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	<title>Lille Vildmose - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:00:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-03-31T03:27:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=DMS|map=right|NS=56/50/34.669134/N|EW=10/15/40.429688/E|type=waterbody|region=DK-81}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lille Vildmose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (dt. Kleines Wildmoor) ist ein [[Hochmoor]] in [[Himmerland]] im östlichen [[Nordjütland]]. Es liegt etwa 25 km südöstlich von [[Aalborg]] nahe der [[Kattegat]]küste. Es ist Teil des [[Natura 2000]]-Schutzgebiets Nr. 17 („Lille Vildmose, Tofte Skov og Høstemark Skov“), das 2007 eingerichtet wurde und mit 7.800 Hektar [[Dänemark]]s größtes [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Schutzgebiet]] bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Flächen gehören der gemeinnützigen Umweltstiftung &amp;#039;&amp;#039;[[Aage V. Jensens Fonde#Aage V. Jensen Naturfond|Aage V. Jensen Naturfond]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lille Vildmose - udsigt1.JPG|mini|Ansicht des Lille Vildmose]]&lt;br /&gt;
Von den ursprünglich 5.000 Hektar befinden sich heute noch ungefähr 2.000 Hektar im Naturzustand. Damit ist das Gebiet das größte intakte Hochmoorareal innerhalb der nordeuropäischen [[Laubwald]]zone.&lt;br /&gt;
Die Vegetation der Hochmoorfläche wird von verschiedenen [[Sphagnum]]-Arten, [[Wollgras]] und Zwergsträuchern dominiert. Nur vereinzelt treten niedrige [[Birke|Moorbirken]] und [[Bergkiefer]]n auf.&lt;br /&gt;
Das Zentrum des Moores ist von trockenen [[Bulte]]n und feuchten [[Bult-Schlenken-Komplex|Schlenken]] beherrscht. Am Rande des Moores sind feuchte, nährstoffarme Abschnitte mit saurem Boden anzutreffen, die als [[Lagg (Landschaft)|Lagg]]zone bezeichnet werden. Hier wachsen neben [[Pfeifengras]] auch Birken und [[Erlen (Botanik)|Erlen]]. Diese Zone ist mancherorts gut erhalten, was selbst in naturnahen Hochmooren eher selten der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt hat der [[Torf]] in dem ungestörten, südlichen Moorabschnitt eine Mächtigkeit von 5 Metern. Im Norden des Gebietes beträgt die Mächtigkeit meistenteils zwischen 1,50 m und 2 m.&lt;br /&gt;
Östlich von [[Kongstedlund]] liegen die Seen Lillesø und Toftesø, in dem Gebiet des heutigen Vildemosegård die nunmehr ausgetrockneten Seen Birkesø und Møllesø. Ursprünglich befanden sich noch weitere Seen im Vildmose, die jedoch alle verlandet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
Die Moorflächen nördlich von Toftesø und Lillesø und die renaturierten Areale nördlich und östlich der Torfabbaugebiete sind Brut- und Rastgebiete zahlreicher Vogelarten, darunter [[Rohrweihe]], [[Wiesenweihe]], [[Kranich (Art)|Kranich]], [[Fasan]] und [[Kormorane|Kormoran]]. Im Süden des Gebietes, nahe der Küste und nördlich von &amp;#039;&amp;#039;Øster Hurup&amp;#039;&amp;#039; direkt an der [[Sekundärroute]] 541 befindet sich ein Aussichtsturm zur Vogelbeobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 brüteten erstmals [[Steinadler]] im Wald &amp;#039;&amp;#039;Tofte Skov&amp;#039;&amp;#039;, ein zweites Paar ließ sich im &amp;#039;&amp;#039;Høstemark Skov&amp;#039;&amp;#039; nieder. Da in Dänemark insgesamt nur drei Paare regelmäßig brüten, werden ihre Lebensbedingungen und Aufzuchten wissenschaftlich eingehend begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://macroecology.ku.dk/research/conservation/goldeneagle/ |wayback=20151220093021 |text=The Danish Golden Eagle Project |archiv-bot=2019-04-25 20:42:13 InternetArchiveBot }} Zentrum für Makroökologie, Evolution und Klima der [[Universität Kopenhagen]], abgerufen am 6. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lille Vildmose leben etwa 550 [[Rothirsch]]e, außerdem [[Reh]]e, [[Wildschwein]]e, [[Fischotter]], [[Fuchs (Raubtier)|Füchse]] und [[Seeadler (Art)|Seeadler]]. Auch [[Wolf|Wölfe]] und [[Goldschakal]]e wurden schon gesichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.naturturist.dk/lillevildmose/mosen.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Juni 2016 wurden zunächst fünf junge [[Elch]]e in dem Gebiet ausgewildert; weitere sieben sollten im Herbst folgen. Bis 2020 hatten sie sich auf etwa 25 Stück vermehrt. Abgesehen davon, eine Attraktion für Naturfreunde zu bieten, sollen die Elche die Ausbreitung von Gehölzen bremsen. Die Tiere stammen aus Südschweden und kommen genetisch den Elchen sehr nahe, die einst – bis zu ihrer Ausrottung – in Dänemark lebten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.shz.de/schleswig-holstein/nach-5000-jahren-aesen-wieder-elche-in-daenemark-id11294631.html &amp;#039;&amp;#039;Forstwirte fürs Hochmoor&amp;#039;&amp;#039;] Schleswig-Holsteinische Landeszeitung, 23. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://nordjyske.dk/nyheder/aalborg/elge-formerer-sig-lystigt-tre-nye-elgkalve-i-vildmosen/a27e64e2-43bd-4c9f-95f2-11da6706d6b6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 wurden vier [[Wisent]]e (ein Bulle, zwei Kühe und ein Kalb) der reinerbigen [[Flachlandlinie]] aus einem Schutzgebiet südlich von [[Randers]] in Lille Vildmose ausgesetzt. Sie sollen sich dort auf etwa 15 bis 20 Tiere vermehren. Im März 2021 wurden weitere neun Wisente ausgewildert, die aus den Niederlanden stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freenature.nl/nieuws/2021/nederlandse-wisenten-naar-denemarken |titel=Nederlandse wisenten naar Denemarken |werk=www.freenature.nl |datum=2021-02-25 |abruf=2021-02-11 |sprache=nl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lille Vildmose from viewpoint.jpg|mini|Moorlandschaft vom Aussichtsturm nördlich von &amp;#039;&amp;#039;Øster Hurup&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Unter den Torflagen des Moores befinden sich Küstenablagerungen des [[Littorina-Transgression|Littorina-Meeres]], das vor ca. 7.000 Jahren das Gebiet bedeckte. Vor etwa 2.500 Jahren wurde dieser Teil des Meeres jedoch von [[Nehrung]]en und [[Sandschorre|Strandwällen]] vom Kattegat abgeschnürt und es entstand eine [[Brackwasser]]-[[Lagune]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der anhaltenden [[Postglaziale Landhebung|Landhebung]] wurde die Lagune vollständig vom Meer abgeschnitten und entwickelte sich zu einem flachen See mit dichter Schilfvegetation. In höher gelegenem Uferbereich entstand allmählich ein Waldgebiet, in dem die eingewanderten Baumarten Erle, Birke, [[Eiche]] und Kiefer vorherrschten.&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit veränderte sich der Charakter der Vegetation, da das [[Klima]] feuchter wurde. Das [[Schilfrohr]] wurde insbesondere von [[Torfmoos]], [[Moosbeeren|Moosbeere]] und [[Fieberklee]] abgelöst. Etwas später wanderten unter anderem [[Besenheide]], [[Glockenheide]], [[Krähenbeere]] und Moor-Wollgras ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beginn der Moorbildung kann auf etwa 500 n. Chr. datiert werden. Bis in das 18. Jahrhundert verlief die Torfbildung weitgehend unbeeinflusst durch menschliche Eingriffe, die seither in Form von [[Drainage (Boden)|Drainage]], Torfabbau und Flächengewinnung für die Landwirtschaft fortwährend stattfanden, bis die Reste des Hochmoores gegen Ende des 20. Jahrhunderts unter Schutz gestellt wurden. Gleichwohl wird auch heute noch Torf zur Verwertung als Torfmull abgebaut. Neubildung von Torf findet nur noch im südlichen Abschnitt des Hochmoores statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde eine eigene [[Feldbahn|Torfbahn]] errichtet, mit der das gewonnene Torf über eine bei Gudumholm an die [[Bahnstrecke Aalborg–Hadsund]] angeschlossene Stichbahn abtransportiert werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.baner-omkring-aalborg.dk/index.php?Smalsporsbaner_i_Nordjylland:Lille_Vildmose:Lille_Vildmose_under_2._verdenskrig | titel=Torfbahn nach Lille Vildmose | titelerg= | autor= | hrsg= | werk=Nordjyllands jernbaner | seiten= | datum= | zugriff=2014-12-08 | sprache=da | format= | kommentar= | zitat= | offline=ja | archiv-datum=2016-01-09 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20160109141621/http://www.baner-omkring-aalborg.dk/index.php?Smalsporsbaner_i_Nordjylland:Lille_Vildmose:Lille_Vildmose_under_2._verdenskrig | archiv-bot=2026-03-31 03:27:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lille Vildmosecentret - museum.JPG|mini|Besucherzentrum &amp;#039;&amp;#039;Lille Vildmose Centret&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besucherzentrum ==&lt;br /&gt;
Das Betreten des Gebietes auf öffentlichen Wegen ist erlaubt. Das Besucherzentrum &amp;#039;&amp;#039;Lille Vildmose Centret&amp;#039;&amp;#039; bietet von März bis November naturkundliche und kulturgeschichtliche Informationen. Außerdem werden von hier aus regelmäßig Naturwanderungen angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Steen Andersen, Steen Sjørring (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Det nordlige Jylland&amp;#039;&amp;#039; (Geologisk set, Bd. 3), Geografforlaget, Brenderup 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://lillevildmose.dk Lille Vildmose Centret] Besucherzentrum (dänisch, englisch, deutsch&amp;lt;ref&amp;gt;Schlechte [[Babel Fish|Babel-Fish]]-Übersetzung&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* [http://www.naturturist.dk/adgang.htm#adgang_ty Regeln für den öffentlichen Zutritt] naturturist.dk (dt. u. dän.)&lt;br /&gt;
* [http://www.naturturist.dk/lillevildmose/mosen_ty.htm Beschreibung des Schutzgebietes] naturturist.dk (dt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1066709130|VIAF=313479846}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Aalborg Kommune)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mariagerfjord Kommune)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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