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	<title>Lilli Lehmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T17:07:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lilli_Lehmann&amp;diff=367125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Suessmayr am 11. Januar 2026 um 16:26 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-11T16:26:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lilli Lehmann.jpg|mini|hochkant=1.1|{{center|Lilli Lehmann}}]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg Mozarteum Lilli Lehmann.jpg|mini|Relief im Großen Saal des [[Mozarteum]]s, Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Lilli Lehmann.jpg|mini|hochkant|Grabstätte Lilli Lehmanns auf dem [[Friedhof Dahlem]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lilli Lehmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Maria Lehmann-Löw&amp;#039;&amp;#039;, nach Vermählung &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Maria Lehmann-Kalisch&amp;#039;&amp;#039;; * [[24. November]] [[1848]] in [[Würzburg]]; † [[16. Mai]] [[1929]] in [[Berlin-Grunewald]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Standesamt Berlin-Grunewald, Nr. 44/1929.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Oper]]nsängerin ([[Sopran]]) und [[Gesangspädagogik|Gesangspädagogin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Elisabeth Lehmann und ihre jüngere Schwester [[Marie Lehmann|Marie]] (1851–1931) verbrachten ihre Kindheit in [[Prag]] und wurden durch Cölestin Müller sowie durch ihre Mutter, die Sängerin und [[Harfe]]nistin [[Maria Theresia Löw]] (1809–1885), ausgebildet. Lehmanns Vater war der Heldentenor [[Karl August Lehmann (Sänger)|Karl August Lehmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehmann hatte 1865 als Erster Knabe in [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozarts]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zauberflöte|Zauberflöte]]&amp;#039;&amp;#039; am [[Státní opera Praha|Deutschen Landestheater]] in Prag ihr Debüt, dem Engagements in [[Danzig]], [[Leipzig]] und an der [[Staatsoper Unter den Linden|Berliner Hofoper]] (1870–1885) folgten. Zunächst als [[Koloratursopran]] eingesetzt, sang sie bald auch dramatische Partien, 1876 auf Wunsch [[Richard Wagner]]s bei der Uraufführung von [[Der Ring des Nibelungen|&amp;#039;&amp;#039;Ring des Nibelungen&amp;#039;&amp;#039;]] die Woglinde, die Helmwige und die Stimme des Waldvogels. Im Jahr 1896 sang sie die Brünnhilde im Bayreuther Ring-Zyklus. 1885 folgte sie einer Einladung der [[Metropolitan Opera]] (Met) in [[New York City]], wo sie als überragende Interpretin deutscher und italienischer Opernpartien gefeiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehmann heiratete 1888 den Tenor [[Paul Kalisch]] (1855–1946), der ein Sohn des deutschen Schriftstellers [[David Kalisch]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Biographie |url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz70487.html |titel=Lehmann, Lilli - Deutsche Biographie |sprache=de |abruf=2022-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ehe blieb kinderlos und wurde nach Kalischs Verhältnis mit Lehmanns Nichte um 1915 aufgelöst.&amp;lt;ref name=hinterberger&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Hinterberger |url=https://www.salzburger-musikgeschichte.at/wp-content/uploads/2017/06/Lehmann_Lilli.pdf |titel=Lilli Lehmann |werk=Biographisches Mosaik 19.–21. Jahrhundert. Kurzprofile zu Persönlichkeiten der Salzburger Musikgeschichte. |hrsg=salzburger-musikgeschichte.at/ |datum=2012 |sprache=de |abruf=2022-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lehmann kehrte 1891 nach Deutschland zurück und gehörte später wieder dem Ensemble der Berliner Hofoper an. In den folgenden Jahren gastierte sie in den USA, in Paris sowie in London, wo sie als Gesangspädagogin tätig war. Zu ihren Schülern gehörten [[Gustav Zeitzschel]], [[Emmy Krüger]] und [[Franz Egenieff]]. Lehmann war eine der bedeutendsten Wagner- und Mozartinterpretinnen der Zeit. In Berlin gehörte sie dem Kreis um [[Marie von Schleinitz]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lilli Lehmann war 1893 und 1894 zu Gast bei der Prinzessin und [[Rumänien|rumänische]] [[Königin]] [[Elisabeth zu Wied]]  und ihrer Mutter [[Fürstin]] [[Marie von Nassau|Marie zu Wied]] im [[Schloss Monrepos (Neuwied)|Segenhaus]] der [[Fürstentum Wied|Neuwieder Fürstenfamilie]]. Ihre Namenseintragung im Gästebuch ergänzte sie mit dem Titel „Königlich Preußische [[Kammersänger]]in“. Sie erinnert sich an ihren ersten Besuch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Nachdem mich die Fürstin in meinen beiden gemütlichen Zimmerchen installiert und ich ein wenig geruht, versammelte sich die Familie gegen Abend in der runden Musikhalle, wo ich, von [[August Bungert|Bungert]] begleitet, einige unserer Lieder vorsingen wollte, [[König]] [[Karl I. (Rumänien)|Carol]], kein Musikkenner im eigentlichen Sinne, war mit einer Einladung zur kleinen Soiree gar nicht belästigt worden. Um so mehr erstaunten wir, als er bitten ließ, einen Augenblick zu warten und mit dem Konzert nicht anzufangen, bis er da sei. ... Nachdem ich acht Lieder gesungen, die der König alle mit angehört, war er begeistert und lud mich und Bungert wiederholt ein, nach Bukarest zu kommen und im Palais zu musizieren...}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lehmann, Lilli Odeon.jpg|mini|links|hochkant|Schallplatte mit Auf&amp;amp;shy;nah&amp;amp;shy;men von Lilli Lehmann (Berlin 1906)]]&lt;br /&gt;
Lehmann wirkte zwischen 1901 und 1910 an den [[Salzburger Festspiele|Salzburger Mozartfesten]] mit, bei denen sie als Sängerin auftrat. In den letzten beiden Spielzeiten (1906 und 1910) führte sie zudem Regie und übernahm die Rolle der künstlerischen Leiterin. Ab 1916 legte sie mit ihren jährlichen stattfindenden Gesangskursen am Konservatorium Mozarteum den Grundstein für die Internationale Sommerakademie.&amp;lt;ref name=hinterberger /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme von Lilli Lehmann ist auf Schallplatten der Marke Odeon (Berlin 1906–07) erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Anna Henneberg]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Laubenthal]]&lt;br /&gt;
* [[Marion Weed]]&lt;br /&gt;
* [[Helene Winterstein-Kambersky]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Gesangskunst&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, 1902. 3. Ausgabe 1922. (Lehrbuch)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;How to sing&amp;#039;&amp;#039;. New York: Macmillan, 1902. 3. Ausgabe 1924, Neudruck: Mineola, N.Y.: Dover, 1993. Übersetzung: Richard Aldrich.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Weg&amp;#039;&amp;#039;. Autobiographie. Leipzig: Hirzel, 1913 ([https://www.projekt-gutenberg.org/lehmann/meinweg/meinweg.html Projekt Gutenberg]). Neudrucke 1977 und 2012, ISBN 978-3-86267-442-8 ({{Google Buch|BuchID=EKosCgAAQBAJ}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studie zu Fidelio&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* L. Andro: &amp;#039;&amp;#039;Lilli Lehmann&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1907.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Eisenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Großes Biographisches Lexikon der Deutschen Bühne&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1903, S. 587–588.&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|86|87|Lehmann, Lilli|[[Uwe Harten]]|118883933}}&lt;br /&gt;
* L. M. Lai: &amp;#039;&amp;#039;Lilli Lehmann&amp;#039;&amp;#039;. In: Record Collector 1980–1981.&lt;br /&gt;
* Peter Sommeregger: &amp;#039;&amp;#039;Lilli Lehmann&amp;#039;&amp;#039;, Artikel auf [https://mugi.hfmt-hamburg.de/old/A_lexartikel/lexartikel.php%3Fid=lehm1848.html#PageTop &amp;#039;&amp;#039;MUGI&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Musik und Gender im Internet&amp;#039;&amp;#039;)], Hochschule für Theater und Musik, Hamburg 2011 (Abruf am 17. August 2020).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehmann, Lilli&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Gudrun Wedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Autobiographien von Frauen. Ein Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln 2010, S. 485f.&lt;br /&gt;
* [[Robert Kriechbaumer]]: &amp;#039;&amp;#039;„Salzburg hat seine Cosima“: Lilli Lehmann und die Salzburger Musikfeste&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Forschungsinstituts für politisch-historische Studien der Dr. Wilfried-Haslauer-Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 79). Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar 2021, ISBN 978-3-205-21362-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118883933}}&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-10098 Nachlass von Lilli Lehmann] an der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* [[Leopold Schmidt (Musikhistoriker)|Leopold Schmidt]] [http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/index.php?id=dfg-viewer&amp;amp;set%5Bimage%5D=2&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27646518-19181123-1-0-0-0.xml zu ihrem 70. Geburtstag]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Julia Hinterberger| url=https://www.uni-mozarteum.at/apps/app_ck/ckuserfiles/18725/files/Lehmann%2C%20Lilli.pdf.|titel=Lilli Lehmann |werk=Persönlichkeiten der Salzburger Musikgeschichte |hrsg=Universität Mozarteum Salzburg |datum=2012-12 |archiv-url= http://web.archive.org/web/20180826183031/https://www.uni-mozarteum.at/apps/app_ck/ckuserfiles/18725/files/Lehmann%2C%20Lilli.pdf |archiv-datum= 2018-08-26 |abruf= 2021-11-19 |format=PDF |sprache=de}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP28423215-19290517-0-0-0-0.xml |titel=Nachruf auf Lilli Lehmann (ausführlich) |werk=&amp;#039;&amp;#039;BZ am Mittag, Berlin&amp;#039;&amp;#039; |datum=1929-05-18 |abruf=2023-04-08}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118883933|titel=Lehmann, Lilli|datum=2024-04-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118883933|LCCN=n82101441|NDL=00470301|VIAF=5089547}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lehmann, Lilli}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koloratursopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesangspädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lehmann, Lilli&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lehmann, Elisabeth Maria (Geburtsname); Lehmann-Kalisch, Elisabeth Maria&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Opernsängerin (Sopran) und Gesangspädagogin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Mai 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Grunewald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Suessmayr</name></author>
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