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	<title>Lilli Marx - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T06:17:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lilli_Marx&amp;diff=1850575&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mailaender45: Daten aktualisiert vgl. https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/328169/marguerite-marcus-kinderaerztin-familientherapeutin-feministin-netzwerkerin-aus-leidenschaft/#footnote-reference-21</title>
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		<updated>2026-04-14T14:25:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Daten aktualisiert vgl. https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/328169/marguerite-marcus-kinderaerztin-familientherapeutin-feministin-netzwerkerin-aus-leidenschaft/#footnote-reference-21&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lilli Marx&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[27. Januar]] [[1921]] als &amp;#039;&amp;#039;Lilli Behrendt&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin]]; gestorben [[5. April]] [[2004]] in [[Düsseldorf]]) war eine deutsche [[Journalist]]in und jüdische Verbandsfunktionärin. Sie engagierte sich beim Wiederaufbau jüdischen Lebens im Nachkriegsdeutschland und gründete 1949 den &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Jüdischen Frauenverein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://jwa.org/encyclopedia/article/marx-lilli Lara Daemmig: &amp;#039;&amp;#039;Lilli Marx&amp;#039;&amp;#039;, Jewish Women: A Comprehensive Historical Encyclopedia. 1. März 2009], [[Jewish Women’s Archive]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilli Marx war die Ehefrau des Journalisten und Gründers und Herausgebers der [[Jüdische Allgemeine|Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung]], [[Karl Marx (Journalist)|Karl Marx]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lilli Marx, die in einer [[Liberales Judentum|liberalen jüdischen]] Familie an ihrem Geburtsort Berlin aufgewachsen war und 1934 die jüdische Mittelschule abgeschlossen hatte, wurde zunächst ausgebildete Krankengymnastin. Der Wunsch, eine weiterführende Schule zu besuchen, wurde ihr abgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 emigrierte sie, versehen mit einer Niederlassungsgenehmigung (domestic permit), nach Großbritannien, wo sie ihren späteren Ehemann kennenlernte. Ihr Vater, Arthur Behrendt (1888–1941), kam im [[KZ Neuengamme]] ums Leben. Ihre Mutter, Henriette, geborene Silberstein (1892–1942), starb im [[KZ Ravensbrück]]. Im Herbst 1946 kehrte Lilli Marx nach Deutschland zurück, ließ sich mit ihrem Mann in Düsseldorf nieder und war dort Mitgründerin und bis 1972 Geschäftsführerin der &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 bis 1972 war sie Vorsitzende der &amp;#039;&amp;#039;Jüdischen Frauengemeinschaft Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, die sie, gemeinsam mit [[Jeanette Wolff]], Ruth Galinski (1921–2014), Inge Markus (1922–2017) und anderen, wiedergegründet hatte (ursprünglich 1904 als [[Jüdischer Frauenbund]] durch [[Bertha Pappenheim]] gegründet, später durch die Nazis verboten und aufgelöst). Seit 1956 gab sie auch das Mitteilungsblatt dieser Vereinigung, &amp;#039;&amp;#039;Die Frau in der Gemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;, heraus, das in zwangloser Folge in Düsseldorf erschien und der &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Jüdischen Wochenzeitung&amp;#039;&amp;#039; beigelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 war Lilli Marx, gemeinsam mit ihrem Mann, beteiligt an der Gründung der Düsseldorfer [[Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit]]. Nachdem sie sich aus der aktiven Leitung der Jüdischen Frauengemeinschaft zurückgezogen hatte, lebte sie mit ihrem zweiten Mann, dem Schriftsteller [[Alexander Czerski]] (1920–1986), abwechselnd in [[Israel]] und Deutschland. Nach dessen Tod kehrte sie dauerhaft nach Düsseldorf zurück und blieb dem jüdischen Leben, insbesondere dem vielfältigen Veranstaltungsangebot der [[Juden in Düsseldorf|jüdischen Gemeinde]] (zu deren Vorstand sie zeitweilig gehörte) und der [[Women’s International Zionist Organisation|WIZO]], stets verbunden und aktiv zugewandt. Die &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Frauengemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; hatte sich in den 80er Jahren aufgelöst; die nach 1945 in Deutschland geborenen Jüdinnen fühlten sich stärker mit Israel verbunden und engagierten sich stattdessen vermehrt in der WIZO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1958 war Lilli Marx eines der Gründungsmitglieder des 200. europäischen Soroptimist-Clubs in Düsseldorf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;SID&amp;quot;&amp;gt;[https://www.soroptimist.de/home/bewusst-machen/bewusst-machen-detail/museumsraum-fuer-lilli-marx-in-duesseldorf Museumsraum für Lilli Marx in Düsseldorf], abgerufen am 31. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem 8. Club der deutschen Union, und von 1966 bis 1968 war sie Präsidentin der deutschen Union von [[Soroptimist International]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.soroptimist.de/wer-wir-sind/organisation/historie/praesidentinnen Liste der Präsidentinnen von Soroptimist International Deutschland], abgerufen am 31. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als erste Vizepräsidentin der Europäischen Föderation gelang es ihr, nach dem Krieg neue Kontakte zu den Soroptimistinnen der Israelischen Union zu knüpfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SID&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilli Marx, die bis zu ihrem Lebensende an allen jüdischen Fragen interessiert blieb und eine gesuchte Ratgeberin war, starb am 5. April 2004 im Jüdischen Altenwohn- und Pflegeheim ([[Nelly-Sachs-Haus]]) in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Januar 2022, ihrem 101. Geburtstag, wurde in [[Benrath|Düsseldorf-Benrath]] die Lilli-Marx-Straße ihr zu Ehren benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Marx (9. Mai 1897 - 15. Dezember 1966) zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf-Benrath: L. Marx, 1966, {{DNB|988632403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Tetzlaff: &amp;#039;&amp;#039;2000 Kurzbiographien bedeutender deutscher Juden des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Askania, Lindhorst 1982, ISBN 3-921730-10-4.&lt;br /&gt;
* [[Ralph Giordano]], &amp;#039;&amp;#039;Abschied von Lilli. Ein persönlicher Nachruf auf Lilli Marx sel. A.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Allgemeine&amp;#039;&amp;#039; 16/04, 22. April 2004&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marx, Lilli&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur 1980, S. 480&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1102806641|VIAF=31146574862338151568}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marx, Lilli}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (christlich-jüdischer Dialog)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marx, Lilli&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Behrendt, Lilli (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Journalistin und jüdische Verbandsfunktionärin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Januar 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. April 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mailaender45</name></author>
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