] im nahen Ramersdorf entstanden in den vergangenen Jahren einige tausend Arbeitsplätze in Ortsnähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der nordwestlichen Grenze des Ortsteils befindet sich seit 1975/76 mit dem von [[Ernst van Dorp]] entworfenen &amp;#039;&amp;#039;Haus am Rhein&amp;#039;&amp;#039; das [[Bootshaus|Boots-]] bzw. [[Clubhaus]] der &amp;#039;&amp;#039;Bonner Ruder-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, eines der größten Vereine im [[Deutscher Ruderverband|Deutschen Ruderverband]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ingeborg Flagge]] |Titel=Architektur in Bonn nach 1945: Bauten in der Bundeshauptstadt und ihrer Umgebung |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Verlag Ludwig Röhrscheid |Ort=Bonn |Datum=1984 |Seiten=158 |ISBN=3-7928-0479-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katholische Kirche ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Heilig-Kreuz-Kirche (Limperich)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirchengemeinde Heilig Kreuz Limperich wurde erst spät von der Mutterpfarrei [[St. Gallus (Küdinghoven)|St. Gallus Küdinghoven]] abgetrennt. 1960 wurde Limperich selbständige Pfarrei, 1968 konnte die große Pfarrkirche Heilig Kreuz (im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;Limpericher Dom&amp;#039;&amp;#039; genannt), die zugleich Schulkirche für das benachbarte [[Kardinal-Frings-Gymnasium]] und (bis 2005) Klosterkirche für den [[Orden vom Heiligen Kreuz|Kreuzherrenorden]] war, feierlich geweiht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Burg Limperich ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Limperich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Limperich wird 1285 erstmals als Besitz eines [[Adelsgeschlecht]]s erwähnt und diente auch als Sitz der Herren von Limperich. Das Anwesen wurde 1688 an Frank Nesselrode verkauft, der sie in einen [[barock]]en [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrensitz]] umgestaltete. Die Burg hat viele Renovier-, Umbau-, Lageverschiebungs- und Abrissarbeiten hinter sich und ist deshalb heute kein Anwesen mehr, sondern ähnelt eher einem gewöhnlichen Haus mit guter Grundstücksfläche. Die Burg dient heute als Sitz des Bonner Ortsverbandes (G03) des [[Deutscher Amateur-Radio-Club|Deutschen Amateur-Radio-Clubs]] sowie der &amp;#039;&amp;#039;Interessengemeinschaft Bonner Funkamateure zur Förderung der Völkerverständigung und Internationalen Gesinnung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
Schon die erste urkundliche Erwähnung nennt den Weinbau. Auch das [[Köln]]er [[Kloster der Tausend Jungfrauen]] ([[St. Ursula (Köln)|St. Ursula]]) besaß hier schon einen Weinstock. Die erste urkundliche Erwähnung des heute noch zu sehenden Weinstocks, der zurzeit vom Limpericher Bürgerverein e.&amp;amp;nbsp;V. rekultiviert wird, war im Jahre 922. Dieser Weinberg wurde manchmal auch der „nördlichste Weinberg der Welt“ genannt, war aber allgemein bekannt als der „nördlichste Weinberg des Rheinlands“. Angebaut wurden [[Müller-Thurgau]], [[Riesling]] und [[Blauer Portugieser]]. 1992 wurden drei der Terrassenmauern wiederhergestellt. Seit 2004, 50 Jahre nach Einstellung der Kultivierung, wurden auf dem einst 5000&amp;amp;nbsp;m² großen Weinberg wieder 500 Rebenstöcke angepflanzt, weitere sollen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst im öffentlichen Raum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RPUCH2.jpg|mini|hochkant|[[Reinhard Puch]]: &amp;#039;&amp;#039;Akkord I&amp;#039;&amp;#039; auf dem Finkenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Finkenberg wurde am 20. Juli 2007 &amp;#039;&amp;#039;Akkord I&amp;#039;&amp;#039;, eine Stahlskulptur von [[Reinhard Puch]], enthüllt. Die Initiative dazu kam vom „[[Denkmal- und Geschichtsverein Bonn-Rechtsrheinisch]] e.&amp;amp;nbsp;V.“. Das Kunstwerk soll auf die vielgestaltige Geschichte des Finkenberges hinweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler im Bonner Ortsteil Limperich]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Wegekreuze und Bildstöcke im Bonner Ortsteil Limperich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Limperich}}&lt;br /&gt;
* [https://www.limperich.de Bürgerverein Limperich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke in Bonn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4544824-3|VIAF=243858088}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limperich| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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