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	<title>Limburger Becken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Taunus - Deutsche Mittelgebirge, Serie A-de.png|miniatur|Das Limburger Becken zwischen [[Taunus]] und [[Westerwald]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Limburger Becken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildet neben dem [[Mittelrheinisches Becken|Mittelrheinischen Becken]] einen der beiden großen intramontanen Senkungsräume innerhalb des [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirges]]. Es bildet den mittleren Teil der naturräumlichen Haupteinheitengruppe [[Lahn|Gießen-Koblenzer-Lahntal]] zwischen dem [[Weilburger Lahntalgebiet]] und dem Unteren Lahntal beiderseits der Lahn um die Stadt [[Limburg an der Lahn|Limburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:NaturraumLM.png|mini|350px|Naturräume im Limburger Raum (Landkreis Limburg-Weilburg)]]&lt;br /&gt;
Die etwa 20&amp;amp;nbsp;km mal 14&amp;amp;nbsp;km weite, waldarme Landschaftskammer des Limburger Beckens ist als [[Tektonik|tektonisches]] Einbruchsfeld angelegt und verbindet die stärker eingeschnittenen Talstrecken im Weilburger Lahntalgebiet mit denen des Unteren Lahntals. Sie gliedert sich in das &amp;#039;&amp;#039;Nord-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Südlimburger Beckenhügelland&amp;#039;&amp;#039; sowie das nahezu ebene &amp;#039;&amp;#039;Innere Limburger Becken&amp;#039;&amp;#039; mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Villmar]]er Bucht&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Linter]]er Platte&amp;#039;&amp;#039;, in dessen Sohle sich der gewundene Lahnverlauf etwa 50&amp;amp;nbsp;m tief eingesenkt hat. Die an den Rändern des Beckens vorspringenden oder aus diesem aufragenden Hügel bilden weithin sichtbare Landmarken, welche das Landschaftsbild prägen, so das [[Heidenhäuschen]] ({{Höhe|397.9|DE-NHN|link=true}}) nördlich von [[Steinbach (Hadamar)|Steinbach]], der [[Mensfelder Kopf]] ({{Höhe|313.7|DE}}) und der sich jenseits des östlichen Beckenrandes im Langhecker Lahntaunus (im [[Östlicher Hintertaunus|Östlichen Hintertaunus]]) befindliche Bergrücken [[Galgenberg (Langhecker Lahntaunus im Östlichen Hintertaunus)|Galgenberg]] (mit Höhenpunkt auf {{Höhe|277.1|DE}}) bei Villmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Untergrund besteht überwiegend aus Gesteinen der geologischen [[Lahnmulde]], welche an den Rändern und an steileren Talhängen zu Tage treten. Von besonderer Bedeutung sind hierbei drei von Westsüdwesten nach Ostnordosten verlaufende Züge [[mitteldevon]]ischen [[Massenkalk]]s ([[Lahnmarmor]]), welche in die überwiegend vulkanischen Gesteine ([[Diabas]], [[Schalstein]]) der Lahnmulde eingebettet sind. Im Norden tritt der jüngere [[Vulkanismus]] des [[Westerwald]]es mit einzelnen [[Basalt]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;vorkommen –&amp;amp;nbsp;[[Galgenberg (Limburger Becken)|Galgenberg]] ({{Höhe|241.8|DE}}) bei [[Hadamar]], Großer Berg ({{Höhe|245.3|DE}}) bei [[Ahlbach]], [[Beselicher Kopf]] ({{Höhe|296|DE}}) bei [[Obertiefenbach (Beselich)|Obertiefenbach]]&amp;amp;nbsp;– in Erscheinung. Diese stehen in Zusammenhang mit tektonischen Verwerfungen, welche das Becken in Nord-Süd-Richtung durchziehen und an Weitungen bei [[Dietkirchen (Limburg an der Lahn)|Dietkirchen]] und Limburg sowie an Grabenfüllungen (Sand, Kies, Ton) erkennbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Diezer Pforte&amp;#039;&amp;#039; verlässt die Lahn das Becken und geht, von ansteigenden Terrassenfluren begleitet, bei [[Fachingen]] in das Untere Lahntal über. Die dortigen [[Mineralquelle]]n entspringen an einer tektonischen Bruchlinie, welche den weithin sichtbaren Westrand des Beckens zum [[Hintertaunus#Westlicher Hintertaunus|Westlichen Hintertaunus]] bildet und über die [[Thermalquelle]]n von [[Bad Schwalbach]] und [[Schlangenbad]] bis zum [[Rheingau]] verfolgen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile des Limburger Beckens tragen mächtige [[Löß]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;decken, so auf der &amp;#039;&amp;#039;Ahlbacher Bördenplatte&amp;#039;&amp;#039; welche vom [[Elz (Westerwald)|Elz]]-[[Hadamar]]er Beckenrand mit dem [[Elbbach (Lahn)|Elbbach]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;grund und der [[Schupbach]]-[[Hofen (Runkel)|Hofen]]er Randplatte mit dem Tal des unteren [[Kerkerbach]]s als Begrenzung flankiert wird. Die [[schwarzerde]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;ähnlichen Böden machen neben der Klimagunst das Becken zu einem wichtigen Altsiedelraum mit intensivem Getreide- und [[Hackfrucht]]anbau. Im südlichen Beckenteil mit dem [[Kirberg]]er Hügelland erinnern die volkstümlichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Goldene Grafschaft&amp;#039;&amp;#039; an der [[Aar (Lahn)|Aar]] und [[Goldener Grund]] entlang des [[Emsbach (Lahn, Limburg)|Emsbachs]] daran. Nicht zu unterschätzen ist die verkehrsgeographische Bedeutung des Beckens als wichtiger Lahnübergang bei Limburg, wovon schon Fernhandelswege des [[Frühmittelalter]]s zeugten, in deren Tradition heute die [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;3]] und die [[Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main]] auf ganz ähnlicher Trassierung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Panorama|2016 Panorama vom Mensfelder Kopf.jpg|3000|Blick vom Mensfelder Kopf zum Limburger Becken, Limburg liegt in der Bildmitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Bundesamt für Naturschutz]] (BfN):&lt;br /&gt;
** [https://www.bfn.de/0503_karten.html Kartendienste]&lt;br /&gt;
** [https://www.bfn.de/0311_landschaft.html?landschaftid=31000 Landschaftssteckbrief] (gesamte Haupteinheitengruppe)&lt;br /&gt;
* Umweltatlas Hessen:&lt;br /&gt;
** [http://atlas.umwelt.hessen.de/atlas/naturschutz/naturraum/karten/30_31.htm Karte]&lt;br /&gt;
** [http://atlas.umwelt.hessen.de/atlas/naturschutz/naturraum/texte/ngl-gl.htm Beschreibung] (Haupteinheit 311)&lt;br /&gt;
* Literatur:&lt;br /&gt;
** B. Feuerstein: &amp;#039;&amp;#039;Die Naturräume unseres Landkreises. Jahrbuch 2005 für den Kreis Limburg-Weilburg.&amp;#039;&amp;#039; Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg, 2004, ISBN 3-927006-41-6, S.&amp;amp;nbsp;251.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landschaften des Rheinischen Schiefergebirges}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4099657-8|VIAF=239475970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Gießen-Koblenzer Lahntal|! Limburger Becken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Becken in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limburger Becken| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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