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	<title>Limbourg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
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		<updated>2026-03-18T16:33:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Stadt Limbourg; zu anderen Bedeutungen siehe [[Limbourg (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Belgien&lt;br /&gt;
| NAME= Limbourg&lt;br /&gt;
| WAPPEN= Blason Limbourg.svg&lt;br /&gt;
| FLAGGE= Limbourg Belgium.svg&lt;br /&gt;
| REGION= Wallonien&lt;br /&gt;
| PROVINZ= Lüttich&lt;br /&gt;
| BEZIRK= Verviers&lt;br /&gt;
| FLÄCHE= 24.63&lt;br /&gt;
| EINWOHNER= 5680&lt;br /&gt;
| STAND= 1. Januar 2008&lt;br /&gt;
| HÖHE= &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD= 50/36/45/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD= 5/56/27/E&lt;br /&gt;
| PLZ= 4830 (Limbourg)&amp;lt;br /&amp;gt;4831 (Bilstain)&amp;lt;br /&amp;gt;4834 (Goé)&lt;br /&gt;
| VORWAHL= 087&lt;br /&gt;
| ADRESSE= Administration communale&amp;lt;br /&amp;gt;Avenue V. David, 15&amp;lt;br /&amp;gt;4830 Limbourg&lt;br /&gt;
| BÜRGERMEISTER= Valerie Dejardin ([[Parti Socialiste (Belgien)|PS]])&lt;br /&gt;
| WEBSEITE= www.ville-limbourg.be&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Limbourg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|lɛ̃buʁ|Tondatei=LL-Q150 (fra)-Manestra-Limbourg.wav}} ({{nlS}} &amp;#039;&amp;#039;Limburg&amp;#039;&amp;#039;, {{deS}} &amp;#039;&amp;#039;Limburg an der Weser&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt an der [[Weser (Ourthe)|Weser]] in [[Belgien]], [[Provinz Lüttich]], Bezirk [[Verviers]]. Sie hat 5680 Einwohner (2008) und eine Fläche von 24,63&amp;amp;nbsp;km². Zu dem Ort gehören die Teilgemeinden Dolhain, Bilstain, [[Goé]] und [[Hèvremont]] (die [[Ripuarische Dialekte|ripuarischen]] Namen dieser Orte sind &amp;#039;&amp;#039;Daelheim&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bilstein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Gulcke&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heverberg&amp;#039;&amp;#039;). Limbourg war Keimzelle des historischen [[Herzogtum Limburg|Herzogtums Limburg]], nach dem die heutigen niederländischen und belgischen [[Provinz Limburg|Provinzen Limburg]] im 19. Jahrhundert benannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Burg Limburg (so die übliche Schreibweise bis Ende des 18. Jahrhunderts) war ab ca. 1020 Sitz der Grafen und späteren Herzöge von Limburg. Nach dem Tod des letzten Herzogs im Jahr 1280 und seiner [[Erbtochter]] im Jahr 1283 entbrannte der [[Limburger Erbfolgestreit]], der in der [[Schlacht von Worringen]] seinen kriegerischen Höhepunkt fand. Die [[Herzogtum Brabant|Herzöge von Brabant]], die Gewinner dieser Schlacht, führten seitdem den Titel des Herzogs von Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Ab 1522 gehörte Limburg zu den [[Spanische Niederlande|Spanischen Niederlanden]]. Nach der [[Reformation]] entstand in Limburg eine bedeutende protestantische Gemeinde. Die Stadt entwickelte sich im zweiten Drittel des 16. Jahrhunderts zu einem protestantischen Zentrum im Osten des wallonischen Landes. 1566 erhoben sich die Bürger von Limburg, wie auch in anderen Städten des Herzogtums Limburg, gegen die spanische Herrschaft. Vom August 1566 bis zur spanischen Rückeroberung durch die Truppen des [[Fernando Álvarez de Toledo, Herzog von Alba|Herzogs von Alba]] im März 1567 war Limburg eine kleine [[Reformierte Kirchen|reformierte]] [[Republik]]. Pastor [[Franz Junius der Ältere]] predigte mehrere Monate in der [[St. Georg (Limbourg)|Kirche Saint-Georges]]. Im Laufe der Jahrhunderte geriet diese Stätte wieder in Vergessenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Holländischer Krieg|Holländischen Krieg]] nahmen französische Truppen im Jahr 1675 die Festung Limburg ein. Durch den [[Friede von Nimwegen|Frieden von Nimwegen]] 1678 wurde die Zugehörigkeit von Limburg zu den [[Spanische Niederlande|Spanischen Niederlanden]] wiederhergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Lademacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Niederlande. Politik – Verfassung – Wirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1983, ISBN 3-534-07082-8, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die französischen Truppen räumten die Stadt. Im [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] übergab der bayerische Kurfürst [[Maximilian II. Emanuel (Bayern)|Maximilian II. Emanuel]], der damals Generalstatthalter der Spanischen Niederlande war, 1702 die Festung Limburg den Franzosen. Doch nur ein Jahr später eroberten britische, niederländische und hessische Truppen unter dem Kommando des [[John Churchill, 1. Duke of Marlborough|Duke of Marlborough]] die Festung Limburg und vertrieben die Franzosen. Danach verlor die Festung jegliche militärische Bedeutung. 1781 wurde die Festung und Burg geschleift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Limbourg by Braun Hogenberg (middle size) (110199503).jpg|Limburg in &amp;#039;&amp;#039;Civitatis Orbis Terrarum&amp;#039;&amp;#039; von [[Georg Braun]] 1575&lt;br /&gt;
 Ville et château Limbourg.JPG|Stadt und Burg Limburg, Kupferstich von Joseph Xhrouet (1711–1749)&lt;br /&gt;
 Limbourg, de Vesder in de stad foto9 2017-03-12 14.07.jpg|Die [[Weser (Ourthe)|Weser]] &amp;#039;&amp;#039;(la Vesdre)&amp;#039;&amp;#039; in Limbourg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Place Saint-Georges, Limbourg Ville Haute (2).jpg|mini|Place Saint-Georges]]&lt;br /&gt;
Am Fuße des Festungshügels von Limburg entwickelte sich ab dem 19. Jahrhundert entlang der [[Weser (Ourthe)|Weser]] eine florierende [[Textilindustrie]]. 1834 zerstörte eine Feuersbrunst die Ortschaft, nur zwölf Gebäude blieben übrig. 1887 wurde die in der Nähe des Ortes liegende [[Gileppe]]talsperre durch König [[Leopold II. (Belgien)|Leopold&amp;amp;nbsp;II.]] von Belgien eingeweiht. Bereits sein Vater [[Leopold I. (Belgien)|Leopold I.]] war gelegentlicher Gast auf dem Jagd-[[Schloss Goé]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1891 und 1896 wurde die Eisenbahnlinie Verviers – Aachen bei Limburg gebaut; in der Gemeinde Dolhain wurden dafür zwei Bahnhöfe gebaut. Eine Zweiglinie der Bahnstrecke wurde nach [[Eupen]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden Teile Limbourgs und Dolhains (Daelheim) verwüstet. Von 1967 bis 1971 wurde die [[Gileppe]]talsperre modernisiert. 1976 schlossen die letzten Textilfabriken in der Ortschaft Dolhain. 1977 gemeindete Limbourg die Nachbargemeinden Dolhain, Bilstain, [[Goé]] und [[Hèvremont]] ein, das Rathaus der Gemeinde wird nach Dolhain verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Ortskern der Oberstadt von Limbourg hat seine alte Bausubstanz bis heute weitgehend bewahren können. Auf der Place-St. Georges steht eine 300 Jahre alte Linde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Durch das [[Hochwasser in West- und Mitteleuropa 2021]] wurde ein Großteil der unteren Stadtteile (Dolhain) schwer getroffen&amp;lt;ref&amp;gt;BRF: [https://brf.be/regional/1509879/ Einwohner von Dolhain vor dem Nichts – „Das wird Jahre dauern“]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der örtliche Haltepunkt an der [[Bahnstrecke Liège–Aachen|Bahnstrecke Lüttich–Aachen]] heißt &amp;#039;&amp;#039;Dolhain-Gileppe&amp;#039;&amp;#039;. Westlich des Haltepunkts befindet sich mit dem 1842 erbauten Viadukt über das Wesertal eines der größten Kunstbauwerke dieser Strecke.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Linie !! Verlauf !! Takt Mo–Fr !! Takt Sa, So&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bahnlinie|S|41||white|#005d2e|#005d2e}}&lt;br /&gt;
| [[Bahnhof Liège-Saint-Lambert|Liège-Saint-Lambert]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Liège-Guillemins|Liège-Guillemins]]&amp;amp;nbsp;– [[Pepinster#Verkehr|Pepinster]]&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Verviers-Central|Verviers-Central]]&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dolhain-Gileppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Welkenraedt|Welkenraedt]]&amp;amp;nbsp;– [[Aachen Hauptbahnhof|Aachen Hbf]]&lt;br /&gt;
| 60 min&lt;br /&gt;
| 60 min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten im Oberdorf (Ville Haute) ==&lt;br /&gt;
* Außerhalb der alten Stadtbefestigung und unterhalb der [[St. Georg (Limbourg)|Kirche Saint-Georges]] liegt der historische Friedhof. Die Kirche liegt auf einem schroffen Felsen und ragt imposant über den alten und sehenswerten Grabstätten des Ortes steil in den Himmel.&lt;br /&gt;
* Der Place Saint-Georges ist der zentrale Ortskern. Bemerkenswert ist sein Pflasterbelag aus Wesersteinen. Der langgezogene Platz wird von Häusern vorwiegend aus dem 17. und 18. Jahrhundert aus Kalkstein, Bruchstein oder verputzten Backsteinen mit Sockeln aus Kalkstein gesäumt.&lt;br /&gt;
* Marienbrunnen auf dem Place Saint-Georges. Die Statue wurde von Joseph Gérard de Polleur geschnitzt und am 29. Mai 1960 aufgestellt als Ersatz für eine alte gusseiserne Statue, die 1875 von dem Lütticher Bildhauer De Tombay angefertigt worden war.&lt;br /&gt;
* Naturdenkmal alte Dorflinde, sie wurde um 1713 gepflanzt&lt;br /&gt;
* Die Festungsanlagen des Oberdorfes mit Mauern und Wällen, Wachtürmen und Kasematten&lt;br /&gt;
* Château Poswick aus dem 18. Jahrhundert am „Porte d’Ardenne“, dem südlichen und strategisch bedeutungsvollen Punkt der Festungsanlagen des Oberdorfes&lt;br /&gt;
* Château Féodal aus dem 19. Jahrhundert mit großem Park auf dem Areal einer alten Burganlage von Herzog Waleram von Limburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;170&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Église Saint-Georges, Limbourg Ville Haute (4).jpg|Rückseite St. Georg mit historischem Friedhof&lt;br /&gt;
Naturdenkmal Linde, Place St. Georges, Limbourg Ville Haute (1).jpg|Alte Dorflinde&lt;br /&gt;
Hist. Mauern und Wälle, Limbourg Ville Haute (2).jpg|Alte Stadtmauer&lt;br /&gt;
Marienstatue, Limbourg Ville Haute (3).jpg|Marienbrunnen&lt;br /&gt;
Chateau Poswick, Limbourg Ville Haute (5).jpg|Château Poswick&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Limbourg geboren ==&lt;br /&gt;
* [[Théophile Lepage]] (1901–1991), Mathematiker&lt;br /&gt;
* [[Jules Marchal]] (1924–2003), Diplomat und Historiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Limbourg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Limburg |Band=16 |Seite=61–62}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ville-limbourg.be/ Website der Gemeinde] (französisch, niederländisch, deutsch, englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Provinz Lüttich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4099656-6|LCCN=n79079225|VIAF=139904780}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Provinz Lüttich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
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