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	<title>Limburger Steinkohlerevier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T08:40:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Limburger_Steinkohlerevier&amp;diff=2833384&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2025-11-03T07:59:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kempen-Aachen_concessions_nl.png|mini|Historische Kohle-Konzessionen im Kempener, Niederländisch-Limburgischen und Aachener Kohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bokeisdenmijn.jpg|mini|Ein Fördergerüst in Eisden]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Limburger Steinkohlerevier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{NlS|Kempens steenkoolbekken}}) ist ein Gebiet in der [[Provinz Limburg (Belgien)|Provinz Limburg]] in [[Belgien]], in dem 1901 [[Steinkohle]] entdeckt wurde und von 1917 bis 1992 [[Steinkohlenbergbau|abgebaut]] wurde (siehe [[#Bergwerke|unten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbau ==&lt;br /&gt;
Das Kohlebecken lieferte hauptsächlich [[Fettkohle]], die besonders gut zur [[Verkokung]] geeignet ist. [[Koks]] wird zur Stahlherstellung in [[Hochofen|Hochöfen]] gebraucht; davon gab es damals viele in der belgischen [[Provinz Lüttich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im späten 12. Jahrhundert gab es in der Nähe von Lüttich [[Kohlengräberei]]. Etwa zur selben Zeit wurde auch bei Aachen nach Steinkohle gegraben. Das Gebiet des heutigen südlichen Ruhrgebiets folgte etwa um 1370 (→[[Muttenbach (Ruhr)|Muttental bei Witten]]). Ab dem späten 14. Jahrhundert wurden beachtliche Kohlemengen per Schiff transportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.planet-wissen.de/laender_leute/nordrhein_westfalen/steinkohlebergbau/index.jsp www.planet-wissen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Limburg ist durch die [[Grenze zwischen Belgien und den Niederlanden|belgisch-niederländische Grenze]] getrennt. [[Maastricht]] ist die Hauptstadt der niederländischen [[Provinz Limburg (Niederlande)|Provinz Limburg]]; [[Lüttich]] ist die Hauptstadt der [[Provinz Lüttich]]. Beide Städte liegen an der [[Maas]], etwa 30&amp;amp;nbsp;km voneinander entfernt. Im Süden der Provinz Lüttich gab es Industrie; in den übrigen Landesteilen hatten Klerus und Adel länger Einfluss. Bevölkerungswachstum, die flächendeckende Verbreitung der Dampfmaschine und der [[Geschichte der Eisenbahn|Eisenbahn]] förderten die [[Industrialisierung]] und erhöhten den Brennstoffbedarf. Z.&amp;amp;nbsp;B. wurde 1879 die Bahnstrecke [[Eiserner Rhein]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Bohrungen ===&lt;br /&gt;
Schon 1806 hatten zwei Franzosen, die aus Lüttich stammenden Gebrüder Castiau, in [[Meilegem]] erfolglos nach Steinkohle gesucht. Auch [[Guillaume Lambert]] und [[André Dumont]] spielten eine Rolle bei der Entdeckung des Steinkohlebeckens. 1897 hatten [[Valentin Putsage]] und [[Jules Urban]] vergeblich in [[Lanaken]] gebohrt; der dabei gefundene Kohlenkalkstein weckte Hoffnungen. Dumont nahm an, dass das Limburgsche Becken eine nördliche Aufwölbung der [[Flöz|Steinkohleflöze]] war, die man an der [[Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden|niederländisch-deutschen Grenze]] bei [[Kerkrade]], nördlich von Aachen, gefunden hatte. Er setzte seine Suche fort. [[Louis Jourdain]] schlug vor, in [[As (Belgien)|As]] zu bohren, Dumont begann am 16. Dezember 1898 in [[Dilsen-Stokkem|Elen]] zu bohren. Der Bohrer brach ein Jahr später bei einer [[Teufe]] von 878,5&amp;amp;nbsp;m ab. Das Unternehmen ging 1901 Konkurs. In der Nacht vom 1. auf den 2. August 1901 wurde dann in einer Tiefe von 541 m ein Steinkohleflöz gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 war Belgien eines der sechs Gründungsmitglieder der [[Montan-Union]]. Etwa 1958 begann eine langanhaltende [[Kohlekrise]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1960er Jahre förderten die sechs Zechen im Kemperland pro Jahr 10 Millionen Tonen Kohle (zum Vergleich: die 36 Zechen im französischen Sprachgebiet ([[Wallonie]]) förderten etwa gleich viel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anfang 1966 die Grube Zwartberg – als einzige flämische Zeche neben fünf wallonischen – geschlossen werden sollte, griffen von „Sprachkämpfern“ angefeuerte Bergleute die Gendarmen mit dem Ruf an: „Schließt erst mal die wallonischen Gruben!“ (siehe auch [[Flämisch-wallonischer Konflikt]]). Die Stilllegung der Grube Zwartberg unterblieb&amp;lt;ref&amp;gt;Die Zeit 16/1966: [https://www.zeit.de/1966/16/schwarzes-gold-glaenzt-nicht-mehr/seite-4 Schwarzes Gold glänzt nicht mehr]&amp;lt;/ref&amp;gt; zunächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergwerke ==&lt;br /&gt;
Im Limburger Steinkohlerevier existierten sieben [[Steinkohlebergwerk]]e:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;steenkoolmijn van Beringen&amp;#039;&amp;#039; in [[Beringen (Belgien)|Beringen]], Produktion 1922 bis 1989&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steenkoolmijn van Eisden&amp;#039;&amp;#039; in [[Maasmechelen|Eisden]], Produktion von 1923 bis 1987&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;steenkoolmijn van Houthalen&amp;#039;&amp;#039; in [[Houthalen-Helchteren|Houthalen]], Produktion von 1938/39 (fusionierte 1964 mit Zolder) bis 1992&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steenkoolmijn van Waterschei&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;André Dumont&amp;#039;&amp;#039;) in [[Genk|Waterschei]], (1924 bis 1987)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;steenkoolmijn van Winterslag&amp;#039;&amp;#039; in [[Genk|Winterslag]] (1917 bis 1988)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;steenkoolmijn van Zolder&amp;#039;&amp;#039; in [[Zolder]], 1930 bis 30. September 1992 (und damit die zuletzt geschlossene der sieben)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steenkoolmijn van Zwartberg&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Les Liégeois&amp;#039;&amp;#039;) in [[Genk|Zwartberg]], 1925 bis 1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fördergerüste ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=6&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schachtbokkenhouthalen_20-03-2009_16-41-30.JPG|Die Fördergerüste von [[Houthalen-Helchteren|Houthalen]]&lt;br /&gt;
Koolmijnwinterslag_29-03-2009_12-36-47.JPG|Die Fördergerüste von Winterslag (das dreibeinige Baujahr 1963; das andere 1915)&lt;br /&gt;
Steenkoolmijnwaterschei_31-03-2009_12-30-47.JPG|Das Fördergerüst von [[Genk]]-Waterschei&lt;br /&gt;
Steenkoolmijnzolderschachtbok_4-04-2009_13-01-56.JPG|Das Fördergerüst von [[Zolder]]&lt;br /&gt;
Steenkoolmijnberingen 30-03-2009 14-52-08.JPG|Die Fördergerüste von [[Beringen (Belgien)|Beringen]]&lt;br /&gt;
Steenkoolmijnzwartberg 1-04-2009 14-31-16.JPG|Steine symbolisieren, wo das Fördergerüst von Zwartberg in [[Genk]] stand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flämisches Bergwerksmuseum ==&lt;br /&gt;
Die [[Beringen (Belgien)|Beringer]] [[Zeche]] gilt als die besterhaltene Zeche in Europa. Dort befindet sich heute das &amp;#039;&amp;#039;Vlaams Mijnmuseum&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|Flämisches Bergwerksmuseum}}), das 1985 auf Initiative von Goddeeris Gilbert, dem ehemaligen Direktor des Beringer Bergwerks, gegründet wurde. In einem untertägigen Raum sind Ausstellungsstücke aus der Geschichte des Bergbaus zu sehen. Das [[Förderturm|Fördergerüst]], [[Bergehalden|Halden]], die [[Waschkaue]] und andere Teile der [[Tagesanlagen]] sind entweder erhalten oder wurden rekonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://mijnmuseum.be/ http://mijnmuseum.be (Homepage)]&lt;br /&gt;
* [[Aachener Zeitung]] 12. Dezember 2012: [http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/immer-neue-schaeden-der-bergbau-holt-die-parkstad-ein-1.475166 Immer neue Schäden: Der Bergbau holt die Parkstad ein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlerevier|Limburger Steinkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinz Limburg (Belgien)]]&lt;/div&gt;</summary>
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