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	<title>Limos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:46:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Limos&amp;diff=2356083&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tusculum: /* Mythos */ klg.</title>
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		<updated>2022-11-21T17:11:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mythos: &lt;/span&gt; klg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur gleichnamigen Schauspielerin siehe [[Tiffany Limos]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Limos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Λιμός|Limós|de=Hunger}}) war in der antiken [[Griechische Mythologie|Mythologie]] die Personifikation des [[Hunger]]s, was ihn zum Gegenpol von [[Demeter]], der [[Fruchtbarkeitsgottheit|Göttin der Fruchtbarkeit]], macht.&lt;br /&gt;
__KEININHALTSVERZEICHNIS__&lt;br /&gt;
Er war laut [[Hesiod]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hesiod, &amp;#039;&amp;#039;[[Theogonie]]&amp;#039;&amp;#039; 227.&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Nachkomme der [[Eris (Mythologie)|Eris]] und somit ein Urenkel des [[Chaos]]. Seine Geschwister sind unter anderem [[Ponos]], [[Lethe (Daimon)|Lethe]] und [[Maches]]. In der [[Römische Mythologie|römischen Mythologie]] entspricht ihm [[Fames]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut [[Ovid]]s [[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]] haust Limos in einer eiskalten und düsteren Einöde am äußersten Rand von [[Skythien (Indien)|Skythien]],&amp;lt;ref&amp;gt;Ovid, &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 8,788–791.&amp;lt;/ref&amp;gt; wo der Boden unfruchtbar ist und nichts wächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythos == &lt;br /&gt;
Demeter sucht die Hilfe von Limos, nachdem sie von dem [[Thessalien|thessalischen]] König [[Erysichthon (Thessalien)|Erysichthon]] verärgert wurde, der einen [[Heiliger Hain|heiligen Hain]] der Göttin abgeholzt hatte. Da sie Limos nie persönlich treffen kann, schickt sie ihm eine der [[Oreaden]] und weist ihn auf diesem Weg an, Erysichthon mit unendlichem Hunger zu verfolgen:&amp;lt;ref&amp;gt;Ovid, &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 8,777–784: &amp;#039;&amp;#039;quaesitamque Famem lapidoso vidit in agro unguibus et raras vellentem dentibus herbas. hirtus erat crinis, cava lumina, pallor in ore, labra incana situ, scabrae rubigine fauces, dura cutis, per quam spectari viscera possent; ossa sub incurvis exstabant arida lumbis, ventris erat pro ventre locus; pendere putares pectus et a spinae tantummodo crate teneri. auxerat articulos macies, genuumque tumebat orbis, et inmodico prodibant tubere tali.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Den Hunger erblickt sie in steinigem Felde,&lt;br /&gt;
Wie er sich Gras ausrupft mit Nägeln und seltenen Zähnen,&lt;br /&gt;
Struppig das Haar und blass das Gesicht, hohl liegend die Augen,&lt;br /&gt;
Grau die Lippen von Schmutz, voll trockenen Wustes die Kehle,&lt;br /&gt;
Spröde die Haut, dadurch die Geweide sich ließen erkennen.&lt;br /&gt;
Dürr vorstanden an tief eingehenden Lenden die Knochen;&lt;br /&gt;
Stelle des Bauchs war nur für den Bauch; frei, möchte man glauben,&lt;br /&gt;
Schwebte die Brust, nur noch von des Rückgrats Flechte gehalten.&lt;br /&gt;
Magerkeit hob die Gelenke hervor, und die Scheiben der Knie&lt;br /&gt;
Strotzten, und über Gebühr war sichtbar der Knöchel Erhöhung.“&lt;br /&gt;
– Ovid, &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 8,799–808.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Limos tut, was Demeter ihm befiehlt; um Mitternacht betritt er Erysichthons Gemach, hüllt den König in seine Arme und atmet ihn an: „Sich einhaucht er dem Mann, und den Mund und die Brust und die Kehle weht er ihm an und flößt in die Adern bedürftige Leere.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ovid, &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 8,815–820.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wird Erysichthon von einem unstillbaren Hunger erfüllt, der ihn schließlich dazu treibt, sich selbst zu essen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ovid, &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 8,875–884.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Roscher|2,2|2052||Limos|[[Adolf Schirmer (Pädagoge)|Adolf Schirmer]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://www.theoi.com/Daimon/Limos.html Limos] im &amp;#039;&amp;#039;Theoi Project&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kinder der Eris}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männliche Gottheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tusculum</name></author>
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