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	<title>Liliental - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T04:31:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Liliental&amp;diff=2558487&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jesi: BKH modif.</title>
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		<updated>2026-01-04T13:08:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKH modif.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Versuchsgelände. Zur Band siehe [[Liliental (Band)]]; zu anderen Bedeutungen siehe [[Lilienthal (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Liliental Kaiserstuhl 01.jpg|mini|Im herbstlichen Liliental]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Liliental.png|mini|Karte des Versuchsgeländes Liliental der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liliental&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im [[Kaiserstuhl (Baden)|Kaiserstuhl]] zwischen [[Ihringen]] und [[Wasenweiler]] in [[Baden-Württemberg]] und ist ein forstliches Versuchsgelände, das seit 1958 von der [[Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg|Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA)]] betrieben wird. Das Tal erstreckt sich ab dem Mühlental nordöstlich und liegt südöstlich unterhalb des [[Totenkopf (Kaiserstuhl)|Totenkopfs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet ist nachweislich archäologischer Funde seit langem besiedelt. Erstmals wurde im [[11. Jahrhundert]] der Lilienhof als Besitz der [[Üsenberger|Herren von Üsenberg]] erwähnt, die dort auch wie im ganzen Kaiserstuhl das [[Jagdrecht]] hatten. Im Jahre 1392 ging der Besitz an den [[Markgrafen von Hachberg]]. Dieser verpfändete es mit Ihringen an seinen Schwiegersohn, den [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Grafen zu Leiningen]]. Durch den Kauf der [[Markgrafschaft Baden-Hachberg|Herrschaft Hachberg]] im Jahre 1414 durch Markgraf [[Bernhard I. (Baden)|Bernhard I.]] wurde schließlich auch Ihringen einschließlich des Lilienhofs markgräflich-badisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZGesch&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/ihringen_liliental_hofgut-lilienhof.php |titel=Hofgut Lilienhof |werk=Städte – Gemeinden – Ferienregionen |zugriff=2023-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die landwirtschaftliche Nutzung im Mittelalter ist über Funde von Rebmessern und Hufeisen nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;flyer Ihringen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ihringen.de/pb/site/Ihringen/get/1330035/Flyer-Lilient.pdf |titel=Forstliches Versuchsgelände Liliental |titelerg=Flyer |hrsg=Kaiserstuhl-Touristik |datum=2010-07-22 |zugriff=2014-11-20 |format=PDF; 3,37&amp;amp;nbsp;MB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141129022540/http://www.ihringen.de/pb/site/Ihringen/get/1330035/Flyer-Lilient.pdf |archiv-datum=2014-11-29 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Entvölkerung durch den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die landwirtschaftliche Nutzung verringert und der Wald eroberte das Gebiet zurück. In der Mitte des [[19. Jahrhundert]]s wurde es von der &amp;#039;&amp;#039;Badischen Gesellschaft für Tabakprodukte und -handel&amp;#039;&amp;#039; wieder landwirtschaftlich genutzt. Der [[August Wilhelm von Babo|Freiherr von Babo]] errichtete den 280&amp;amp;nbsp;ha großen Gutsbetrieb Lilienhof. Dieser Betrieb erwarb sich im 19. Jahrhundert unter [[August Wilhelm Julius Graf von Bismarck]], einem Cousin 3. Grades des Reichskanzlers [[Otto von Bismarck]], einen guten Ruf für seine Weinerzeugung und Pferdezucht. Nach mehreren Besitzerwechseln wurde der Gutsbetrieb eingestellt und das gesamte Gelände 1957 von der Landesforstverwaltung erworben, diese übergab daraus das 80&amp;amp;nbsp;ha große Gebiet an die FVA.&amp;lt;ref name=&amp;quot;flyer Ihringen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lilienthal (Ihringen) jm5155.jpg|mini|Der Eingangsbereich mit dem Lilienhof]]&lt;br /&gt;
1897 wurde auf dem Gelände das Schloss Lilienhof erbaut, welches inzwischen abgerissen wurde. Die Anlage besteht jetzt aus der ehemaligen Hofanlage mit einem zentralen alten Brunnen, das frühere Haupthaus, genannt &amp;#039;&amp;#039;Schlößle&amp;#039;&amp;#039;, wurde 1980 renoviert. Dort befinden sich Räume der Forstverwaltung, ein Vortragssaal und ein gastronomischer Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZGesch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versuchsgelände ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pulsatilla jm5047.jpg|mini|[[Kuhschellen]] (&amp;#039;&amp;#039;Pulsatilla&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Das ca. 80 [[Hektar]] umfassende Gelände dient mit seinen Versuchsflächen, Plantagen zur Saatgutgewinnung und einem [[Arboretum]] der [[Forstwissenschaft]]. Es ist unter anderem für seinen 1,2&amp;amp;nbsp;ha großen Wald aus [[Riesenmammutbaum|Riesenmammutbäumen]] und seine über 20 geschützten heimischen [[Orchideen]]arten bekannt. Das Gebiet im Liliental ist durch seinen [[Löss]]boden, der aus Windablagerung von Sanden der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]] besteht, mit einem hohen Kalkgehalt und durch [[Trockenrasen]] geprägt, hinzukommt, dass Ihringen klimatisch als der wärmste Ort Deutschlands gilt. Zum Gelände gehört als tiefster Punkt das Mühlental mit dem Mühlenbach auf einer Höhe von ungefähr {{Höhe|260|DE-NHN|link=true}}, der höchste Punkt ist die Adlernesthütte ({{Höhe|420}}) mit einem guten Rundblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben ist das Liliental ganzjährig als Erholungsgebiet zugänglich. Von den zentralen Gebäuden, dem Lilienhof, die an einer Stichstraße etwa drei Kilometer von der L&amp;amp;nbsp;114, mit einem Park im Stil eines englischen Gartens&amp;lt;ref name=&amp;quot;flyer Ihringen&amp;quot; /&amp;gt; liegen, ist das Gebiet mit behindertengerechten Wanderwegen mit seinen drei Rundwegen gut erschlossen. Zu den Wegen gehört auch ein rund drei Kilometer langer Lehrpfad durch das Arboretum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 2016 wurden auf fast drei Hektar Bäume der ehemaligen Lindensamenplantage, Kirschsamenplantage sowie des ehemaligen Kirschenversuchs gefällt, um Platz für [[Berg-Ahorn]]e zu schaffen. Die gefällten Bäume hatten ihren natürlichen Produktionszyklus überschritten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joshua Kocher |url=http://www.badische-zeitung.de/im-liliental-werden-powerbaeume-fuer-den-klimawandel-gepflanzt |titel=Ihringen: Kaiserstuhl: Im Liliental werden Powerbäume für den Klimawandel gepflanzt |hrsg=Badische Zeitung |datum=2016-05-05 |zugriff=2016-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arboretum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mammutbaumhain-Liliental.JPG|mini|links|Der Mammutbaumhain im Arboretum Liliental]]&lt;br /&gt;
Auf dem Versuchsgelände ist ein [[Arboretum]] angelegt, hinzukommen noch umfangreiche Sammlungen einheimischer und fremder Sträucher. So sind zum Beispiel die Bäume des [[Riesenmammutbaum|Mammutbaumwaldes]] 1956 im Stuttgarter Fasanengarten ausgesät und 1960 an ihre jetzigen Standorte umgepflanzt worden. Inzwischen haben sie sich mit Wuchshöhen mit deutlich über 20&amp;amp;nbsp;m so gut entwickelt, dass schon einzelne entfernt werden mussten, um das Wachstum der anderen nicht zu behindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kaiserstuhl.net&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eva Marbach |url=http://kaiserstuhl.net/sw/liliental.htm |titel=Liliental bei Ihringen |werk=kaiserstuhl.net |zugriff=2014-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den interessanten Anlagen zählt auch ein Wald mit japanischen Baumarten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FVA&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.fva-bw.de/forschung/versgut/indexlth.html |titel=Das forstliche Versuchsgelände Liliental |werk=Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) |zugriff=2014-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Liliental (Ihringen)|Liliental}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.fva-bw.de/forschung/versgut/indexlth.html |titel=Das forstliche Versuchsgelände Liliental |werk=Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) |zugriff=2014-11-20}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.fva-bw.de/publikationen/sonstiges/lilientalflyer_2013.pdf |titel=Das Versuchsgelände Liliental der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg |titelerg=Flyer |hrsg=Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) |datum=2013-11-26 |zugriff=2014-11-20 |format=PDF; 484&amp;amp;nbsp;kB}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/ihringen_liliental_hofgut-lilienhof.php |titel=Lilienhof Geschichte |werk=Alemannische Seiten|zugriff=2014-11-20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/4/5.31/N|EW=7/40/30.51/E|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arboretum in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ihringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botanischer Garten in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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