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	<title>Limburgit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T02:33:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Limburgit&amp;diff=311194&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-33789-44: Bild ausgetauscht</title>
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		<updated>2025-11-15T12:56:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild ausgetauscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Limburgit Typlokalität.jpg|thumb|Limburgit von der Typlokalität Limberg ([[Kaiserstuhl (Gebirge)|Kaiserstuhl]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Limburgit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein [[Basanit (Gestein)|Basanit]] (ein [[Basalt|basaltisches]] [[Ergussgestein]]) mit [[Vulkanisches Glas|glasiger]] Grundmasse und [[Porphyrisches Gefüge|porphyrischem Gefüge]] bezeichnet. Der Name leitet sich von seiner [[Typlokalität]], dem [[Limberg (Kaiserstuhl)|Limberg]] bzw. der [[Burg Limburg (Baden)|Limburg]] bei [[Sasbach am Kaiserstuhl]] in [[Baden-Württemberg]] ab. Er wurde von dem Geologen [[Karl Heinrich Rosenbusch]] bereits im Jahre 1872 eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfhard Wimmenauer |Titel=Geologische Karte von Baden-Württemberg 1:25.000, Blatt Kaiserstuhl |Hrsg=Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg |Auflage=5 |Ort=Freiburg |Datum=2003 |Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
|Name=Limburgit im Mikroskop&lt;br /&gt;
|Größe=300&lt;br /&gt;
|align=right&lt;br /&gt;
|captionalign=left&lt;br /&gt;
|Datei:Limburgit LPL.jpg|Limburgit (Dünnschliff, LPL): Kristalle von Olivin, Pyroxen und Magnetit in glasiger, dunkelbrauner Matrix (Hohenzell, südlicher Vogelsberg)&lt;br /&gt;
|Datei:Limburgit XPL.jpg|Limburgit (Dünnschliff, XPL): Glasige Bestandteile bleiben dunkel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Generell bestehen Limburgite meist aus einer rötlichbraunen oder graubraunen [[Vulkanisches Glas|glasigen]] oder (nach [[Devitrifikation]]) mikrokristallinen [[Grundmasse]], in der sich [[Einsprengling]]e von [[Olivin]] und [[Klinopyroxen]] befinden. Mit abnehmender Anzahl von Einsprenglingen kann das Gestein stufenlos in ein basaltisches [[Gesteinsglas]] übergehen, meist in Randbereichen eines ehemaligen Lavastroms, die schneller abgekühlt sind als der Rest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Limburgit von Sasbach ist der Olivin höchstens 3 mm groß und liegt meist nur noch in verwitterter Form vor, entweder als gelblicher [[Limonit]] oder als roter [[Hämatit]]. Bei dem Klinopyroxen handelt es sich um schwarzen [[Titan (Element)|Ti]]-[[Augit]] von bis zu 1 cm Größe, der dank seines [[idiomorph]]en Wachstums häufig die charakteristischen achtseitigen Querschnitte sowie zwei Kopfflächen aufweist. [[Kristallzwilling|Zwillinge]] und Mehrfachverwachsungen sind oft zu beobachten. In Blasenhohlräumen, die in dem Gestein sehr häufig sind, haben sich nach der Gesteinsentstehung durch Umwandlungsprozesse verschiedene Minerale gebildet, z. B. [[Zeolithgruppe|Zeolithe]] ([[Faujasit]], [[Philipsit]] u. a.), [[Calcit]], [[Aragonit]] und [[Opal]] ([[Hyalit]]). Diese [[Sekundärmineral]]ien machen den Limburgit für Mineraliensammler interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Limburgite treten meist in Assoziation mit anderen [[Vulkanit|vulkanitischen]] [[Alkaligestein|Alkaligesteinen]] auf, etwa [[Alkalibasalt]]en, [[Basanit (Gestein)|Basaniten]] oder [[Tephrit|Tephriten]]. In Deutschland liegen bekannte Fundorte außerhalb des Kaiserstuhls etwa im [[Vogelsberg]], der [[Rhön]] oder dem [[Hoher Meißner|Hohen Meißner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Lokalität am Limberg ==&lt;br /&gt;
Am Nordwestrand des Kaiserstuhls sind in sieben Steinbrüchen (I-VII) mehrere limburgitische [[Lava]]ströme aufgeschlossen, die zum Teil als Block- oder [[Aa-Lava]] ausgebildet sind. Sie eruptierten während der Spätphase der Kaiserstuhlentwicklung im [[Miozän]] vor ca. 16 Millionen Jahren aus einem Seitenkrater des [[Vulkan]]s. Die Limburgitströme bilden zusammen mit einem Olivin-[[Nephelinit]]-Lavastrom sowie den Resten eines [[Schlackenkegel]]s (&amp;#039;&amp;#039;Rote Wand&amp;#039;&amp;#039; im Steinbruch VII) den so genannten &amp;#039;&amp;#039;Limberg-Lützelberg-Komplex.&amp;#039;&amp;#039; Im größten Aufschluss, dem Steinbruch I, sind zwei Limburgitabfolgen durch eine geringmächtige [[Tuffit]]- und [[Sedimentgestein|Seesedimentschicht]] voneinander getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der unmittelbaren Nähe des Limburgitvorkommens von Sasbach zum [[Rhein]] wurde das Gestein im 19. Jahrhundert in mehreren Steinbrüchen als Baumaterial zur [[Rheinbegradigung]] gebrochen. Heute hat der Limburgit dieser Fundstelle keine ökonomische Bedeutung mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfhard Wimmenauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Eruptivgesteine&amp;#039;&amp;#039;. In: Geologisches Landesamt in Baden-Württemberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geologische Exkursionskarte des Kaiserstuhls. 1:25000. Erläuterungen&amp;#039;&amp;#039;. Landesvermessungsamt Baden-Württemberg, Stuttgart 1959.&lt;br /&gt;
* Walter Maresch, Olaf Medenbach: &amp;#039;&amp;#039;Gesteine&amp;#039;&amp;#039;. Unter Mitarbeit von Hans Dieter Trochim. Herausgegeben von [[Gunter Steinbach]]. Neue, bearbeitete Sonderausgabe. Mosaik-Verlag, München 1987, ISBN 3-576-10699-5 (&amp;#039;&amp;#039;Steinbachs Naturführer&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Vulkanit]]&lt;br /&gt;
* [[Vulkanisches Glas]]&lt;br /&gt;
* [[Kaiserstuhl (Baden)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gesteine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanisches Gestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanisches Glas]]&lt;/div&gt;</summary>
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